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Wir haben alles, alles in dir, Herr Jesus Christ.! Was für eine Ursache! Jetzt können wir gleich wieder nach Hause gehen.!
Ich verstehe Schweizerdeutsch. Für alle, die besser Hochdeutsch sprechen als ich, tut mir leid. Aber ich habe für die Gäste hier auch Hochdeutsch.
Ich spreche Hochdeutsch, dass ihr mich versteht. Und wenn ihr mich nicht versteht, dann liet es am Zürich-Dialekt. Und ihr dürft einfach nicht loswerden. Ich bin Zürcher, durch und durch.
Meine Dörfer sogar. Ursprünglich wohne ich heute aber in Olten. Also genau in Wangen bei Olten. Ich habe mich mega gefreut, Andreas hier zu sehen. Vor 46 Jahren.
Das ist mega lang, he? Vor 46 Jahren. Zwei junge Christen in der Militär-Infanterie-Schule hier. Und immer noch beide dran. Das ist sowas Schönes.
Wenn ihr Freunde habt, oder Leute, die lange nicht mehr gesehen haben, boah, du warst doch auch mal Christ. Und dann siehst du es immer noch. Nach 40 Jahren, nach 50 Jahren, nach 60 Jahren. Und das wird man immer mal einen Riesenfest geben.
Wenn du siehst, boah, du bist ja auch noch dran geblieben. So cool, oder? Dann gehörst du zur Schar der Wolke, der Wolke der Gläubigen, die da mit Eifern sagen, komm, bleib dran, gib nicht auf.
Vorwärts. Vorwärts, Christi Streit. Jetzt muss ich aufpassen. Ich bin noch Prediger. Sollte eigentlich hier ein bisschen dableiben. Ja, also, mein Name ist Rolf Brennwald, verheiratet mit Brigitte.
Die hatte ich schon in der Rekrutenschule, war das schon meine Freundin, meine Braut. Wir haben zwei erwachsene Kinder und drei Enkel. Meine Frau und ich sind seit 48 Jahren mit Gott unterwegs.
Oder er mit uns. Ich weiß nicht genau, wer zuerst Ja gesagt hat. Er oder ich. Aber ich weiß es, das Datum noch, und das ist vor 48 Jahren, habe ich Ja gesagt zu Jesus.
Seit 44 Jahren sind meine Frau und ich verheiratet. Das ist auch schon ein bisschen länger unterdessen. Wir dürfen noch viele Jahre zusammen sein, so Gott uns Gnade schenkt. Ich war 25 Jahre lang Pastor in der Freien Christengemeinde Oltern.
Also, ich predige gerne, ich spreche gerne. Und ich finde es eines des Schönsten, was es gibt, jemanden das Evangelium zu erklären. Ich komme dann noch kurz darauf. Ich bin nun im achten Jahr bei Open Doors und noch zwei Monate und dann bin ich doppelt pensioniert.
Ich war schon letztes Jahr pensioniert worden, durfte ein Jahr weiterarbeiten. Aber jetzt sicher aufhören Ende November, also ziemlich fast sicher. Mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit.
Mein Bezug zur Aktion Bibelik ist ein bisschen besonders, weil ich kenne euch schon viele Jahre, eigentlich schon 50 Jahre. Gibt es euch schon so lange? Siehst du? Weil mein Bruder hat mich an zwei Veranstaltungen mit euch mitgeschleppt.
Ich war damals das erste Mal 17 Jahre, dann 18 Jahre. Und es hat noch nicht geklappt dann damals, aber er hat mich mitgeschleppt. Ich musste mir diese Videos anschauen, diese Predigten hören. Aber er hat so, also ihr habt so diesen Samen reingesät.
Wer immer von euch damals in Winterthur oder in Embrag dabei war, das ist schon lange, lange her. Schlussendlich hat Gott mich gefunden. Beim dritten Versuch hat es geklappt und ich habe Ja gesagt. Dann sind wir viele, viele Male ins Haus der Bibel, von Bülach aus, oder damals noch von Riet aus, ins Haus der Bibel und haben uns dort eingedeckt mit Literatur.
War das das einzige christliche Buchhandlung damals? Heute wieder die einzige christliche Buchhandlung, oder? Und zwischendurch gab es mal einen richtigen Boom, so einen Booster. Ich habe auch eine Buchhandlung gehabt mit meiner Frau zusammen, hatte viereinhalb Jahre lang in Bülach die Fontys Buchhandlung.
