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Guten Morgen miteinander. Überwältigend für mich auch hier stehen zu dürfen.! Ich werde später noch etwas dazu sagen.
! Heute beginnen wir. Die Predigt heute ist gedacht als eine ehrliche Bestandsaufnahme unseres Lebens und unserer Gemeinde.
Eine Standortbestimmung, eine Temperaturmessung, ein Zwischenfazit. Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Wo stehst du?
Und wo willst du hin? Mit über 100 Jahren ist die Aktion Biblik Zürich doch schon in einem stattlichen Alter. Verglichen mit der Gemeinde Jesu 2000 Jahre nicht so viel.
Paulus in seinem ersten Brief an die Thessaloniker schreibt an eine Gemeinde, die erst ein paar Monate alt ist.
Also eine Babygemeinde wird da adressiert mit diesem ersten Brief. Und obwohl die Gemeinde sehr jung war, war sie sehr gut unterwegs.
Sehr gut unterwegs. Und mit diesem Brief, mit dem ersten Thessaloniker, macht Paulus eine Standortbestimmung mit dieser Gemeinde. Zeigt ihnen, wo steht ihr und wohin soll die Reise gehen.
Und der Vers von heute ist ganz speziell ausgesucht. Zu diesem Zweck. Eine Standortbestimmung einer jungen Gemeinde anzuschauen. Und was können wir als Aktion Biblik Zürich davon lernen und wie wir maximal davon profitieren können.
Das brauchen wir. Jede Gemeinde braucht das. Immer wieder Standortbestimmung. Wohin geht die Reise? Sind wir auf dem Holzweg oder nicht? Ich lese den Vers vor aus 1. Thessaloniker 4.
Die Verse am Vers 1. So, nach NGU. Jetzt noch etwas anderes. Geschwister. Wir haben euch gelehrt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen.
Und ihr handelt auch danach. Doch nun bitten wir euch im Namen des Herrn Jesus mit allem Nachdruck, macht darin auch weiterhin Fortschritte.
So eine dreiteilige Predigt ist immer eine gute Sache. Der Titel gibt ein bisschen vor. Der Vers auch. Gut so.
Also die Standortbestimmung. Da kommen wir her. Da kommen die Thessaloniker her. Und dann weiter so. Da sollen sie hin. Und wir möchten dann nicht verpassen, ein paar praktische Überlegungen für uns als Gemeinde zu machen.
Der Vers 1 beginnt mit, jetzt noch etwas anderes. Geschwister. Also Paulus verbringt die ersten drei Kapitel mit Lob an diese Gemeinde in Thessalonik.
Kapitel 1, Vers 6 und 7. Und ihr habt das Evangelium auch wirklich angenommen, obwohl ihr schweren Anfeindungen ausgesetzt war.
Und habt diese mit Freude ertragen, wie nur der Heilige Geist sich schenken kann. Damit seid ihr unserem Beispiel und dem Beispiel des Herrn gefolgt. Und seid selbst zu einem Vorbild für alle Gläubigen in den Provinzen von Mazedonien und Achaia geworden.
So startet der erste Thessaloniker Brief. Sie waren Nachahmer des Paulus geworden. Sie waren treue Nachfolger Christi unter Bedrängnis.
Sie waren Vorbilder für Achaia und Mazedonien. Und diese Gemeinde ihrerseits wurden dann auch Vorbilder für weitere Gemeinden. Also eine ansteckende Gemeinde im besten Sinne des Wortes.
So ansteckend, diese junge Gemeinde. Vers 10 von Kapitel 1 lesen wir, sie haben sich von den Götzen abgewendet und hin zu Jesus gewendet.
Nach der Gründung der Gemeinde musste Paulus und Silas fluchtartig Thessalonik verlassen. Weil sie wurden verfolgt und sie mussten eine sehr junge Gemeinde zurücklassen.
Und Paulus macht sich Sorgen. Wie geht es ihnen? Wie geht es ihnen? Okay. Ich schicke meinen besten Helfer, den Timotheus. Damit er herausfinden kann, wie geht es dieser jungen Gemeinde.
Und jetzt hört mal, was er schreibt. Doch jetzt ist Timotheus mit einem so guten Bericht zu uns zurückgekehrt. Er hat uns von eurem Glauben und eurer Liebe erzählt, dass ihr uns stets in guter Erinnerung habt.
