Transcription downloaded from https://yetanothersermon.host/_/abz/sermons/100017/lass-uns-gott-allezeit-lobopfer-darbringen/. Disclaimer: this is an automatically generated machine transcription - there may be small errors or mistranscriptions. Please refer to the original audio if you are in any doubt. [0:00] Guten Morgen, liebe Gemeinde. Mit diesem Lied sind wir schon mittendrin im Thema. [0:11] ! Es ist interessant, dass die Bibel das auch als ein Opfer bezeichnet. [0:40] Wir werden sehen, es gibt noch andere Dienste, die wir dem Herrn bringen können, die die Bibel auch das Neue Testament als ein Opfer bezeichnet. Dieses Loben ist besonders wichtig, schon alleine deshalb, weil es uns in alle Ewigkeit auch begleiten wird. [1:01] Alleine deshalb ist es wert, dass wir uns auch heute darüber Gedanken machen. Aber Gott, er verdient es auch, dass wir ihn in unserem Alltag auch loben. [1:14] Und auch so wie heute im Gottesdienst. Er tut uns ja so viel Gutes, für das wir ihn loben können. Er versorgt uns jeden Tag, er vergibt uns, er ist an unserer Stelle gestorben. [1:31] Darüber hinaus dürfen wir ihn aber auch loben, für seine wunderbaren Eigenschaften, wie seine Gnade, seine Herrlichkeit oder seine Barmherzigkeit. [1:42] Wir können es nicht genug schätzen, dass Gott diese Eigenschaften hat und auch so treu und liebevoll zu uns steht. Der Predigtext, das ist Hebräer 13, die Verse 15 und 16, wo eben das Loben auch als ein Opfer bezeichnet wird. [2:02] Und dort heißt es, Hebräer 13, 15 und 16, So lasst uns nun durch ihn Gott alle Zeit das Lobopfer darbringen. Das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. [2:17] Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott. Nun mit dem Tod von Jesus ist ja der Opferdienst, das Opfern von Tieren, das ist vollendet worden. [2:39] Als Christen bringen wir Gott keine Tieropfer mehr dar. Aber wie wir hier sehen, bedeutet das nicht, dass wir Gott gar keine Opfer mehr darbringen. [2:50] Aber diese Opfer, die wir ihm nun darbringen, die sind geistlicher Natur. Und als ausgezeichneter Kenner des Alten Testamentes, da spricht der uns unbekannte Autor des Hebräerbriefes von drei Opfern, die wir Gott darbringen sollen. [3:09] Das Erste ist, dass wir Gott alle Zeit loben sollen. Da nennt er noch weiter, dass wir einander Gutes tun sollen und auch mit dem Besitz einander dienen sollen. [3:23] Auch Paulus in Römer schreibt mal von einem Opfer, dass wir Gott darbringen sollen. Auch im Zusammenhang mit dem Gottesdienst hat er geschrieben, dass wir unseren Leib als lebendiges und heiliges, gottwohlgefälliges Opfer darbringen sollen. [3:42] Wenn wir uns mit dem Thema Opfer also auch heute Morgen beschäftigen, ist es gut auch zu schauen, was das Alte Testament darüber lehrt. [3:54] Denn wenn wir Opfer in einer falschen Haltung darbringen, wird Gott sonst dieses Opfer wie das von Kain verwerfen. [4:05] Bevor die Priester am Altar jeweils geopfert haben, da war eine Regel, dass sie sich immer vorher die Hände und die Füße waschen mussten. [4:17] Auf uns Christen übertragen bedeutet das, dass wir uns zuerst von unseren Sünden reinigen lassen müssen, damit unser Lob Gott gefallen kann. [4:30] Also nur wenn wir Busse getan haben und Jesus unseren Erlöser auch um Vergebung gebeten haben, können wir vor Gott gerecht sein und ihn dann mit unserem Lob ehren. [4:44] In unserem Predigtext heißt es, dass wir das Lob Gott durch ihn, durch Jesus darbringen sollen. Und ich denke, das hat einen Bezug hier zu dieser Reinigung von den Sünden, weil wir nur durch Gottes Opfer auch vor Gott gerecht sein können. [5:02] Damit das so bleibt, müssen wir eben im übertragenen Sinn uns auch die Hände und Füße auch waschen, bevor wir mit unserem Lob zu Gott kommen. [5:15] Das heißt, wir müssen ihn auch um Vergebung