Wollten die kaufen, hat dann nicht geklappt und dann bin ich halt Pastor geworden. So, nun geht es los. Oft ist ja diese Sache mit der Verfolgung ein bisschen negativ geprägt.
Wir haben schon Leute gesagt, weißt du, eigentlich wollte ich heute nicht kommen, weil du kommst. Das ist dann immer so, diese Geschichten von der Verfolgung sind so schlimm, aber es war gar nicht schlimm, es war richtig ermutigend heute.
Und ich hoffe, du gehst heute auch so nach Hause, weil die verfolgte Gemeinde ist auch eine erweckte Gemeinde. Und darum steht hier Iran im Spannung, oder Christen im Spannungsfeld zwischen Erweckung und Verfolgung.
Und ich werde nachher noch konkret mit dem Beispiel Iran das ein bisschen illustrieren und heute aber ein bisschen so ganz allgemein. Wir lesen den Text aus, sieht man das von euch aus?
Kann man das zusammenlesen, die es sehen, so ein bisschen laut? Ist das gut? Du aber bist meiner Lehre gefolgt, hast dich an die Grundsätze gehalten, nach denen ich lebe, und hast dich auf dasselbe Ziel ausgerichtet wie ich.
Du hast dir meinen Glauben, meine Geduld, meine Liebe und meine Standfestigkeit zum Vorbild genommen und hast dich auch nicht dadurch abhalten lassen, dass ich verfolge alles durch.
Du weißt ja, was ich in Antiochia, Ikonien und Lystra alles durchgemacht habe und wie sehr ich dort verfolgt wurde.
Aber aus jeder Gefahr, in die ich geriet, hat der Herr mich gerettet. Im Übrigen sind Verfolgungen etwas, womit alle rechnen müssen, die zu Jesus Christus gehören und entschlossen sind, so zu leben, dass Gott geehrt wird, so zu leben.
Das war nach der Genfer Übersetzung, da bin ich ein bisschen rausgefallen, ist nicht meine Lieblingsübersetzung vom Lesen her, aber ich dachte, ich muss bei euch natürlich schon die neue Genfer Übersetzung zitieren.
Das ist ein Muss, oder? Verfolgung gehörte und gehört immer noch zum Alltag für viele, viele Christen. Verfolgung gehört wie die Butter aufs Brot zu dem, was Paulus sagt.
Das ist eigentlich ein Teil davon. Wer nicht verfolgt wird, ist eigentlich gar kein richtiger Christ, hat er dem Timotheus geschrieben. Wir erleben das nur in sehr abgeschwächter Form. Vielleicht die Eltern unter uns ein bisschen mehr, vielleicht vor 50, 60, 70, 80 Jahren, vielleicht noch ein bisschen schräg angeschaut, aber in einem reformierten Kanton Christ sein ist noch einmal einfacher, also in einem katholischen Kanton Christ sein.
In der westlichen Welt ist das für uns so ein bisschen schwierig, diese Aussage von Paulus, und für mich ist es sehr, sehr gut zu verstehen, dass die Bibel von verfolgten Geschwistern geschrieben wurde, von Menschen aus dem Gefängnis, für Menschen, die im Gefängnis sind, von Menschen, die Folter und Tod und Schläge erlebt haben, für Menschen, die aktuell Folter und Schläge und Tod erleben.
Also wenn du die Bibel nicht verstehst, überleg mal, wie würde ich sie interpretieren, wenn ich jetzt im Gefängnis säße. Ist oft auch hilfreich, wenn man das ein bisschen so sieht.
Wie kommt es eigentlich, dass Menschen Menschen verfolgen? Warum machen Menschen das? Das wäre so ein Thema, das ich ein anderes Mal, in einem anderen Seminar ein bisschen erläutere.
Aber ich möchte euch zeigen, dass Verfolgung mindestens seit Jesus ganz normal ist. Das gab es schon vorher, aber mindestens seit Jesus ist es ganz normal. Ihr erinnert euch sicher an Pfingsten.
Wer kennt Pfingsten nicht? Also das ist eine rhetorische Frage. Hallo? Hört es nicht? Ich möchte eigentlich jetzt das Nächste.
Ah, jetzt geht's. Das lesen wir jetzt nicht zusammen. Könnt ihr selber nachlesen, währenddem ich weiterspreche. Oder kennt den Text auch. Pfingsten, dieser Moment, wo die Gemeinde Jesu geboren wurde.