Und genauso wie sehr wir nach einem Wiedersehen sind. Diese Nachricht über euch und euren Glaubengeschwister haben uns in unseren eigenen Nöten und Schwierigkeiten neuen Mut gegeben.
Das war der Bericht von Timotheus, als er zurückkam von den Thessalonikern und Paulus berichtet hat. Also wir können zusammenfassen.
Der Gemeinde ging sehr gut. Sie war sehr gut unterwegs. Und dann schreibt er weiter. Wir haben euch gelehrt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen.
Und ihr handelt auch danach. Die Thessaloniker haben von den Besten gelernt. Der Paulus selber war da und hat sie gelehrt, so viel er konnte.
Und interessant ist hier vor allem, was hat er sie gelehrt? Hat er sie in die theologischen Tiefen des Alten Testamentes geführt? Was war das Erste, was Paulus gemacht hat?
Er hat ihnen gesagt, wie man lebt, um Gott zu gefallen. Das andere kam dann später auch noch. Aber wie lebt man ein Leben, das Gott gefällt?
Paulus war nicht interessiert an einer Vermehrung von Theologen. Er war in erster Linie daran interessiert, dass die neue Geleinde lernt, wie gefalle ich Gott.
Jesus hat das genauso gemacht. Er hat ja nicht 90 Minuten pro Woche Torastunden mit den Jüngern gemacht am Dienstag. Und dann gesagt, wir sehen uns nächste Woche.
Er war mit ihnen Tag und Nacht zusammen drei Jahre. Warum? Dass die Jünger lernen, wie man lebt und wie man Gott gefällt. Und ja, wer einer Gott gefallen hat, dann war es ja Jesus.
Schritt und Tritt begleitet. Und darum geht es doch, liebe Geschwister. Ein Leben zu leben, das Gott gefällt. Ein Ausleger schreibt, der Wandel ist nicht eine Nebensache des Glaubens.
Es ist nicht egal, wie wir leben. Umso besser ist es, dass die Bibel sagt, wie wir leben sollen. Und Paulus lehrt, sagt hier, wir haben euch gelehrt, Schritt 1, wie ihr leben sollt, um Gott zum Gefallen.
Und ihr handelt auch danach. Er hat sie gelehrt, sie haben verstanden und sie haben es ausgelebt. Das ist ein Traum für jeden Evangelist und Gemeindegründer, nicht wahr? Hat sie gelehrt und jetzt hört er, ihr lebt danach.
Wir haben von Open Doors letzten Sonntag gehört. Neubekehrte Christen stellen die Frage, wie lebe ich jetzt? Jetzt, wo ich ein Kind Gottes bin, wie lebe ich jetzt?
Auch wir als Gemeinde müssen das auch immer wieder betonen. Wie leben wir so, dass es Gott gefällt? In unseren Predigten, in unseren Hauskreisen, in der Bibelstunde, in der Jungschi, in den persönlichen Gesprächen, immer wieder.
Wie können wir leben, so, dass es Gott gefällt? Und ja, im Vers 1 heisst es ja, ihr handelt auch danach.
Sie haben es nicht nur gehört, sie haben gelebt. Richtig gelebt. Also so eine Gemeinde wollen wir nachmachen, nicht wahr? Das ist eine nachahmenswürdige Gemeinde.
Wenn Achaia und Mazedonien von Thessalonich lernt, da wollen wir auch ein paar Jahre später. Aber hey, wir sind mit euch im selben Boot. Wir wollen das auch als Gemeinde.
Und dann lasst uns jetzt aber konkret die Frage stellen. Gefalle ich Gott? Gefällt mein Lebensstil dem Herrn?
Gefallen die Prioritäten meines Lebens dem Herrn? Oder wir können auch anders fragen.
Tun wir als ganze Gemeinde das, was Gott gefällt? Richtet sich jeder Anlass, jede Predigt, jeder Brief, jedes WhatsApp, jedes Gespräch, jedes gemeinsame Mittagessen.
Richtet sich alles danach, Gott zugefallen? Wir müssen uns die Frage stellen, als Aabe Zürich. So haben die Thessalonicher Gott gefallen.
