Transcription downloaded from https://yetanothersermon.host/_/abz/sermons/99655/jahreslosung-2026-siehe-ich-mach-alles-neu/. Disclaimer: this is an automatically generated machine transcription - there may be small errors or mistranscriptions. Please refer to the original audio if you are in any doubt. [0:00] Guten Nachmittag miteinander. Auch von meiner Seite ein gutes und gesenktes neues Jahr 2026 für euch persönlich,! [0:14] und auch für eure Familien, für eure Freunde und für unsere Gemeinde. Für alle, die im Nachgang zum Weihnachtsgottesdienst für euch bettet und gefragt haben, wie es uns geht. [0:39] Und mit dem Schwager, der ja dann im Sterben war, er ist am Weihnachtstag um die Mittagszeit effektiv verstorben. [0:52] Wir sind also traurig für den Verlust des Schwagers, der Brüder des Heidrun und danke allen, die für euch bettet haben. [1:06] Die Beerdigung wird am Freitag 9. Januar sein und die darf ich dann auch halten. Und das gibt natürlich auch Klägerheit, denn für das Evangelium zücken ist es in dem ganzen Zusammenhang. [1:27] Danke für eure Unterstützung und für eure A-Teilnahme und Sympathie für unsere Familie. Jetzt will man den Herrn bitten, dass er sein Wort an uns segne. [1:42] Herr Jesus, wir dürfen das neue Jahr anfangen mit dir und dürfen gehören vor deinen Zukunftsplänen. [1:55] Danke, dass sie ausgesprochen gut und positiv sind. Bitte öffne du unsere Ohren, dass wir gehören, wie Jünger gehören und wachsam sind auf dieses gute Wort. [2:09] Amen. Wie wäre es, wenn du in deinem Leben nicht nur ein Jahr neu anfangen könntest, sondern wenn du alles nochmal von vorne beginnen könntest? [2:26] Ich sehe zwei Arten von Gesichtern. Die einen fänden das gut, die anderen machen bloß nicht nochmal alles von vorne anfangen. [2:42] Ehrlich gesagt, die Überlegung ist überflüssig. Weil erstens mal können wir ja gar nicht alles neu machen. Und zweitens mal kennen wir jemanden, der sehr wohl alles neu machen kann. [2:53] Und der es nicht nur kann, sondern der es tun wird. Ob wir das wollen oder nicht. Ohne, dass du gefragt wirst. Es wird so kommen. Es wird alles neu werden. [3:07] Das ist unsere Zukunftsperspektive. Und ich würde sagen, sie ist fantastisch. Sie ist herrlich, wunderbar, unbeschreiblich schön. [3:17] Und das ist die Jahreslosung für das kommende Jahr. Den Text habt ihr vorgefunden auf euren Stühlen in Form von einem Buchzeichen. [3:30] Wir lesen mal diesen Text miteinander laut. Fünf Worte, das schaffen wir. Also Offenbarung 21 Vers 5. Sagen wir ihn miteinander laut. [3:44] Siehe, ich mache alles neu. Amen. Vielen Dank an der Stelle auch an Rahel Lauber für die Gestaltung von dieser Jahreslosung. [3:58] Das ist ja so Eigenarbeit. Nicht wahr? Gibt es nur in unserer Gemeinde. So schön gestaltet. Und ausgedruckt in A3, A4, A5, A6 mindestens. [4:12] Und als Buchlesezeichen danke Daniel Kohli. Postkarte Größe oder so. A6. Sie liegen hinten auf und ihr könnt euch nachher bedienen und euer ganzes Haus mit der Jahreslosung schmücken. [4:27] Dass ihr immer das Wort Gottes vor Augen habt. Die Jahreslosung redet also davon, dass in Zukunft Gott alles neu machen wird. [4:42] Und wenn Gott sagt, siehe, ich mache alles neu, dann meint er es auch so. Neu heißt neu. Ganz. [4:53] Das Alte wird nicht rund erneuert, sondern