Tausende kamen zum Glauben an Jesus, oder? Apostelgeschichte 2, 42 bis 47. War ein Riesending. Da war dieser Saal explodiert nach der ersten halben Stunde, oder?
Da kamen so viele Menschen zum Glauben. Da heißt es, 5000 wurden gläubig und getauft. Ich habe das mal ausgerechnet. 12 Apostel, 5000 Täuflinge, die hatten Muskelkater nachher.
Oder die mussten uns irgendwie anders handeln, als wir das tun. Das war ein Riesending. Man hat zusammen gegessen, zusammen gefeiert, zusammen gesungen. Allermal gefeiert. Hier und dort und da und im Tempel und überall.
Das war eine wunderschöne Zeit. Wer diesen Text liest, sieht da was so ein bisschen wie im Paradies. Boah, das hätte ich relativ easy. Also ich möchte das immer noch.
Ich finde, jede Generation hat ein Anrecht auf Erweckung. Also ich wünsche mir für jede Generation so eine Zeit, wo einfach Menschen zum Glauben kommen, und du weisst nicht warum.
Wenn der Schweiz so in den 70er, 80er Jahren relativ starker Aufbruch, nicht flächendeckend, aber doch ziemlich viel, der zum Glauben kamen, Zelt-Evangelisationen, eine Stadt für Gott gewinnen und so weiter.
Und das war nichts gegenüber dem, was hier geschehen ist. In wenigen Tagen, also tausende von Menschen, die Gläubig wurden. Da gab es tägliche Zusammenkünfte, regelmäßige Mahlzeiten, soziale Gerichtigkeit, viele Heilungen, Zeichen und Wunder, fröhliche Abendmahls feiern.
Lasst uns mit Jauchzen erheben. Das hat man dann gehört in der ganzen Stadt, und dann kommen noch neue Leute dazu. Der Text ist eigentlich ein wunderschönes Bild, und ich wünsche euch, dass ihr das noch erlebt.
Noch mehr als jetzt. Dass auch viele junge Menschen zum Glauben kommen. Ein konkretes Beispiel. Diese Geschichte, ja, da bin ich zu schnell.
Ein konkretes Beispiel. Eines Nachmittags gehen Petrus und Johannes in den Tempel, um am Gebet teilzunehmen. Stocht das? Gehen Petrus und Johannes in den Tempel, um am Gebet teilzunehmen.
Als sie hinkamen, wurde gerade ein Mann herbeigetragen, der von der Geburt an gelähmt war. Wie an jedem Tag wurde er an den Eingang des Tempels gebracht, der allgemein die schöne Pforte hieß, damit er dort bei den Leuten betteln konnte, die zum Tempelbezirk kamen.
Nun, obwohl die Jünger Jesu Christen sind, so nach unserem Verständnis, wie die geboren waren, geisterfüllt, geistgetauft und so weiter, die waren mit Jesus unterwegs vorher, haben sich dann nach Pfingsten quasi, ja, diese Wiedergeburt stattgefunden, haben sie aber nicht aufgehört, die jüdischen Rituale weiterzuführen.
Die haben sich nicht als nicht mehr Juden angeschaut. Für sie war es klar, es ist der Messias der Juden gekommen, und wir haben ihn angenommen, es sind die perfekte Juden, es ist quasi die Verheißung erfüllt worden.
Die gehen in den Tempel, und die beten dann dort auch, diese regelmäßigen Gebetszeiten. Nichts als völlig normal war das, oder? Und da kommen sie so zum Tempel und sehen diesen lahmen Mann da, an der schönen Pforte.
Ihr kennt die Geschichte, oder? Schon mal gefragt, warum hat Jesus den nicht geheilt, wenn der Tag für Tag dort gewesen ist? Irgendeine Erklärung?
Ich auch nicht. Wahrscheinlich dachte, das können dann die Jünger machen. Auf jeden Fall sitzt er dort, und ich bin ja von Zürich her, also von Bühli eigentlich, auf Olten gekommen, und in Olten, damals vor 30 Jahren, also der erste Satz, den du in Olten, im Bahnhof Deutsch, dann klärt hast, das war so, hast du mir einen Stutz?
Also wenn du über die Holzbrücke gehst, vom Bahnhof her, über die Holzbrücke, da waren immer Leute, die sagten, hast du mir einen Stutz? Verstehst du das? Versteht man, heute sagt man, ich kann schon den Wind geben, oder?
