Transcription downloaded from https://yetanothersermon.host/_/abz/sermons/100015/richtige-prioritaten-setzen-im-gebetsleben/. Disclaimer: this is an automatically generated machine transcription - there may be small errors or mistranscriptions. Please refer to the original audio if you are in any doubt. [0:00] Herr, öffne unsere Ohren, dass wir hören, wie Jünger hören. Amen.! Guten Morgen miteinander. Schön, dass ihr alle da seid und wir uns unter dem Wort von Gott versammeln. [0:17] ! Wir haben mit der Predigt jetzt eigentlich schon so richtig angefangen. Betet, betet ohne Pause. Nach meiner Erinnerung kommt das Lied aus meinem Musical, Petrus, und ich mag mich erinnern, Lorraine, Ilona und Jakoba haben da mitgespielt. [0:36] Und Ilona, ich habe noch ein Bild von dir, wie du da ganz verzweifelt auf der Bühne gestanden bist. Und dann irgendwann ist dann das Lied gekommen. Das blieb mir für immer mit dem Lied verbunden. [0:50] Betet, betet ohne Pause. Die Frage ist, worum und wofür und wozu? Das Lied hat schon einige Antworten gegeben. [1:04] Ich füge jetzt aus dem Epheserbrief das Stichwort hinzu, die vierte Dimension. Schon immer waren Menschen auf der Suche. [1:15] Es muss doch irgendwie mehr geben, als nur dieses Leben im dreidimensionalen Raum. Länge, Breite, Höhe. Es ist die vierte Dimension. [1:28] Was sagt die Physik, Peter? Die Antwort kommt von Albert Einstein zum Beispiel. Er fügte seiner Relativitätstheorie bekanntlich die Zeit zu einem vierdimensionalen Raumzeitkontinuum hinzu. [1:46] Oder die Mathematik. Dort rechnet man mit dem Tesserakt. Das ist ein vierdimensionaler Hyperwürfel. Also ein Würfel mit vier Dimensionen, der sich sozusagen herunter zum dreidimensionalen Würfel so verhält, wie der dreidimensionale Würfel zum Quadrat. [2:08] Quadrat, dreidimensionaler Würfel, vierdimensionaler Würfel. Okay, wir wollten ja über die Bibel reden. Redet die Bibel auch von der vierten Dimension? [2:21] Gibt es das da auch? Die Frage ist wichtig, weil Christen auf der Suche nach mehr sind. Mein Leben hat irgendwie nicht die Kraft, von der ich an so vielen Bibelstellen höre und lese. [2:34] Habe ich da bestimmte Dimensionen verpasst in meinem Glaubensleben? Nun, es ist so. Wenn deine Theologie falsch ist, dann erfährst du Gottes Kraft nicht. [2:47] Wenn deine Theologie richtig ist, und bitte falsch und richtig, ihr wisst, wie ich es meine. Kein Mensch hat die richtige Theologie und weiß alles. [3:00] Oder der liebe R.C. Sproul Selig, ein wichtiger, bekannter, guter, reformierter Theologe, hat mal gesagt, in der Theologie eines jeden Menschen sind ungefähr mindestens 15% falsch. [3:17] Die Frage lautet bloß, welche 15%? Also, selbst wenn deine Theologie wirklich an der Bibel geleitet ist, und du dich unter das unfehlbare und irrtumslose Wort Gottes stellst, aber nicht praktizierst, was du glaubst, dann erfährst du Gottes Kraft auch nicht. [3:40] Im Gegenteil, dann ist es ein schlechtes Zeugnis für das Wort Gottes. Gottes Kraft muss im konkreten, praktischen Vollzug ausgelebt werden. [3:51] Dort wird sie erfahrbar. Also ein richtiger Glaube, der nicht praktiziert wird, ist genauso falsch wie ein falscher Glaube. Verpasst du vielleicht tatsächlich eine Glaubensdimension? [4:07] Wir kommen heute hier im Epheserbrief zur vierten biblischen vierten Dimension. Wir finden sie im zweiten großen Gebetsabschnitt in Epheserbrief, Kapitel 3, Verse 14 bis 21. [4:26] Darin lehrt Gott, dich die richtigen Prioritäten zu setzen in deinem Gebetsleben, damit du die Dimension der Kraft Gottes nicht verpasst. Nun habe ich euch den Text übersetzt und ausgedruckt. [4:42] Ihr solltet das alle vor euch haben. Ihr dürft