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Auch wenn wir das in unserem Erinnern einfach mal aushalten müssen, welches Leiden der Herr Jesus für unser ewiges Heil getragen hat. [1:22] Es ist vielmehr auch, Andreas, du hast vorgestern gesagt, zum Gedächtnis und zur Verkündigung. [1:34] Es ist immer auch eine Verkündigung davon, dass Jesus uns Hoffnung gibt und dass er wiederkommt. So oft ihr von diesem Brot esst und von diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. [1:52] Dann wird er zu uns sagen, geh ein in die Freude deines Herrn. Matthäus 25. Also ihr Lieben, unser Herr Jesus ist kein Fall fürs Museum. [2:08] Er ist ein Fall fürs Leben. Er ist nämlich das Leben selbst, Johannes 14. Also, ich habe nichts gegen Museen. Wer mich kennt, der wird das verstehen. [2:20] Ich habe sie gern, wenn sie wichtige Themen aus der Kultur, aus der Geschichte, aus unserem Glauben auch zeigen. Aber sie stellen ja meistens die Vergangenheit dar. [2:33] Jesus ist die Zukunft. Er macht wahr, was Gott, der Herr, einmal durch die Propheten verkündigen ließ. Ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke. [2:43] Sprich der ewige. Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Jeremia 29. [2:54] Hören wir also jetzt den Bericht vom Auferstehungsmorgen nach dem Lukas-Evangelium. Hören wir, wie Jesus uns Freude, Frieden, Zukunft und Hoffnung gibt. [3:10] Lukas 24. Die ersten zwölf Verse. An dem ersten Tag der Woche, ganz in der Frühe, kamen sie zur Gruft. [3:25] Und sie brachten wohlriechende Öle, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewälzt. [3:35] Und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Und es geschah, als sie darüber in Verlegenheit waren. [3:49] Siehe, da standen zwei Männer im strahlenden Gewand bei ihnen. Als sie von Ehrfurcht erfüllt wurden und das Gesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen. [4:03] Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferweckt worden. Erinnert euch daran, wie er zu euch geredet hat, als er in Galiläa war. [4:20] Als er sagte, der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden. Und am dritten Tag auferstehen. [4:31] Und sie erinnerten sich an diese Worte. Sie kehrten von der Gruft zurück, verkündigten dies allen den Elf und den übrigen allen. [4:43] Es waren Maria Magdalena und Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus und die übrigen bei ihnen. Sie sagten dies zu den Aposteln. [4:57] Und diese Rede schienen ihnen, den Aposteln, wie Geschwätz. Und sie glaubten ihnen nicht. Aber Petrus, er stand auf und lief zur Gruft. [5:13] Und als er sich hineinbeugt, sieht er nur die leinenden Tücher. Er ging nach Hause und verwunderte sich über das, was geschehen war. Evangelium des lebendigen Gottes. [5:27] Lukas Evangelium, Kapitel 24. Die ersten zwölf Verse. Heute Morgen möchte ich zwei Jesuse mit euch betrachten, von denen es nur einen wirklich gibt. [5:44] Es gibt nur einen Jesus. Der erste Jesus ist der Jesus fürs Museum und der zweite der Jesus fürs Leben. Der erste Jesus fürs Museum, den begegnen wir in den ersten drei Versen. [6:00] Und in den restlichen Versen reden wir über Jesus als das Leben. Der Jesus fürs Museum in den ersten drei Versen. [6:10] Da sehen wir das Handeln dieser Jüngerinnen. Dieses Handeln provoziert bei uns heute die Frage, Für dich ist dein Glaube ein Fall für die historische Sammlung? [6:27] Oder ist dein Jesus und ist dein Glaube lebendig? Wer an einen toten Jesus glaubt, der sucht Jesus im Museum. [6:39] Oder besser gesagt noch im Mausoleum, in einer Grabanlage, Wie die Jüngerinnen hier im Lukas Kapitel 24. [6:50] Als ob es nie die Auferstehung gegeben hätte. Als ob Jesus nie darüber geredet hätte. Als ob die Schriften nichts dazu gesagt