das Neue ist ganz neu. Das Alte wird nicht aufgehübscht und nicht repariert, sondern es wird neu gemacht. [5:05] Das Alte blüht nicht wieder auf wie eine Pflanze im Frühling, die zwar schön blüht, die Wurzeln sind, aber die Alten, nein. Sondern das Neue ist wirklich ganz neu. [5:20] Die letzten beiden Kapitel unserer Bibel eigentlich reden über diese Zeit, in der es keine Zeit mehr gibt. [5:32] Die Ewigkeit. Wenn alles neu ist. Und damit wir besser verstehen, was die Jahreslosung uns sagt, lesen wir diese Verse einmal im Zusammenhang. [5:47] Aus Offenbarung Kapitel 21. Die ersten sieben Verse. Also 21 und 22. Die zwei letzten Kapitel der Bibel, wo es besonders um die Ewigkeit geht. [5:59] Wir lesen jetzt den Anfang von dem, was Johannes, der Evangelist und in diesem Fall der Seherr von Jesus Christus geoffenbart bekommen hat. [6:11] Johannes Offenbarung Vers 1 von Kapitel 21 bis 7. Da steht. Und ich, Johannes, sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. [6:28] Der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer. Es ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen. [6:42] Bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen. [6:54] Siehe, das zählt Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. [7:05] Ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen. Und der Tod wird nicht mehr sein. [7:18] Noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein. Weil das Erste ist vergangen. [7:28] Und der, der auf dem Thron saß, sprach, siehe, ich mache alles neu. [7:41] Und er spricht, schreibe. Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. Und er sprach zu mir, es ist geschehen. [7:54] Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben. [8:05] Umsonst. Wer überwindet, wird dies erben. Und ich werde ihm Gott sein. Und er wird mir Sohn sein. Soweit Offenbarung 21, die ersten sieben Kapitel. [8:21] Und wir stellen anhand von diesen sieben Versen jetzt zwei ganz einfache Fragen. Wer macht neu? Und was wird neu? [8:31] Wer macht neu? Gott. Was wird neu? Alles. Ganz einfach. Also. Erstens. Wer macht neu? [8:43] Gott. Alles, was geschieht und was geschehen wird, ist Gottes Handeln. Siehe, ich mache alles neu, können wir darum eigentlich mit Berechtigung, als Zusammenfassung, als Quintessenz aus diesen Versen nehmen, die ja über die zukünftigen Dinge gehört haben. [9:12] Die Jahreslosung repräsentiert das zu Recht. Das Wörtlein Siehe steht am Anfang. Siehe, ich mache alles neu. [9:22] Was bedeutet das für dich, wenn du in der Bibel das Wörtlein Siehe liest? Nun, das Wort Wörtlein Siehe ist so viel wie ein Ausrufezeichen am Anfang. [9:35] Also ein im Wort gefasstes Ausrufezeichen. Das gibt es bei uns im Deutschen ja nicht, aber bekanntlich auf Spanisch. [9:46] Da kann man so ein Ausrufezeichen am Anfang des Satzes setzen, von unten nach oben, also umgedreht. Das Signo exclamatio seit 1754 von der Königlichen Akademie der Sprache in Spanien so eingeführt. [10:04] Also das Ausrufezeichen am Anfang des Satzes. Siehe, Achtung, aufgepasst, hört zu, ich mache alles neu. Dieses Siehe hier ist das Vorletzte in der Bibel. [10:23] Das letzte Siehe spricht der Herr Jesus in den Versen 7 und 12 vom Kapitel 22. Und es lautet beides Mal gleich, Siehe, ich komme bald. [10:40] Das letzte