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Wer sich gerne eine holen möchte. Währenddessen erzähle ich euch etwas vom Schiff. [1:41] Und zwar von der Titanic. Die gigantische Ankerkette der Titanic wurde geschmiedet von der Firma Hingley & Sons in Netherton und wog etwa 100 Tonnen, so jedes einzelne Glied 80 bis 100 Kilogramm. [2:06] Das unsinkbare Schiff ist trotzdem bei der Jungfernfahrt untergegangen. Die schwerste heute bekannte Metallkette sichert mit einem ganzen Sicherungswerk ein schwimmendes Erdgaskraftwerk von Shell. [2:30] Alle Ketten, die man dafür braucht, wiegen zusammen 105 Mal mehr als die Ankerkette der Titanic. Nämlich 10.500 Tonnen. [2:43] Gesamtlänge der Ketten Nicht 500 Meter, auch nicht 1 Kilometer, 17 Kilometer lang. [2:57] Und was ist, wenn jetzt ein Glied in dieser Kette bricht, weil sie nicht einheitlich geschmiedet waren? [3:09] Naja, ich hoffe, die haben schon genug Sicherheiten eingebaut bei der Sache. Apropos Sicherheit und einheitlich. [3:20] Kurzer Rückblick für die, die vielleicht nicht alles mitbekommen haben in den letzten Predigten oder auch für unsere Gäste. Wir sind im Epheserbrief, im Kapitel 4. [3:32] Die ersten sechs Verse haben wir in den letzten vier Predigten angeschaut. Wenn ich das bis zum Ende von Kapitel 6 extrapoliere. [3:42] Nein, ich glaube, wir werden ein bisschen schneller doch dann wieder vorangehen. Das Thema in diesen sechs Versen war Einheit und Einheitlichkeit. [3:54] Und wie wir das in unserem Gemeindeleben integrieren. Wir können nämlich sagen, die eine Kette in ihrer Gesamtheit, Das ist die Gemeinde, um mal dieses Bild zu übernehmen. [4:10] Wir haben gelernt, dass unser Leben so geschmiedet sein muss, wie auch unser Glauben. Wandelt im Gleichgewicht mit eurer Berufung. [4:23] Leben und Glauben. Und lasst euch dabei leiten von den fünf Koordinaten Demut, Sanftmut, Langmut, Liebe und Einheit. [4:34] Diese Einheit beruht auf sieben Grundlagen, wo Paulus siebenmal das Zahlwort eins benutzt. Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, einmal Gott. [4:51] Dann können wir die Gleichung aufstellen. In der Stabilitätsberechnung der Kette von Epheser 4, Verse 1 bis 6 gilt, fünf Grundlagen plus siebenmal, fünf Koordinaten plus siebenmal, eine Grundlage gleich 1. [5:11] Das funktioniert halt nur in der biblischen Mathematik. Ab heute verändern wir nun den Fokus und wir reden ab jetzt über das einzelne Glied aus der ganzen Kette. [5:30] In die Gemeinde übertragen, wir reden von dir und von mir persönlich. als einzigartiges, spezielles Glied an der ganzen Gemeindekette. [5:45] Darüber werden die nächsten drei Predigten handeln. Nämlich Einheit in der Vielfalt, wie gerade am Anfang vom Gottesdienst angekündigt. [5:58] Einheit in der Vielfalt. Jetzt ist Vielfalt betont, statt Zahlwort eins. Wie trage ich mit meinen Gaben, mit meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten bei, zur Stabilität, zum Wachstum, zur vollen Reife, zur Fülle des Leibes Christi, um das biblische Ausdruck zu gebrauchen, also der Gemeinde. [6:24] Wie trage ich dazu bei, zu dieser Kette, an der du und ich Glieder sind. Diese Verse 7 bis 16 werden zusammen gehalten von einer Klammer. [6:39] Nämlich im Vers 7, jeder Einzelne nach dem Maß der Gabe Christi, Einzelmaß Christi. Und der letzte Vers 16, nach dem Maß jedes einzelnen Teils wirkt er Christus, das Wachstum des Leibes. [6:54] Also Maß muss ich hier jetzt auch noch unterstreichen. Einzelmaß Christi, Einzelmaß Christus. Das ist die Klammer um die ganzen Verse. [7:06] Also heute die ersten vier, Epheser 4, Vers 7 bis 10, Einheit in der Vielfalt. Viele Gaben, ein einziges