Transcription downloaded from https://yetanothersermon.host/_/abz/sermons/99820/welchen-sender-hast-du-eingestellt/. Disclaimer: this is an automatically generated machine transcription - there may be small errors or mistranscriptions. Please refer to the original audio if you are in any doubt. [0:00] Ein herzliches Guten Morgen, willkommen unserer Seite.! Wir heißen Michael und Gabriela Baltensberger. [0:13] ! Wir sind Europaleiter von WEG International. [0:43] Einfach zuerst ein großes Danke an euch alle für eure Unterstützung im Gebet, für das Mittragen. Auch immer wieder das Nachhaken von Jacqueline. [0:55] Dann kannst du uns die News-Gebetsanliegen senden für das Missionsteam. Ganz, ganz herzlichen Dank und auch für die finanzielle Unterstützung. Unser Dienst ist auch euer Dienst. [1:08] Wir sind mit WEG unterwegs und uns beschäftigen vor allem die Menschen, die noch nie vom Evangelium hören durften. Unfair. [1:19] Die hatten noch nie eine Chance und das macht uns als WEG aus. Das ist unsere Mission. Das bewegt uns, dort das Evangelium weiterzugeben, wo noch ganz wenig da ist oder gar nichts. [1:31] Ich hoffe, unsere Mission führt uns nicht hinter den Mond, sondern zu den Menschen. Zum Beispiel in Europa. Das ist so unser Gebiet, wo wir viel unterwegs sind. [1:44] Da gibt es Gemeindegründungsteams in verschiedenen Ländern, wo neue Gemeinden entstehen. Wir sind gerade zurück aus Bulgarien. Eine wunderschöne Gemeindegründung erleben durften. [1:57] Sehr interethnisch. Sehr viele verschiedene ethnische Gruppen unter einem Dach. Wunderbar zu sehen, wie sie Gott anbeten. Wir haben auch Aussendungszentren, wo Leute ausgebildet werden und dann ausgesandt werden, irgendwo in diese Welt hinein. [2:14] Das ist auch ein großer, wichtiger Teil von Europa und die Arbeit in Europa. Und wir haben auch dieses WAVE, diese sogenannte mobile Aussendungsbase. [2:26] Das ist sehr, sehr cool, wie das läuft. Wir haben gerade zwei italienische Mitarbeiter aufnehmen können. Und die eine ist schon ausgereist nach Japan für Gemeindegründung aus Italien. [2:39] Italien war mehr so ein traditionelles Missionsland. Und jetzt werden auch Leute ausgesandt. Wir haben auch Leute von Polen ausgesandt, von Portugal, aus der Slowakei und, und, und. [2:51] Das ist so das jüngste Kind. Und das ist intensiv. Da treffen wir uns jetzt dann gerade in einer Woche in Holland und hören auf Gott, was ist dran fürs nächste Jahr. [3:03] Das heißt WAVE. Genau. Das ist das, was uns so beschäftigt. Weiter beschäftigt uns, oder ermutigt uns natürlich, dass wir immer multikultureller werden. [3:15] Wir haben unterdessen fast 80 Nationen im WEC international. Das ist ein schönes Abbild der globalen Kirche. Die wird immer farbiger. [3:28] Und das ist schön. Und auch immer mehr dieser Leute kommen in unter anderem den WEC und nehmen den Missionsauftrag wahr und gehen in die Mission. So haben wir zum Beispiel Leute aus Nordostindien in Nordmazedonien. [3:43] Das ist cool. Es hat auch Herausforderungen, aber wir freuen uns sehr. Das ist eine große Ermutigung. Noch kurz, bevor wir dann zur eigentlichen Predigt kommen. [3:55] Was uns auch stark beschäftigt als internationalen Weg in der Leitung, ist diese sogenannten Frontier People Groups. Auf gut Deutsch übersetzt die Unerreichten der Unerreichten. [4:07] Wir reden von Volksgruppen. Da ist weniger als 0,1% Jesusnachfolger da. Wir sehen, das ist eine große Gruppe auf der Welt. Das sind viele Gruppen, eine