Siehe. Die Wiederkunft Christi, sie ist der Auftakt, das Fanal für. Jetzt wird Gott alles neu machen, wenn Jesus Christus wiederkommt. [10:54] Und ich komme bald. Vorhin beim Gebet Gottesdienstvorbereitung hat einer von den Anwesenden gebetet. Herr, schenk, dass das hier das letzte Jahr sein wird, das wir auf dieser Erde erleben, bevor du wiederkommst. [11:11] Siehe, ich mache alles neu. Wer auf dem Thron sitzt, hat es gesprochen. Wer auf dem Thron sitzt, der hat die Macht. [11:23] Du kannst sicher sein, was hier für die Zukunft angekündigt ist, das wird nicht scheitern an der Ohnmacht des Verheißenden, als ob er ein ohnmächtiger Mensch sei. [11:35] Es hat Gott gesprochen und er ist der Allmächtige. Was er sagt, das geschieht. An ihm kommst du nicht vorbei. Es redet, Vers 6 sagt, der da ausrufen wird, es ist geschehen. [11:55] Das erinnert uns doch an etwas, oder? An Golgatha derselbe, der auf Golgatha gesagt hat, es ist vollbracht. [12:06] Johannes 19, Vers 30. Das Heil vom Kreuz auf Golgatha wird in der Ewigkeit das ganze umfassliche Ausmaß zeigen. [12:18] Dann, wenn Gott das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, der Umfassende ausrufen wird, dann siehe, ich mache alles neu. [12:31] Das ist eine gute Nachricht. Sehr gute Nachricht für die, die durch den Glauben zu Kindern Gottes geworden sind. Bevor wir jetzt hier weiter über die Ewigkeit schwärmen, gibt es auch noch ein Aber. [12:51] In Vers 8, den habe ich noch nicht vorgelesen. Eine Warnung. Es braucht nämlich den Glauben, um teilzuhaben an dem, was Gott alles neu macht. [13:07] Es braucht echten Glauben, der abgestützt ist auf die Versöhnung mit Gott durch das Werk, Jesu Christi. Römer 3, Vers 24 und 25. [13:20] Es braucht der Buße würdige Früchte. Lukas 3, Vers 8. Und es braucht die Frucht des Glaubens. Galater 5, Vers 22. [13:32] Schaut mal, was im Vers 8 im Text steht. Die Warnung. Ich lese sie jetzt noch. Das Aber. Aber den Feigen und den Nichtglaubenden und den mit Gräueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt. [13:55] Das ist der zweite Tod. Mit dem Herrn Jesus wird am Schluss alles gut, alles neu. [14:07] Mit dem Herrn Jesus. Was für eine unerschütterliche Zukunft hast du in Jesus? Aber ohne Jesus. Keine Hoffnung. [14:18] Wo wirst du sein, wenn Gott alles neu macht? Die zweite einfache Frage, die wir stellen wollen. [14:40] Was wird neu? Wer macht alles neu? Es ist Gott. Was wird neu? Alles. Siehe, ich mache alles neu. [14:54] Das Wörtlein neu beschreibt die Qualität und alles beschreibt die Quantität. Das Ausmaß. [15:05] Neu heißt richtig neu, von neuem Ursprung und nicht das alte aufpoliert. Alles heißt vollkommen, nicht teilweise oder Bruchstück. [15:18] Und jetzt probiert ihr euch das vorzustellen. Siehe, ich mache alles neu. Siehe, ich mache alles neu. Ihr werdet scheitern. Das muss auch so sein. [15:29] Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Seht ihr, es gibt in der Bibel Erkenntnisbarrieren. Die ersten zwei Kapitel der Bibel. Die ersten zwei Kapitel der Bibel berichten von vor dem Sündenfall. [15:43] Von einem Leben auf der Welt ohne Tod. Das ist für uns nicht vorstellbar, wie das funktionieren kann. Und dann gehen wir zu den letzten beiden Kapiteln der Bibel. [15:58] Dann gibt es den Tod wiederum nicht mehr. Das