Sie haben das Wort Gottes mit Freuden aufgenommen. Mit Freuden aufgenommen. So, das gefällt Gott, wenn wir sein Wort mit Freuden aufnehmen. Zweitens, sie sind an Christus dran geblieben, trotz Widerstände.
Das hat Gott gefallen. Sie haben sich entschieden von den Götzen weggewandt. Das hat Gott gefallen. Keine Ablenkungen. Konzentriert auf das Ziel.
1, Vers 10. Sie haben aktiv auf die Wiederkunft Jesu gewartet. Das gefällt Gott, wenn wir Erwartende sind. Kapitel 4, Vers 9 und 10.
Ich lese es euch vor. Dass euer Verhalten untereinander von Liebe bestimmt sein soll, brauchen wir euch nicht zu schreiben. Gott selbst hat euch gelehrt, einander zu lieben.
Und das befolgt ihr ja auch gegenüber allen Geschwistern in ganz Mazedonien. Das hat Gott gefallen. Ihre Liebe war vorbildlich.
Das ist eine Gemeinde, die so lebt, wie Gott gefällt. Also das Fazit über die Gemeinde ist, gut so.
Gut so. Ihr seid gut unterwegs. Und ich hoffe und ich denke, das können wir auch von uns sagen. Wir sind gut unterwegs. Aber wir werden sehen, da gibt es noch mehr.
Gut unterwegs zu sein, ist nicht das Ziel. Weil jetzt kommt ein Wendepunkt. Wir könnten jetzt sagen, hey, auf den Lorbeeren ausruhen, so einen Brief von Paulus zu bekommen.
Jetzt machen wir mal Pause. Jetzt kommt, ja, schreibt Paulus. Doch nun bitten wir euch im Namen des Herrn Jesus Christus mit allem Nachdruck.
Da kommt der Coach Paulus zum Vorschein. Coach Paulus. Coach Paulus ist nicht nur Evangelist, nicht nur Gemeindegründer.
Er ist auch Coach, Trainer. Er weiss ganz genau, was die Gemeinde jetzt tun muss. Aber Paulus, sei doch jetzt mal zufrieden mit diesen Tessern.
Jetzt hast du eine Gemeinde, die gut funktioniert. Die Armen, lass sie doch mal in Ruhe. Sie haben eine gute Flughöhe erreicht. Und jetzt sind sie im Autopilot gut unterwegs.
Paulus als Coach hat sehr viel Erfahrung. Er weiss, dass der Feind umhergeht wie ein brüllender Löwe. Er weiss, dass unser Kampf nicht wie der Fleisch und Blut ist, sondern gegen die Mächte dieser Finsternis.
Er weiss, dass solange Jesus nicht wiedergekommen ist, gibt es keine Pause. Jetzt zu diesem Zeitpunkt einzuschlafen wäre fatal.
Vielleicht könnt ihr euch erinnern, oder die Geschichte von der Pilgerreise, von Christian unterwegs zur Himmelsstadt. Und dann geht es ihm sehr, sehr gut. Und dann schläft er ein.
Und dann verliert er seine Rolle. Er wird nachlässig und er hat gemerkt, hey, ich habe aufgehört, vorwärts zu gehen, Richtung Himmelsstadt. Also gerade jetzt, wo es die Thessalonicher so gut machen, sagt Paulus Folgendes.
Macht darin auch weiterhin Fortschritte. Die Elberfelder Übersetzung ist da noch etwas genauer.
Sie schreibt, dass ihr noch reichlicher zunehmt. Im Griechischen ist das ein doppelt gemoppelt. Also reichlicher zunehmen.
Immer mehr und noch mehr zunehmen. In dem, was sie schon gut machen, das ist keine Kritik an den Thessalonicher. Das ist eine Motivation. Wächst weiter in all den guten Dingen, die ihr schon tut.
Also Paulus geht von einem gut so zu einem weiter so. Hey, sehr gut. Und es geht weiter. Nicht sehr gut, aber. Sehr gut.
Und. Dranbleiben. Weiter wachsen. Fortschritte machen. Stefan hat es vorhin gesagt.
Stillstand gleich Rückstand. Stagnation und Stillstand als Gemeinde ist super gefährlich. Gefundenes Fressen für der brüllende Löwe.