Fundament. [7:19] Dreimal könnt ihr raten, wer das Fundament ist. Jesus, der Herr Jesus Christus. So, wir lesen die Verse. [7:31] Jedem Einzelnen von uns ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden. Und darum heißt es, hinaufgestiegen in die Höhe, hat der Gefangene gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben. [7:50] Das hinaufgestiegen, aber was besagt, ist anderes, als dass er auch hinabgestiegen ist in die Niederungen der Erde. Und der, der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles in allem erfülle. [8:11] Wir lernen hier, dass jeder Einzelne von uns begnadet und mit dieser Gnade begabt ist. Der Grund dafür, der Herr Jesus hat dir Gaben gegeben. [8:27] Er ist das einzige Fundament. Und er hat auch das Recht dazu, dir Gaben zu geben. Warum? Weil er uns die Gnade erobert hat für dich. [8:41] Dazu ging er nach unten, nach ganz unten. und nach oben, nach ganz oben und in der Mitte steht das Kreuz. Die Gaben hat jeder Einzelne von uns von Christus. [9:03] Jedem Einzelnen von uns ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden. Liebe Schwester, lieber Bruder, hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass es dich braucht in der Gemeindekette? [9:29] Auf jedes einzelne Glied kommt es an. Nach jedem von uns heißt es in der jüdischen Übersetzung, nach jedem einen von uns, so, jedem einen, immer der Einzelne, Glied für Glied für Glied für Glied, ist die Gnade gegeben worden. [9:55] Nach dem Maß, wie Christus es festgelegt hat, niemand ist ausgeschlossen und niemand ist übersehen worden. die Gnade, von der das Wort Gottes hier spricht, ist nicht die Heilsgnade, sondern die Dienstgnade. [10:16] Okay? die Art von Gnade, die dir gegeben worden ist, um dich zu engagieren, um nützlich zu sein, um für andere da zu sein, auch biblisch, um das Reich Gottes zu bauen, indem du Gott dienst, zur Ehre des Herrn und zum Wohl der Menschen. [10:36] Die Heilsgnade ist für alle in der Kette gleich. Die Dienstgnade ist für einen, jeden von uns, verschieden. [10:49] In diesem Vergleich mit der Kette kommt dann nun sehr schnell mal das Sprichwort Bedeutungsschwer. [11:02] Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Und dann sagt man uns, Leute, strengt euch an. [11:17] Pass auf, dass du nicht das schwächste Glied der Gemeinde bist. Und die ganze Gemeinde bremst und schwächst. Frage, ist der Vergleich zutreffend? [11:31] Da kommt ein sehr schnelles Nein. Okay. Testen wir? Stimmt. Der Vergleich ist tatsächlich nicht zutreffend. [11:43] Die Bibel zeigt uns, dass die Gemeindekette anders zusammenhält, als die die Glieder einer Eisenkette. Man kann die Gemeinde schon mit einer Kette vergleichen, die brauchbar sein muss, für ihren Zweck belastbar, beständig als bei Wind und Wetter. [12:00] Aber anders als bei den Gliedern einer Metallkette, müssen die Glieder der Gemeindekette nicht alle gleichförmig sein, damit die Kette hält. [12:12] ganz im Gegenteil. Die Stärke der Gemeinde liegt in der Diversität, in der Unterschiedlichkeit ihrer Glieder. [12:24] Und sie ergänzen sich gegenseitig, damit dann das eine Gute zustande kommt. die Gemeindekette ist flexibel und dynamisch, damit sie in allen verschiedenen Herausforderungen sich selbst bleiben kann, in Jesus Christus, egal was, wo, wie, wann, und ihren Zweck erfüllt. [12:52] Und etwas, was noch anders ist, als bei dem Metallstrang, die Gemeindekette reißt niemals in zwei. [13:06] Wir haben eine unsichtbare Sicherung in uns, die kein Ingenieur dieser Welt in seine Kette einbauen kann, nämlich den Heiligen Geist. [13:20] Selbst wenn jemand von uns Schiffbruch erleidet, geht die Kette nicht