große Masse von Leuten, die absolut keinen Zugang haben. [4:23] Und das krasse ist, nur ein Prozent der Missionare arbeitet unter diesen Unerreichten der Unerreichten. Warum? [4:34] Weil es knallhart ist. Aber Gott hat uns das nochmals ganz neu aufs Herz gelegt als internationale Leitung im Weg, diese Volksgruppen zu erreichen. [4:45] Wir wissen noch nicht wie. Das sind einfach ein paar Beispiele. Das sind die Belutschen in Pakistan. Total unerreicht. Die Fulbe oder Fula oder Pöhl. [4:56] Da gibt es schon einige kleine Zeichen, aber im Großen und Ganzen extrem unerreicht. Die Marathen in Indien. Das sind nur ein paar Beispiele. Die Scheik. [5:07] Das sind auch sehr große Volksgruppen. 134 Millionen. Total unerreicht. Und wir sind uns nochmals ganz neu am Überlegen, wie können wir die erreichen? [5:18] Und wir merken, unsere Strukturen, die funktionieren da nicht mehr. Da brauchen wir wirklich Gebet auch, dass wir begreifen dürfen, hören dürfen von Gott, wie wir diese Leute auch erreichen können. [5:31] Dann gibt es auch Leute, die sind nicht so weit weg. Die Juden in Europa gelten als extrem unerreicht. Da seid ihr sehr nahe dran. Da muss man nicht nach Pakistan ausreisen. [5:42] Auch sie gelten als sehr, sehr unerreicht. Wer bringt ihnen die beste Botschaft? Ja. Vielen Dank für das Mittragen. [5:57] Tauchen wir in das Wort Gottes ein. Meine Frage, die steht schon da draußen. Welchen Sender hörst du? Ich habe hier noch so ein alten Radio gefunden. [6:08] Ich musste die ganze Nachbarschaft abklappern. Und dann beim älteren Ehepaar wurden wir dann fündig. [6:21] Ja, da hat man früher sogar dran gedreht. Bis dann der richtige Sender kam. Das Rauschen. Wo ist der nächste Sender? [6:35] Widersuchen. Genau. Welchen Sender hörst du? Keine Angst. [6:45] Keine Umfrage der SRG. Welchen Sender stellst du jeden Morgen ein? Welche Frequenz? [6:57] Was ist so dein Lieblingssender im Alltag? Geistlich gesehen. Ja. Lesen wir in Kolosser. [7:11] Da geht es auch ums Radio. Im übertragenen Sinne natürlich. Ich lese vor aus Kolosser 3. 1 bis 4. [7:24] Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten. in der Christus auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite sitzt. [7:40] Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist und nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Denn ihr seid dieser Welt gegenüber gestorben. [7:53] Und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen. [8:07] Doch wenn Christus euer Leben in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt. [8:18] Später heißt das dann im Text, Vers 5, tötet daher. Was noch zu dieser Welt gehört. Eine Liste von Sünden. [8:31] Später heißt es, legt ab ungesunde Angewohnheiten. Und dann in Vers 12 heißt es, bekleidet euch mit dem Guten. [8:44] Aber ich fokussiere mich heute Morgen auf diese ersten vier Verse. Zusammengefasst. Wir sind durch Christus zu einem neuen Leben auferweckt und sollen uns nicht mehr an der Welt orientieren, sondern unsere Gedanken ganz auf Christus richten. [9:03] Unser wahres Leben ist mit Christus in Gott verborgen und wird offenbart werden, wenn Christus in seiner Herrlichkeit erscheint. Tiefe, tiefe Sätze. [9:16] Ich hoffe, der Kaffee heute Morgen war stark. Wir tauchen etwas theologisch ein heute Morgen. Aber keine Angst. Ich werde dann auch versuchen, dass wir das ganz praktisch angehen können in unserem Alltag. [9:35] Spannend. Da hat es ganz viele Realitäten. Ganz viel ist schon