Eine Gemeinde, die still steht. Es tut für keine Gemeinde gut. Auch nicht für uns. Und Gott bewahre uns vor Minimalismus und Pragmatismus.
Wir wollen nicht einfach das Mindeste anstreben und sagen, so, ich sitze jetzt im Bus auf dem Weg zum Himmel und jetzt warte ich jetzt einfach mal. Wir wollen aber auch nicht sagen, Hauptsache es läuft gut.
Das ist nicht was Paulus den Thessalonicher sagt. Hauptsache es läuft gut. Nein, Hauptsache ihr bleibt dran. Wir wollen gemeinsam wachsen.
Wir wollen wachsen. Und weiterhin Fortschritte machen. Einzelne und als Gemeinde. Jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr. Dieses Wachstum und dieser Fortschritt beginnt bei jedem Einzelnen von uns hier drin.
Bei jedem Einzelnen. Ja, wohin sollen wir denn wachsen? Diese Frage muss noch geklärt werden. Wohin?
Wenn mir hier an der Stirn ein drittes Auge wächst, ist das auch Wachstum. Kein gutes Wachstum. Wohin sollen du und ich wachsen?
Und es ist ausserordentlich klar, also wichtig, dass es sonnenklar ist, wohin wir wachsen sollen. Wir müssen uns wissen, wohin sollen wir wachsen. Bei den Pflanzen geben wir das vor.
Mit einem Draht oder mit einem Stab. Da, da, diese Richtung sollst du wachsen. Ich habe sechs Bibelstellen ausgesucht, drei und drei. Ich lese die einfach mal vor und dann sehen wir, wohin wir wachsen sollen.
2. Korinther 3, Vers 18. Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn. Wir sehen sie wie ein Spiegel.
Und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen, wird unser ganzes Wesen so ungestaltet, dass wir ihm, Jesus, immer ähnlicher werden.
Und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn. Sie ist das Werk seines Geistes. Philippa 2, Vers 5.
Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war. 1. Johannes 2, 6. Wer sagt, dass er in Jesus bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.
Die nächsten drei. Galater 2, 20. Nicht mehr ich bin es, der lebt. Nein, Christus lebt in mir. Und solange ich noch dieses irdische Leben habe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes.
Römer 12, 2. Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben, danke Andreas, Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werden und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist, ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.
Und noch der letzte, Hebräer 12, 1. Deshalb lasst uns auch, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf.
So. Wir sollen hin zu Jesus wachsen. Das ist unsere Richtung, das ist unser Weg, das ist unser Ziel.
Bei uns Gläubigen ist tatsächlich der Weg das Ziel, weil Jesus Christus sagt, ich bin der Weg. Er ist aber auch das Ziel. Wisst ihr, was unglaublich ist zu hören?
Im zweiten Buch oder Brief an die Thessaloniker. Nach diesem ersten schickt Paulus wahrscheinlich ein paar Monate später den zweiten Brief. Wir lesen das mal zusammen.
Immer, wenn wir für euch beten, müssen wir Gott für euch danken, liebe Geschwister. Wir können gar nicht anders, denn euer Glaube wächst und wird immer stärker.
Und die Liebe jedes Einzelnen von euch zu allen anderen nimmt ständig zu. Deshalb stellen wir euch auch voll Freude und Stolz den anderen Gemeinden Gottes als Vorbild hin und rühmen eure Standhaftigkeit und euren Glauben in allen Verfolgungen und Nöten, denen ihr ausgesetzt seid.
Wow! Wow! Ein paar Monate danach muss Paulus, oder schreibt Paulus, das der Gemeinde und muss feststellen, ihr habt weiter ständig zugenommen.
Und das ist das Doppelte da. Oh, jetzt ist mein Leser weg. Nehmt weiter ständig zu. Das ist eine Vorbildgemeinde, wie sie lernt von Paulus und das dann umsetzt.
Wollen wir das als Axiom Bibli Zürich? Wollen wir das? Wollen wir in ein paar Monaten und Jahren auf diesen Tag heute zurückschauen und sagen können, wir sind gewachsen, wir haben Fortschritte gemacht, unsere Liebe ist gewachsen?
Wollen wir das? Ja! Oder wollen wir sagen, zum Glück ist alles beim Alten geblieben. Wir waren sehr zufrieden mit dem absoluten Minimum.