ist für uns genauso gut. Unvorstellbar. Also ärgert euch nicht, wenn ihr euch das gar nicht vorstellen könnt. [16:11] Es muss so sein. Es ist genau wie der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft. Warum? Weil dieser Friede Gottes nicht zu dieser Erde gehört, sondern zu Ewigkeit. [16:23] Wir können es in uns ihn nicht vorstellen. Und das ist fantastisch, dass er höher ist als unsere Vernunft. Denn sonst wäre er endlich und nicht wirklich umfassend. [16:36] Wir warten auf ihn, dass Gott ihn verwirklicht. Er gehört zur Ewigkeit. Wahr und wirklich ist es trotzdem. [16:51] Wer sagt, was wahr und wirklich ist, war nicht Gott. Wir können uns dem Verstehen von Gottes neuer Welt und dass Gott alles neu macht, allerdings annähern. [17:06] So wie es uns hier im Text gezeigt wird, durch Vergleiche. Durch Vergleiche. Oder durch eine Gegenüberstellung. Der Herr Jesus hat das in Offenbarung 21 und 22 so getan. [17:21] Und ich möchte mit euch drei Vergleiche quasi zwischen heute, so wie es jetzt ist, und dann morgen, so wie es einmal sein wird, möchte ich drei Vergleiche herausgreifen, heraus schälen. [17:35] Also kommt jetzt mit. Wir machen jetzt einen Vergleich zwischen jetzt und später, zwischen heute und morgen. Und dann, wenn Gott alles neu macht, Offenbarung 21 und 22, dann wird dieses Universum komplett verschwunden sein. [18:03] Im Kapitel vorher, in Offenbarung 20, redete der Herr Jesus noch über das Millennium, das auf dieser Erde stattfinden wird. [18:18] Es gibt dort noch eine Zeit, denn gemäß Vers 7, Kapitel 20, werden diese tausend Jahre mal vorüber sein. Aber die Ewigkeit wird nicht vorüber sein. [18:32] Sonst wäre sie nicht ewig. Vorher, in den Kapitel 4 bis 19, ging es um die sieben letzten Jahre davor, die Trübsalzzeit, die 70. Jahrwoche Daniels, Daniel 9, 25 bis 27. [18:48] Noch vorher schrieb Johannes in den Kapiteln 2 bis 3 über das Gemeindezeitalter. Sieben echte Briefe an sieben echte Gemeinden. [18:59] Und Kapitel 1 war ja die Einleitung. So, aber wir sind jetzt in Kapitel 21 und 22. Dann ist alles vorbei. Dann ist alles neu. [19:10] Kapitel 21, Vers 1, haben wir gelesen. Der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. Und was dann folgt, ist nicht der zweite Himmel und die zweite Erde, sondern ein neuer Himmel und eine neue Erde. [19:30] Neu, einfach nur neu. Es gibt keinen physischen, materiellen Link zwischen neuem Himmel und der neuen Erde und diesem alten Planet Erde. [19:41] Hier wird nicht gezählt, Nummer 1 und Nummer 2. So unendlich, vollkommen anders ist der neue Himmel und die neue Erde. Ähnlich oder parallel dazu heißt in Kapitel 20 zum Beispiel, die Auferstehung der Heiligen, die erste Auferstehung, Vers 6. [20:05] Die Auferstehung der Heiligen heißt, die erste Auferstehung. Und Kapitel Vers 5 sagte, die übrigen Menschen werden eben nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet sind. [20:20] Aber auf alle die, die nicht zu Gott gehören, die nicht lebendig wurden, wartet dann nicht etwa die zweite Auferstehung. Diesen Ausdruck gibt es nicht in der Bibel. Was es aber gibt, ist der zweite Tod. [20:34] Offenbarung 20, Vers 6 und 14 und 21, Vers 8. Es gibt keinen zweiten Himmel, es gibt nur einen neuen Himmel. Es gibt keine zweite Auferstehung, nur eine erste. [20:47] Und wer nicht dabei ist bei der ersten Auferstehung, auf den wartet der wirkliche Tod und das ist der zweite Tod. Für immer getrennt von Gott im Feuer und Schwefelsee. [21:00] Kapitel 20, Vers 10 und 14 und 21, Vers 8. Das ist das Gegenteil von neuer Himmel und neuer Erde. [21:10] Okay, du wirst jetzt vielleicht mit ein paar Einwänden kommen. Zum Beispiel. Ist denn nicht mit meiner Bekehrung alles neu geworden? [21:27] Es steht doch geschrieben. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Siehe, das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. [21:41] Und hier in meiner alten Lutherbibel, habt ihr extra mitgebracht, da steht sogar, siehe, alles ist neu geworden. Mit Verweis auf Offenbarung 21, Vers 5. [21:58] Steht zwar nicht da, aber Luther hat es so übersetzt. Alles ist neu geworden. Nun ja, das stimmt, was du da sagst. [22:09] Aber diese Neuheit mit der Bekehrung hat immer noch eine Bedingung. Sie steht immer noch unter der Bedingung der alten Welt. Du bist immer noch von Sünde umgeben und du sündigst selbst. [22:23] Das einzige, was stimmt an dem Argument ist, dass dein physischer Tod, der erste Tod sozusagen, aber den Ausdruck gibt es auch nicht in der Bibel, dass dieser Tod dich nicht von Gott trennt. [22:39] Vielmehr versagt dem physischen Tod unserem letzten Feind, 1. Korinther 5, Vers 26, seine Macht. [22:49] Der Tod hat keine Macht. Der Tod hat keine Macht mehr. Die funktioniert nicht mehr. Er kann dich, ich sag's mal so ein bisschen plump, salopp, der erste Tod, der Tod, der physische Tod, der kann dich nicht mehr in die Hölle werfen. [23:03] Er muss dich zu Gott ziehen lassen. Adieu. Und zwar wortwörtlich. Adieu. In die ewige Herrlichkeit. [23:15] Der Link zwischen der alten Schöpfung und dem neuen Himmel und der neuen Erde. Diesen Link bilden wir. [23:26] Das Einzige, was dieses Universum überleben wird, bist du und bin ich und alle, die Gott für seine ewige Herrlichkeit gerettet hat. [23:37] Das ist phänomenal. Das ist das Werk der Gnade Gottes. Das ist die Amazing Grace, die wunderbare Gnade. Wenn wir dort sein werden, ist also alles neu. [23:51] Da ist das Sterben kein Thema mehr. Der Tod ist besiegt durch Jesus Christus. Durchs Todestal müssen wir trotzdem. Das ist kein Zuckerschlecken. Trotzdem, durch Jesus wird auch der Tod sterben. [24:06] Das ist der Unterschied zu dieser Welt. Offenbarung 20, Vers 14. Der Tod und das Totenreich werden in den Feuersee geworfen, wo bereits der Teufel und das Tier und der falsche Prophet sein werden. [24:18] Also der Tod wird getötet. Das ist wirklich neu im Vergleich zu heute. Alles ist neu. Neu. Neu. Okay. Du könntest mir auch folgendes Argument bringen. [24:32] Entgegen halten. dass Gott ja gesagt hat und versprochen hat, dass er dich auch auf dieser Erde immer wieder erneuern wird, oder? 2. Korinther 4, Vers 16 Deshalb ermatten wir nicht, wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der Innere Tag für Tag erneuert. [24:51] Ja, richtig. Aber etwas jeden Tag frisch machen, ist etwas anderes als für immer neu sein und es auch bleiben. [25:06] Gott muss sein geistliches Leben nur deswegen jeden Morgen neu machen, weil es am Abend halt schon wieder alt und krank geworden ist. Sonst müsste er es ja nicht jeden Tag erneuern. [25:20] Der äußere