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Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf, bei euch wieder einmal. Schön, so in die Runde zu schauen. Ich muss mich halt immer etwas drehen.! Dass ich mit gehörlosen Menschen arbeite, ist es auch so, dass ich die Leute gerne immer anschaue.
Aber das ist immer ein bisschen schwierig bei so vielen Leuten. Und vor allem, wenn ich einen Bogen machen muss. Aber das ist ein Nebenthema. Es ist wirklich schön, hier zu sein, bei euch.
Ich weiß, dass ich bei euch und meiner Familie, dass wir auch immer präsent sind in euren Gebeten. Liebe Grüße von der Familie, die sind anderweitig unterwegs. Genauso bin ich als Delegation jetzt hier bei euch im Saal und darf euch Gottes Wort weitergeben.
Es ist so schön, dass wir Gottes Wort in einer Sprache haben dürfen, die wir verstehen können. Zürichdeutsch wäre noch etwas anderes, aber die ist, glaube ich, nicht mehr so erhältlich. Oder auch ein bisschen schwierig, Bernddeutsch.
Aber ich... Also ich habe mal gehört, dass es eine Zürichdeutsche Übersetzung gibt. Aber da sind die Zürcher sich nicht so einig von diesen sieben regionalen Unterdialektern, die es anscheinend gibt, gemäß Forschung oder sowas.
Nein, das ist nur etwas, das habe ich irgendwann mal gehört. Genau. Also wir können uns nicht einigen. Da seht ihr mal, wie einfach das ist in den Ländern ist, wo man sich dann einigen muss und die Sprache standardisieren sollte.
Aber das ist auch noch ein Nebenthema. Genau. Ich finde es mega schön, dass wir die Bibel haben dürfen, auf Deutsch. Oder vielleicht habt ihr auch eine andere Muttersprache, wo ihr Gottes Wort lesen und verstehen könnt.
Und diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich selber Jungschi gemacht habe. Ich war auch in der Jungschi, ich bin als Jungschi-Kind. Ich habe Jungschi gemacht und Lager geleitet und habe einfach gedacht, ja, also wenn Gott mir dieses Thema gibt, können wir dann nicht darum herum, ein Lied mit mir zu singen.
Du kannst das Mikrofon dann gerne ausschalten, sonst ist es... Ich habe mir gedacht, wo durch die Susan-Edov-Sandige-Grund, das gehört einfach dazu.
Und damit es nicht ganz so einsam für mich ist, dürfen alle, die das kennen, mich sehr gerne unterstützen. Genau. Und übrigens...
Ich muss hier drücken. Übrigens, die Predigt wird auf das Lied eingehen, aber keine Angst. Das Lied ist so nah am Bibeltext.
Also, wir schauen dann schon den Bibeltext an. Aber genau. Bau doch dieses Haus nicht auf sandiger Grund. Vielleicht möchtet ihr noch aufstehen. Nachher dürft ihr dann noch eine Weile sitzen, gell?
Bau doch dieses Haus nicht auf sandiger Grund. Lass die Pause doch nicht nachher soufen. Zwei hat sie das Wessel gesieht, aber bringen tut es nicht.
Du brauchst nämlich so ein Haus nach dem Markt. Du brauchst dieses Haus doch geschehen, der Ruf entfällt. Was kommt am Endzug gefällt, die gehen wir sicher noch.
Dann kann ich stürmen, wie es nur war. Doch der Friede Gottes bleibt da. Bau doch dieses Haus nicht auf sandiger Grund.
Lass die Pause doch nicht nachher soufen. Zwei hat sie das Wessel gesieht, aber bringen tut es nicht. Du brauchst nämlich so eine Haus nach dem Markt.
Du brauchst dieses Haus doch geschehen, der Ruf entfällt. Was kommt am Endzug gefällt, die gehen wir sicher noch. Dann kann ich stürmen, wie es nur war.
Doch der Friede Gottes bleibt da. Super. Das war ein super Gesang und ich habe mich gar nicht alleine gefühlt.
Das ist richtig schön gewesen. Genau. Also eigentlich, wenn ihr heute mit diesem Ohrwurm nach Hause geht, habt ihr das Wichtigste schon.