Aber das war so, diese Bettler, die da waren, diese Drogensüchtigen, die überall rumlag, und rumstanden, die alle Geld wollten. Und das hat dieser Mann auch getan.
Nun, er konnte nicht arbeiten, natürlich. Aber er sagte auch, hey, Petrus, Johannes hat ihn nicht gekannt, haben wir Geld, ich kann nicht arbeiten. Und Petrus, so wie er ist, oder ehrlich, so, als Nass, kann ich, aber, nein, eigentlich habe ich, aber weißt du was, ich habe was anderes für dich.
Was ich habe, gebe ich dir. Nimm dir meine Hand und im Namen Jesus, steh auf, zieh ihn hoch, der springt hoch, und wenn es ein Schweizer gewesen wäre, hätte er gesagt, Ups, jetzt bin ich gehalten.
Na schön. Also, kein Schweizer. Boah, jetzt bin ich gehalten, so gut. Schau mal, ich kann springen, ich kann mich da auf einem Bein stehen, ich kann hüpfen, ich kann, boah, macht ein riesen Spektakel.
Petrus und Johannes, das steht übrigens auch in der Genfer Übersetzung, so. Da. Er sprang auf und tatsächlich seine Beine trugen ihn, er konnte gehen.
Der Mann folgte Petrus und Johannes in den inneren Tempelvorhof und immerfort lief er hier und her und hüpfte über Freude und pries Gott. Und konstig kamen da die Menschen gelaufen, jeder wollte wissen, was ist da geschehen und Petrus sieht die Mengen und sagt, so cool, jetzt kann ich wieder anfangen zu predigen, oder?
So viele Leute, die da sind, nun erkläre ich ihnen, im Namen, und Glauben an den Namen von Jesus Christus, dass dieser Mann geheilt wurde, ich habe nichts damit zu tun, das war er. Und er hat das erklärt und gepredigt und dann kamen sofort dann die religiösen Führer und Leiter und sagten, Moment, Moment, da im Gottesdienst ist man ruhig, im Tempel ist man anständig.
Petrus und Johannes sprachen noch zu der Menge, als plötzlich einige Priester, der Kommandant der Tempelwache und eine Anzahl, also du zehrt auf sie zutraten, voll Zorn darüber, dass die Apostel es wagten, vor dem Volk als Lehrer aufzutreten, wenn sie doch Lehrer, sie sind, sie sind ja gestellt, sie sind das Wort Gottes verkündet, jetzt kommen da so fremde Typen, oder?
Und dass sie die Auferstehung von Jesus bezeugten und damit verkündeten, die Toten würden auferstehen. Sie nahmen die beiden fest und weil es bereits Abend war, sperrten sie sie über Nacht ins Gefängnis.
Zuerst gab ich nur ein bisschen Gefängnis, Verhör und Sprechverbot, das führte aber nicht zu erhofften Ruhe, ihr kennt die Geschichte, ich mache ein bisschen Repetition, wir lesen dann später, Apostelgeschichte 4, 31, die Gemeinde lässt sich überhaupt nicht beeindrucken von dem und sagt, ah was, ihr seid dagegen, da kann man ihr Schrechgas.
Nachdem sie in dieser Weise gebetet hatten, bebte die Erde an dem Ort, an dem sie versammelt waren, sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt, die Geisterfüllten wurden noch einmal erfüllt, finde ich ein super schönes Beispiel für permanente Erfüllung vom Heiligen Geist, wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündeten die Botschaft Gottes weiterhin frei und unerschrocken.
Und dann lesen wir von weiteren Zeichen und Wunden, von Heilungen, von großartigen Dingen und ein Wachstum, das die Gemeinde fast überfordert hätte. Es gab dann strukturelle Probleme, die einen wurden übergangen, die anderen hatten zu viel, diese zu wenig und so weiter.
Neue Ämter wurden eingeführt, weil neue Bedürfnisse da waren. Wenn ihr plötzlich dreimal mehr Leute seid, dann muss man sich umorganisieren. Dann braucht es zusätzliche Leute, die mithelfen und so weiter.
Das war damals genauso. Zwischendurch werden die Apostel verhaftet, einmal alle zusammen, dann kommt ein Engel, befreit sie wieder. Also eine wunderschöne Geschichte. Ich hätte gerne damals gelebt, in diesen ersten paar Jahren.