Mensch, der verfällt sowieso. Aber alle diese Sorgen werden vorbei sein. Schluss damit. Wenn Gott alles neu machen wird. [25:33] Dann könntest du auch sagen, dass du doch nach Kolosser 3, Vers 10 den neuen Menschen angezogen hast. Der, das steht da, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn geschaffen hat. [25:49] Okay, also ich werde doch erneuert. Ich habe doch den neuen Menschen angezogen, so wie es Gott gefällt. Wunderbar hast du das gemacht. Aber auch hier müssen wir wieder der Wahrheit ins Auge blicken. [26:03] Auch du, wunderbarer, neuer Mensch, weißt du, was ich an dir und mit dir erlebe? herzlose Erbarmungslosigkeit, Härte, Hochmut, Schroffheit, Ungeduld, Jähzorn, Unversöhnlichkeit, obwohl der Herr Jesus dir vergeben hat. [26:35] und es wird keine Liebe gefunden an dir. Oder doch? Oder etwa nicht? Schaut mal zwei Verse weiter, was Paulus sagt. [26:48] Vers 12, Kolosser 3, wo ich gelesen hatte. Vers 12. Da sagt Paulus zu dem neuen Menschen, nicht zu dem alten Menschen, dem neuen Menschen, der Christus angezogen hat, sagt Paulus, dass all das ein Ende haben muss. [27:08] Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte. Was sollen wir anziehen, als die Erneuerten? Herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Sanftmut, Langmut, ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat, wie auch der Herr euch vergeben hat. [27:38] So auch ihr. Zu all diesem zieht an, das Band der Liebe, die zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist. Ihr Lieben, alle diese Ermahnungen hier im Vers 12, die machen nur dann Sinn, wenn es auch dem erneuerten Menschen daran mangelt. [27:58] Sonst müsste man ihm es nicht mehr sagen. Und darum sehnen wir uns danach, Jahreslosung, Herr, mach alles neu. [28:11] Liebe Geschwister, die Gemeinde auf dieser Welt ist in all ihrer Herrlichkeit trotzdem eine sehr unvollkommene Gemeinde, in Niedrigkeit, trotz aller Segnungen des Heiligen Geistes, die Gott an uns wirkt. [28:27] Aber das wird ein Ende nehmen und zwar ein Gutes. Unsere Zuversicht ist intakt und steht fest. Wir werden in eine andere Umgebung versetzt werden, neue Himmel und neue Erde. [28:39] Wollen wir uns auf dem Weg da nicht lieber, anstatt rumzumotzen, lieber gegenseitige Gehilfen zur Freude sein, wie 2. Korinther 1, Vers 24 es sagt. [29:00] Ja, das war der erste Vergleich und zwei Folgen noch. Uiuiui. zwischen heute und morgen sozusagen. Das zweite ist die sieben Übel, die es nicht mehr gibt. [29:16] Offenbarung 21 und 22 nennt uns sieben Übel, die es nicht mehr geben wird, wenn Gott alles neu macht. Das erste, das Meer, Vers 1. [29:28] Ein weiterer Beweis für die Diskontinuität, wie sagt man das auf Deutsch, Zusammenhangslosigkeit zwischen dem alten Planet Erde und dem neuen, das Gott schafft, ist, diese Welt hier, unsere heutige, funktioniert nicht ohne Meer. [29:45] Aber dann gibt es kein Meer mehr. Das Meer steht hier wörtlich und stellvertretend für lebensfeindliche Umgebung. Bekanntlich schwimmen ja die Fische im Wasser und die Menschen gehen übers Land und nicht umgekehrt. [30:03] Die lebensfeindliche Umgebung wird mal nicht mehr sein. Nummer 2 bis 7, was es nicht mehr geben wird, jede einzelne Träne, der Tod, die Trauer, das Geschrei, der Schmerz, Vers 4, und keinerlei Fluch, Kapitel 