Intus. Genau. Ich werde ein paar Ausführungen dazu machen. Genau. Bau doch dieses Haus. Ja, eine Anweisung, unser Haus auf was dann zu bauen.
Ihr seht zwei Bilder. Ich weiß nicht, ob das KI generierte oder nicht sind. Das ist wieder etwas, das ich jetzt... Aber mir haben die gefallen.
Ich habe da so ein Kinder-Bibel-Video geschaut und gedacht, die gefallen mir. Ich habe auch andere Bilder gesucht und Ähnliches gesehen, wie Andreas gefunden hat. Ich habe so ganz spannende Bauten, wenn man das so sagen möchte.
Und ich habe gedacht, das ist mir zu kompliziert. Das ist super. So ganz simpel. Ja, dass wir unser Haus, unser Lebenshaus, unser Leben genau nicht auf sandigem Grund bauen.
Nicht da, wo es so schön aussieht. Die Aussicht ist natürlich herrlich. Direkt an einem Gewässer, sage ich jetzt mal. Am Meer. Wir wollen nun den Bibeltext, der diesem Lied zugrunde liegt, auch lesen.
Wir lesen die Geschichte aus dem Matthäus-Evangelium. Es gibt sie auch im Lukas. Ihr könnt gerne hier mitlesen oder in eurer Bibel.
Ich werde vor allem den Matthäus-Text zugrunde haben, aber ab und zu auch ein bisschen Ergänzungen machen aus dem Lukas-Evangelium.
Matthäus 7, die Verse 24 bis 27. Matthäus 7, 24 bis 27.
Wer nun auf das hört, was ich gesagt habe und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigem Grund baut.
Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf felsigem Grund gebaut ist.
Wer sich meine Worte nur anhört, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut.
Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flüsse über die Ufer treten und der Sturm um das Haus tobt, wird es einstürzen. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben.
So dies als unser Grundlagentext. Nebst dem Lied, das wir jetzt vielleicht so bei uns tragen.
Genau. Ich möchte euch mit hineinnehmen in den Kontext. Wo ist das? Es ist ja manchmal, wenn man die Bibel so abschnittsweise liest, auch nicht klar, wer hier spricht.
Ich denke, die meisten von uns haben entdeckt, dass es Jesus ist, der hier redet. Es ist am Ende der Bergpredigt.
Also wenn wir in Matthäus schauen, so ab Kapitel 5, beginnt diese sogenannte Bergpredigt. Diese lange Rede, die Jesus hält, diesen Unterricht, den er gibt.
Und genau in diesem Kontext oder am Ende von dieser Rede befinden wir uns in unserem Text. Wir sehen, wer da so um Jesus herum ist.
Wenn wir am Anfang der Bergpredigt schauen, Kapitel 5, dann heißt es, dass Jesus die Menschenmenge sah, die da kam und sich um ihn scharrte.
Dass er auf einen Berg stieg und sich seine Jünger, so am engsten um ihn setzten. Und dann können wir uns vorstellen, wie die Menschenmasse sich dann da verteilt hat und ihm auch zugehört hat.
Das sind so die Leute, die Jesu Rede zugehört haben. Jetzt kommen wir eben zum Ende dieser Rede. Und wenn man diese liest, die habe ich jetzt nicht als Schriftlesung Andreas gegeben, dann wären wir noch nicht bei der Predigt.
Die ist sehr eindrücklich und sehr herausfordernd. Und wenn wir da weiterlesen, nach dem Text, den wir gelesen haben miteinander, so über die verschiedenen Fundamente, dann heißt es, als Jesus dies alles gesagt hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt.
Denn Jesus lehrte sie mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte. Ganz anders als ihre Schriftgelehrten. Also die Leute sind beeindruckt.
Aber Jesus weiß das schon natürlich. Er hat das sicher schon mitbekommen. Das wird für uns hier erwähnt. Er hat sicher gesehen, wie die Leute an seinen Lippen hangen. Die Jünger, die Leute rundum.
Aber, ja, wie ist das so in unserem Leben? Manchmal hören wir etwas. Es ist spannend. Aber wie wir im Sprichwort sagen, es gab bei einem Ohr eine und beim anderen wieder Usa.
Und da ist Jesus wichtig, dass es bei den Leuten, die um ihn herum waren, eigentlich nicht nur innen und Usa gab. Und übrigens in der Gewerbensprache, cool, dann heißt es.