das jetzt mitlesen. Ich werde nochmal den ganzen Text lesen, obwohl wir ja schon eine Predigt hatten über die erste Hälfte. [4:53] Heute kommt die zweite Hälfte. Und ich bitte euch, den Zettel nachher nicht liegen zu lassen, sondern mit nach Hause zu nehmen. Ihr könnt euch jetzt schon Notizen drauf machen. [5:05] Und auch während der Predigt dann besser verfolgen, wo wir sind, wenn ihr den Text vor euch habt. Ich bete darum, dass es euch zum Segen wird. [5:16] Der Text aus Epheser 3, Verse 14 bis 21. Richtige Prioritäten setzen im Gebetsleben. Wir hören den ganzen Text nochmal. [5:27] Wir werden in der Predigt dann mit Vers 18 starten, also mit dem dritten Punkt. [5:38] Der Apostel Paulus schreibt. [6:14] Auf das ihr im Stande seid zu begreifen, mit allen Heiligen, was die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist. [6:29] Zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus. Auf das ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes. [6:42] Aber dem, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die wirkt in uns. Ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus. [6:58] Auf alle Geschlechter hin, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Das ist das Gebet des Apostels Paulus. [7:09] Epheser 3, Vers 14 bis 21. Es besteht aus einem Gebetsbericht über die ersten sechs Verse. Und das ist ein langer Satz bei Paulus. [7:20] Ich habe mal probiert, das ins Deutsche hinüber zu retten für euch, damit ihr das auch mal seht. Mache ich sonst nicht. Ich nehme an, Martha, als du das Neue Testament übersetzt hast, hast du auch mehrere Sätze aus dem gemacht. [7:35] Sie nickt. Aber ausnahmsweise jetzt mal, damit ihr das sehen könnt, wie Paulus da geschrieben hat. Und das sind die ersten sechs Verse und die letzten beiden der Lobpreis, Verse 20 und 21. [7:52] Wir haben ja schon die erste Portion kennengelernt. Richtige Prioritäten setzen im Gebetsleben. Jetzt nehmen wir uns die zweite Hälfte vor, ab Vers 18. [8:04] Und darum lautet mein erster Punkt heute drittens. Wir reden über drittens, viertens, fünftens. Okay? Drittens. [8:14] Lass dich befähigen. Verse 18 bis 19a. Hier haben wir also das zweite auf das. Paulus beugt seine Knie. [8:24] Er betet auf das, ihr imstande seid, zu begreifen und zu erkennen. Ein kraftvolles Gebet ist eben ein informiertes Gebet. [8:37] Ich glaube also nicht etwa, weil ich nichts wüsste, sondern ich glaube, weil ich weiß. Ich bete nicht darum, weil ich keine Ahnung habe, sondern ich bete, weil ich weiß, zumindest ein bisschen. [8:52] Und weil ich immer mehr wissen will und wachsen will in der Erkenntnis Gottes. Vers 17. [9:27] Nicht alleine für dich, sondern zusammen mit allen Heiligen. Das sind die Mitchristen. Eigentlich sollten wir hier in der Mehrzahl reden, weil Paulus es auch tut. [9:43] Also wir sollen zusammen lernen und beten. Und wir sollen zusammen beten. Mit allen Heiligen. Nicht nur du, so ganz persönlich für dich privat. [9:56] Sonst kommen am Schluss nur gemeindelose und gemeinschaftslose Individualgläubige heraus. Und die gibt es ja bekanntlich nicht in der Bibel. Glaube ist Privatsache, sagt der Volksmund. [10:13] Glaube ist Gemeinschaftssache, sagt die Bibel. Die Römer waren eine Gemeinschaft von solchen Christen, die informiert waren. [10:27] Darum konnte Paulus zu ihnen schreiben. Es fehlt euch in keiner Weise an der nötigen Erkenntnis. Und ihr seid daher fähig, euch gegenseitig zuzusprechen, zu ermuntern oder zu ermahnen. [10:40] Römer 15, Vers 14. Und an die Hebräer schreibt der Hebräer Briefschreiber, wir verlassen nicht unsere Versammlung, wie es einige zu tun pflegen, sondern wir ermuntern oder ermahnen. [10:56] Kann