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Guten Morgen miteinander. Es ist bereits meine letzte Predigt, der Axel Bibel Zürich.! Aber ich starte mit einer lustigen Geschichte.
! Und zwar war ich ja beim Pfila beim Aufbau dabei und ich hatte leider noch eine Sitzung vorher. Deswegen kam ich erst viel später, als die schwerste Arbeit schon getan war, kam ich gerne am Schluss noch.
Und es gab noch ein, zwei Stunden zu arbeiten, aber es hieß, jetzt ist Pause. Jetzt gibt es Klasse für alle. Das heißt, ich habe nur eine oder zwei Stunden gearbeitet und dann kam schon die Pause.
Und daraufhin kam mir dieses Gleichnis in den Sinn. Das ist doch ungerecht. Der Simon darf doch kein Klasse essen. So wie der Simon Wesemann am Anfang von meiner Karriere gesagt hat, als ich bei der Rötrete war.
Er weiß es noch, er lacht. Ja, darf der Simon überhaupt beim Mitarbeiteressen dabei sein? Er hat doch noch gar nicht gearbeitet. So, warum haben wir dieses Gleichnis hier in Matthäus 20, 1 bis 16?
Lesen wir doch gemeinsam diese 16 Verse. Denn das Reich der Himmel gleicht einem Hausherrn, der am Morgen früh ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen.
Und nachdem er mit den Arbeitern um einen Dänar für den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg. Als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markt untätig stehen und sprach zu diesen, geht auch ihr in den Weinberg.
Und was recht ist, will ich euch geben. Und sie gingen hin. Wiederum ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe.
Als er aber um die elfte Stunde ausging, fand er andere untätig dastehen und sprach zu ihnen, Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig?
Sie sprachen zu ihm, es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen, geht auch ihr in den Weinberg und was recht ist, das werdet ihr empfangen.
Als es Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter, Rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn, indem du bei den letzten anfängst, bis zu den ersten.
Und es kamen die, welche um die elfte Stunde eingestellt worden waren und empfingen jede einen Dänar. Als aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen, da empfangen auch sie jeder einen Dänar.
Und als sie ihn empfangen hatten, murrten sie gegen den Hausherrn und sprachen, Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleich gemacht, die wir die Last und Hitze des Tages getragen haben.
Er beantwortet und sprach zu ihnen, einem unter ihnen, Freund, tue ich dir nicht unrecht? Bist du nicht um einen Dänar mit mir übereingekommen? Nimm das deine und geh hin, ich will aber diesem Letzten so viel geben wie dir.
Oder habe ich nicht die Macht, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Blickst du darum neidisch, weil ich gütig bin? So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein, denn viele sind berufen, aber wenige außer Welt.
In unserem heutigen Gleichnis geht es nicht um wirtschaftliche Gerechtigkeit oder geistliche Belohnungen. Es geht, wie schon bereits gesagt, um die Souveränität Gottes.
Also die Alleinmacht, die Alleinherrschaft Gottes, dass er das Recht hat, so viel zu bezahlen, wie er möchte. Und seinen Willen so auszuführen und seinen Heilsplan so auszuführen, wie er es möchte.
Wir haben folgende Gliederung heute Morgen. Ich muss vielleicht noch auf die PowerPoint klicken. Wir haben hier drei kleine Punkte.
Der Aufruf, Vers 1 bis 7, die Entschädigung und die Entlöhnung, Vers 8 bis 10 und die Beschwerde 11 bis 16. Immer wenn wir das Wort denn finden bei einem Abschnitt, das bedeutet, dass etwas erklärt wird jetzt.
Was muss denn erklärt werden? Wir haben nämlich den Petrus, der in Matthäus 19, Vers 27 sagt, siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Was wird dann für uns da sein? Warum fragt es der Petrus? Weil der reiche Jüngling nicht bereit war, seinen ganzen Reichtum aufzugeben.
Und der Petrus sagt dann, ja, aber wir haben doch alles aufgegeben. Was bekommen wir dafür? Und Jesus sagt eben in Matthäus 19, Vers 30 folgende, die paradoxe Aussage, die Letzten werden die Ersten sein.