Also es kommt in einem Auge rein und im anderen geht es wieder raus, anstatt bei den Ohren. Aber genau, das ist, finde ich, noch eine lustige Umsetzung von einem Sprichwort.
Genau. Also das kann man sich vielleicht auch merken. Genau. Hören und tun auf das will Jesus eigentlich eingehen.
Er sagt in Vers 24a, wer nun auf das hört, was ich gesagt habe und danach handelt. Und dann kommt der Vergleich, den wir schon ganz kurz angeschaut haben.
Wer sich meine Worte nur anhört, im zweiten Vers 26, aber nicht danach lebt. Dieser Mensch wird dann als unvernünftig bezeichnet.
Jesus benutzt ein Bild von zwei Bauherren. Es ist immer gefährlich, wenn sich Leute, die sich nicht vom Fach sind, etwas zu erklären probieren.
Aber ihr könnt es ja dann mit Humor nehmen. Ich bin kein Bauherr. Genau. Habe zwar einmal in der Planung gearbeitet, aber in einem anderen Gebiet.
Und habe aber gedacht, bei uns in der Parallelstraße oben im Beatenberg wird momentan ein Haus gebaut. Eigentlich müsste man es noch viel grösser anzoomen.
Es ist riesig. Es ist wirklich groß. Es wird ein Mehrfamilienhaus gebaut. Und ich wollte das euch einfach mitnehmen und euch mal zeigen, wie man da bei uns in den Bergen baut.
Ich habe jetzt nicht ein Strandbild oder sowas ähnliches. Aber es ist schon noch spannend, oder? Wenn man ein Haus bauen will, das ja dann auch hält, dann überlegt man sich viel, oder?
Die Frauen vielleicht mehr, wie die Blättli aussehen in der Küche oder Zahne. Ja, ich weiß es nicht genau. Ich habe noch nie ein Haus geplant. Aber ich glaube, die Personen, die die Verantwortung haben, überlegen sich schon, wie wird das stabil?
Wie hält das? Und man startet ja dann auch nicht mit dem Ausbau, sondern man startet mit dem Fundament. Und es ist schon sehr eindrücklich, hier zuzuschauen, was diese Bauarbeiter hier leisten.
Also ich muss sagen, ich weiß auch nicht, was das für ein Budget ist. Das ist wahrscheinlich jenseits. Da ist also der Hang, der kommt da von der Wiese, die ihr oben seht mit den schönen Blümchen.
Die ist so runtergekommen. Also das ist ein Teil des Aushubs. Und vieles ist schon weggefahren worden. Da ist so eine Schicht Erde da drauf. Und da unten ist der richtige Fels.
Das ist der richtige Fels. Und es hat so geknallt. Weil die haben mit so einem Riesenbohrer den Felsen aufgesplittet, dass sie tiefer kamen, um wirklich dann eine Ebene zu machen.
Hinten sind sogar Bohrlöcher gewesen, wo gesprengt wurde. Also man hat wirklich geschaut, dass dieses Haus dann auf einem guten Fundament steht.
Ich wünsche mir für den Bauherrn, ist übrigens auch unser Bauherr gewesen, von dem Wohnhaus, wo wir drin wohnen, dass es dann gelingt und dass es hält.
Ich denke, die Grundlage ist schon mal gut. Oder wird gut. Also die Vorarbeiten sehen schon einmal spitze aus. Und Jesus braucht nun das Bild vom Hausbau.
Man geht jetzt einfach mal so rüber und überlegt sich, ja eben, man kann ein Haus auf stabilen Grund bauen. Oder man hätte es rein theoretisch, was wahrscheinlich kein Beattenberger gemacht hätte, einfach oben auf die Wiese bauen können.
So schön, ist viel billiger und so. Wenn es dann regnet und rutschiger wird, dann hätte man es sicher bereut. Das machen wir logisch so.
Aber in unserem Leben will Gott uns auch herausfordern. Und Jesus uns herausfordert. Und er hat auch die Leute herausgefordert. Ihr hört etwas.
Was macht ihr nun damit? Hört ihr es einfach? Geht wieder nach Hause und lebt in eurem Alltag weiter, als hättet ihr es nicht gehört? Oder hört ihr es?