unserer Sünde bitten. Die Wiedergeburt, die haben wir nur einmal nötig, aber diese tägliche Reinigung soll ein fester Bestandteil von unserem geistlichen Leben sein. [5:30] Und auch bevor wir zu Gott kommen, ist auch so eine Reinigung nötig. Ein zweites, was wir vom alttestamentlichen Opferdienst auch lernen können, ist, dass wir unser Lob nicht nach unserem Gutdünken Gott darbringen können. [5:52] Da gibt es ein warnendes Beispiel im Alten Testament, nämlich die Geschichte von den beiden ältesten Söhnen von Aaron. Die haben Nadab und Abihu geheissen. [6:05] Sie haben eigenmächtig gehandelt und haben Gott ein sogenanntes fremdes Feuer dargebracht, das Gott ihnen damals nicht geboten hat. [6:16] Und wegen dieses Vergehen sind dann beide Söhne von Gott getötet worden durch ein verzehrendes Feuer. Was wir nicht genau wissen, ist, was dieses fremde Feuer genau bedeutet. [6:31] Klar ist jedoch, dass sie etwas gemacht haben, was Gott nicht von ihnen verlangt hat und dass sie Gott also eigenmächtig geopfert haben. Wenn wir denken, wir könnten selbst bestimmen, wie wir vor Gott kommen wollen, wird Gott das nicht akzeptieren. [6:49] Es ist ja diese Ursünde von uns Menschen, dass wir selbst entscheiden wollen, was ist richtig und falsch. Doch das finden wir überall in der Bibel, dass Gott dies auch bestraft und auch besonders, wenn es darum geht, wie wir zu ihm kommen können. [7:09] Darum können wir nicht Gott loben und gleichzeitig ihm ungehorsam sein. Stattdessen müssen wir auch so zu ihm kommen, wie er das festgelegt hat. [7:21] Da finden wir im Neuen Testament auch verschiedene Anweisungen dazu. Direkt anschließend an unseren Predigtext, da heißt es beispielsweise, dass wir uns auch der Gemeindeleitung unterordnen sollen. [7:34] Also gerade der anschließende Vers, der 17, Vers 17 im Kapitel 13, da geht es dann auch um dieses Thema Gehorsam, das auch mit dem Thema Lob verknüpft ist. [7:49] Da sagt der Schreiber des Hebräerbriefs, dass wir uns der Gemeindeleitung unterordnen sollen. Das ist auch so eine Anweisung, die uns Gott gegeben hat für unsere Zusammenkünfte, wo wir ja auch Gott loben wollen. [8:06] Das Lobopfer, das ist ein Vorrecht, das wir aufgrund des sühnenden Todes von Jesus haben dürfen. [8:20] Und unser Predigtext, der ermahnt uns nun besonders, dass wir dieses Lobopfer Gott alle Zeit bringen sollen. [8:31] Wir sind ja nicht mehr auf den Tempel angewiesen, dass wir zum Tempel hingehen müssen, um dort Gott zu loben, sondern wir können wirklich überall, wo wir sind, und auch zu jeder Zeit Gott loben. [8:46] Bei den ersten Christen, da sehen wir, dass sie zuerst noch im Tempel zusammengekommen sind, auch um Gott zu loben. Da heißt es, Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeit mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. [9:14] Also bei ihnen war es auch noch so, sie haben sich regelmäßig im Tempel getroffen und das war dann auch der Ort, wo sie Gott gelobt haben. Aber nur kurze Zeit später in der Apostelgeschichte, da finden wir auch ganz andere Umstände, an denen Gott gelobt wurde von Paulus und Silas. [9:37] Sie haben Gott um Mitternacht gelobt, zwar nicht im Tempel, sondern, ihr wisst es vielleicht, das war im Gefängnis in Philippi. Aber auch sie haben das nicht still und leise gemacht, sondern so, dass auch die anderen Gefangenen es gehört haben. [9:55] Also bei beiden diesen Beispielen, beim Lob im Tempel, bei diesem Lob im Gefängnis, da haben bei beiden Beispielen auch die anderen mitbekommen, wie Gott gelobt wurde. [10:08] Und das illustriert auch sehr schön, dass unser Lob Gottes auch ein Bekenntnis ist für andere, wie das auch in Hebräer 13, 15, es heißt, dass unser Lob auch ein Bekenntnis ist. [10:25] Bei Paulus und Silas, da hat es sogar dazu geführt, dass der Gefängniswärter und