Und das haben wir eben auch bei unserem Abschnitt im Vers 16. Die Letzten werden die Ersten sein. Das macht keinen Sinn, oder? Weil die Ersten sind doch die Ersten. Nach dem menschlichen Verständnis.
Jesus antwortet jetzt eben diesem Petrus in drei Schritten. Der erste Schritt, ein Versprechen der Belohnung.
Vers 28 vom Kapitel 19. Eine Warnung, dass Gottes Art, die Belohnung zu beurteilen, eben nicht nach menschlicher Weise geschieht. Matthäus 19, Vers 30.
Und eben heute der dritte Schritt von Jesus, dem Petrus, das zu erklären ist, eben dieser Abschnitt heute. Deswegen haben wir den vor uns. Jetzt musst du wieder weiterdrucken, Beat.
Du musst mir helfen. Genau, danke. Wir haben den Vers 1. Da geht es um den Hausherrn in seinem Weinberg.
Der erste Punkt, der Aufruf. Das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der am frühen Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzustellen.
Ja, Weinberg, das kennen wir auch in der Schweiz, haben wir auch. Können aber günstigen Wein im Denner kaufen. Das ist jetzt hier nicht so relevant für uns, oder?
Wein hat es wie Sand am Meer, das fließt in Hülle und Fülle. Aber damals im alten Israel war das eine Kostbarkeit. Wenn man Weinberger hatte, wenn man sie bearbeiten konnte, es war sogar ein Symbol für die Erlösung Israels, wenn ein Weinberg wieder aufgebaut wurde, hieß das die Erlösung, also dass es wieder vorwärts geht.
Aber auch die Rentabilität, also ob es sich lohnt oder nicht, beim Weinberg, hängt eben davon ab, dass man die Trauben genau zur richtigen Zeit erntet, sie genau richtig behandelt, dass eben der Wein eine gute Qualität hat.
und einen großen und höheren Preis erzielen kann, dieser Wein. Und es war normal, dass wenn die Erntezeit kam, der Weinbergbesitzer zusätzliche Lohnarbeiter angestellt hat für seinen Weinberg, dass eben das so schnell wie möglich geht.
Vers 2. Er findet ein paar Tagelöhner und das ist wichtig, dass wir das uns im Hinterkopf behalten. Er vereinbart einen Dena als Bezahlung für diese erste Gruppe.
Es gibt vier Gruppen insgesamt. Die erste Gruppe, mit denen verhandelt er für einen Zwölfstundentag einen Dena, ein Dena, das haben wir auch im nächsten Bild, glaube ich.
Genau, ist der Markus Aurelius ist der Kaiser, römische Kaiser. Also so einen Dena hat man für einen Tag bekommen.
Ein römischer Soldat hat auch so viel bekommen, das heißt, für einen ungelernten Arbeiter, der als Tagelöhner arbeitet, ist das eine große und großzügige, tolle Bezahlung für eine Zwölfstunden Arbeit in der Hitze.
Mit einem Dena kannst du eine kleine Familie ernähren. Also für einen Tagesbedarf. Beim jüdischen Arbeitstag, also sechs Uhr morgens, geht eben dieser Hausherr los und holt sich die erste Gruppe.
So, Vers 3. Er geht nochmal hinaus zur dritten Stunde. Das ist die zweite Gruppe, die er da braucht. Und hier heißt es, er sah sie auf dem Markt und tätig stehen.
Und er sprach zu diesen, geht auch ihr in den Weinberg und was Recht ist, will ich euch geben. Also was wäre Recht, das wäre drei Viertel von einem Dena, oder? Weil der erste Viertel ist schon vorbei vom Tag.
Also was Recht ist, will ich euch geben. Das heißt, drei Viertel Dena müsste er ihnen eigentlich geben. Und auch hier, diese Anwendung für uns, als wir Jesus noch nicht kannten, standen auch wir untätig auf dem Markt und konnten noch nicht im Weinberg arbeiten, im Reich Gottes.