Und handelt ihr nach dem, was ich Jesus sage? Ich weiß, man kann das Bild weit strecken von diesem Gleichnis. Aber Jesus benutzt eigentlich nur ganz kleine Hinweise.
Und sagt, wenn jemand hört und tut, hat er ein gutes Fundament für sein Haus. Ein stabiles Fundament. Für ein Haus, das hält.
Wenn jemand einfach hört, begeistert ist vielleicht von gewissen Lehren von Jesus, von dem, was er sagt, wenn wir auch die Bergpredigt anschauen, es ist so viel Gutes, so viel Schönes.
Und ach, es tut mir so gut. Aber wenn wir es nicht umsetzen, dann sagt Jesus, dann baust du dein Haus, dein Lebenshaus, auf Sand. Im Paralleltext heißt es, der Mann baut auf die Erde.
Auch schön so wie, ja, der hat sich jetzt nichts zur Mühe gegeben, das musste schnell, schnell gehen. Und dieses Fundament, wenn man es überhaupt so nennen kann, ist eben instabil.
Es hält nicht. Auch logisch, warum lohnt es sich, gut zu bauen? Schauen wir das uns mal an. Es ist nämlich so, wenn der Regen kommt und die Stürme des Lebens über einen hergehen, da heißt es so, dass bei dem Haus auf Fels, das hat gerüttelt, hier in unserem Text, der Sturm hat gerüttelt, aber das Haus blieb stehen.
Es ist auf Fels gebaut. Das andere Haus, das auf Sand gebaut ist, da wurde gerüttelt und geschüttelt und das Haus ist zusammengekracht.
Das hat der Designer hier nicht so ganz hingebracht, aber ein Teil davon ist eingestürzt. Also, die Stürme des Lebens kommen über beide Bauherren.
Und es ist nicht so, dass wir, wenn wir sagen, ich will Jesu Worte hören und tun, ich will ein gutes Fundament haben, dass die Stürme an uns vorbeiziehen.
Das ist nicht so. Die Stürme kommen, aber es darf so sein, wenn wir ein gutes Fundament haben, in unserem Leben, wenn wir Gottes Wort hören und tun wollen, dann bleibt das Haus stehen.
Und das Haus ohne Fundament, das wissen wir, das ist eingestürzt. Das haben wir im Lied gesungen, du bauen, du bauen, das Haus, das Haus, das Haus wird nochmal gebaut.
Und dann hoffe ich natürlich, dass der Bauherr nicht nochmal denselben Fehler macht, sondern, dass er dann auch auf Felsen baut.
Schauen wir uns noch ein bisschen an, das mit dem Hören und dem Tun.
Was haben denn die Leute genau gehört, die Jesus zugehört haben, hier bei der Bergpredigt? Und was sollen sie tun? Sehr herausfordernd.
Spannend. Die Bergpredigt von Jesus enthält sehr viele Aufforderungen. Je nach Zellweise könnte man sagen, 50 bis 60 Aufforderungen kann man finden.
Ich habe die Arbeit für mich tun lassen. Ich habe nicht nachgezählt, aber es sind viele. Und ich picke ein paar heraus. Liebt eure Feinde.
Segnet die, die euch fluchen. Berichtet nicht. Sorgt euch nicht. Gebt.
Seid großzügig. Vergebt. Das ist ein ganz kurzer Auszug von dieser langen Liste.
Können die Hörer das umsetzen? Können wir das, wenn wir in unser Leben schauen? Das, was Jesus gesagt hat, ernst nehmen?
Dass es nicht einfach in ein Ohr reingeht, im anderen raus. Aber wie geht das? Ja, aber wie geht das? Wenn ich das schon anschaue, denke ich, boah, schon nur diese paar wenigen Aufforderungen, da bin ich zum Scheitern verurteilt.
Und das ist ganz spannend gewesen, wo ich da in der Vorbereitung geschaut habe. Und dann habe ich eine Aufforderung gefunden, die etwas anders ist als die anderen.
Und das wollen wir uns jetzt anschauen. Es hat in der langen Liste der Sachen, die Jesus gelehrt, unterrichtet hat, sehr spannend erzählt hat, gibt es so gegen Ende dieser Rede so etwas wie, ich würde sagen, das Matchentscheidende.