kaputt. sondern wir beten dafür, dass du wiederhergestellt wirst und wieder als Glied in die Gemeindekette hinein integriert wirst. [13:42] Heilung für dich. Und selbst wenn eine ganze Ortsgemeinde oder gar ganze Gemeindeverbände oder Denominationen verschwinden würden oder müssten, die Pforten der Hölle werden die Weltgemeinde nicht überwinden, bis der Herr Jesus wiederkommt. [14:11] Und darum ist es auch töricht, wenn du persönlich an deiner Nützlichkeit im Ganzen zweifelst. zweifelst. [14:22] Denn dann würdest du an dem Werk Jesu an dir zweifeln. Es ist der Herr Jesus, der dir das Maß bestimmt hat. Hoffentlich kannst du mit dem Psalmisten sagen, das Los ist mir gefallen auf liebliches Land. [14:38] Psalm 16 Vers 6 Möchtest du daran zweifeln, dass der Herr Jesus es recht macht mit dir? Schau mal, ich bin nicht der, der du bist. [14:54] Und du nicht, wer ich bin. Ich bin nicht der Apostel Paulus, nicht Augustinus, Calvin, Whitfield, Spurgeon, Billy Graham, der Herr Alexander, John MacArthur, Arcee Sproul, John Piper, wer auch immer. [15:13] Ich bin nur der Steffen an seinem Platz. Aber da muss ich ja sein und da will ich auch sein. Jeder von uns, du und du und du, wir sind das, was wir sind und wenn wir wirklich an unserem Platz sind, du an deinem Platz, dann ist das gut so und dann muss das so sein und darf so sein. [15:42] Wir alle haben die ein und dieselbe rettende Gnade erhalten ein Fundament und jedem von uns ist eine andere Dienst Gnade gegeben nach dem Maß, das der Herr Jesus für dich vorgesehen hat. [16:00] Jetzt müssen wir wieder aufpassen. Das Maß des Herrn Jesus für dich bestimmt nicht die Menge oder den Wert deiner Gaben. [16:11] Also nicht der eine hat viel bekommen, der andere ist auch da. Der eine hat wertvolle Gaben, die anderen braucht es halt auch. [16:23] Nein, so nicht. Maß heißt hier Zumessung, Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit. Es ist dein Platz in der Kette, der sonst kein anderer hat. [16:36] Manchmal habe ich gehört von Senioren, was soll ich denn jetzt zur Gemeinde beitragen. Ich kann nur noch beten. Wie bitte? [16:48] Nur noch beten? Arthur, schön, dass du wieder bei uns bist. Du bist eine lebende Gebetserhöhung mit Lungenembolie. [17:01] Jetzt sitzt er wieder da. Ich habe ihn heute morgen angesprochen. Ich habe nicht gemeint, wofür er bettet. Für mich ist auf eine Art und Weise älter werden, mehr Zeit haben fürs Gebet wie die Krönung eines Christenlaufs. [17:22] Aber sich die Zeit dann auch nehmen und nicht mit Fernsehen verschwenden. Es braucht jeden von uns. Und so hat diese schöne, wunderbare Kette kleine und große Glieder, rote, gelbe, grüne, lila, rosa und blau, dick und dünn, eisernd, goldig, jede an seinem Platz, nur Heustroh und Holz ist nicht dabei, 1. [17:48] Korinther 3, Vers 12. Diese Kette ist nützlich zum Dienst und sie reist nicht. Unsere Einheit beruht also nicht auf Einheitlichkeit, auf Uniformität im Äußeren, Gleichheit und nicht in dem, was wir tun in der Gemeinde, gerade nicht, sondern umgekehrt, es braucht die unterschiedlichen Gaben, sonst könnten wir das gemeinsame Ziel nicht erreichen. [18:18] Unsere Einheit beruht auf dem Handwerker, der uns zusammengeschmiedet hat, der Herr Jesus Christus. So, wenn der Herr dir nun Gaben nach seinem Maß gegeben hat, dann darfst du sie, darf ich sagen, musst du sie auch gebrauchen. [18:42] Der Herr Jesus hat das Recht darauf, dass du die Gaben benutzt, die er dir gegeben hat, zum Gebrauch. Da gibt es auch Gleichnisse in den Evangelien dazu. [18:54] Du hast nicht das Recht selber über deine Gaben zu bestimmen, sondern du hast die gute Pflicht, die der Geber