Da waren wir auch untätig, haben nicht für das Reich Gottes gearbeitet. Die Arbeiter haben anscheinend hier genügend Vertrauen in den Grundbesitzer, dass er sie gerecht bezahlen wird.
Weil sie handeln hier ja diesen Lohn nicht aus. Vielen Dank. Also wir haben diese vier Arbeitsabschnitte. Wir haben die Zeit von 6 Uhr bis 9 Uhr, von 9 Uhr bis 12 Uhr, von 12 Uhr bis 15 Uhr, von 15 Uhr bis 18 Uhr.
Also vier Zeitabschnitte. Die erste Gruppe ist natürlich die ganze Zeit da, also 12 Stunden. Die zweite Gruppe kommt jetzt erst um 9 Uhr, müsste man sagen.
Genau, hier seht ihr es auch vorne. So, und jetzt müssen wir eigentlich uns fragen, ja, warum geht jetzt dieser Weinbergbesitzer nochmal hinaus? Hat er nicht die Arbeit begutachtet und gesagt, ja, ich brauche 20 Leute für die Arbeit, warum geht er jetzt hier all vier Stunden auf den Marktplatz?
Oder all, ja, all drei Stunden? Er geht immer wieder hinaus und holt neue Arbeiter. Und bis jetzt müssten auch die Jünger mit dem Prinzip, ja, so viel, wie sie arbeiten, was erreicht ist, werde ich euch geben.
Also nach dem Prinzip müssten eigentlich die Jünger jetzt auch einverstanden sein, nach dem Menschlichen, so viel, wie sie gearbeitet haben, so viel werden sie auch bekommen. Hier sehen wir Vers 5, um die sechste und um die neunte Stunde tat er dasselbe.
So, in Vers 6 haben wir den Punkt, dass er um die elfte Stunde hinausgeht. Und sie fragt, warum steht die hier den ganzen Tag untätig?
Der ganze Tag ist eigentlich schon vorbei. Der Arbeitstag ist vorbei, fast. Sie sagen, es hat uns niemand eingestellt und er stellt eben diese letzte Gruppe für die paar Stunden, die übrig sind, noch ein.
Das lohnt sich doch gar nicht für den Weinbergbesitzer, oder? Er hätte doch, wenn man jetzt wirtschaftlich denkt, am nächsten Tag kommen sollen und dann die Arbeiter für den ganzen Tag einstellen sollen.
Das wäre mehr Gebrauch gewesen von diesen Arbeitern. Wir können das auch auf die Geschichte Israels anwenden, dass die ersten, die in den Weinberg berufen worden sind, das waren die Juden, das Volk Israel.
Und jetzt zuletzt kommen wir, die Heiden, die das Evangelium noch nicht gehört haben. Sie wurden noch nicht eingestellt. Es hat uns noch niemand eingestellt. die Heiden, die zuletzt noch aus großer Gnade, aus großer Barmherzigkeit noch dazukommen dürfen in diesen Weinberg.
Also was für eine Großzügigkeit, eine Stunde vor Arbeitsschluss jemanden einzustellen. Wer von uns ist untätig, wer von uns ist noch nicht im Weinberg? Können wir uns fragen?
So, der zweite Punkt, die Entschädigung, Verse 8 bis 10.
Als es aber Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter, rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn, indem du bei den letzten anfängst, bis zu den ersten.
Und es kamen die, welche um die elfte Stunde eingestellt worden waren, und empfangen jeder einen Dena. Als aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen.
Da empfangen auch sie jeder einen Dena. Also die Hoffnungslosen wurden zu den hoffnungsvollsten um diese elfte Stunde. Wir merken hier, die letzten kamen zuerst zur Bezahlung.
Und sie haben wahrscheinlich gerechnet, ja, was rechnen, recht ist, will ich euch geben, hat ja der Hausherr gesagt. Also nach dem, nicht nach dem Maßstab der Verdienste, für eine Stunde Arbeit, was gibt es da, einen Viertel Dena, müsste man eigentlich diesen, äh, oder einen Zwölftel, ja, je nachdem, wie man rechnet, ähm, müssten die eigentlich jetzt weniger bekommen.