22, Vers 3, wird mehr sein. [30:23] Gott wird jede Träne von deinen Augen abwischen, die es irgendwie etwa noch unter welchen Umständen auch immer bis in den Himmel geschafft hat. [30:38] Gott wird jede Träne abwischen, preist den Herrn. Der Tod schwimmt draußen im Feuersee. Die Trauer gibt es nicht mehr, weil natürlich der Tod nicht mehr zuschlägt. [30:51] kein Geschrei, kein Schmerz, keinerlei Fluch. Und warum nicht? Weil nicht nur der Tod ausgesperrt ist, sondern auch der Stachel des Todes uns nicht mehr verletzen kann, nämlich die Sünde. [31:05] So sagt es Paulus in 1. Korinther 15, wenn dieses vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und das sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht, verschlungen ist der Tod in den Sieg. [31:21] Wo ist Tod dein Sieg? Wo ist dein Tod? Wo ist Tod dein Stachel? Der Stachel des Todes ist die Sünde. Punkt. [31:31] So. Da aber die Sünde weg ist und der Tod weg ist, hat er auch keinen Stachel mehr und kann uns nicht mehr pieksen im Himmel. Denn das Erste ist vergangen. [31:44] Vers 4. Glauben wir es jetzt, dass Gott alles neu machen wird. so. Der dritte Vergleich noch, um zu zeigen, dass wirklich alles neu ist. [31:57] Nachdem wir gesagt haben, neuer Himmel, neue Erde, sieben Dinge, die es nicht mehr gibt. Der dritte Vergleich, die Gemeinschaft mit dem Herrn. In Zukunft wird sie vollkommen ewig sein. [32:10] Und das ist das Beste. Das Beste kommt jetzt. Wenn Gott alles neu macht, werden wir vollkommene, glückliche, ungetrübte Gemeinschaft mit Gott haben. Er wird sein Wohnzelt bei den Menschen aufschlagen und wir werden sein Volk und seine Kinder sein und er wird unser Gott sein. [32:28] Offenbarung 21, Vers 3 und 5. Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen und er wird bei ihnen wohnen, wörtlich zelten und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird mit ihnen sein, ihr Gott. [32:44] Wusstest du, dass Gottes Absicht mit deiner Errettung ist, dass du Gemeinschaft mit Gott hast und zwar vollkommene, perfekte, ungetrübte? [32:56] Das war nicht anders schon so beim Exodus des Volkes Israel aus Ägypten. Es ist ja schön, aus der Sklaverei des Pharao befreit zu werden und es ist für uns schön, aus der Sklaverei der Sünde befreit zu werden. [33:13] Aber noch wichtiger ist das Warum, der Zweck deiner Befreiung, die Gemeinschaft mit Gott. Dazu hat Gott dich befreit. [33:26] So war es schon im Volk Israel, als es aus Ägypten befreit wurde. 2. Mose 29, Vers 46, sie werden erkennen, dass ich der ewige ihr Gott bin, der ich sie aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. [33:43] Aber wozu? Um zu wohnen mitten unter ihnen. Ich der ewige ihr Gott, Gemeinschaft mit Gott. [33:53] Dazu geschah vor 3400 Jahren der Exodus. Und das Neue Testament sagt, unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit dem Sohn Jesus Christus. [34:06] Johannes 1, Vers 3. Gemeinschaft mit Gott. Später war dann die Herrlichkeit Gottes im Hause Gottes. Sie blieb nicht lange wegen der Sünde. [34:18] Durch Jesus Christus ist sie wiedergekommen. Und Johannes kann dann schreiben, wir sahen seine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater. Und da war die Herrlichkeit Gottes wieder da. [34:31] Und was haben die Menschen mit der Herrlichkeit Gottes gemacht? Gekreuzigt haben sie den Herrn der Herrlichkeit. 