Das wäre cool, aber auch sehr herausfordernd natürlich. Und dann kommt wieder eine Gerichtsverhandlung und die Richter oder die Sanhedrin, die Leute, die sie anklagen, werden so wütend über das, was Petrus predigt, dass sie sagen, jetzt bringen wir es um.
Bei diesen Worten packte die Zuhörer ein unbändiger Zorn. Also das sind nicht die Leute im Tempel, sondern das sind dann die geistlichen Leiter. Bei diesen Worten packte die Zuhörer ein unbändiger Zorn und sie hätten die Apostel am liebsten auf der Stelle getötet.
Das sind Naziter. Das hat noch gerumpst. Jetzt hat man gesagt, gerumpelt. Aber noch ist es nicht so weit. Gamaliel beschwichtigt noch einmal seine Mitbrüder und sagt, Moment mal, überlegt, was ihr tut.
Wenn es wirklich von Gott kommt, habt ihr keine Chance. Wenn es nicht von Gott kommt, dann was soll's, das hört wieder auf. Aber wenige Jahre nach Pfingsten erreichten die Verfolgung einen ersten traurigen Höhepunkt.
Drei Jahre, vier Jahre später, man weiß es nicht so genau. Ein Diakon der Gemeinde, ein Suppenschöpfer, einer, der bei den Strukturfragen eingesetzt wurde zum Mithelfen, hat dermaßen evangelisiert und mit den Menschen gesprochen, dass sie sich so geärgert haben.
Das heißt, niemand konnte ihm widerstehen. Also, Respekt vor allen Suppenschöpfern, vor allem, wenn ein Kaffeeteam mitschafft hat. Der hat nur Kaffee rausgegangen.
Aber ich denke, ich bin am besten vor Jesus gerittet und das bestätigt mit Seir und Sünde. Und dann hat ihm das das Leben gekostet. Ihr könnt das selber ein bisschen mitlesen.
Ich lese das nicht vor, aus Zeit. Wenn in Stephanus wir von einem wütenden Mob gesteinigt, die neidischen Juden sind aufgestachelt und wollen diesen Menschen mundtot machen.
Sie haben schon Jesus vor ein paar Jahren umgebracht. Dann kommt er wieder hoch, er ist wieder auferstanden, oder? Nun predigt man im Namen Jesu. Und jetzt wollen wir diesen Stephanus auch einfach mundtot machen.
Wunderschönes Kapitel zum Lesen auch. Abgesehen vom Schluss dann. Aber die Ausbreitung des Evangeliums kann nun nicht mehr gestoppt werden. Die Gläubigen, die aus Jerusalem fliehen, es heißt, viele sind geflohen, es heißt, sogar alle sind geflohen, wobei, wenn die Bibel alle sagt, ist das manchmal ein bisschen Definitionsfrage, wie viele alle, wir sagen manchmal auch, alle sind gegen mich.
Aber das stimmt ja nicht. Niemand lasst mir jemanden zu, das stimmt auch nicht. Und die Bibel wurde auch von Menschen geschrieben, man muss das ein bisschen, ein bisschen, vielleicht ein bisschen dezidierter anschauen.
Auf jeden Fall, viele, viele Menschen haben Jerusalem verlassen, sind geflohen in alle Richtungen, Norden, Süden, Westen, Osten geht nicht, wohl Ostern, in Westen geht nicht, Norden, Süden, Westen, Osten ist das Meer, sind geflohen und sie haben dann das Evangelium weitergetragen.
Ich habe gesagt, ich erzähle sehr gerne den Menschen von Jesus. Ich liebe es, mit Menschen über Gott zu sprechen. Es hat sich nicht verändert, seit ich in der Militärschule war, der Rekrutenschule.
Ich finde es immer noch am schönsten. Und wenn ich im Zug bin, wenn ich im Zug fahre, wenn ich nach Burgdorf an die Arbeit fahre, nicht mehr so lange jetzt und nicht mehr so oft wie früher, ich arbeite nur noch 50%.
Und dann, wenn ich ins Abteil komme und schon Leute da sitzen, komme ich rein, sage, morgen miteinander, setze mich hin und der Mann sagt, wie bitte?
Ach, guten Morgen, guten Morgen. Einige kennen das, ja? Aber manchmal bleibt der Stöpsel draußen.
