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Jetzt gibt es in der Bibel auch eine Gemeindemathematik. In der Entsprechung. [1:34] Und hier lautet der wichtigste Satz sieben mal eins gleich eins. Das ist der wichtige Titel unserer Predigt von heute Morgen. [1:46] Sieben mal eins gleich eins. Die Gemeinde ist sichtbarer, erlebbarer Ausdruck des Reiches Gottes auf dieser Welt. Wir leben und weben darin. [1:58] Wenn die Gemeinde in sich selbst uneins ist, dann kann sie nicht darstellen, wie das Reich Gottes in sich eins sein kann. [2:11] Wenn die Gemeinde in sich selbst uneins ist, dann kann sie nicht bestehen. Die Einheit der Gemeinde Gottes, sieben mal eins gleich eins, beruht also auf der Einheit Gottes. [2:23] Dreimal eins gleich eins. Wenn in der Gemeinde jetzt aber sieben mal eins nicht mehr eins ergibt, sondern sieben, dann könnt ihr euch das Chaos vorstellen. [2:35] Vielleicht gibt es auch solche, wo sieben mal eins gleich vierzehn gibt. Das wäre noch schlechter. So können wir nicht Zeuge Gottes sein, des Herrn Jesus Christus und des Heiligen Geistes. [2:48] Bei Gott gibt dreimal eins immer eins. Und was gibt bei uns sieben mal eins? hoffentlich immer eins. Was sind nun die sieben Einsen, von denen wir reden, auf denen die Einheit der Gemeinde beruht? [3:03] Das lernen wir in Epheser 4, in den Versen 4 bis 6. Wir lesen diesen Text miteinander. [3:15] Epheser 4, Verse 4 bis 6. Liebe Geschwister, das hier sind die sieben Grundlagen der Einheit der Gemeinde. [3:50] Sie werden uns hier in Epheser 4 am Anfang des praktischen Teils, der praktischen zweiten Hälfte vom Epheserbrief vor Augen geführt, weil es eben ohne sie nicht geht, weil es die sieben Grundlagen sind. [4:07] Überlegt mal, alles, was dich und mich als Christ und als Christin zusammenführt, was uns ausmacht, das haben wir gemeinsam. [4:21] Das ganze Glaubensleben, damals bei der Wiedergeburt, als der Herr Jesus durch den Heiligen Geist dich erweckt hat zum rettenden Glauben, der Eintritt, dein Eintritt ins Reich Gottes, denken wir an heute, das Leben als Glied an dem einen Leib Jesu, alle Tage unseres Erdenlebens. [4:48] Denken wir an morgen, die Hoffnung auf die ewige Herrlichkeit. Gestern, heute, morgen. Immer. [4:59] Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wir teilen alles miteinander. Diese Einheit, diese siebenfache Einheit ist würdig unserer Berufung. [5:17] Denkt dran, der Herr Jesus hat dich teuer erkauft. 1. Korinther 6, Vers 20. Wir hatten in den ersten drei Versen hier gelernt, wie wir würdig leben sollen. [5:32] Wandelt in Gleichgewicht mit eurer Berufung und lasst euch dabei leiten von den fünf Koordinaten Demut, Sanftmut, Langmut, Liebe und Einheit. [5:45] Hier, der Vers 3 war uns schon der Türöffner zur Einheit der Gemeinde. Der Apostel Paulus benutzt hier eigentlich ein Wort, das Einsheit heißen sollte. [6:00] Es gibt es nur zweimal im Neuen Testament. Die Einsheit. Und was das dann ist, das führt er hier in siebenmal eins gleich eins aus. [6:15] Weiter haben wir im Vers 3 schon gelernt, dass die Einsheit der Gemeinde diejenige ist, konkret, die der Heilige Geist schafft. [6:28] Also wir reden hier von der Einheit des Geistes, des Heiligen Geistes, durch das Band des Friedens. Die sieben Grundlagen für die Einheit der Gemeinde sind also ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott. [6:52] Sieben mal eins gleich eins. Heute Morgen nehmen wir die ersten drei. Und das nächste Mal gibt es dann Fortsetzungen. Sieben mal eins gleich eins. [7:03] Zweiter Teil. Die ersten drei. Fangen wir hier an. Ein Leib. Die Einheit des Geistes bewahren wir als Leibgemeinde des Herrn Jesus. [7:17] Wie viele Gemeinden des Herrn Jesus gibt es? Eine. Nicht viele. Allerdings. Wie ein einziger natürlicher Körper da ist und viele Glieder hat, so hat auch der eine geistliche Leib des Herrn Jesus, von dem es nur einen gibt, viele Glieder. [7:44] Ein Herr Jesus, ein Leib, der hat viele Glieder. Diese Darstellung vom Leib Jesu, von der Gemeinde als Körper, ist ein neueres Wort, Körper statt Leib. [7:59] Ich nehme das jetzt hier als Synonym. Diese Darstellung ist eine Spezialität vom Apostel Paulus, benutzt nur er so in der Bibel. Hört mal, was 1. Korinther 12,12 sagt. [8:11] Der Leib ist einer und hat viele Glieder. Alle Glieder des Leibes aber sind, obwohl sie viele sind, ein Leib. [8:23] Eigentlich einfach zu verstehen. Das ist die Grundlage Nummer 1 der Einheit oder Einheit und Einheit der Gemeinde. Was ist gemeint? [8:34] Nun, zum einen ist mit dem einen Leib die universelle Gemeinde Jesu gemeint. Von der allerersten Person an. [8:46] Ich weiß nicht, ob das Petrus war, Apostelgeschichte 2. Die Jünger waren versammelt und der Heilige Geist kommt zu ihnen. [8:57] Ich glaube eher, dass alle gleichzeitig mit dem Heiligen Geist getauft wurden, die da zusammen waren. Der Anfang und wir stehen irgendwo mittendrin. [9:08] Und irgendwann kommt dann der letzte dazu, bis die Vollzahl der Nationen erfüllt sein wird. Römer Brief. Das ist der eine Leib. [9:24] So, dann stellt auch eine Ortsgemeinde, jede Ortsgemeinde im Kleinen dar, was die ganze Gemeinde im Großen ist. Also die große Gemeinde reicht vom Jahr 33, bis das Zeitalter der Gemeinde erfüllt sein wird. [9:44] Durch die Zeiten hindurch. Das Fremdwort dafür heißt, diakronisch können wir das betrachten. Durch die Zeiten hindurch. [9:55] Vom ersten bis zum letzten Christen. Wenn wir jetzt aber mal den heutigen Tag herausnehmen und die Welt anschauen. [10:06] Da gibt es ja auch überall Christen, oder? Vom Nordpol bis zum Südpol. Von oben bis unten. Das nennt man dann synchronisch. [10:17] Wir alle sind zusammen in dieser einen Zeit, heute am 8. März, auf dieser Erde, der Leib Jesu Christi, der eine. Vom Nordpol bis zum Südpol und vom Anfang bis zum Ende, von oben bis unten. [10:34] Vier Dimensionen. Von Anfang bis zum Ende, von oben bis unten. Wisst ihr noch Epheser 3, Vers 18, wo sich die vier Dimensionen auf Jesus bezogen, zu begreifen, was die Länge und die Breite und die Höhe und die Tiefe sei. [10:48] Gilt wohl auch für die Gemeinde. Wir als versammelte Ortsgemeinde sind nun ein kleines Abbild dieser einen großen weltweiten Gemeinde. [11:06] Jede echte Gemeinde, die besteht aus wiedergeborenen Christen, also ich rede jetzt wirklich von den wiedergeborenen Gläubigen, nicht von der kulturellen Christenheit oder irgendwie so etwas, sondern das, was Gemeinde nach dem Neuen Testament definiert ist. [11:28] Jede von diesen Gemeinden wird gebraucht. Jede Gemeinde, die ihm nachfolgt mit ihren Stärken, mit ihren Schwächen und ja