hätten. [7:01] Diese Frauen suchten Jesus, ja. Aber im Grab. Dabei müssen wir ihnen eigentlich unseren Respekt zollen. [7:13] Immerhin, sie gehen ja überhaupt los, um auszukundschaften, Wie es sich mit der Sache um Jesus verhält. Das haben sie ja den anderen Jüngern schon mal voraus. [7:27] Diese Frauen hier in Vers 10 werden einige mit Namen genannt. Nicht alle, aber einige mit Namen, andere ohne Namen. Diese Frauen lieben den toten Jesus mehr, Als die meisten Menschen von heute den lebendigen Jesus lieben. [7:48] Respekt. Sie waren es, die den Herrn Jesus sterben sahen. Nicht die Herren Jünger. Der Apostel Johannes unterm Kreuz mal ausgenommen. [8:01] Sie waren es, die den reichen Josef von Arimatia und den Professor Nikodemus, Seines Zeichens Mitglied im Sanhedrin, beobachtet hatte. [8:14] Was haben sie gemacht? Innerhalb von vier Stunden. Die beiden hatten die Beerdigungserlaubnis eingeholt, Den Körper in das neue Felsengrab von Josef gebracht, Den Leichnam mit 100 Pfund Salbe mit Myrrhe und Aloe Vera einbalsamiert, Den Nikodemus gespendet hatte. [8:33] Johannes 19, Vers 38 bis 40. Dann das Grab verschlossen und sind freitags abends rechtzeitig für Schabbat nach Hause gekommen. Alles in vier Stunden. [8:44] Wenn ich richtig gerechnet habe und der 7. April 30, das richtige Datum wäre, Dann wäre an diesem Tag der Schabbat um 19.01 Uhr in Jerusalem angebrochen. [8:59] Und nun ruht alles. Auch der Leichnam Jesu an Schabbat. [9:10] Aber dann ist Sonntagmorgen. Der erste Wochentag. Der dritte Tag nach der Kreuzigung. [9:20] Hatte Jesus nicht irgendwas vom dritten Tag voraus gesagt? Niemand scheint sich zu erinnern. Man erwartet einen toten Jesus. [9:32] Leere Hoffnung, volles Grab. Dieses Verhalten nenne ich Jesus im Museum suchen. [9:45] Respektvoll, aber erfolglos. Die Jüngerinnen wollen den Toten Jesus auch noch die letzte Ehre erweisen mit ihren eigenen wohlriechenden Ölen. [9:58] Also 100 Pfund Nikodemussalbe plus die Öle. Ganz schön viel. Aber ihr lieben Leute, sie fanden den Leichnam Jesu nicht. [10:11] Vers 3 Eine lebendige Gemeinde von heute feiert einen lebendigen Herrn. Unsere Gottesdienste sind keine historischen Gedenkveranstaltungen. [10:27] Unsere Versammlungen sind keine geschichtlichen Vorträge. Wir zelebrieren nicht den Leichnam Jesu. [10:39] Wir feiern den lebendigen Herrn. Du suchst deinen Weg. Du möchtest Kraft zum Leben. Du willst jemanden, der deiner Seele Sorge trägt. [10:52] Komm, ich führe ihn zu ihm. Es ist Jesus, der lebendige Herr. Nicht der tote Jesus, sondern der lebendige Herrn. [11:03] Wir rufen den gekreuzigten und auferstandenen Herrn der Herrlichkeit an der rechten Seite des Vaters an. Da findet deine Seele Ruhe. [11:15] 1. Korinther 1, 23 Christus. Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Also, ich halte es lieber mit dem anderen Jesus. [11:27] Mit dem lebendigen Jesus. Dem Jesus fürs Leben. Verse 4 bis 12 Am Auferstehungsmorgen also waren es zwei Engel, die die Herzen dieser Frauen zum Glauben an den lebendigen Jesus führten. [11:48] Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Jeder Evangelist fasst die Ereignisse ja auf seine Art zusammen. [11:59] Lukas erwähnt Fakten, die die anderen Evangelisten nicht haben. Und umgekehrt, also von Matthäus zum Beispiel wissen wir, Vers 2, Kapitel 28, dass es Engel waren, diese zwei Männer. [12:13] Und dass ein Engel den Stein weggerollt hat vom Eingang des Höhlengrabs. Und vom Johannes wissen wir, Johannes 20, dass Maria Magdalena vorher schon mal ganz alleine ans Grab gelaufen ist. [12:28] Aber als sie den weggerollten Stein gesehen hatte und sie ihn dahingehend missinterpretierte, dass der Leichnam Jesu gestohlen worden sei, schnell wieder zurückgelaufen worden ist und vieles andere mehr. [12:45] Wer