1. Korinther 2 Vers 8. [34:42] Alle unsere Gemeinschaft, so wie wir sie heute haben mit Gott, steht trotzdem immer noch unter dem Sündenfall, unter dem Vorbehalt unseres gebrochenen Daseins. [34:56] Aber die gute Nachricht ist, im neuen Himmel und auf der neuen Erde wird alles anders, besser und vollkommen sein. Wir sind sein Volk, er unser Gott. [35:08] Es braucht gar keinen Tempel mehr im himmlischen Jerusalem. nicht den ersten, nicht den zweiten und auch nicht den dritten Tempel. Johannes sagt, ich sah keinen Tempel mehr in der Stadt, denn der Herr Gott, der Allmächtige ist ihr Tempel und das Lamm, in dem die Herrlichkeit Gottes wohnte. [35:25] Und die Stadt braucht die Sonne nicht, noch den Mond, damit sie erscheinen. Die gehörten eben auch zu dem Ersten, das vergangen ist, denn die Herrlichkeit! Siehe, ich mache alles neu. [35:44] Was nehmen wir mit? Der Traum vom Neubeginn ist kein Traum, er wird tatsächlich stattfinden, für alle, gewollt oder ungewollt, mit Jesus Christus in der ewigen Herrlichkeit, ohne ihn in der Finsternis. [36:05] Wähle das Leben! Wir haben verstanden, dass Gott selbst, der auf dem Thron sitzt, hinter der Erneuerung steht. Die Zukunft liegt in Gottes Hand, nicht in dem, was wir jeden Tag in den Medien hören. [36:22] Zweitens haben wir drei Vergleiche gemacht, nämlich den neuen Himmel und die neue Erde gegen den alten Himmel und die alte Erde verglichen. [36:33] Wir haben über sieben Übel gesprochen, die es in Zukunft nicht mehr geben wird. Wir haben über die zukünftige perfekte Gemeinschaft mit Gott gesprochen. Diese Vergleiche haben uns gezeigt, Gottes meint es wirklich ernst, mit der Qualität und mit der Quantität seines Handelns. [36:53] Er macht wirklich alles richtig ganz neu. Was ist die Botschaft für unser Leben heute? Das zu wissen verpflichtet dich, dein Leben jetzt heute einzustellen auf morgen. [37:09] Das ist eine wunderschöne Pflicht. Allen Schmutz hinter uns zu lassen im täglichen Wandel, im Umgang mit den geschöpflichen Gaben, die Gott uns gegeben hat, im Umgang mit deinen Mitmenschen, im Umgang mit deinen Mitchristen und besonders mit den Mitchristen und im Umgang mit dir selbst, stattdessen Gott in Ehrfurcht loben, preisen, im Wort und in der Tat. [37:36] Wer nicht glaubt, dass Gott alles neu macht, der lebt weiter so in den Tag hinein, als gäbe es kein Morgen. Aber du hast hoffentlich mehr gelernt über die biblische Zukunfts Prophetie. [37:49] Die ganze Prophetie der Bibel kann mit einem einzigen Satz zusammengefasst werden und erlautet siehe ich mache alles neu. Die Prophetie lenkt die Art wie du dein Leben führst auf Jesus Christus hin. [38:03] Auf biblisch heißt das Heiligung und Gottesfurcht sind die Frucht deines Glaubens dass Gott alles neu macht. In diesem Sinne segne er euer neues Jahr 2026 das ist euch führt in die Gemeinschaft mit Gott jetzt noch in der Niedrigkeit aber in Vorbereitung für die Zukunft über die Gott sagt siehe ich mache alles neu Amen Herr Jesus wir danken dir für dein Wort wir bitten dich dass du es in uns befestigst und wir jeden Tag aus der Perspektive dass du alles neu machen wirst leben können und uns nichts davon ablenkt und abbringt dir gehören wir für Zeit und Ewigkeit Amen! [39:03] Amen