Geht durch das enge Tor.
Für mich legt das so wie die Basis, die das möglich macht, dass ich das, was ich höre, auch mit Gottes Hilfe umsetzen lernen kann.
Das ist ein bisschen ein langer Satz, gell? Weil ich weiß aus meinem Leben, dass das mit dem Umsetzen nicht immer ganz so hinhaut, obwohl ich das möchte. Jetzt ist dieses Bild mit dem Tor, das ist spannend, so ein Tor, das zum Leben führt.
Also wir wissen das, vielleicht auch schon so Bilder gesehen. Das mit dem schmalen Weg und dem Tor und dem breiten Weg. Etwas, was ich mir da überlegt habe, ja, wie können wir denn das umsetzen, wenn wir ja das eigentlich wollen.
Also wenn wir Jesu Worte hören wollen und sie auch tun wollen, dass es dann irgendwie auch mit der Umsetzung klappt. Da habe ich noch ein Beispiel gefunden, das mir noch näher liegt.
Nicht wegen den Weintrauben, sondern weil es etwas ist, das so richtig lebt. Das heißt, ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Und es ist ein anderes Bild, das Jesus braucht, wenn wir so in diese Beziehung zu Jesus hineingehen, ihn durch das enge Tor, wie er sie heißt, das zum Leben führt, dann werden wir mit diesem Weinstock verbunden.
Das heißt, die Grundlage, die Verbindung, die es braucht, ist da. Wenn ihr mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht.
Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Auch krass, oder? Ohne Jesus können wir nichts ausrichten von dem, was hier in dieser Bergpredigt aufgelistet ist.
Und darum finde ich es eigentlich noch schön, wenn wir das mitnehmen heute. Es sind so viele Aufforderungen, aber Jesus sagt eigentlich nicht, streng dich an und mach endlich mal etwas, sondern stell dein Leben unter Gottes Herrschaft, geh diese Beziehung zu Jesus ein und vertraue Jesus.
Vertraue mir, wenn er so in der Ich-Form spricht. Ganz kurz, für mich hat das manchmal ein bisschen eine Herausforderung, wenn ich mich so im Alltag sehe, man könnte ja meinen, so ja Gnade, jetzt muss ich doch noch so viel machen und so viel tun.
Die Gnade, die Gott uns gibt, dass wir seine Kinder werden dürfen, eben auch so wie mit dem Weinstock verbunden sein können, das ist ein Geschenk. Da können wir noch so arbeiten, diese Gnade wird nicht besser und wir bekommen nicht ein besseres Heil.
Das ist uns geschenkt. Aber Gott will, dass wir das so annehmen und ihm vertrauen. Es ist manchmal nicht so einfach, die Balance zu finden zwischen der Gnade annehmen und dem Tun, das jetzt nicht uns ein besseres Heil bringt.
Und auch der Jakobusbrief erwähnt das ja, dass eigentlich, wenn wir in der Beziehung zu Jesus leben, das durch unser Handeln im Alltag sichtbar werden soll.
Und dann finde ich es immer noch so schön zu wissen, ich bin ein Work in Progress, Gott arbeitet an mir. Ich bin nicht perfekt, werde es auf dieser Welt nicht sein, aber ich möchte mit Jesus leben und ich möchte seinen Willen tun.
diese Einstellung, dass Gott mir dann auch hilft, das auszuführen, was er möchte. Epheser 2, Vers 10 erwähnt das und sagt, was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk.
Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns bereitet hat.
Das können wir uns auch dann fragen, ja was nehmen wir, du und ich, sie, in unseren Alltag mit hinein. Ich habe jetzt gerade gedacht, wenn ich das Bild da in der Mitte so schaue, erinnert mich ja schon an die Mütter.
Die müssen schon so viel jonglieren und ich bin dankbar für meine Mutter, die so viel jongliert hat. Sie darf schon einige Jahre beim Herrn sein und ruhen oder in Preisen oder was da immer so die Haupttätigkeit dann ist.
Mal sicher im Frieden den Herrn bestaunen. Aber ihr Mütter, ihr habt eine große Aufgabe. Das sage ich jetzt nur, weil Mutter Tag ist. Nein. Aber es ist also etwas, was meinen Eltern, was meiner Frau wichtig ist, was ich euch ermutige und danke sagen will, ist, ihr habt eine so wichtige Aufgabe, euren Kindern kindesgerecht die Bibel näher zu bringen.