will, kann sich heute auch mal Zeit nehmen, alle vier Evangelien wieder mal durchzulesen, also die Osterberichte durchzulesen und zu vergleichen. [12:57] Ja, jetzt hier bei Lukas im Vers 4 haben wir diese Damengruppe und die weiß nicht mehr weiter, so sagt Lukas. [13:08] Vers 4 weiß nicht mehr weiter. Vers 4 weiß nicht mehr. [13:40] Nicht ohne Verzweiflung. Also keinen Ausweg sehend. Diese Frauen, die wussten nicht mehr weiter. Da haben wir das Grab, der Stein ist weg, das Grab ist leer. [13:52] Wir wissen nicht mehr weiter. Trifft das für dich auch manchmal zu. Keinen Ausweg sehen. Aber du bist nicht ohne Ausweg. [14:04] Schau, das Grab ist leer. Er ist nicht tot. Jesus lebt. Dein Heiland lebt. [14:16] Er ist fürs Leben. Und siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten. Und sein Ohr ist nicht zu schwer, um zu hören. Jesaja 59, Vers 1. [14:31] Die Kernfrage an uns Menschen lautet also heute noch genauso wie damals da vor dem Grab. Aus den Versen 5 bis 6. [14:42] Was suchst du den Lebenden unter den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferweckt worden. Diese Botschaft der Engel richtet sich im weiteren Sinn eigentlich an alle Menschen. [15:01] Eben. Suche nicht den Lebenden unter den Toten. Vielleicht gehörst du noch zu denen, die noch nicht an den Lebenden Jesus glauben. [15:14] Also du hast durchaus Respekt vor ihm. Jesus hat viel Gutes getan. Das Christentum hat unsere Kultur hervorgebracht und geprägt. [15:26] Also apropos jetzt Ostern und Museum und so. Wer kennt nicht die Beispiele von dem wunderbaren Gemälde am Isenheimer Altar von Matthias Grunewald. [15:40] Oder das in Colmar ausgestellt. Oder das von Rafaelino del Garbo. Also das ist die Beispiele von der Auferstehung in Florenz. Also ich bewundere die Bilder auch. [15:53] Aber nur diese Bilder zu betrachten, das nützt mir gar nichts. Egal wie andachtsvoll ich mich dabei nachher fühle, wenn ich aus dem Unterlindenmuseum rauskomme oder aus der Galeria dell'Academia. [16:08] Ja. Nur wenn du den echten Jesus nicht nur bewunderst, sondern ihm glaubst. Dein ganzes Vertrauen setzt auf ihn, den gekreuzigten und auferstandenen Herrn, der stellvertretend für deine Sünde am Kreuz souverän gesühnt hat, so wie wir es eingangs gehört haben, und dessen Opfer durch den himmlischen Vater angenommen und gerechtfertigt worden ist, indem er ihn aus den Toten auferweckt hatte. [16:40] Wenn du das glaubst. Und nur dann ist der Herr Jesus auch dein Lebensgeber. Das Leben selbst. [16:53] Du wirst dein Heil auch nicht im Bestaunen von Tieren und Pflanzen und Bäumen und Wäldern finden. Oder in der Bewunderung schöner alter Kirchengebäude. [17:06] Oder, oder, oder, oder, ganz egal. Was für erbauliche Gefühlszustände du bei solchen Aktivitäten bekommst. [17:18] Es gibt nur einen, der dich retten kann. Und das ist der lebendige Jesus. Der, der dir das Leben gibt. Nicht der Jesus aus dem Naturkundemuseum und nicht der Jesus aus dem Kunstmuseum. [17:34] Nur der lebendige Jesus selbst. Suche ihn nicht bei den Toten und nicht in der Toten Materie. Maler Leinwand schimmelt. [17:45] Oder wird spröde. Vögel und Fische verenden. Gebäude verfallen. Alles ist eitel. Du, Jesus, aber bleibst. [17:56] Und, wen du ins Buch des Lebens schreibst. Nun, viele von euch werden sagen, ja, ich glaube das. [18:08] Ich bin dabei. Ich bin im Camp lebendiger Jesus. Das freut mich. Aber vielleicht dürfen wir uns auch mal daran erinnern lassen und uns die Frage stellen lassen. [18:25] Was suchst du den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferweckt worden. Vielleicht ist dein Glaube, den du bezeugst, aber trotzdem müde geworden. [18:40] Denn der Herr Jesus sagt an dem Abend im Lukas Kapitel 24 wird der Bericht fortgeführt bis zum