dir mit der Gabe gegeben hat, sie auch zu gebrauchen. Der Apostel Paulus, der das geschrieben ist. [19:08] Und er hat mal gesagt, wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige. 1. Korinther 9, Vers 16, das war seine Gabe und Pflicht, seine Dienstgnade. [19:20] Und wisst ihr was? Er hat sie geliebt. Diese empfangene Dienstgnade. Ich erinnere euch nochmal an Epheser 3. Mir, sagt Paulus, dem allergeringsten unter allen Heiligen ist die Gnade gegeben worden. [19:36] Die Gnade gegeben worden, den Nationen zu verkündigen, den unausforschlichen Reichtum des Christus. [19:48] Und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott sein Geheimnis ins Werk setzt, kundmacht. Gott Also, wir wollen uns darum, einander gegenseitig ermuntern, die Gaben zu gebrauchen, die Gott uns gegeben hat. [20:09] Ich ermutige dich für deine Gaben. Sie sind nicht meine. Und du, du ermutigst mich, die meinen zu gebrauchen. [20:26] 1. Petrus 4, Vers 10 Dient einander, ein jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als guter Haushalter der vielfachen Gnade Gottes. [20:41] 2. 2. 2. Die Gaben sind erobert von Christus. Interessant, nicht ganz so einfach zu verstehen. [20:56] Wir müssen jetzt wissen, wieso denn der Herr Jesus das Recht hat, jeden von uns an der Gemeindekette, die Glieder, zu beschenken, mit persönlich bemessenen Gaben. [21:08] Ja, du denkst jetzt, ja, das ist doch klar, der Herr Jesus ist der Herr, also kann er das ja machen. Jaja, aber hast du dir schon mal überlegt, welchen Preis er dafür bezahlt hat? [21:22] Dass er Gott, der Sohn ist, der Herr über alles in Ewigkeit, das war ja immer klar, aber dass ich auch Anteil habe, mit meinem Herrn Jesus, am neuen Leben, an der Heilsgnade, und damit an der Dienstgnade, dafür musste der Herr Jesus einen unermesslichen Preis bezahlen, maßlose Hingabe des Herrn Jesus, damit er dir das gute Maß zuteilen kann. [22:04] Er hat den Preis nicht dafür bezahlt, dass du es dann in deinem Leben versanden lässt. Ein lauer Christ, darf ich das sagen, ein lauer Christ zu sein, ist dem Herrn ein Gräuel? [22:18] Also wenn ich den Laodizea-Brief lese, glaube ich, ist das nicht übertrieben. was nun folgt, ist nicht ganz leicht zu verstehen, die Versen 8, 19, es sind viele, viele wissenschaftliche und allgemein verständliche Artikel darüber geschrieben worden, ich habe hier eine Liste mit 15 Artikel, wer die nachher bei mir abholen will, herzlich willkommen, also ich gebe zu, ich habe sie nicht gelesen in der Vorbereitung für heute, aber immerhin weiß ich, dass es sie gibt und sie lesen könnte. [23:00] Also versuchen wir es jetzt einfach mit den Versen 8, der erste Vers 8 und danach die anderen. Darum heißt es, hinaufgestiegen in die Höhe, hat er Gefangene gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben. [23:18] Worum geht es jetzt da? Das ist nicht einfach. Also ich sage euch mal folgendes. Dieser Vers ist eine Zusammenfassung von Psalm 68. Der Vers wird ja eingeleitet mit Darum heißt es. [23:40] Im Psalm 68 geht es um einen Eroberungspsalm. Der redet vom Berg Sinai, er redet vom Berg Zion, den der Ewige sozusagen hinaufzieht, um dort zu wohnen und die Menschen von Zion aus zu segnen. [23:58] Es kann sein, dass David den Psalm geschrieben hat, als er Jerusalem erobert hatte und zur ewigen einen ungeteilten Hauptstadt Israels gemacht hatte. [24:12] 2. Samuel 5, 6-10 In Zusammenfassung der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem gegen die Jebusiter. David nahm die bergfeste Zion ein, das ist die Stadt Davids und David wohnte in der Burg und nannte sich Stadt Davids. [24:28] David baute ringsum vom Turm an nach innen