Und manchmal gibt es so ein richtig cooles Gespräch. Manchmal kann ich den Menschen von Jesus erzählen. Aber es ist immer, es wird immer schwieriger. Es sind immer noch mehr Scheuklappen.
Irgendwann gibt es noch so einen Trichter aufs Handy, dass man, oder vielleicht, vielleicht so Augenstöpsel, ich weiss nicht, dass man einfach nichts mehr sieht, oder? Ja. So lustig spiel, gell?
Aber diese Menschen, die mussten nicht mühsam sagen, Entschuldigung, Frau Meier, ich hätte gerne schon mal wollen, wissen Sie, ich bin ja Christ und ich würde Ihnen gerne mal etwas von Jesus erzählen.
Die wurden gefragt, warum seid ihr hier? Was macht ihr da? Ihr kommt doch von Jerusalem, ihr seht doch an der Kleidung und am Dialekt, ihr seid doch von Tempelbezirk und so weiter.
Und da kommen die und sagen, wisst ihr, wir sind Juden, wir haben den Messias gefunden und das gab Schwierigkeiten. Für sie war das kein Problem, Evangelisation war normaler Alltag.
Alle wollten wissen, warum kommen so viele von Jerusalem in die Umgebung, was ist passiert? Da konnte man einfach erzählen. Das wäre doch schön, oder? Wenn man im Büchertisch draußen steht und Leute kommen und sagen, ja, hey, super, was macht ihr da?
Und dann kann man es erklären, erzählen. Und da haben sich viele, viele Menschen mitgehe, das ganze römische Reich, wurde durchdrungen vom Evangelium, weil die Verfolgung die Menschen rausgekatapultiert hat, in die Welt hinaus katapultiert hat.
Und manchmal denke ich, vielleicht brauchen wir auch ein bisschen mehr Druck, damit wir rausgehen. Aber dann sind die Leute auch offener. Verspricht es euch. die Geschichte ein bisschen abkürzen.
Dann kommt natürlich der Paulus, der Saulus damals, der dann richtig, ganz konkret, organisiert, Christen verfolgt, der sich bemüht, systematisch Christen zu suchen, ins Gefängnis zu werfen.
Aber dann kommt Jesus und wirft sich dazwischen, steht ihm in den Weg und sagt, bis hierher und nicht weiter. Saul, warum verfolgst du mich? Das ist spannend, er sagt, er verfolgt ja nicht Jesus, Jesus ist im Himmel, der ist ja sicher dort oben.
Verfolgt werden seine Leute. Aber weisst du, weil Christus in dir wohnt, nimmt Christus das persönlich. Wenn jemand gegen dich ist, weil du Christ bist, nimmt Jesus das persönlich.
Das ist eigentlich im Negativen der positive Aspekt, oder? Warum verfolgst du mich? Und dann entscheidet sich Saulus mit Christ und so weiter und wird von diesem schlimmsten Verfolger zum feurigsten Nachfolger, wird zu dem Mann, der wirklich die ganze Welt bereist, die ganze damalige Welt bereist und verändert.
Und überall, wo er hinkommt, erlebt er wunderbar offene Arme, alle sind begeistert. Ja, schön bist du da. Am ersten Sonntag sagen die, schön bist du da.
Am zweiten Sonntag gibt es Kritik, am dritten Sonntag wird er gesteinigt und aus der Stadt gejagt. Immer das gleiche System, immer das gleiche. Egal, wo er hinkommt, gibt es sofort eine Spaltung von den Juden, die einen machen.
Es sind für ihn, dann gegen Verfolgung, hat über all diese Jahrzehnte hinweg, wir sind jetzt ungefähr 30 Jahre unterwegs im Bereich Gottes, Paulus, wenn er im Gefängnis ist, und sagt, ich habe immer und überall erlebt, dass Menschen mich verfolgt haben.
Der erste Text, den wir gelesen haben, war genau das. Egal, wo ich hinkomme, ich werde verfolgt. Das heißt, dort haben wir gelesen, Apostelgeschichte, in Iconien, in Iconien, in Iconien, du weißt ja, was ich in Antiochia, Iconien und Lister alles durchgemacht habe und wie sehr ich verfolgt wurde.
Das hat der Timotheus geschrieben und Timotheus wusste das, nur wir wissen es nicht und darum lesen wir das noch zusammen durch. Möchtet ihr noch mal zusammenlesen? In Iconien, ging, ah, Entschuldigung, da war nur dieser Zwischensatz da.