nächsten Abend und bis zum Sonntagabend mal. [18:55] Die Emmausjünger. Über die Emmausjünger heißt es, ihr Unverständigen und im Herzen Zuträge an alles zu glauben. Der Herr Jesus hatte seine Passion und seine Auferstehung mindestens dreimal vorausgesagt. [19:14] Also dreimal finden wir es in den Evangelien. Hier im Lukas Kapitel 9 Vers 22, Kapitel 9 Vers 44 und Kapitel 18 31 bis 33. [19:26] Die Engel erinnern die Frauen daran. Und dann kommt es ihnen auch wieder in den Sinn. Vers 8. Also sie müssen das von den Zwölfen erzählt bekommen haben. [19:40] Dann ziehen sie die Konsequenzen. Sie gehen zurück nach Jerusalem und verkündigen es den Elfen. Damit sie sind die Apostel gemeint. [19:50] Vers 10. Und den anderen, die mit ihnen versammelt waren. Es ist irgendwie typisch hier. Zuerst glaubten die Frauen nicht, obwohl sie zu Jesus gehörten. [20:05] Dann wurden sie von einer Botschaft des Himmels überzeugt. Sie glaubten. Sie verkündeten es dann denen, die auch zu Jesus gehörten. Und die glaubten ihnen auch wiederum nicht. [20:16] Außer Johannes. Der glaubte schon, als er am Grab war. Johannes 20 Vers 8. Drei Tage zuvor war Johannes ja auch bis am Schluss am Kreuz geblieben. [20:30] Erst als der Auferstandete ihnen am Abend begegnete, da glaubten sie. Es war eine Kettenreaktion. Zuerst kein Glaube. [20:45] Dann Verwunderung. Dann kommt der Glaube. Das gehört irgendwie auch zu unserem Alltag in der Gemeinde. [20:56] Wir gehören dem lebendigen Herrn. Ja. Die Botschaft des Himmels haben wir in der Heiligen Schrift. Der Bibel. Wir lesen sie. Sie wird uns auch verkündigt. [21:08] Aber so oft glauben wir ihr nicht. Also ich meine, nicht wirklich. Wir werden es natürlich nicht zugeben. Aber irgendwo im Herzen überlegen die Gedanken. [21:21] Wir sind zu träge zum Glauben. Bis wir dem Lebendigen begegnen. Hast du den Mut ab heute, Auferstehung 2026, wieder auf den Herrn Jesus, den Lebendigen, zu 100% zu vertrauen? [21:41] Er verändert dein steckengebliebenes Leben. Wenn du ihm völlig vertraust. Hast du den Mut, auch eingefahrene Situationen mal endlich anzupacken? [21:56] Also Ostern als so eine Art Wiederauferstehung deines Glaubenslebens zu begehen? Zum Beispiel. [22:08] Ich mache nur Beispiele. Ich habe keinen konkreten Anlass dafür. Aber ich nehme jetzt mal Beispiele. Knarzt es in eurer Ehe? Muss das so bleiben? [22:25] Ihr glaubt beide an den Lebendigen vom Ostermorgen? Dann stelle sich doch ein jeder unter die allmächtige Hand Gottes. Es ist kein Zufall, dass ihr da steht, wo ihr jetzt steht. [22:39] Demütigt euch unter die allmächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Sucht den Herrn Jesus. Lasst es nicht für ewig so weitergehen. [22:53] Oder anderes Beispiel. Mach nur Beispiele. Hast du Probleme im Leben, die so gar nicht mit deinem frommen Bild nach außen passen? Irgendwie falsche Prioritäten, Zeitverschwendung, unheilige Freundschaften, permanent gepflegte Sünde, keine Lust auf Bibel oder Bibelstunde, auf Gebet oder Gebetsstunde und so weiter. [23:18] Das muss nicht so sein. Es wird aber so weitergehen, wenn du denkst, der lebendige Herr Jesus, das sei nur etwas für deine Kinder oder für deine Eltern oder für die anderen. [23:39] vielleicht ist Jesus in deinem Lebenshaus tatsächlich auch irgendwann mal ins Museum gewandert. [23:50] ist Jesus etwa tot? Ist dein Glaube erstorben? [24:03] Hole ihn wieder raus! Der lebendige Jesus ändert dein Leben so, wie es Gott wohlgefällig ist und wie es das Beste für dich ist. [24:15] Der lebendige Jesus ruft und lockt dich heute liebevoll und sanftmütig zu sich, damit du wieder vorwärts gehst. Lebendiger Glaube weiß, dass das, was der souveräne Gott für dein Leben vorsieht, immer das Beste für dein Leben ist, immer. [24:35] Darum bitte