seine ganze Familie dann sich bekehrt haben. [10:35] Ich denke, das Lob ist sicher das, was wir machen, wenn wir zusammen singen. Aber ich glaube, wir loben auch Gott einfach, wenn wir anderen gegenüber Gutes von Gott erzählen, indem wir gut über Gott sprechen. [10:53] Und so haben wir auch immer wieder Möglichkeit, auch Gott vor anderen zu loben und so auch ein Zeugnis zu sein, wie es hier in unserem Predigtext heißt. [11:05] Normalerweise üben wir dieses Lob hier im Gottesdienst dadurch aus, dass wir miteinander singen. [11:16] Das haben die Christen schon immer so gemacht. Und dazu haben sie Texte verwendet aus der Bibel, seien es beispielsweise die Psalmen, aber sie haben dann auch eigene Lieder gedichtet und Gott mit ihren eigenen Worten gelobt. [11:35] Ich habe entdeckt, dass eines dieser ältesten Lieder, christlichen Loblieder, die man heute noch kennt, das trägt den Namen Vos Hilaron. Es ist uns nicht mehr bekannt, aber in einigen katholischen Büchern gibt es immer noch diesen Liedertext, der wahrscheinlich aufs dritte oder vierte Jahrhundert nach Christus auch zurückgeht. [11:59] Und das ist nur ein kurzer Text, darum möchte ich euch kurz dieses Lied vorlesen, weil wir da auch einiges mitnehmen können, wie unser Lob aussehen kann, wie wir Gott loben können. [12:13] Also auf Deutsch heißt dieser Liedtext Heiteres Licht vom herrlichen Glanze deines unsterblichen, heiligen, selgen himmlischen Vaters, Jesus Christus. [12:28] Dich verherrlichen alle Geschöpfe. Siehe, wir kommen beim Sinken der Sonne, grüßen das freundliche Licht des Abends, singen in Hymnen Gott dem Vater, singen dem Sohn und dem Heiligen Geist. [12:42] Würdig bist du, das wir dich feiern zu allen Zeiten mit heiligen Liedern, Christus, Sohn Gottes, Bringer des Lebens, dich lobreisen die ganze Erde. [12:55] Amen, Amen, Amen. So also haben die Christen in den Jahrhunderten, vielleicht dritten, vierten Jahrhundert, nach Christus auch Gott gelobt. [13:08] Und wir sehen auch, an wen sich dieses Lob gerichtet hat, an alle drei Personen der Gottheit, an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. [13:21] Besonders hervorgehoben wird aber dann das, was Jesus für uns gemacht hat. Er wird hier als Bringer des Lebens bezeichnet, als derjenige, also der uns das ewige Leben gebracht hat. [13:36] Auch das Lied, das wir vorher gesungen haben, diese acht Strophen vom Gemeindeliederbuch 5, Großer Gott, wir loben dich, auch dieser Text geht bis aus vielleicht dritte oder vierte Jahrhundert nach Christus zurück. [13:54] Die Melodie, die wir haben dazu, die ist zwar neuer, aber auch dieser Text ist sehr alt und das war ursprünglich, der Titel war Tedeum, dich Gott loben wir, das war der Anfang von diesem lateinischen Lied. [14:10] In der Gemeinde in Rheinach, wo ich auch ab und zu predige, da haben wir noch ein zweites, so ein ganz altes Lied drin, das ist das Lied, Ehre sei Gott in der Höhe, das ist die große Doxologie, kennt ihr vielleicht auch noch, ist zwar aber nicht in unseren Büchern hier drin enthalten. [14:28] Was allen diesen Liedern gemeinsam ist, sie wenden sich immer an die drei Personen der Gottheit, also an Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist, aber es wird dann immer speziell auch Jesus für das gelobt, was er für uns gemacht hat. [14:48] Den Liedern wird Gott gelobt für seine Werke, aber wir sehen auch immer, er wird auch für seine Eigenschaften gelobt, also für seine Heiligkeit, seine Herrlichkeit, für sein Erbarmen. [15:03] Und wenn wir mal nicht wissen, wie wir Gott loben sollen, so können wir diese Lieder gerne auch verwenden, sie zu Hause singen oder vielleicht summen, wie auch immer. [15:16] Wir können jedenfalls sehr vieles von diesen Liedern lernen und dann eben natürlich auch die Psalmen noch verwenden für unser