geschehen. [9:45] Wenn ich Jesus nachfolge, ist da ganz viel schon, das Gott tut. Ich bin gestorben mit Christus. Ich bin mit ihm auferstanden. Mein Leben ist in ihm verborgen. [10:00] Und es wird dann irgendwann offenbart werden. Das sind schon Realitäten. Da muss ich nichts dazu tun. Das ist das Gewaltige an diesen Versen. [10:13] Ostern liegt gerade hinter uns. Und theologisch gesehen sind wir mit Christus gestorben, begraben und auferstanden. [10:25] Das ist das eigentliche Osterwunder. Nicht nur das, was bei Jesus geschehen ist, aber auch in uns. Und ich habe den Eindruck, wir haben das, oder ich mindestens, immer noch nicht ganz erkannt, begriffen, was das heißt. [10:39] Das ist ein riesen, riesen Geschenk. Das muss ich nicht tun. Das hat Gott für mich getan. In Kolosser 2,12 steht, denn als ihr getauft wurdet, wurdet ihr mit Christus begraben und ihr wurdet mit ihm zu neuem Leben auferweckt. [11:00] Denn vorher wart ihr tot aufgrund eurer Schuld und weil euer altes Ich bestimmt hat. Doch Gott hat euch mit Christus lebendig gemacht und hat alle unsere Schuld vergeben. [11:16] Das ist einfach mal geschehen. Das ist Fakt. Da muss ich mich jetzt nicht anstrengen. Es hat auch Imperative in diesem Befehle, Aufforderungen in diesem Text. [11:28] Aber kriegen wir die Reihenfolge richtig hin? Zuerst sind wir einfach gestorben mit Christus, auferstanden. Jetzt sind wir mit Christus verborgen in Gott. [11:42] Das ist geschehen. Das ist Fakt. Indikativ. Darauf können wir uns festlegen. Darauf können wir uns, wie sagt man, Verlassen. [12:00] Verlassen, danke. Mir kommen nur englische Wörter in den Sensor. Ja, wie ist jetzt das? Wie sind wir gestorben? Wir sind ja alle da lebendig, mehr oder weniger. Wie ist das genau geschehen? [12:14] In Römer 6 steht noch mehr dazu. Römer Kapitel 6, Vers 6. Was ihr verstehen müsst, ist dies der Mensch, der wir waren, als wir noch ohne Christus lebten, ist mit ihm gekreuzigt worden, damit unser sündiges Wesen unwirksam gemacht wird und wir nicht länger der Sünde dienen. [12:36] Gott hat sich entschieden, unseren alten, sündigen Mensch zu begraben. Er hat gesagt, das hat keinen Sinn. Ich kann da noch so viele Upgrades dazugeben. [12:49] Am alten Menschen rumzuwurzeln, das funktioniert nicht. Es ist ganz wichtig, dass wir das verstehen. Gott hat gesagt, der alte Mensch ist hoffnungslos. [13:00] Den müssen wir begraben. Er hat uns neues Leben geschenkt. Warum ist das so aussichtslos? Römer 8, Verse 5 bis 8. [13:11] Wer sich von seiner eigenen Natur bestimmen lässt, dessen Leben, ist auf das ausgerichtet. Wieder der Radiosender. Was die eigene Natur will. Wer sich vom Geist Gottes bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will. [13:28] Himmelradio. Was der Geist will, bringt Leben und Frieden. Aber was die menschliche Natur will, bringt den Tod. Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber. [13:41] Er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und ist dazu auch gar nicht fähig. Also unser Wille kollidiert mit Gottes Wille. [13:53] Darum hat Gott gesagt, wir begraben den alten Menschen. Gut, es ist nicht dabei geblieben, sind wir froh. [14:06] Sondern Gott hat uns zusammen mit Christus auferweckt. So fängt ja unser Kolosser Text an. Dann auch in Kolosser 3, 10. Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen, den alten Menschen mit seinem Verhaltensweisen. [14:20] Und habt das neue Gewand angezogen, den neuen von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit wir Gott immer besser kennenlernen. Und seinem Bild ähnlich werden. [14:35] Das ist unsere neue Identität. Das hat Gott uns gegeben. Auch hier ist es eigentlich Vergangenheitsform. Ihr habt ja das schon angezogen. [14:47] Das ist alles schon geschehen. Wenn ihr Jesus nachfolgt, euch getauft habt, als äußeres Zeichen dieses Eintauchens, dieses Sterbens und dann das Auftauchen der Auferstehung. [15:01] Ihr habt das schon getan. Ihr habt diese neuen Kleider schon angezogen. Der neue Mensch, gotterschaffenen Mensch, der fortwährend erneuert wird, damit ihr Gott immer besser kennenlernt und seinem Bild ähnlich werden. [15:18] Das ist ein total tiefes Geheimnis. In diesem neuen Menschen zu leben, diese Identität anzunehmen, zu verinnerlichen, ein Teil von uns zu werden. [15:32] Das ist ein bisschen mehr als Gott, der das gemacht hat. Dann spannen wir wieder zum Vers zurück. Es ist nicht irgendwie nur so ein Himmel da und Gott, der das gemacht hat, sondern es ist ganz konkret Jesus, der da oben ist im Himmel. [15:55] Er sitzt zu Recht Gottes. Er sitzt zu Recht Gottes. Es sind so Floskeln für uns, aber wenn jemand zu Recht eines Königs sitzt, dann hat er die gleiche Autorität. [16:10] Also Jesus hat volle Autorität, der dreieinige Gott. Er sitzt, er arbeitet nicht mehr. [16:21] Es ist getan. Das haben wir an Ostern auch gehört von Jesus. Es ist vollbracht. Vergangenheitsform. Es ist vollbracht. Und was tut Jesus? [16:33] Wir wissen es auch aus der Heiligen Schrift. Er bittet für uns. Er betet für uns. Da an der Rechten Gottes. Er steht für uns ein. [16:44] Was für ein Gott, den wir da haben. Er hat uns nicht nur auferweckt. Er bittet auch für uns. Und ihm ist alle Macht gegeben. Nun hat es auch imperative Aufforderungen in diesem Text. [17:03] Verse 1. Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, das ist passiert, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus auf dem Ehrenplatz an Gottes rechten Seite sitzt. [17:16] Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Das ist jetzt der aktive Part. [17:28] Verwechseln wir die Reihenfolge nicht. Gott, was Gott schon getan hat. Aber unser Part ist dieses Ausrichten. Die griechische Form ist ganz spannend. Es ist nämlich sehr eine aktive Form. [17:40] Also wir sollen das immer wieder tun. Im Präsent. Suche weiter. Richte deinen Geist immer wieder neu aus. Ich bin mehr im Englischen zu Hause. [17:51] Keep seeking. Keep setting your mind on Christ. Es ist immer dieses kontinuierliche Ausrichten auf Gottes Geist. [18:03] Auf das, was im Himmel ist. Es ist nicht einmal. Ja, ja, ich habe das mal, die Kompassnadel einmal eingestellt. Jetzt ist gut. Nein, es ist jeden Tag, richte ich mich aus nach dem, was im Himmel ist. [18:16] Hör nicht auf zu suchen. Hör nicht auf zu suchen. Und richte dich immer wieder neu aus auf das, was im Himmel ist. Nicht auf das Weltliche oder auf meine Vergangenheit, auf mein Versagen, was ich alles nicht kann, sondern auf das, was im Himmel ist. [18:34] Das hat mit Ausdauer zu tun. Das ist unser Teil. Aber das ist nicht die Voraussetzung, sondern das kommt danach. [18:46] Nach dem Tod und der Auferstehung. Ganz wichtig. Ich suche nach dem, was oben ist. [18:59] Wie einige Übersetzungen auch schreiben. Nach der Herrschaft Christi. Nicht nur den Himmel. Der Himmel ist ein sehr vages Konstrukt. Wenn du jetzt da in Zürich fragst, glaubst du an den Himmel? [19:11] Da sind wahrscheinlich noch