man beides übersetzen. Wir reden einander zu. Und das umso mehr, als ihr den Tag herannahend seht. Hebräer 10, Vers 25. [11:07] Also, wir helfen einander. Wir beten gemeinsam, damit wir fähig sind, zu begreifen, zu erfassen und zu verstehen. [11:19] Also die Frage ist nur, was denn? Jetzt kommt die vierte Dimension ins Spiel. Die Länge und die Breite und die Höhe und die Tiefe zu begreifen. [11:31] Wovon redet Paulus hier? Breite, Länge, Höhe, Tiefe. Das ist natürlich wunderbar, selbstverständlich für Spekulationen. Seit 1950 Jahren gibt es viele, viele Auslegungen darüber. [11:48] Man dachte hier zum Beispiel, dass Paulus redet von dem würfelförmigen himmlischen Jerusalem. Aus der Offenbarung, wobei der Würfel ja auch nur dreidimensional ist, oder? [12:02] Und kein Tesserakt, kein Vierdimensionaler nach der Beschreibung. Oder an irgendeinen geistlichen Tempel, symbolisch. Der Kirchenvater Augustin erinnerte an die vier Enden des Kreuzes. [12:17] Oder vielleicht geht es hier um vier Himmelsrichtungen. Schon Johannes Calvin, der Reformator, bemerkte richtig, dass viele der kunstvollen Interpretationen einem zwar so ein bisschen gefallen, schmeicheln könnten, aber doch leider nichts mit der eigentlichen Bedeutung zu tun hätten. [12:40] Beachten wir aber nun Folgendes. Es geht eigentlich gar nicht um vier verschiedene Dinge. Es geht nur um ein Ding. [12:54] Und dieser eine Gegenstand hat verschiedene Dimensionen. Also insofern ist der Ausdruck die vierte Dimension nicht ganz richtig. Es geht um das eine, was die Dimensionen hat. [13:07] Länge, Breite, Höhe, Tiefe. Eines. Man denkt zum Beispiel an die Größe des Wesens Gottes, an die Weisheit Gottes oder die Kraft Gottes. [13:19] Ich verstehe mit vielen anderen den Versen so. Die vierte Dimension, wenn ich jetzt doch mal bei dem Ausdruck bleiben darf, die wir suchen, an der uns mangelt, die wir für ein kraftvolles Glaubensleben brauchen, in der wir die richtigen Prioritäten setzen, wo wir begreifen und erkennen sollen, auf die wir unsere Priorität im Gebetsleben legen sollten, diese vierte Dimension in Vers 18 ist die Liebe unseres Herrn Jesus Christus. [14:12] Warum? Schaut euch den Zusammenhang an. Vers 17 redet von ihr und Vers 19 spricht über sie. [14:34] In der NGU ist übrigens die Liebe Gottes gerade mit in den Vers reingegänzt worden, im Vers 18. Vers 17. [14:48] Da hatten wir gelernt, wir sollen eingewurzelt und festgegründet sein in die Liebe Christi. Aha. Weiß jemand, was Wurzel auf Lateinisch heißt? [15:04] Radix. Also, du sollst radikal sein in der Liebe Christi, okay? Eingewurzelt, festgewurzelt. [15:15] Und was heißt der feste Grund auf Latein? Das wisst ihr alle. Das ist das Fundamentum. Okay? Dein Fundament soll die Liebe Christi sein. [15:30] Ein radikaler Fundamentalist der Liebe Christi, das ist ein Christ, der in der vierten Dimension lebt. Gegen den Hass und Terror dieser Welt, wo die radikalen Fundamentalisten des Bösen unterwegs sind. [15:54] Und des Terrors, die morden und töten. Gegen diesen Hass und Terror. Gegen die Sünde, in der man sich gegenseitig tötet mit der Keule oder ein bisschen feiner mit Worten. [16:11] Oder heimlich in Gedanken. Die Liebe Christi, unseres Herrn Jesus Christus zu uns, die ist so unendlich anders. [16:22] Die ist so breit, dass sie alle Menschen auf dem Erdenrund mit allen Völkern und Nationen einlädt. Lasst euch versöhnen mit Gott. [16:35] Sie ist so lang, dass eine ganze Ewigkeit nicht hinreicht, ihrer würdig zu danken. Sie ist so tief, dass von keiner Kreatur mehr gesagt werden kann, du bist ein hoffnungsloser Fall. [16:49] Und sie ist so hoch, dass auch der schlimmste Feind nicht an sie herankommt, um sie herunterzuholen, zu fassen und zu erwürgen. Das ist die Liebe Christi. [17:02] Diese Liebe Christi sprennt jede Dimension. Die Maße hier stehen gleichsam stellvertretend für die Maßlosigkeit. [17:13] Sie übertreffen jedes Extrem. So hat es Paulus schon mal im Römerbrief angestellt. Als er nach acht Kapiteln Theologie am Schluss zu diesem überragenden Lob der Liebe Gottes in Jesus Christus kommt. [17:33] Hört mal, ihr kennt es ja alle. Nochmal die Extreme. Römer 8, 38 bis 39. Im Hauskreis vor ein paar Monaten durchgenommen. Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, ein Extrem und das andere Extrem, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, ein Extrem und das andere Extrem, weder hohes noch tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf, uns kann scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. [18:11] Epheser 3, gleich Römer 8. Das war Vers 17. Über die radikalen Fundamentalisten. [18:25] Und jetzt kommen wir zum Vers 19, der nächste Vers. In ihren Maßen ist sie unermesslich, in ihrer Begreifbarkeit unbegreiflich. [18:35] Und doch sollen wir sie begreifen und erkennen. Erkennen, was unsere Erkenntnis übersteigt. Vers 19. Das ist ein Wort, das sich zu widersprechen scheint. [18:48] Und doch ist es kein Widerspruch. Etwas erkennen sollen, das die Erkenntnis übersteigt. Nun, was dem natürlichen Menschen ist, das nicht erfasslich. [18:59] Aber der Glaube versteht. Das ist gleichsam die vierte Dimension, die unserer natürlichen Welt fehlt. 1. Korinther 2, Vers 14 sagt es uns. [19:10] Der natürliche Mensch nimmt nicht an, was des Geistes ist. Was der Erdenmensch abtut als dummes Geschwätz. [19:26] Immer ihr mit eurer Liebe. Das ist dem Glaubenden heilig und kostbar. Und das ist dem Apostel Paulus für uns zu beten, seine Priorität im Gebetsleben. [19:46] Lass dich befähigen. Sei imstande zu begreifen und erkennen, die Liebe Christi in ihrem unermesslichen Ausmaß und das Begreifen doch wieder übersteigenden Dimensionen. [20:01] Das ist eine Gebetspriorität für dich. Du lebst in diesen Dimensionen im stetigen Hören und Gehorchen. [20:12] Du weißt, wie teuer die Liebe des Herrn Jesus war. Ihr seid teuer erkauft. 1. Korinther 7, 3 Stell dir vor, bete prioritär dafür, dass du in dieser Dimension der Liebe von Jesus Christus leben kannst. [20:35] Bete dafür. Bete, dass sie dir die Kraft Gottes ins Leben hineinbringt. heilsames Reden aus deinem Mund kommt. [20:46] Heil steckt in heilsam. Über das Evangelium zum Nichtglaubenden. Zur Hilfe beim Glaubenswachstum für deine Brüder und Schwestern. [20:58] Aufbauendes, wohltuendes Handeln am Nächsten, besonders an den Glaubensgeschwistern. Oder in einem Satz zusammengefasst, aus 2. Korinther 5, Vers 14. [21:11] Die Liebe Christi treibt uns an. Die Liebe Christi treibt uns an. Oder von Johannes, 1. Johannes 4, 19. [21:24] Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Unsere allererste Liebe gilt dabei Jesus Christus selbst. [21:37] Aus der Liebe von Christus kommt zuerst die Liebe zu Christus. Und auch dann die Liebe zum Nächsten. Hat uns nicht das der Herr Jesus gelehrt? [21:48] Höre Israel, du sollst den Ewigen, deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Matthäus 22, 37 bis 40. [22:00] Das war der Punkt Nummer 3 in unserer Gliederung. Auf euren Blättern lasst dich befähigen, imstande zu sein, die Liebe Christi in allen ihren Dimensionen zu erfassen. [22:19] Das vierte, lass dich ganz erfüllen. Paulus beugt seine Knie zum Dritten, auf das ihr erfüllt werdet, mit der ganzen Fülle Gottes. [22:33] Das erste, wozu ist, dass Gottes Kraft in dir wirkt, die Präsenz des Herrn Jesus, eingewurzelt und