auch mit ihren Sünden, für die wir Vergebung brauchen. [11:44] Wir alle werden gebraucht für das große Ganze des einen Leibes Jesu Christi. Und da gibt es große Gemeinden und kleine Gemeinden, schwache Gemeinden und starke Gemeinden, arme Gemeinden und reiche Gemeinden, Gemeinden in der Verfolgung und Gemeinden, die die politische Freiheit genießen, Gemeinden auf dem Land und Gemeinden in der Stadt. [12:10] Es gibt gebildete, eingebildete und ungebildete Gemeinden. Es gibt ganz verschiedene Kulturen, aber sie alle bilden in Treue und Wahrheit die Einheit des Leibes Jesu an ihrem Ort und in ihrer Zeit ab. [12:32] Und wenn das nicht so wäre, dann wäre es um die Würde und um die Einheit der Gemeinde geschehen. Was eine einzelne Gemeinde nicht stemmen kann, das können mehrere zusammen schaffen. [12:49] Darum schauen wir immer über den Tellerrand hinaus. Also auf eine Art wenden wir das Prinzip von vielen Gliedern zu einem Leib auch dann auf die große Gemeinde an. [13:03] Viele Ortsgemeinden, eine Universalgemeinde. In dieser Gemeinde braucht es jeden. Niemandes Charakter darf so bestimmend und stark sein, dass er sich nicht in die Gemeinschaft der Heiligen integrieren könnte. [13:24] Wenn das bei dir der Fall ist, läufst du in eine verkehrte Richtung und du musst deinen Glauben wieder neu an Jesus ausrichten. Für dich gibt es keinen Privat-Jesus. [13:39] Andererseits ist auch niemand zu schwach für die Gemeinde. Jedes Glied, das fehlen würde, wie schwach es auch ist und würde den Leib unvollständig hinterlassen und nicht so funktionierend, wie er eben im Sinne Jesu funktionieren soll. [14:04] Stellt euch vor, wenn der ganze Leib ein Auge wäre, wo wäre dann das Gehör? Und wenn ganz Gehör, wo wäre der Geruch? [14:19] Jetzt aber hat Gott die Glieder bestimmt. Jedes einzelne von ihnen am Leib, so wie er wollte. Jetzt sind zwar viele Glieder, aber ein Leib. [14:32] Das Auge kann nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht. Oder der Kopf zu den Füßen, ich brauche euch nicht. Das war alles Bibelzitat, falls ihr es nicht gemerkt habt. [14:45] 1. Korinther 12, Vers 17 bis 21. Jetzt wollen wir uns auch nochmal an die Lehre erinnern, die wir gelernt haben in Epheser 1, 2 und 3. [15:01] Schauen wir mal in Epheser 1 zurück. Vers 23. Die Gemeinde ist sein Leib, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt. Also haben wir schon gelernt, in Epheser 1. [15:13] Die Gemeinde ist sein Leib. Epheser 2. Gott hat die beiden, damit sind Juden und Nichtjuden gemeint, die beiden in einem Leib mit Gott versöhnt, durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat. [15:32] Ich kann also wirklich nicht verstehen, wie es einen christlichen Anti-Judaismus geben kann. Das verstehe ich nicht. Man kann nicht mit Gott versöhnt sein und sich dann auf der Erde gegenseitig bekämpfen. [15:51] Das dritte Epheser 3. Ihr erinnert euch an das ausgeplauderte Geheimnis. Die Nichtjuden, also die Nationen, sollen oder dürfen mit Erben sein und Mitglieder am selben Leib, beide, und Mitteilhaber der Verheißung in dem Messias Jesus durch das Evangelium. [16:15] Beide dürfen dabei sein. Ich möchte keine Feindschaft in der Gemeinde erleben, auch nicht gegenüber Nichtjuden, gegenüber niemandem, weder noch. [16:26] Was auch immer der Grund für solche Animositäten