Lob. Nun, während es uns relativ nahe liegt, Gott für das zu loben, was er für uns getan hat, ist es für uns vielleicht ein bisschen weniger gewohnt, ihn für seine Eigenschaften zu loben, also für das, was er ist. [15:43] Ich weiß nicht so genau, woran das liegen könnte, dass uns das nicht ganz so nahe liegt. Vielleicht liegt es daran, dass wir oft nicht wahrnehmen, wie Gott doch so ganz anders ist, als wir Menschen. [16:01] Wir wissen, Gott ist heilig, das ist doch schon ganz anders, als es bei uns Menschen zu und her geht. Er ist voll Liebe, während wir lieblos sind. [16:15] Er ist wahrhaftig, während wir oft unehrlich sind. Er ist ewig, während wir vergänglich sind. Und so ist Gott doch ganz anders als wir und wenn wir vor ihm kommen, müssen wir uns dessen doch auch bewusst sein, dass er ein ganz heiliger Gott, ein herrlicher Gott ist, gar nicht zu vergleichen mit uns Menschen. [16:42] Und wichtig ist auch zu sehen, dass auch nur er die einzige Person ist, die auch diese Eigenschaften hat. Nur er ist der heilige Gott. [16:52] Nur er ist sündlos. Nur er ist voller Liebe. Und darum gebührt unser Lob auch nur ihm. Deshalb lesen wir auch zu Beginn gleich der 10 Gebote, dass wir nur Gott anbeten dürfen. [17:07] Wir dürfen nicht sonst jemand anbeten. Das liegt daran, dass nur er diese Eigenschaften hat. Wir müssen also den Liedendichtern recht geben, wenn sie beispielsweise schreiben, denn du allein bist heilig, du allein bist der Herr, du allein bist der Höchste. [17:30] Wir dürfen uns freuen, dass Gott diese Eigenschaften hat und diese auch zu unserem Guten einsetzt. Nun denken sich vielleicht manche, ja, dass er gerade nicht so in der Stimmung ist, Gott zu loben. [17:50] Immer wieder sind wir enttäuscht, wir sind entmutigt. Vielleicht haben sich Wünsche von uns nicht erfüllt oder wir mussten lange auf Gottes eingreifen, warten. [18:01] Und da denken wir dann schneller an unsere Schwierigkeiten als an das Lob Gottes. Umso mehr erstaunt es uns, dass gerade Paulus und Silas sogar in einer schwierigen Situation im Gefängnis Gott gelobt haben. [18:21] Wenn man liest, wie es ihnen damals ergangen ist, ging es ihnen bestimmt nicht gut in dieser Situation. Ihre Rücken wurden geschlagen vorher, sie wurden ins Gefängnis gesperrt und ihre Füße waren so in einem Block eingeschlossen. [18:39] An Schlaf konnten sie wahrscheinlich in dieser Situation nicht denken. Aber was haben sie gemacht? Sie haben Gott gelobt. Wir wissen leider nicht genau, wofür sie ihn gelobt haben. [18:53] Ich vermute, es könnte sein, dass sie Gott auch gelobt haben, aus dem Grund, wie das kurz vorher in der Apostelgeschichte auch die Apostel und Petrus gemacht haben. [19:07] Sie haben da in Apostelgeschichte 5,41 Gott gelobt, gerade weil sie würdig waren, auch für Gott zu leiden. Von ihnen hieß es damals, sie nun gingen aus dem Hohen Rat fort, voller Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden. [19:30] Diese Freude konnte natürlich nur vom Heiligen Geist kommen. In so schwierigen Situationen wissen wir, da ist uns eigentlich nicht zum Loben zumute. [19:40] Aber Gottes Herrlichkeit, seine Heiligkeit, sie sind auch unverändert, sie sind auch dann gültig, wenn wir uns in schwierigen Situationen befinden. [19:55] Und so verdient er auch unser Lob, auch wenn wir gerade uns in schwierigen Situationen befinden. Gerade wenn wir Gott in schwierigen Situationen nicht verstehen können, dürfen wir ihn trotzdem loben, weil wir wissen dürfen, dass er keine Fehler macht. [20:20] Durch Paulus wissen wir, dass Gott dafür sorgt, dass uns einmal alles zum Besten dienen wird. Und darum gibt es wirklich keine Situationen, in denen Gott nicht unser Lob auch verdient hätte. [20:33] In diesem Zusammenhang habe ich in der Vorbereitung gedacht, da würde vielleicht noch folgender