viele irgendwie so coole Zeiten. Eigentlich die bekannten Verwandten zu sehen. Die Freunde. Und es ist alles schön. [19:21] Und wir haben da Engelflügelchen und Harfen. Nein, es ist dort, wo Christus regiert. Das ist der Himmel. Ein klarer Ort. [19:33] Und danach sollen wir unsere Gedanken ausrichten. Unser Denken, unsere Haltung soll von Christus geprägt sein. [19:45] Sein Herzensanliegen soll zu meinem Herzensanliegen werden. Er ist mein Leben. Wie es auch wunderschön heißt in dieser Passage. [19:57] Wie geschieht das? Große Frage. Ich denke, wenn wir vor allem Zeit in der Bibel verbringen. Sein Wort mehr und mehr aufsaugen. [20:08] Nicht einfach wissen, sondern verinnerlichen. Wenn wir in seiner Gegenwart sind. Uns prägen lassen von seiner Gegenwart. Von seinem Geist. [20:20] Und wenn ich mit ihm natürlich kommuniziere. Nicht nur meine Liste runterrattere, sondern auch höre. Gott, was meinst du? Was sagst du mir heute? So geschieht das. [20:34] Und somit werden hoffentlich auch meine Wünsche, mein Denken, meine Haltungen verändert. [20:46] Weil sie immer ähnlicher werden. Und der Christus immer ähnlicher werden. Es gibt dann auch klare, konkretere Anweisungen von Paulus. [21:01] Vers 5. Tötet daher, was in verschiedenen Bereichen eures Lebens noch zu dieser Welt gehört. Sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, ungezügelte Leidenschaft, böses Verlangen und Habgier. [21:14] Habgier ist nicht anders als Götzendienst. Und dann später heißt es auch, legt das alles ab. Auch Zorn, Aufbrausen, Bosheit und Verleugnung. [21:25] Gemeine Wörter. Lüge. Das sollen wir ablegen. Abtöten. Das sind krasse, krasse Wörter. [21:36] C.S. Lewis hat mal gesagt, strebe nach dem Himmel und du bekommst die Erde dazu. [21:51] Strebe nach der Erde und du bekommst keines von beiden. Tiefe Wahrheit. Wir streben nach dem, was wir streben nach Gott, nach seinen Verheißungen, nach seinem Tun, seinem Charakter. [22:08] Und wir gewinnen auch die Welt dazu. Aber wenn wir uns auf diese Welt, wenn wir auf diese Welt hören, dann verlieren wir beides. Welch tiefe, tiefe Wahrheit. [22:21] Denn die Dinge von dieser Welt haben die Tendenz, unsere Götzen zu werden. Das will Paulus sagen. Die Dinge dieser Welt, die haben Anziehungskraft. [22:35] Die saugen. Die nehmen unsere ganze Aufmerksamkeit auf. Und darum, so wichtig für Paulus, diese Aufforderung nach dem Himmel, uns auszurichten, was im Himmel ist. [22:51] Nun konkret, welche Frequenz höre ich? Was ist so mein Lieblingsprogramm? Spannend, was dann alles im Radio läuft am Sonntagmorgen. [23:17] Ja, was ist meine Frequenz? Was ist meine Lieblingsfrequenz? Jeden Morgen. Ist es Radio Himmel? Oder ist es vielleicht Radio, was auch nicht, Radio Mitleid? [23:31] Ich bin die ärmste Person. Und ich schwelge mich so darin. Es geht mir schon schlecht. Und da, schwierig. Radio Bad News. [23:42] Es ist ganz einfach reinzuklinken. Denn da läuft so viel Schwieriges auf dieser Welt. Und es drückt mich so runter. Und es geht alles sowieso unter. Und es gibt keine Hoffnung. [23:53] Und ich verstecke mich jetzt da im Schutzbunker. Und warte, bis Jesus wiederkommt. Oder Radio Bitterkeit. Ist auch sehr beliebt. [24:04] Ich vergebe nicht. Ich habe jetzt das Recht dazu, nicht zu vergeben. Es ist zu schwierig. Gott versteht das nicht. Radio richtig, falsch. [24:17] Die Pharisäer hatten den eingestellt. Es ging nur darum, alles richtig zu machen. Und was war falsch? Aber die Liebe blieb total