Aber was passiert hier? Sie kommen zuerst, die zuletzt kamen und bekommen einen ganzen Dena. Ja, Moment, das sehen jetzt aber die, die zwölf Stunden in der Hitze gearbeitet haben, die sehen doch das, sie beobachten das.
Und zu Recht, würde man sagen, jetzt Vers 10, sie haben gemeint, ja, Moment, wenn die jetzt einen Dena bekommen, dann kann man zurückrechnen, mal zwölf, dann müsste ich eigentlich zwölf Dena bekommen.
also was für ein Reichtum der Gnade Gottes, müssen wir hier festhalten, dass die, die so wenig gearbeitet haben, einen vollen Lohn bekommen.
Total ungerecht. Zu Recht hier auch die Beschwerde, Vers 11 bis 16, die Beschwerde, und als sie ihn empfangen hatten, murrten sie gegen den Hausherrn und sprachen, diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleich gemacht, also als ob sie auch zwölf Stunden gearbeitet hätten, die wir die Last und Hitze des Tages getragen haben.
Also erstens mal, wir sehen, dass der Weinberg Besitzer extra die, die nur eine Stunde gearbeitet haben, zuerst entlöhnt, zum das noch extra hervorheben, dass sie den vollen Lohn bekommen.
also sie bekommen viel mehr, als sie gedacht haben und die, die zuerst kamen, die zwölf Stunden gearbeitet haben, die bekommen so viel, wie vereinbart worden war, oder?
Das haben wir uns gemerkt. In den ersten Versen haben wir gelesen, sie sind übereingekommen über einen Dener für zwölf Stunden. Jetzt sehen sie aber, Moment, der andere bekommt mehr, mehr für weniger, das ist doch ungerecht.
Wahrscheinlich bei diesem Anstehen, bei dem Anstehen in der Schlange, haben sie nachgerechnet, ja, ich müsste doch viel mehr bekommen. Also der Neid, aber auch der Gerechtigkeitssinn, der bei uns vorhanden ist, sehr stark, dass wir dann nachrechnen und genau überprüfen, ja, stimmt das, stimmt das nicht?
Obwohl vereinbart war, eine Stunde ein DNA für den ganzen Tag. Sie hätten sich freuen können über diese große Barmherzigkeit und Gnade und Großzügigkeit, oder?
Dass er seinen Besitz so weitergibt, verschenkt. Das ist eben dieser Unterschied zwischen den zwei Gruppen. Die einen hatten einen festen Vertrag, die anderen waren der Gnade vom Besitzer ausgeliefert.
wir sehen hier den Herrn, dass er voller Gnade ist. Also ein Akt der Barmherzigkeit.
Auch hier in der Frage der Erlösung. Es gibt viele hier unter uns, die sind schon lange im Glauben, sind schon lange mit dem Herrn unterwegs. Und wir haben das vielleicht auch manchmal in unserem Leben, dass Menschen zum Glauben kommen, die haben nicht viel oder ja, haben gar nicht im Reich Gottes gearbeitet, bekommen aber den gleichen Lohn wie wir, oder?
Die Erlösung. Die Erlösung ist für jeden Bekehrten gleich. Wir reden hier nicht um die geistliche Belohnung, die es ja auch gibt, aber die Erlösung ist für alle gleich viel und gleich teuer gewesen.
Der Mann, der neben Jesus gekreuzigt wurde, der konnte nicht im Weinberg arbeiten, hat aber auch wie wir den vollen Lohn bekommen.
Da müssten wir auch sagen, das ist doch ungerecht. Der Mörder, der die gleiche Erlösung bekommt wie wir. Der Charles Spurgeon hat gesagt über dieses Murren, Zitat, möglicherweise fühlten sich die Ersten in ihrer Eitelkeit verletzt, weil sie erst nach den anderen bezahlt wurden.