Es ist zwar niemand gewachsen, dafür sind alle älter geworden. Ich werde noch konkreter mit dieser Frage.
Was passiert mit einer Gemeinde, wenn jedes Gemeindeglied wächst? Was passiert mit einer Gemeinde, wenn jedes Gemeindeglied wächst?
Dann wächst die ganze Gemeinde. Was geschieht mit einer Versammlung, wenn jedes Gemeindeglied Christus immer ähnlicher wird?
Was geschieht? Dann wird die ganze Gemeinde Christus immer ähnlicher. Hey! Jeder einzelne zählt. Die Gemeinde muss wachsen.
Ich sage es auch im Negativen. Es gibt kein Gemeindewachstum, wenn die einzelnen Glieder nicht wachsen. Die Gemeinde kann nicht für dich wachsen. Wir sind die Gemeinde.
Wir können uns noch so wünschen, als Abbe Zürich zu wachsen. Und ich meine jetzt nicht in erster Linie mehr Leute. Das ist ja immer gut, mehr Leute. Aber wir können uns noch so wünschen, als Aktion Bibel zu wachsen, wenn ich persönlich nicht bereit bin, selber zu wachsen.
Oder? Jeder und jede hilft mit. Alle sind daran beteiligt. Nicht nur hier in Zürich. Auf der ganzen Welt sind ja Gläubige daran, zu wachsen.
Alle sind wichtig. Alle können beitragen. Keine und keine ist überflüssig. Eine mir bekannte Gemeinde hat mal geschrieben, Zitat, Damit ein Christ wachsen kann, muss er sich verändern.
Damit eine Gemeinde wachsen kann, muss sie sich verändern. Wir rechnen damit, dass Menschen reifen, neue Menschen hinzukommen, Dienste sich verändern und Dienste eingestellt oder neu ins Leben gerufen werden.
Gott hat das Leben nicht so geplant, dass es statisch bleibt oder dass wir uns mit unserem Status quo zufrieden geben. Ich muss sagen, Amen, ja, zu diesem Täter.
Es braucht jeden und jede hier drin. Und ich sage das auch jetzt als eingesetzter Pastor, es reicht nicht, wenn ein paar Lokomotive sind und der Rest sitzt im Speisewagen und isst Kupf Dänemark.
Jeder hat Geistesgaben empfangen. Jeder kann und darf und soll sich einsetzen. Paulus sagte dem Timotheus, fache die Gaben an, die du hast.
Er hat sie zwar schon bekommen, aber da ist noch mehr. Lasst uns uns gegenseitig motivieren im Anfachen der Gaben, die wir vom Heiligen Geist bekommen haben. Konkrete Frage?
Oh, jetzt habe ich das Zitat da vergessen. Willst du Jesus immer ähnlicher werden? Dann musst du dich verändern. Willst du, dass die Aktion Biblik Zürich sich verändert in einer Vorbildsgemeinde und andere von uns abschauen und lernen können wie Thessalonich?
Dann müssen wir uns verändern. Willst du, dass neue Menschen zu uns kommen und Christus kennenlernen und zum ewigen Heil finden? Dann wird sich die Gemeinde verändern.
Auch letzten Sonntag, wenn da plötzlich 30 Neubekehrte da sitzen. Das ändert komplett, was unser Auftrag in dem Moment ist. Weil die Frage wird gestellt, wie soll ich leben?
Kannst du die Antwort geben? Wie soll ich leben? Damit es Gott gefällt. Und es ist klar, jeder in seinem Tempo, jeder in der Kraft, die er zur Verfügung hat, jeder in seinen Möglichkeiten.
Und wir müssen uns immer bewusst sein, es geht nicht darum, was du und ich tun können. Es geht darum, was Christus durch dich und mich tun kann.
Darum geht es. Es geht nur aus seiner Kraft. Dann verfolgen wir auch seine Ziele. Ich so ein Vers lese eben wie Thessalonicher 4,1.
Ich bin Feuer und Flamme. Ich zitiere ja schon Steffen jetzt. Feuer und Flamme. Denn mir wird einfach auch bewusst, wir sind noch nicht am Ziel. Wir sind fast am Ziel, aber noch nicht ganz. Wir wollen jetzt nicht aufgeben, kurz vor dem Ziel.