sein mag, aller Art, sie stellen immer die Grundlage der Einheit, der Einheit, der Gemeinde in Frage. [16:46] 1. Korinther 1, Vers 13 Der Christus ist nicht zerteilt. Die Gemeinde auch nicht. Die zweite Grundlage. [17:03] Ein Geist. Welcher Geist? Welcher Geist bindet uns zusammen? Wer hat es erfunden? Natürlich Gott. [17:15] Der Dreieinige, der durch den Heiligen Geist uns zusammenbindet mit dem Band des Friedens. Er hat das Band uns in die Hand gedrückt, mit dem wir die Einheit bewahren und uns darin notabene befleißigen sollen. [17:33] Das kommt nicht von alleine. Das braucht Investition an Zeit und Geld und Mühe und Kraft und Willen und Gebet. Ich stelle mir vor, was für ein Trost das heute sein muss für die inhaftierten Christen. [17:56] Wie zum Beispiel der Paulus es auch damals war, während er das hier schreibt. Wenn er überlegt, ich bin jetzt hier zwar gebunden, da im Herrn, hinter den Gefängnismauern, aber ein anderes Band verbindet mich mit den Brüdern und Schwestern da draußen. [18:20] Wir sind eins durch den Heiligen Geist und wir sind verbunden miteinander durch das Band des Friedens. Meine Misshandlung ist endlich, aber Gottes Frieden bleibt in Ewigkeit. [18:37] was Gott lässt wirken, lässt, was Gott wirkt und lässt geschehen, das wird am Ende gut, haben wir vorhin gesungen vom Paul Gerhard. [18:55] Ich bin manchmal auch erschüttert, wenn ich sehe, wie Christen, die in Freiheit leben, freiwillig einen Gottesdienst versäumen können oder müde und innerlich nicht vorbereitet erscheinen, obwohl sie es könnten, während andere, die monatelang krank sind und nicht kommen können oder die eben im Gefängnis sitzen, alles dafür geben würden, dass sie endlich wieder mal die Gemeinschaft der Heiligen genießen dürfen und zwar physisch. [19:35] Gerade vorhin hat mir jemand am Eingang gesagt, ach wie schön, jetzt versammeln sich die Heiligen wieder an der Zulindenstraße. Das ist eine gute Haltung, um in den Gottesdienst zu kommen. [19:51] Der Heilige Geist ist die Grundlage Nummer 2 von 7 hier nach Epheser 4 und warum ist er das? Nun, da spielt die Taufe mit dem Heiligen Geist eine wesentliche Rolle. [20:03] Ihr erinnert euch, Johannes der Täufer hat sie angezeigt. Jesus, er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. Alle vier Evangelien berichten von dieser Ankündigung. [20:18] Und dann nimmt Paulus das auf im ersten Korintherbrief und blickt dann zurück auf die Geistestaufe. Wir alle, also wiedergeborenen sind mit dem Heiligen Geist getauft. [20:35] Was hat die Taufe mit diesem Heiligen Geist bewirkt? Der Geist hat uns zu einem Leib getauft. Er hat uns hineingetaucht in die Einheit. [20:50] Es gibt einen Leib und es gibt einen Geist. Und da ist es egal, wer du bist. Egal ob Jude oder Heide, das war damals offensichtlich ein wichtiges Thema und ist es heute immer noch. [21:03] Egal welchen sozialen Status du hast, durch die Taufe mit dem Heiligen Geist sind wir alle ein Leib. Und jetzt lese ich 1. [21:14] Korinther 12, Vers 13, wo das steht. In einem Geist sind wir alle zu einem! [21:26] getauft worden. Die Taufe mit dem Heiligen Geist. Egal, wer wir sind, zu einem Leib, zum Leib Jesu Christi. [21:37] Egal, es seien Juden oder Nichtjuden, es seien Sklaven oder Freie, wir sind alle mit einem Geist gedrängt worden. 