und David wurde immer mächtiger und der Herr, der Gott der Heerscharen war mit ihm. Jetzt in diesem Psalm der Vers, der Vers hier am nächsten kommt, ist der Vers 19, 68 Vers 19, da steht, du bist hinaufgestiegen zur Höhe, du hast Gefangene gefangen geführt, hast Gaben empfangen bei den Menschen. [25:00] Das tönt ein bisschen anders als das hier. Darum sagt Paulus auch hier nicht, es steht geschrieben, Doppelpunkt, sondern er sagt, darum heißt es, sinngemäß. [25:13] Die zwei Hauptunterschiede sind, im Psalm hieß es du, im Epheser er, im Psalm heißt es, dass Gott Gaben empfängt, im Epheser Brief gibt Gott die Gaben. [25:28] Warum ist das so? Warum macht Paulus das? Er macht es, weil er einen Punkt setzen will, nämlich der, er wendet diesen Psalm Vers auf Jesus Christus an. [25:40] Er sagt, Jesus ist dieser Sieger. Er ist in die höchste Höhe hinaufgestiegen. Er hat Gefangene gefangen genommen und mitgenommen, solch die vorher gefangen waren. [25:55] Er ist in die höchste Höhe gefahren, das ist das himmlische Zion, mit den Gefangenen. Wisst ihr, wer die Gefangenen sind? Wir. Du und dich? [26:06] Wir waren gefangen in der Sklaverei der Sünde, aber Jesus hat durch sein Erlösungswerk am Kreuz uns aus dieser Gefangenschaft herausgeholt und mit sich genommen und in die Freiheit geführt. [26:19] Wir sind nun frei, Hebräer 9, Vers 14, zu dienen, dem wahren und lebendigen Gott im Land der Freiheit und nicht dahin zu weggetieren unter Schmerzen und Nöten der Sklaverei Satans. [26:32] Diese Freiheit musste erobert werden. Das war ungleich schwerer als die Eroberung Jerusalems vom König David. [26:47] Jesus hat uns die Freiheit erobert, damit wir darin leben können und so gibt er uns nun uns, die wir in der Freiheit sind, Gaben, damit wir darin leben können. [27:04] Nach Vers 11, das wird in der nächsten Predigt können, können wir sogar sagen, dass wir selbst, du und ich, dass wir als Brüder und Schwestern die eroberten Gaben Gottes selber sind füreinander. [27:18] In Vers 11 heißt es dann, er hat gegeben, also Jesus, Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer. [27:29] Durch sie sorgte Herr Jesus dafür, dass seine Gemeinde ausgerüstet und auferbaut wird, bis das Werk vollendet ist. Vers 13, das ist die nächste Predigt. [27:41] Das sind Gaben Gottes an die Gemeinde. Da reden wir von Gemeinde, auch von Gemeindestruktur. [27:53] Darum ist eine biblische Gemeindestruktur auch so entscheidend, weil es Gabe Gottes ist. Biblische Gemeindestrukturen sind kein Selbstzweck. [28:07] Wir wollen nicht biblische Gemeindestrukturen, damit wir uns dann einfach das Etikett biblisch ins Schaufenster heften können. Sondern wir wollen es, weil sonst du und ich und an jeder von uns sich nicht richtig zum Wachstum der Gemeinde an dem Platz, den Jesus uns gegeben hat, einbringen können, weil sonst die Gaben des Herrn Jesus im Werk Gottes verkümmern würden. [28:41] Gemeinde ist keine One-Man-Show. Gemeinde ist auch kein Hamsterrad für wenige mit vielen Zuschauern. Gemeinde ist auch kein Je-Kami nach Belieben. [28:59] Gott hat sich etwas gedacht bei dem, was er als Gemeindeordnung gegeben hat. An anderen Stellen redet Paulus von Gnadengaben, die Gott der Gemeinde gegeben hat, besonders im Römerbrief und Erste Korinther Brief, im Sprachgebrauch sagen wir manchmal Geistes Gaben, besser wäre es Gnadengaben zu sagen, denn dieses Wort Charisma kommt eben von Charis wie Gnade. [29:32] Aber hier im Epheserbrief steht nicht Charisma, sondern hier steht Dorea. Haben wir eine Dorothea heute morgen bei uns? Haben wir keine? [29:44] Jede Frau nehme an, die Dorothea heißt, weiß, was ihr Name bedeutet. Gottes