Wir bleiben dran. Wir haben ganz viele Einanderstellen. Das ist sogar ein Verb. Einandern. Dass wir einandern in der Gemeinde Aktion Biblik Zürich.
Andreas hat es gesagt, einander vergeben, einander ermutigen, einander ermahnen, einander auferbauen. Zum Schluss noch ein paar praktische Überlegungen.
Wenn wir als Gemeinde zusammen in einem Boot sitzen, dann ist es wichtig, dass wir auch alle in dieselbe Richtung rudern. Die zwei Herren rudern um ihr Leben.
Sie kommen nicht vom Fleck, aber sie sind im selben Boot. Unsere Prioritäten als Gemeinde müssen glasklar sein.
Diesen zwei Herren ist nicht klar, wohin die Reise gehen soll. Das soll nicht die Abe Zürich sein. Wir sollen glasklar wissen, wo liegen unsere Prioritäten als Gemeinde.
Und das Neue Testament macht es uns zum Glück einfach. Zwei Prioritäten. Zu Christus kommen und dann wie Christus werden.
That's it. Zu Christus kommen und wie Christus werden. Mit diesen zwei Prioritäten sind alle Befehle des Neuen Testamentes abgedeckt für eine Gemeinde.
Erstens. Zu Christus kommen ist der erste Schritt, denn ohne Jesus haben wir nichts. Außer unseren eigenen Sündenrucksack, für den wir selber vor Gott verantwortlich sind.
Und wir wissen, der Lohn der Sünde ist der Tod. Matthäus 16 Denn was hilft es den Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert?
Das, meine lieben Freunde, ist der erste Schritt. Zu Christus kommen. Und das soll auch für die Gemeinde eine Priorität sein. Menschen zu Christus zu führen. Durch Gespräche, durch Vorbild, durch ein stilles Zeugnis, durch Gebet, durch Bücher, durch Evangelisationen.
Gott hat uns so viele Mittel gegeben. Das ist nach außen gerichtet. Priorität zu Christus kommen.
Und wenn du heute da bist und noch nicht zu Christus kommen bist, dann ist heute der Tag, zu Christus zu kommen. Weil seine Arme sind offen und bereit zu vergeben.
Zweite Priorität für uns als Gemeinde ist es, wie Christus werden. Wenn wir schon jetzt zu Christus gekommen sind, dann sollen wir wie Christus werden.
Ihm immer ähnlicher zu werden. Zu ihm hinzuwachsen. Und das ist nach innen gerichtet. Dazu hat Gott ja die ganzen Gaben der Gemeinde gegeben, dass wir einander dienen können, um uns zu helfen, immer ähnlicher wie Christus zu werden.
Wenn diese zwei Prioritäten stimmen, dann wird die Aktion Bibel Zürich weiter wachsen. Und zwar in die richtige Richtung.
Und dann wird das einem Gut so, ein Weiter so. Wenn diese zwei Prioritäten stimmen, dann sind auch alle unsere Dienste, unsere Zeit, unsere Arbeit, unsere Finanzen ins Richtige investiert.
Alles trägt dazu bei, diese Prioritäten vorwärts zu bringen. Wenn diese zwei Prioritäten stimmen, dann werden wir in der Lage sein, neue Dinge zu starten, Dinge zu beenden, aber alles muss diesen Prioritäten übereinstimmen.
Das sind zwei ganz einfache Fragen, die wir uns immer wieder stellen dürfen als Gemeinde. Hilft es, Menschen zu Christus zu führen? Hilft es, dass wir Christus immer ähnlicher werden?
Und wenn diese zwei Prioritäten stimmen, dann rudern wir im Windschatten unserer Thessalonicher Freunde und denen in Achaia und denen in Mazedonien. Und wenn diese zwei Prioritäten stimmen, dann wird auch unser Vorbild für andere Gemeinden ein Vorbild.
Eine Motivation für andere, die mit uns am Evangelium dienen und die mit uns die Wiederkunft des Herrn mit großer Hoffnung erwarten.
Ich möchte das der Aktion Bibel zurufen. Aktion Bibel Zürich. Gut so und wie Paulus uns zurufen weiter so.
Macht darin auch weiterhin Fortschritte. Möge Gott uns dazu Gnade und Weisheit geben. Amen. Amen. may!
may may