1. Korinther 12, Vers 13. So wie es also nicht viele Körper! [21:52] Christi gibt, so gibt es auch nicht viele Heilige Geister. Jetzt ist der Heilige Geist da und er bewirkt zweierlei. [22:08] Einerseits nach außen hin gibt es eigentlich nichts Trennenderes zwischen der Gemeinde Jesu und dem Rest der Welt als die Innenwohnung des Heiligen Geistes bei den Glaubenden des neuen Bundes. [22:25] Also der Heilige Geist wirkt ja ganz viel überall auf der Welt. Was und wie Gott will haben wir auch gesungen. Das ist richtig. Ja, aber die spezifische Gegenwart bei dir und bei mir und bei allen, die uns zur Wiedergeburt geführt hat, zum Glauben, zum Heil, zur Heiligung leitet und bis zur Vollendung führt, das gibt es nirgendwo sonst. [22:52] Das gibt es nur in der Gemeinschaft des Leibes Jesu Christi. Andererseits hat der Heilige Geist auch etwas unwahrscheinlich, nein, nicht unwahrscheinlich, etwas sehr sicher Einigendes. [23:13] Der Geist einigt den Leib nach innen. Er trennt ihn nach außen, aber er einigt ihn nach innen. So sind wir eben eins in dem Geist und wir sind eins in dem Herrn. [23:24] Egal wie verschieden wir sind, überlegt, euch mal, wie verschieden sind die Christen von Grönland, von den Christen in Guinea, die wir letzte Woche beobachten konnten. [23:38] Wie verschieden sind die Christen bei den Aborigines von den Sulu Christen. Und doch ist es immer ein und dasselbe Geist, der das Wunder immer wieder vollbringt. [23:54] Ich zitiere einen Studium Kollegen von mir, Volker Gekle unschwer als Schwabe zu identifizieren, der Herr Gekle, nett war, jetzt Professor für Neues Testament, er sagt, diese gemeinsame Geisterfahrung ist bei aller Unterschiedlichkeit ein einigender Faktor, der kaum überschätzt werden kann. [24:20] Ein Faktor, der kaum überschätzt werden kann. Geist, ein Geist und darum sagt der Apostel Paulus, wer den Geist Christi nicht hat, der ist nicht sein, der gehört nicht zu ihm, entweder so oder so. [24:39] Römer 8, Vers 9, Wenn du jetzt den Glaubensschritt noch nicht getan hast, dann laden wir dich von ganzem Herzen ein, komm zu Jesus und lass dich retten. [24:50] Der Heilige Geist will in dir die Wiedergeburt bewirken. Lass dich retten für die Ewigkeit, komm mit hinein zur Gemeinschaft derer, die zu Jesus gehören, die auf dem Weg sind in die ewige Herrlichkeit, die Einleib sind durch einen Geist. [25:09] Die Einladung steht. Das dritte eine Hoffnung. Eine Hoffnung. Ihr habt vielleicht gemerkt, dass der Stil vom Apostel Paulus hier in Epheser 4 in unseren drei Versen hier abrupt geändert hat. [25:34] Ich habe euch ja immer wieder mal von den langen Sätzen im Epheser Brief berichtet. Acht Stück gibt es insgesamt. Einmal habe ich einen Satz für euch übersetzt und auf Papier ausgeteilt. [25:47] So einen langen Satz auch auf Deutsch in einem Satz, damit ihr mal seht, wie das so aussieht. Oder ich habe hier jetzt wieder verzichtet drauf. Das alles ist ein Satz beim Paulus. [25:59] Mir ging es hier, mir war hier wichtig, ist hier wichtig, dass es schön! übersichtlich ist. Ich hoffe, dass mir das gelungen ist. Genau, dieser eine Satz. Aber der Stil ändert sich hier abrupt. [26:11] Jetzt kommt da plötzlich ein kurzes Stakkato immer wieder. Ein Leib, ein Geist und so weiter. Einige Bibelausleger meinen drum, dass Paulus