auf der Strecke. Ist auch kein gutes Radioprogramm. [24:30] Welchen Sender hast du eingestellt in deinem Leben? Ich habe da schon letztes Mal etwas von dieser Liste vorgetragen. [24:43] Wenn ich auf Jesus schaue, dann wird mir auch bewusst, was er alles für mich getan hat. Was ich für eine tolle Identität in diesem neuen Leben habe. [24:55] Einfach relativ schnell so ein paar Erinnerungen. Ich bin ein Kind Gottes. Verlegen wir uns das mal. Ich habe Frieden mit Gott. [25:07] Indikativ. Der Heilige Geist lebt in mir. Ich bin mit Gott versöhnt. Ich bin gerechtfertigt. Ich bin ein Botschafter Christi. [25:19] Ich bin vollständig vergeben. Mir wurde vollständig vergeben. Ich bin ein Tempel, in dem Gott wohnt. [25:29] Überlegen wir uns das mal. Ich bin das Salz der Erde. Ich bin das Licht der Welt. Das ist Fakt. Ich bin ein Freund Christi. Ich bin ein Heiliger. [25:41] Ich bin von Gott erwählt. Heilig geliebt. Ich habe Anteil an der himmlischen Berufung Gottes. Ich bin aus Gott geboren. [25:52] Und das Böse kann mich nicht antasten. Ich bin aus der Herrschaft der Finsternis errettet. In das Reich versetzt worden. In Gottes Reich versetzt worden. Ich bin vollkommen gemacht in Christus. [26:06] Gott sorgt für all meine Bedürfnisse. Ich bin ein Prinz, eine Prinzessin im Reich Gottes. Ich habe durch den Heiligen Geist direkten Zugang zu Gott. Nichts kann mich von der Liebe Gottes trennen. [26:20] Ich bin von Gott bestätigt. Gesalbt. Versiegelt. Ich bin Bürger des Himmels. Und so weiter. Das ist Radio Himmel. Das ist Radio Himmel. [26:33] Und ja. Warum ist das so schwierig? Warum kämpfen wir dann immer noch so mit Sünde? Wenn das ja alles schon geschehen ist. [26:46] Wie gesagt. Gott hat den alten Menschen begraben. Wir leben im Neuen. Aber wir haben halt immer noch diese Kultur. Des alten Menschen. Oder vielleicht bildlich gesprochen. [26:57] Wir sind in einer Sklavenfamilie aufgewachsen. Übrigens unsere Kinder würden das bejahen. Weil sie immer abwaschen mussten. Wir sind in dieser Sklavenfamilie geboren worden. [27:11] Und Gott hat uns erkauft. In diese Königsfamilie. Aber unsere Mentalität. Unser Denken ist immer noch Sklavenmässig. [27:22] Wie das dort abgelaufen ist. Und da geht es darum umzudenken. Um zu programmieren. Indem wir Radio Himmel hören. [27:33] Und da geht es darum umzudenken. Und da geht es darum umzudenken. Und da geht es darum umzudenken. Und da geht es darum umzudenken. In Vers 10 ist gesteht. [27:53] Habe ich schon gelesen. Von Gott erschaffenen. Neuen Menschen. Der fortwährend erneuert wird. Damit ihr Gott immer besser kennenlernt. [28:04] Und in seinem Bild ähnlicher werden. Das ist das Zentrale. Dieses ähnliche Gott. Ähnlicher werden. Indem wir Radio Himmel hören. Nun. [28:15] Als letzter Teil der Predigt. Was heißt das für unser Leben hier in Zürich? Und Umgebung. Wir richten uns auf Gott aus. [28:27] Wir hören Radio Himmel. Was heißt das? Wie wir uns verhalten sollen in Zürich. Ich habe da von einem Studienkollege diese Idee. [28:38] Da gibt es den Chamäleon Christen. Vielleicht seht ihr gar nichts auf dem Bild. [28:50] Das ist auch die Idee. Und den Igel Christen. Hier geht es mehr um das Verhalten. [29:02] Und um unser Leben. Der Chamäleon Christ, der will nicht auffallen. Der passt sich an. Niemand sieht ihn so genau. Die Beweggründe sind sehr wahrscheinlich Angst. [29:14] Angst beschnitten zu werden. Ausgelacht zu werden. Oder vielleicht Angst auch zu kommunizieren. Warum wir