Ihr seid so nahe an euren Kindern, dran. Heutzutage, gut, jetzt muss ich mit Teilzeit arbeiten, Jobsharing ist das ein bisschen verändert vielleicht, als bei meiner Mami.
Aber ich bin dankbar für so Mütter, die sich einsetzen oder auch Leute, die selber keine Kinder haben, sich aber einsetzen, Kindern das Wort Gottes wichtig und nahe zu bringen, dass Gott euch wirklich da auch segnet.
als Mami ist, als Frauen in unserer Gesellschaft, dass ihr da den Dienst für den Herrn so tut, mit Freude und hoffentlich auch immer wieder mal etwas sehen dürft und beschenkt werden dürft von den Kiddies, die ihr betreut.
wie gesagt, wenn ihr den Ohrwurm, das Lied, baue doch die Suße mitdämmt, dann habt ihr eigentlich schon das Wichtigste dabei.
Wenn wir es im Alltag so ein bisschen spielen, in unserem Kopf reflektieren, dann ist das wunderbar. Ich möchte wie zwei Punkte erwähnen zum Abschluss der Predigt.
Bau dein Leben auf Fels, lebe mit Jesus. Das ist die Grundlage. Und die erste Frage ist natürlich jetzt hier, hast du eine Beziehung zu Jesus?
Und wenn nicht oder noch nicht, was hindert dich? Weil ohne Jesus als Fundament im Leben zu haben, das hält halt wirklich nicht.
Und wenn wir schon in Beziehung zu Jesus sind, ist es mir ein Anliegen für mich und für euch alle, dass wir abhängig von ihm sind, dass wir verbunden mit ihm bleiben, dass unser Haus auf diesem festen Fundament stehen bleiben darf.
Und dass wir dann auch so herausfordernde Texte mit seiner Hilfe angehen können. Nicht weil wir jetzt du musst, sondern weil wir uns wünschen, für Jesus, mit Jesus zu leben und so herausfordernde Texte in unser Leben wirklich einzubauen und zu sagen, Herr, hilf mir jetzt zum Beispiel meine Feinde zu lieben.
Vielleicht ist der Nachbar oder Nachbarin ein bisschen schwierig momentan oder sonst jemand, dass wir segnen und nicht fluchen. Gar nicht so einfach, dass wir beten für andere Menschen, dass wir vergeben, dass wir nicht richten.
Das passiert mir immer wieder so oft, dass ich mir denke, zum Glück sage ich es nicht immer laut. Manchmal denke ich es nur und ach, Herr, vergib. Das ist wirklich, wir sind ein Work in Progress, also ich bin es und ich denke, wenn wir uns anschauen, merken wir, dass Gott an uns arbeitet.
Und ich wünsche mir, dass wir wirklich ganz bewusst heute das aus diesem Gottesdienst mit nach Hause nehmen, dass wir uns wünschen, seine Worte immer wieder zu hören, was wir jetzt heute tun im Gottesdienst und es dann auch tun.
Und wenn wir das machen, dann ist unser Leben auf Felsen gebaut. Und dann kannst du mit David sagen, Der Herr ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter, mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort.
Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe. Das ist eine Stelle aus 2. Samuel 22. Ich möchte noch beten.
Danke Jesus, viel, viel Mal für dein Wort und du schaffst es immer wieder, uns auszufordern in deiner liebevollen Art, in unserem Alltag.
Danke Jesus, dass du jedes Einzelne hier drin kennst, weisst, wo er, sie, steht. Danke, dass du kannst reden durch deinen Geist. Und einfach uns zeigen, wie wichtig es ist, ist, dass wir in Beziehung zu dir leben.
Und dass du diese Beziehung, du uns einfach auch befähigen willst. Du willst mit uns sein, in unserem Alltag, uns willst du ertragen.
Danke vielmals, ja, für eigentlich die simplen Worte, die doch so herausfordernd können sein, in unserem Alltag. Danke, dass du mit deinem Geist bei uns bist, in uns lebst und in uns tust schaffst.
Amen. Vielen Dank.