den Lebendigen, bitte, dein Leben zu erneuern. Suche Hilfe und Rat. Er wolle das Werk befördern eurer Hände und Kraft zum Widerstehen gegen die Sünde geben. [24:49] Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung. 1. Thessalonicher 4, Vers 3 Ich gebe euch ein Vorbild darin, loszumarschieren. [25:01] und Sachen in Ordnung zu bringen. Der Apostel Petrus selber. Was? Wie bitte? Wer? Ausgerechnet der. [25:14] Der Verräter vom Freitagmorgen. Wie kann das sein? Ja, natürlich. Er hatte seine schlimmste Zeit wohl. [25:26] Er hatte Jesus verraten und konnte das nicht mehr in Ordnung bringen mit Jesus. Jesus war gestorben am Kreuz. Später kam das dann am See Genezareth, Johannes 21. [25:40] Aber trotzdem. Petrus wird am Auferstehungsmorgen von all dem, was er getan hat und was in seinem Leben war. [25:54] Nicht davon abgehalten, zu überprüfen, ob denn das jetzt stimmt, was die Frauen erzählen. Er lässt sich nicht bremsen. [26:04] Vers 12 Petrus stand auf und lief zur Gruft und als er sich hineinbeugt, sieht er nur die leinenden Tücher und er ging nach Hause und wunderte sich über das, was geschehen war. [26:17] Liebe Geschwister, so sollte das sein. Ein lebendiger Glaube an Jesus setzt dich in Bewegung. Und zwar gerade dann, wenn nicht schon einfach alles in Ordnung ist. [26:32] Und alles wunderbar und Halleluja. Verlass dich drauf. Mach neue Schritte. Teste Jesus aus. [26:44] Vertraue auf sein Wort. Dass der Weg, dass er der Weg ist für diese Zeit und in alle Ewigkeit. Petrus, so steht hier Vers 12, glaubte offenbar noch nicht, aber immerhin verwunderte er sich. [27:02] Vers 12. Wir brauchen eben manchmal auch Zeit, um neue Schritte zu gehen. Aber ihr wisst ja, nur wer geht, kommt vorwärts. [27:17] Am Auferstehungssonntagabend erscheint Jesus dann seinen Jüngern. Sie glauben immer noch nicht so ganz. Sie verwundern sich immer noch, aber immerhin freuen sie sich schon mal. [27:29] Das ist der beste Schritt zum Durchbruch, zum lebendigen Glauben. Lukas 24, Vers 41. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen, habt ihr hier was zu essen? [27:45] Und dann ist Jesus vor ihren Augen. Und dann sehen sie das. Da steht also offenbar nicht ein Geist oder ein Gespenst vor ihnen. Vers 39. Denn die können ja bekanntlich nicht essen. [28:00] Sondern vor ihnen steht er selbst, der Auferstandene, Lebendige. Und dann tut Jesus, was immer passieren muss, damit dein Leben sich ändert. Er erklärt dir die Schriften. [28:15] dass du die Schrift verstehst, auf dein Leben anwendest, dich berufen lässt und ein neues, erneuertes Leben starten kann. [28:29] Dann öffnete er ihnen den Sinn dafür, die Schriften zu verstehen. Und er sprach zu ihnen, so steht es geschrieben, so musste der Messias leiden und am dritten Tag auferstehen, aus den Toten und in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden. [28:49] Alle Nationen, anfangend hier von Jerusalem, ihr seid Zeugen davon. Lukas 24, 45 bis 48. So, was nehmen wir mit? [29:02] Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr vom Lager Museums-Jesus ins Lager Lebens-Jesus wechseln würdet. [29:18] Wenn das für dich zutrifft. Mach es wie die Jünger. Auch wenn du noch nicht ganz glauben kannst und Fragen hast und denkst, ach, das ist ja zu schön, um wahr zu sein. [29:33] Ist es nicht, weil es wahr ist. Und darum ist es so schön. Es ist wahr, sie glaubten noch nicht vor Freude, Vers 41, aber sie waren auf dem richtigen Weg. [29:47] Fang an, dich über eine Wiederbelebung deines Lebens mit Jesus zu freuen. Jesus erlebt. Jesus erlebt. [29:59] Davon muss doch ein Osterchor singen. Er lebt. Der Glaube wird der Belebung folgen. [30:11] Das hat der Herr Jesus verheißen. Und in diesem Sinne wünsche ich euch wahrhaft frohe Ostern. Amen. Amen. Amen.