an Jesus glauben. Oder typisch schweizerisch Angst. Jemand auf die Füße zu treten. [29:26] Wir wollen uns einfach schön anpassen. Wir sind Chamäleon Christen. Das ist ein Extrem. Das andere Extrem ist der Igel Christ. [29:38] Der Igel, der schützt sich von dieser bösen, bösen Welt. Er grenzt sich total ab. Auch Motivation, Angst. Vielleicht etwas Kontrolle dazu. [29:51] Er möchte heil bleiben in dieser heilen Welt. Und nicht verunreinigt werden dieser bösen, bösen Welt. Beide sind Extreme. [30:01] Jetzt, was sagt Gott, Radio Himmel, über uns? Er sagt, du bist Botschafter Christi. [30:13] Du bist ein Botschafter Christi. Das ist irgendwo in der Mitte. Oder ganz anders. Du bist ein Botschafter Christi. Jetzt, was macht ein Botschafter? Nehmen wir an, du bist Schweizer Botschafter in Turkmenistan. [30:25] Erstens, du hast den Auftrag der Schweizer Regierung bekommen. Du gehst nicht einfach nach Turkmenistan. Ich habe einen Schweizer Pass. Ich bin jetzt hier Botschafter. Nein, du wirst gesandt von der Schweizer Regierung. [30:39] Und du handelst im Auftrag der Schweizer Regierung. Und du vertrittst die Werte der Schweiz und die Interessen der Schweiz. Du pflegst Beziehungen. [30:50] Du bist schließlich kein Diplomat. Du sitzt da nicht den ganzen Tag im Keller und isst Raclette-Käse. Dann wäre es der Eagle-Botschafter. [31:01] Nein, du bist öffentlich unterwegs. Du sprichst mit Menschen. Du knüpfst Beziehungen. Und du vertrittst die Werte und die Interessen der Schweiz. [31:15] Okay, fertig, Schweizer Botschaft. Du bist ein Botschafter Christi. Du bist gesandt von Christus. Du wirst nicht ein Botschafter Christi, wenn du dich wirklich gut benimmst und da alle Prüfungen bestehst. [31:30] Du bist ein Botschafter Christi. Das sagt die Bibel. Fakt indikativ. Du bist. Wir sind nicht immer die besten Botschafter, ja. [31:41] Aber das ist unser Auftrag. Gott hat uns gesandt in diese Welt als Botschafter. Wir vertreten die Werte und die Interessen des Reich Gottes. [31:56] Von Gott selber. Der Heilige Geist, der um uns wohnt, gibt uns die Worte, die Bibel. Da verstehen wir, was Gott, wie Gott ist. Radio Himmel. Und wir vertreten Gottes Reich. [32:09] Wir schließen uns nicht ein. Und wir passen uns auch nicht an. Sondern wir sind weise. Diplomatisch kann man sagen. Es ist wichtig, dass wir da auch das liebevoll tun. [32:22] Wir wollen die Leute gewinnen. Aber wir vertreten die Werte des Reich Gottes und die Interessen. Das ist unser Auftrag hier. [32:36] Das geschieht nur, wenn wir wirklich gut verbunden sind mit diesem Radio Himmel. Und merken auch, das ist das, was Gott möchte in dieser Situation. So wäre Jesus unterwegs in Zürich. [32:50] Heute. Und glaubt mir, die Zeiten, wo das Neue Testament geschrieben wurde, waren viel schlimmer. Als die Welt heute in Zürich. Er hat uns gesandt als diesen Botschafter. [33:09] Gut, abschließend. Diese paar Fragen. Einfach noch zum Reflektieren. [33:23] Eins, zwei Minuten Zeit. Für dich das zu reflektieren. Wo hat Gott mich angesprochen? Wo möchte ich, dass ich umstelle? Gewisse Programme abstelle. [33:36] Umstelle auf sein Programm. Wie könnte das geschehen? Und wie kann ich noch mehr in diese Rolle des Botschafters hineinwachsen? Die musst du dir nicht verdienen. [33:47] Das bist du. Du bist das Licht der Welt. Du bist das Salz der Erde. Du bist der Botschafter Christ. Wie kann ich noch mehr in diese Rolle hineinwachsen? [33:59] Zwei Minuten Stille. Zwei Minuten Stille.