Vers gut passen, aus Epheser 5, Vers 19, zu diesem Zusammenhang von Situationen, wo es uns nicht gut geht und dem Lob Gottes. [20:52] Da heißt es in Epheser 5, 19 nach der Luther-Übersetzung, ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern. [21:04] Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott dem Vater, alle Zeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus. [21:15] Also auch Paulus sagt hier, dass wir zu jeder Zeit Gott loben sollen. Was mich ein bisschen hier irritiert hat, dann an dieser Stelle ist aber, dass wir ja Gott nicht loben sollen, damit wir ermutigt werden, sondern einfach, weil Gott es wert ist, Gott zu loben. [21:39] Das hat mich ein bisschen irritiert, ermuntert Gott, ermuntert einander mit Lobgesängen. Und ich habe dann wirklich in anderen Übersetzungen gesehen, da steht eigentlich nicht, ermuntert einander, sondern einfach redet zueinander. [21:57] Ich denke, dass wir uns gegenseitig auch mit Psalmen ermutigen, das ist durchaus richtig. Aber das Ziel unseres Lobes, das soll immer Gott sein. [22:10] Wir wollen nicht Gott loben, damit es uns gut geht, sondern das ist vielleicht eher so ein Nebeneffekt, das uns dann manchmal auch besser geht, wenn wir uns auf Gott hin ausrichten. [22:21] Aber ein Loblied, in dem wir Gott loben, das soll immer in erster Linie da sein, um Gott zu loben. Das ist auch wichtig, auch wenn wir heute überall Musik zur Verfügung haben, mit auch Anbetungsliedern, dass wir uns nicht diese anhören, einfach damit es uns dann besser geht, was nicht schlecht ist, sondern dass wir wissen dürfen, das sind doch Loblieder, die sich an Gott richten und wir wollen diese Liedtexte auch bewusst wahrnehmen und diese auch dazu verwenden, Gott zu loben. [23:04] Wie in der Einleitung, wie ich da erwähnt habe, wird uns das Lob Gottes auch bis in die Ewigkeit begleiten. [23:16] Das hat interessanterweise schon David gewusst. Er hat mal in Psalm 30 Folgendes geschrieben, dass auch er Gott ohne Aufhören loben wird. [23:28] Er hat in Psalm 30 Vers 12 geschrieben, Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, Du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet, dass ich dir Lob singe und nicht stille werde, Herr, mein Gott. [23:48] Ich will dir danken in Ewigkeit. Also David wusste, dass er auch einmal für immer Gott loben wird. Und später in der Offenbarung 5 sehen wir das dann ja auch ganz explizit, wie auch dort Gott angebetet wird und auch dort wird dann wiederholt, dass wir Gott auch in Ewigkeit anbeten werden. [24:13] In Offenbarung 5, da wird diese Situation beschrieben, wo das Lamm, das Lamm bekommt dieses Buch mit den sieben Siegeln, weil sonst niemand würdig ist, dieses Siegel zu öffnen. [24:28] Und da heißt es dann, dass die 24 Ältesten niederfallen und Gott loben, aber auch, dass Millionen von Menschen vor Gott niederfallen. Und auch da heißt es, dass sie Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit loben werden. [24:43] Wir sehen also auch dieses Lob wird uns auch in Zukunft noch ganz oft beschäftigen. Und gut ist natürlich, wenn wir dieses Lob Gott dann auch freiwillig vorbringen werden und nicht als solche, die ja so zähneknirschend dann akzeptieren müssen, dass es Gott doch gibt, sondern dass wir das auch bereitwillig darbringen dürfen, dieses Lob als solche, die auch hier schon sein Erlösungsangebot angenommen haben. [25:19] Zusammenfassend sehen wir also, dass das Lob Gottes ein wichtiger Dienst ist, den wir als Gläubige und auch als Gemeinde haben. [25:31] Die Grundlage für diesen Dienst ist das, was Jesus für uns am Kreuz getan hat, dass er für uns gestorben und auch verstanden ist, sodass ihm nun unser Lob, unser Lobopfer auch wohlgefällig sein kann, weil er uns gereinigt hat. [25:49] Wir haben gesehen, dass wir das nicht einfach