Gabe und das Wort steht hier, eine Gabe oder ein Geschenk von Gott. [30:01] Im weitesten Sinn hat also der Herr Jesus den Sieg errungen, nicht nur um die rettende Gnade zu schenken, sondern auch noch viele andere Gaben und Begabungen Geschenke im weitesten Sinn. [30:18] natürliche Begabungen und Gaben, die du erst nach dem Christwerden bekommen hast, durch den Heiligen Geist. Setze sie ein. Ich mache vier Beispiele. [30:32] Wenn Gott dir die Gabe gegeben hat, mit Zahlen umzugehen, dann verdienst du vielleicht dein Geld damit und hast Wirtschaft studiert oder so oder Buchhaltung. [30:45] das ist wunderbar, verdiene dein Geld damit, aber wisse auch darüber hinaus, stelle doch deine Kenntnisse und deine Gaben und Begabungen dem Reich Gottes zur Verfügung. [30:57] Es braucht da auch gute Buchhalter und Finanzverwalter und Budget Planer. Zweites Beispiel, vielleicht bist du sprachbegabt oder hast du keine Ausbildung in Sprachen. [31:13] Sachen, die dir nützlich sind im Beruf, das ist wunderbar oder zum Reisen, aber nimm deine Sprachbegabung nicht nur, um in viele Länder der Welt zu reisen und dich zu verständigen und Geld zu verdienen in deinem Beruf, sondern setze sie ein fürs Reich Gottes. [31:33] Beispiel drei, kannst du kochen. In der Gemeinde braucht es auch Leute, die kochen, hier oder in Lagern oder in Bradella und Isenfluh und in sonstigen Lagern. [31:51] Setze deine Gaben ein. Beispiel vier, schön, dass du gut musizieren kannst. Hast du dir schon mal überlegt, dass du mit dieser Gabe auch das Musikteam in der Gemeinde verstärken könntest? [32:05] mit der Gabe, die Gott dir anvertraut hat und dich damit auch verpflichtet hat, sie zu gebrauchen zu seiner Ehre, das wäre eine konkrete Möglichkeit zum Dienen. [32:20] Das ist mit Verlaub wichtiger als das erste FC Blasorchester Oberhinterberg. Ich könnte jetzt weitere Beispiele beliebig anführen, ihr wisst, was ich meine. [32:32] Okay, summa summarum, das Reich Gottes braucht deine Gaben, denn dazu sind sie dir gegeben. Das letzte, die Gaben bringen uns zur Fülle. [32:51] Da wären die Verse 9 bis 10. Sie enden mit dem Ziel, von heute, damit er Jesus alles erfüllte. [33:01] Das ist das Endziel der Gemeinde, dass wir die Größe des Herrn Jesus verherrlichen und er alles erfüllt. Alles zu seiner Ehre, weil er einmal alles erfüllen wird. [33:13] Es gibt keinen Bereich, in dem der Herr Jesus nicht der Herrn ist. Und wenn das heute auch noch verborgen ist, so wird es in Zukunft einmal offenbar werden. Er wird verheißen hat alles. [33:31] Dafür musste er durch alle Stationen gehen. Von ganz oben nach ganz unten und wieder nach ganz oben. Als Sohn Gottes musste er natürlich zuerst einmal hinabsteigen auf diese Erde, um wieder aufsteigen zu können. [33:48] Das hat er getan. Ich lese euch Philippa 2 nach der Interpretation von der NGU die Verse 6 bis 8 Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht aus zu seinem eigenen Vorteil. [34:07] Im Gegenteil, er verzichtete auf seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener. Er wurde einer von uns, ein Mensch! wie andere Menschen, aber er erniedrigte sich noch mehr. [34:20] Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich, sogar den Tod am Kreuz. Ob die Niederungen, von denen hier die Rede ist, ob das jetzt die Erde selber ist, oder das Kreuz als schmachvoller Tod, oder das Grab des Herrn Jesus, oder noch, ob es noch tiefer ging, das ist zu überlegen. [34:49] Wir sagen, im Glaubensbekenntnis, hinabgestiegen in das Reich des Todes. Tiefer geht es nicht, nach ganz unten. [35:07] Derselbe ist aufgefahren nach oben in die Himmel, über alle Himmel, Vers 10. Christus