hier vielleicht schon auf einen Text zurückgegriffen hätte, den es vorher schon gab, so quasi ein christliches Glaubensbekenntnis. [26:33] Ich bin mir da nicht so sicher, weil ihr müsst euch vorstellen, dass sich ja wenige Jahrzehnte nach Kreuz und Auferstehung und Pfingsten geschrieben worden, da hat man sich vielleicht noch nicht um schriftliche detaillierte Glaubensbekenntnisse gekümmert, aber vor allem war ja noch nicht einmal das Neue Testament fertig geschrieben. [26:56] Der Kanon war ja noch gar nicht vollendet und auch sehen wir hier, dass der Paulus ja bei Hoffnung uns jetzt plötzlich anredet und das würde man auch nicht in einem schriftlich formulierten Glaubensbekenntnis tun, da würde man eher einfach die Tatsachen objektiv schreiben. [27:17] Aber wie auch immer, was wir hier hören, das dritte Eins ist, ihr seid berufen worden in einer Hoffnung eurer Berufung. [27:30] Berufen mit einer Berufung, so, das ist unsere Hoffnung. Jetzt die Berufung, die verbindet uns zurück hier zum Anfang, wandelt würdig zu der Berufung, mit der ihr berufen worden seid. [27:47] wie ihr auch berufen worden seid, in einer Hoffnung eurer Berufung. Also Vers 1, wir werden uns zurück erinnert. Unsere Berufung, das was wir in Epheser 1 bis 3 gelernt haben, das, was wir über Gott gelernt haben, das gibt uns die Hoffnung, das gibt uns Zuversicht, Sicherheit und unser Ziel. [28:13] Also falls du jetzt noch eine Motivation bräuchtest und dir das immer noch nicht so richtig überlegt hast, im Laufe des Epheserbriefs, ob du denn würdig des Evangeliums wandeln möchtest, würdig deiner Berufung, dann hättest du hier die Motivation, es ist die Hoffnung. [28:33] Du hast Hoffnung, wenn du Jesus nachfolgst oder wenn du noch gar nicht mit Jesus unterwegs bist. Deine Hoffnung für die Zukunft und für die Ewigkeit. [28:48] Hoffnung hat nun zwei Seiten, eine subjektive und eine objektive. Subjektiv gesehen hat ja jeder von uns persönlich Hoffnung im Herzen. [29:03] Wir haben verschiedene Hoffnungen, Wünsche, Gedanken, einige von unseren Hoffnungen gehen in Erfüllung andere nicht, einige sind gut, andere müssen noch geheiligt werden. [29:20] Das ist die subjektive Seite der Hoffnung. Vielleicht irgendwie sowas ähnliches, manchmal wie das Prinzip Hoffnung. Aber hier ist von einer anderen Hoffnung die Rede. [29:33] Hier ist von der objektiven Hoffnung die Rede. Es geht um dein Hoffnungsgut. Worauf baust du deine Hoffnung? Was ist das Substantielle an deiner Hoffnung? [29:46] Was ist die Grundlage und wohin zielt sie? Schaut, wenn die Substanz deiner Hoffnung verhebt, dann ist deine Hoffnung sicher. [30:00] Wenn du aber auf etwas Trügerisches hoffst, dann wird sich die Hoffnung in Luft auflösen. Egal wie emotional und wie fest und ehrlich und du drauf hoffst, wenn es falsch ist, wird es nicht funktionieren. [30:21] Das Fundament muss stimmen. Und was ist das Fundament? Wer ist unsere gemeinsame Hoffnung? Der Herr Jesus Christus. [30:32] Christus in euch die Hoffnung der Herrlichkeit. Kolosser 1 Vers 27 Hatten wir nicht gehört in Epheser 1 Er erleuchte eure Herzens Augen, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung ist und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes ist in den Heiligen, was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden ist, Epheser 1 18 und 19 Reichtum der Herrlichkeit, für die Glaubenden, das ist unsere Hoffnung und zwar objektiv in Jesus Christus. [31:11] Das ist nicht Fantasie, das ist nicht vielleicht eventuell wünschenswerterweise, ich hoffe, dass morgen die Sonne scheint, sondern das ist Substanz und er verhebt Jesus Christus. [31:26] Epheser 2 nochmal. Ihr Heidenchristen, zu jener Zeit wart ihr ohne Christus ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels, Fremde hinsichtlich der Bündnisse und Verheißung und ihr hattet keine Hoffnung in dieser Welt und ihr wart ohne Gott in dieser Welt. [31:56] Jetzt aber in Jesus Christus seid ihr die ihr einst fern wert nahe geworden durch das Blut des Herrn durch das Blut des Christus. [32:10] Epheser 2 12 bis 13 Einst keine Hoffnung jetzt Hoffnung und zwar substanziell. Du und ich wir haben eine gemeinsame eine großartige Hoffnung ein und dieselbe die Hoffnung der Herrlichkeit und die trügt nicht. [32:28] Es tröstet mich so, dass diese Hoffnung nicht nur für die Superchristen gilt und für die Supergemeinden sondern auch für die eher durchschnittlichen und sogar für die jetzt weiß ich nicht ob ich das sagen darf oder ob das anmaßen! [32:49] ist für die lausigen sank sank wenn er über die Korinther redet, dann sagt er immer Gemeinde auf der Intensivstation. [33:06] Wenn ihr seht, was da so alles los war. Aber es tröstet mich enorm, dass in der ganzen Bibel, nicht irgendwo, sondern genau an die Korinther, an diese Korinther, geschrieben steht, unsere Hoffnung für euch steht fest. [33:25] Und wenn das an die Korinther geschrieben wird, 2. Korinther 1, Vers 7, dann darf ich auch gute Hoffnung haben. [33:39] So, ihr Lieben, das war der erste Teil unserer Predigt 7 mal 1 gleich 1. [33:50] Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung. Diese Grundlagen verbinden uns so sehr mit allen Glaubenden auf dieser Welt. [34:05] Sie sind uns kostbar, sie geben uns Freude. Und es ist nun an uns, auf diesen Grundlagen zu bauen, dass du sie praktisch in deinem Alltag lebst, mit der Hilfe des Herrn. [34:19] Fortsetzung folgt. Nächstes Mal 7 mal 1 gleich 1, der zweite Teil. Amen. Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, es hat dir gefallen, in Einheit mit Sohn und Heiligem Geist den Plan in die Tat umzusetzen, eine Gemeinde, eine Brautgemeinde, eine Leibgemeinde des Herrn Jesus Christus zu erretten, zu erlösen und auf dem Weg in die ewige Herrlichkeit zu schicken. [35:05] Danke, dass wir Teil davon sein dürfen. Wir danken dir, dass der Heilige Geist uns alles zur Verfügung stellt, was wir brauchen auf dieser Welt und für unser ewiges Heil. [35:22] Wir danken dir, dass wir nicht alleine sind. Du, Herr Jesus, hast das gerade in der Nacht, bevor du, ehe du verraten wurdest, uns versichert, dass der Heilige Geist kommen wird, unser Tröster, unser Beistand, unsere Kraft. [35:40] Danke dafür. Herr, du hast unsere Herzen gesehen und wahrgenommen, während wir dein Wort betrachtet haben. Wir bitten dich, dass wir in unserem Alltag da und dort uns verändern können und werden mit der Hilfe des Heiligen Geistes uns neu ausrichten an dir und an den Grundlagen, die du geschaffen hast, auf das wir ein Leib sein, sein, wer gemeinsam unterwegs ist, zu dir. [36:17] Wir danken dir von ganzem Herzen. Amen.