nach unserem Gutdünken Gott loben dürfen, damit es uns nicht so geht wie den Söhnen von Aaron, sondern dass wir uns auch an die Regeln halten müssen, die uns das Neue Testament auch gibt für unsere Zusammenkünfte. [26:09] Als Beispiel hatte ich da erwähnt, gerade anschließend an unseren Bibeltext, dass wir uns auch der Gemeindeleitung unterordnen sollen. Wir haben auch gesehen, dass durchaus dieses Lob Gottes auch andere mitbekommen dürfen und sollen, sodass dieses Lob auch ein Zeugnis ist für diejenigen, die noch nicht unerrettet sind. [26:36] Das war bei Paulus und Silas so im Gefängnis, da haben auch die anderen das gehört und auch durch das Wunder mit dem Erdbeben ist dann auch der Gefängniswärter so zum Glauben gekommen. [26:53] Paulus und Silas sind uns aber auch ein Vorbild in Bezug auf das, dass wir jederzeit, also alle Zeit, Gott dieses Lob darbringen sollen. Es gibt keine Zeit, die nicht für das Lob geeignet wären. [27:07] Gott ist immer heilig, gerecht, auch wenn wir ihn mal nicht verstehen können. Aber er verdient wirklich unser Lob, dass wir ihm das alle Zeit bringen. [27:20] Er hat uns viele Gründe auch dafür gegeben. Wir haben jetzt auch dieses Lied mit den 10.000 Gründen. Er hat so viel Gutes für uns getan, dass wir auch immer einen Grund finden, auch ihn loben zu können, egal wie es uns geht. [27:40] Für dieses Lob dürfen wir auch bestehende Lieder benutzen, die eine ganz lange Geschichte haben, die bis ins dritte oder vierte Jahrhundert zurückgehen, wie dieses große Gott, wir loben dich. [27:53] Aber wir können auch Psalmen für dieses Lob benutzen oder dann auch die Lieder, die auch aus unserer Zeit stammen. Auch dort werden wir noch neue Lieder lernen, mal in der Ewigkeit. [28:10] Und auch dort wird dieses Lob ja ein großer Bestandteil auch von unserem geistlichen Leben sein. Zum Schluss möchte ich jetzt noch einen Teil von Psalm 92 lesen. [28:25] Und zwar einerseits, weil er auch uns zum Loben ermutigt, aber dies dann gleich auch in die Tat umsetzt. Das ist so ein wunderschöner Text, mit dem ich abschließen möchte, mit dem ersten Teil von Psalm 92. [28:42] Ein Psalm, ein Lied für den Sabbattag. Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen. [28:53] Du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen, auf dem Psalter mit zehn Seiten, auf der Harfe und zum Klang der Zitter. [29:05] Denn, Herr, du lässtest mich fröhlich singen von deinen Werken und ich rühme die Taten deiner Hände. Herr, wie sind deine Werke so gross? [29:16] Deine Gedanken sind sehr tief. Amen. Wir wollen zusammen beten. Herr Jesus, du bist so ein herrlicher und heiliger Gott, so ganz anders als wir. [29:36] Und wir dürfen wissen, dass du allein der bist, der unser Lob gebührt. Und für all das, was du für uns da hast. Danke, dass du uns gereinigt hast, dass wir jetzt auch als Priester von dir kommen können, auch mit unserem Lob für das, was du uns täglich auch in unserem Alltag schenkst. [29:56] Und ganz besonders möchten wir dir auch danken, für das, dass du unser ewiges Leben geschenkt hast, dass du uns die Vergebung der Sünden schenkst. Sodass wir dann einig in Ewigkeit bei dir sein dürfen, wo wir auch den noch loben wollen. [30:12] Wir erinnern dich aber auch dafür, dass du ein herrlicher und heiliger, barmherziger Gott bist. Dass du in deiner Liebe uns erschienen bist, in Jesus Christus. [30:23] Und dass du uns geliebt hast und uns vergeben hast. Danke, dass wir das auch als Gemeinde tun dürfen, das Lob, dass wir auch viele schöne Lieder dürfen haben, und auch zu dich loben. [30:40] Aber auch mit Texten aus der Bibel, wie aus den Psalmen, wo wir dir loben dürfen, aber auch selber durch das auf dich ausgerichtet werden und so auch ermutigt werden dürfen. [30:52] Dir seid Lob und Preis dafür. Amen. Amen. Vielen Dank.