Nun sind wir, dieser Ausschnitt, diese Missionsreise, erste Missionsreise, wir sind jetzt hier da in Iconien und Paulus erinnert Timotheus, du weißt ja, was damals passiert ist, oder?
Und nun können wir in der Apostelgeschichte nachlesen, was dort geschehen ist. Ich muss das vorlesen, was ist nicht drauf? Oh nein, jetzt ist das komisch.
Ich bin nicht abgespeichert, dann lese ich euch das vor. In Iconien gingen Paulus und Barnabas zuerst wieder in die Synagoge und predigten dort so überzeugend, dass viele Juden wie Nichtjuden zu glauben begannen.
Aber die Juden, die von Gottes Botschaft nichts wissen wollten, wiegelten die nichtjüdische Bevölkerung gegen die junge Gemeinde auf. Trotzdem blieben Paulus und Barnabas längere Zeit dort und predigten furchtlos in aller Öffentlichkeit, denn sie vertrauten auf die Hilfe des Herrn und er bestätigte die Botschaft von seiner Gnade durch Zeichen und Wunder, die durch Paulus und Barnabas geschahen.
Die Meinung der Bevölkerung war geteilt. Manche hielten zu den Juden und zu den Aposteln, dann aber schlossen sich jüdische und nichtjüdische Gegner zusammen und gemeinsam mit den führenden Männern der Stadt wollten sie Paulus und Barnabas misshandeln und steinigen.
Als die Apostel davon erfuhren, flohen sie in das Gebiet nach Jakonien, in die Städte Lister und Derbe, dort in der ganzen Umgebung verkündeten sie die rettende Botschaft von Jesus Christus.
Und so geht es von einer Stadt zur anderen, in jeder Stadt, praktisch in jeder Stadt, lest es mal durch Apostelgeschichte, gibt es immer Diskussionen, es gibt Kritik und es wird handgreiflich gegen das Evangelium gearbeitet, weil die führenden Männer ihre Macht verlieren.
Immer ein Machtproblem, nicht ein religiöses Problem. Meistens geht es immer sehr persönlich, ich verliere meinen Einfluss, man macht es dann stark für Jesus, aber eigentlich geht es nur darum, dass ich meine Position behalten kann.
Und darum hat Paulus diese Quintessenz, jeder, der an Jesus Christus glaubt und ein Leben zur Ehre Gottes führen will, wird Verfolgung erleben.
Hier noch der Übersetzung Neues Leben. Während Paulus das schreibt, ist er schon 30 Jahre unterwegs mit Jesus, sitzt im Gefängnis in Rom, 64 nach Christus, sind etwa 30 Jahre seit der Ersteinigung der Stephanus, wäre vielleicht besser gesagt.
Aber das Evangelium hat sich ausgebreitet im ganzen Römischen Reich. Es ist unglaublich schnell gegangen und man sagt so in den ersten 120, 150 Jahren, dass bis zu 15% der Römer, der römischen Bevölkerung Christus angenommen hat.
Die Zahlen sind nicht so gut verifiziert, man hat damals noch keine Statistiken erhoben, aber so ein bisschen auf der sicheren Seite, viele, viele Menschen kamen zu glauben. Und wenn man die Prozentzahl nicht annehmen, wir können sagen, es hätte nicht möglich sein können, im 4.
Jahrhundert dann das Christentum zur Staatsreligion zu machen, wenn nicht viele, viele Menschen schon Christen gewesen wären. Eine ganze Welt hat sich verändert.
Und wisst ihr, wenn Gott das damals konnte, das hat das vom Ersten Weltkrieg gesagt, an diesem Lied, oder? Auch damals, man hätte nicht gedacht, was geschieht. Und dann zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg ist so viel Gutes geschehen, auch in Deutschland, diese Zinsen drauf, diese ganze Sache, das sind so viele, nein, das sind so viel vorher gewesen, aber es sind so viele gute Dinge geschehen und man vergisst das oft, dass Gott die Fähigkeit hat, Regierungen zu ändern.
Gott kann im Herzen der Könige leiten und für ihn Gott kann auch heute noch eingreifen. Der Nahe Osten ist noch nicht am Ende. Ich hätte noch viele gute Ideen für Gott, was er noch machen könnte.
Für mich wahrscheinlich auch, aber ich höre nicht so gut auf diesem Ohr. So, das ist also der erste Teil für mich. das ist auch