festgegründet in der Liebe. [22:45] Das zweite, wozu war, dass du befähigt wirst zu begreifen und zu erkennen die Liebe des Herrn Jesus Christus. Das dritte, wozu ist, auf das ihr erfüllt werdet, mit der ganzen Fülle Gottes. [22:58] Ja, da reden wir jetzt schon wieder über etwas, was unser Verstehen eigentlich übersteigt. Die ganze Fülle Gottes. Also klar ist jedenfalls, Kolosser 2, Vers 9, die ganze Fülle der Gottheit ist in Jesus Christus leibhaftig. [23:20] Und im nächsten Vers steht auch, in ihm sind wir zur Fülle gebracht. In ihm seid auch ihr zur Fülle gebracht. Kolosser 2, Vers 10. [23:31] Also höre, in Jesus Christus hast du wirklich alles, was du brauchst. [23:44] Die ganze Fülle, die die Gottheit ausmacht. Die Ganzheit und Komplettheit seines Wesens. [23:55] Die Abwesenheit irgendeines Mangels. Einer Unvollkommenheit. Oder von irgendetwas nicht zu 100% Heiligem. [24:07] Alles abwesend. Ganz komplett. Sein Wesen. Das macht die Fülle Gottes aus. Und nun ist es im Epheserbrief, die Fülle des dreieinigen Gottes, mit der du erfüllt werden sollst. [24:28] Wir lesen im Epheserbrief vom Erfüllen durch den Vater hier, durch den Sohn in Kapitel 1, Vers 23 und den Heiligen Geist. [24:39] In Kapitel 5, Vers 18. Paulus hat die Freiheit, betend zu erbitten, dass du in dieser Fülle lebst und sie dein Dasein gestaltet und heiligt. [24:59] Frage, wann hast du zum letzten Mal dieses Gebet gesprochen? Wann hast du zum letzten Mal gebetet, dass die ganze Fülle Gottes dich erfüllen möge? [25:17] Ist das eine Priorität in deinem Gebetsleben? Also, nicht, dass du dann selbst zu einem kleinen Gott wirst, okay? [25:31] Keine Missverständnisse, wenn die Fülle Gottes dich erfüllt. Du bleibst, was du bist, ein Mensch, ein Sündigender, aber im Unterschied einem, dem vergeben wurde. [25:47] Der geliebt ist und der geheiligt wird, damit dein Wesen, deinem Meister Jesus Christus gemäß geformt wird. [25:59] Das letzte, das fünfte, ordne deinen Lobpreis. [26:11] Wir kommen nun zum Abschluss der beiden Predigten über das Gebet in Epheser 3. Richtige Prioritäten setzen im Gebetsleben. [26:25] In Punkt 1 hattest du gelernt, dass es wichtig ist, überhaupt erst mal die Knie zu beugen vor dem Allmächtigen. In den Punkten 2 bis 4 haben wir drei Gebetsprioritäten kennengelernt, nach ihrem Inhalt, Zweck und Ziel, auf das, dreimal auf das. [26:46] und nun kommt zum Schluss der Lobpreis. Epheser 3, Vers 14 bis 21, hier unser Gebet, diesen Abschnitt nennt man auch das zweite Gemeindegebet im Epheserbrief. [27:05] Das zweite Gemeindegebet im Epheserbrief. Zur Erinnerung, das erste Gemeindegebet im Epheserbrief findet ihr in Kapitel 1, Vers 15 bis 23. [27:18] In Kapitel 1, 15 bis 23, im ersten Gemeindegebet ging es darum, dass wir Gottes Kraft in unserem Leben haben. [27:29] Gottes Kraft, Stichwort, ihr erinnert euch, Powerbank. Im zweiten Gemeindegebet geht es darum, dass wir die Liebe Gottes in Jesus Christus in unserem Leben haben. [27:45] Stichwort, die vierte Dimension. Powerbank und die vierte Dimension. Erstes Gemeindegebet, zweites Gemeindegebet im Epheserbrief. [27:58] Das ist alles großartig. Um diese Dinge wollen wir viel mehr bitten und beten als bisher. Auch dann, wenn wir zusammenkommen. [28:09] Beten um göttliche Kraft, weil seine Energie unerschöpflich ist. Wir beten um die Liebe Christi, deren Dimensionen unauslotbar sind und über unser Verstehen hinausgehen. [28:25] Ich wiederhole mich, und zwar mit voller Absicht. Beten um die Fülle des Dreieinigen Gottes, der es an aber auch überhaupt gar nichts fehlt. [28:39] Kein Wunder, dass der Lobpreis nun auch so überschwänglich ausfällt. Aber dem, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus von Generation zu Generation und von Ewigkeit zu Ewigkeit. [29:16] Die überschwängliche Kraft Gottes, die uns das Beten und Bitten lehrt, sie bringt uns auch den Lobpreis bei. Und nun beachte dies. [29:33] Nehmen wir an, selbst wenn du im Laufe deines Glaubenslebens sehr wohl gelernt hast, geistliche Prioritäten im Gebet zu bevorzugen, selbst dann ist Gottes Kraft immer noch größer als das, was du erbittest, noch größer. [29:58] Selbst wenn du im Laufe deines Glaubenslebens sehr wohl zu einem informierten Glauben gelangt bist, der weiß, woran er glaubt, der etwas begriffen und erkannt hat von Gottes Kraft, von Jesu Liebe und der Fülle des Dreieinen Gottes, selbst wenn das alles der Fall ist, so ist Gottes Handeln an dir und an uns und an der Gemeinde und an der Welt immer noch über die Maßen größer als das, was du dir je wirst denken und ausdenken können. [30:38] Das ist unser großer Gott. Mehr als das, was wir bitten oder erdenken können. [30:51] Er werde verherrlicht in der Gemeinde und in Christus Jesus. Erstaunlich, oder? Paulus erwähnt die Gemeinde zuerst und danach erst Jesus. [31:04] Das ist tatsächlich einmalig. Das gibt es sonst in keiner anderen Lobpreisung Gottes in der Bibel. Also, ihr wisst, kennt vielleicht das biblische Wort für Herrlichkeit, Doxa, oder? [31:20] Und darum heißt auch diese Jugend-Event Doxa danach. Und die Theologen nennen dann einen solchen Abschnitt, wo Gott gelobt wird, eine Doxologie. Das sind Wörter über die Herrlichkeit Gottes, okay? [31:34] Es gibt keine andere Doxologie in der Bibel, wo jetzt zuerst die Gemeinde und dann Jesus erwähnt wird. Aber ich denke, das kommt aus dem roten Faden der ersten drei Kapitel von Epheserbrief, dem Thema. [31:49] Das Thema ist nämlich hier die Gemeinde. Die Liebe Gottes, die Liebe Christi, die die Gemeinde gebaut hat, entstanden aus der kraftvollen Liebe, die die Juden und die Nichtjuden à la couleur miteinander vereinigt hat. [32:10] Das Stichwort zur Erinnerung, die Mauer ist weg. Vereinigt hat zu einem neuen Leib und einem Tempel. [32:23] Und Christus selbst ist dabei unser Friede. Epheser 2, Verse 24, 16 und 21. ihm geben wir die Ehre durch unseren Lobpreis im Gebet und im Singen von Herzen und in unserem täglichen Verhalten mit Mund und Händen. [32:42] Solange wir leben und unsere Nachkommen leben und irgendwann, wenn es dann keine Generationen mehr geben wird, dann immer noch in dem Zeitalter der Zeitalter, wie es wörtlich heißt, in der Ewigkeit der Ewigkeit und auf alle Geschlechter hin und von Ewigkeit zu Ewigkeit. [33:07] Damit sind wir nun am Ende der ersten Hälfte des Epheserbriefs angelangt. Nicht nur vom heutigen Gebetstext, sondern von der ersten Hälfte des Epheserbriefs. [33:25] die unendlichen Dimensionen Gottes mehr noch als nur die vierte Dimension, wenn ich das so umgangssprachlich beibehalten darf. [33:37] Jetzt wird ab dem nächsten Mal die Frage lauten, wie kommt nun das alles in unserem Leben an? Davon wird die zweite Hälfte vom Epheser sprechen. [33:53] Wir werden die Gelegenheit nutzen beim nächsten Mal, um eine Zusammenfassung von Kapitel eins bis drei in die Waagschale zu werfen und uns dann beginnen zu fragen, ist mein Leben damit im Gleichgewicht? [34:21] Mene, Mene, Tekel, hat mein geistliches Leben das nötige Gewicht oder bin ich vielleicht ein Leichtgewicht? [34:41] Paulus schließt nun mit Amen. Das ist das einzige Amen im Epheserbrief. das Amen des zweiten Gemeindegebetes und zugleich glaube ich auch das Amen unter die drei ersten großartigen Kapitel. [35:04] Und so schließen auch wir jetzt mit Amen. Amen. Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. [35:19] Amen.