ist der Herr überall. [35:21] Er erfüllt alles. Was hat das nun mit dir und mir zu tun? Nochmal, ich komme zum Schluss. [35:32] mit dir als mit dir als Glied der Gemeindekette, mit dir als begabte, beschenkte, als Dorothea, Person, nach Epheser 4, als charismatische, also gnadenbegabte Person, nach Nummer 12 und 1. [35:58] Korinther 12. Was hat das mit uns zu tun? Wenn Christus alles getan hat und durch alles hindurch marschieren musste, nur in Anführungsstrichen, um dir Heilsgnade zu schenken, dann ist er wohl erst recht fähig, dir auch deine nötige Dienstgnade zu geben. [36:18] Liebe Geschwister, seid so wenig Egoist, wie der Herr Jesus kein Egoist nicht ist. Oh, das war dreifache Verneinung. [36:30] So wenig der Herr Jesus ein Egoist ist. Begrabe deine Gaben nicht im Boden der vergänglichen Welt. Verschwende dein Potenzial an Zeit und Kraft nicht für deine Lust und deine Unterhaltung. [36:46] Setze deine Gnadengabe und deine Gnadengeschenke, beides an Zeit und Geld und intellektueller Leistung und Liebesenergie und praktischen Fähigkeiten ein. [37:01] Als Glied an der bunten Kette, zu der du gehörst, durch die Gnade Jesu, nämlich seine Gemeinde. Jeder Einzelne hat sein Maß nach der Gabe Christi. [37:14] Das ist dein Leben, das zu leben sich lohnt. Wenn du deine Gaben zurückhältst, wo ist dann die Einheit in der Vielfalt, für die der Herr Jesus alles drangegeben hat? [37:32] Also, auf ihm als einzigem Fundament muss sich die Vielfalt der Gaben entfalten. Deine Hobbys in allen Ehren, es gibt keinen biblischen Grund, sie als solches zu verurteilen. [37:49] Aber deine Gaben, die der Herr Jesus dir für das Reich Gottes erobern musste und auch dir geschenkt hast, sie dürfen nicht in deinen Hobbys oder deinen Berufstätigkeiten verschlungen werden, ohne für das Reich Gottes nützlich zu werden, sodass sie mit ihnen auch untergehen. [38:15] So, wie die beeindruckende Ankerkette der Titanic unterging, die nach ganz unten auf den Meeresboden gesunken ist und jetzt da traurig vor sich hin rostet. [38:35] Wir haben einen besseren Halt. Die Gemeindekette ankert nicht ganz da unten, sie ankert ganz da oben. [38:48] Diese Hoffnung ist unsere Zuflucht. Hebräer 6 Sie ist für unser Leben ein sicherer, fester Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet, dem Raum hinter dem Vorhang. [39:05] Dorthin ist der Herr Jesus uns ganz oben als Wegbereiter vorausgegangen. Und nun wünsche ich euch gutes Gelingen und viel Segen beim Nachdenken. [39:20] Mögen sich deine Gaben auf vielfältigen, unsere vielfältigen auf diesem einen Fundament entfalten. [39:31] Amen. Lasst uns beten. Allmächtiger Vater im Himmel, treuer Herr Jesus, unser Retter, Erhalter, Erlöser, Vollender, der Geber aller guten Gaben, der Geber alles dessen, was wir zum Leben hier und in der Ewigkeit brauchen. [40:03] Wir danken dir für dein Wort, mit dem du uns auch deine Kraft zuteil werden lässt, weil es das Wort, das inspirierte Wort, Geistwort ist. [40:18] Herr, wir danken dir für die Einblicke, die du uns gegeben hast in deinen wunderbaren Plan, nicht nur in der großen Einheit, sondern auch im Einzelnen, jede einzelne von uns. [40:32] Du weißt, was uns durch den Kopf gegangen ist und wir möchten dich bitten, um viel Weisheit jetzt mit dem Gehörten umzugehen. Wir bitten dich, dass wir uns nicht schuldig machen an den Gaben, die du uns gegeben hast und wir sie vergraben hätten. [40:50] Herr, danke, dass deine Gemeinde besteht, nicht dank unseres Fleißes, sondern einzig und allein dank deiner Wirksamkeit. Und so bitten wir dich für die kommende Woche, dass dieses Wort mit uns geht und uns Weisheit gibt. [41:06] Amen.