Wir denken, wir müssten doch als Erste bezahlt werden, einen höheren Lohn bekommen, wir haben doch mehr geleistet und schauen oft auf andere, die nicht die Leistung erbringen oder auch zu kämpfen haben in ihrem Leben, die es schwer haben, schauen wir herab, sind vielleicht auch neidisch.
Dann die Antwort vom Herrn, Vers 13, Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Dena mit mir übereingekommen?
Also hier die Erinnerung, Moment, wir haben uns doch um einen Dena vereinbart. Also die Gerechtigkeit, Gott ist gerecht, er hat das so versprochen.
Ich tue dir kein Unrecht. Der selbstsüchtige Diener kann die Gnade Christi nicht begreifen. Und hier ist eben diese Einstellung, wenn wir für den Lohn arbeiten, das ist eine schlechte Einstellung, dann können wir uns nicht über die Gunst Gottes freuen, wenn wir nur den Lohn, die Bezahlung im Sinn haben.
Gott sagt hier, Freund, ich tue dir kein Unrecht. Wir haben das so vereinbart. Es ist alles nach Recht und Gerechtigkeit. Vers 14, er sagt, nimm dann das Deine und geh hin. Ich will aber diesem Letzten so viel geben wie dir.
Die Treue aber auch, also einerseits Gerechtigkeit, es ist so vereinbart, die Treue, du bekommst einen Dehner, wir haben das so vereinbart, nimm das Dein und Geh, er hat alles gegeben, was er versprochen hat, der Herr Jesus hat alles gegeben für uns, was er schon im Alten Testament versprochen hat, und eben dieser Befehl vom Gutsherr der ersten Gruppe, nimm das Deine, nimm den Deiner und geh.
Wir haben das so vereinbart, er sagt es nicht zur ganzen Gruppe, das müssen wir auch festhalten hier, er sagt es zu einem repräsentativen Menschen, also der Gutsherr macht sich nicht schuldig an irgendeinem Fehlverhalten oder Betrug.
Der Gutsherr mag jetzt hier ungerecht oder nicht großzügig dastehen, weil er hätte doch den Ersten mehr geben können, nein, sie haben es so vereinbart, es ist so passiert.
Vers 15, oder habe ich nicht die Macht mit dem meinen zu tun, was ich will, blickst du darum neidisch, in anderen Übersetzungen böse, weil ich gütig bin, hier dieser Punkt, die Souveränität Gottes ist es mir nicht erlaubt, mit dem zu machen, was ich habe, was ich will, es ist mein Dener, ich kann mit dem machen, was ich möchte.
Aber auch das Gericht, Vers 15, ist ein Auge böse, oder man könnte auch sagen neidisch, ist hier in der Schlacht Übersetzung, bedeutet. Das böse Auge kann nur wenig Gutes in der Gnade Christi sehen.
Es gibt einen Spruch, Neid, friss deine Seele auf, oder vergleichen ist das Ende des Glücks. Wenn wir auf das Andere sehen, auf den Besitz vom Anderen, dann werden wir unglücklich.
Dann merken wir, ich habe nur das und er hat das. das Auge wird böse, obwohl er gerecht bezahlt worden war. Er hat das bekommen, was vereinbart wurde. Jemand hat mal gesagt, nichts schadet Gottes Werk mehr als murrende Menschen.
Wenn wir auf das sehen, was uns fehlt, oder neidisch sind auf die anderen, und es ist beunruhigend, wie viel wir Christen murren. vielleicht sind wir verbittert, wir sind neidisch, wir sind stolz.
Und eigentlich ist die Testfrage für uns alle, ob wir wirklich die Gnade verstanden haben, ist, kannst du gnädig sein? Wenn wir gnädig sein können, haben wir die Gnade verstanden, dann können wir das weitergeben, was wir empfangen haben.
Bist du gnädig? Der Vers 16, der letzte Vers, jetzt habe ich da gar nicht mehr genau, der letzte Vers, so werden die letzten die ersten und die ersten die letzten sein, denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
Das ist doch ungerecht, oder? Die letzten sind die ersten und die ersten sind die letzten. Es kommt nicht auf den Maßstab an der Leistung.
Das möchten wir doch gerne. Als Schweizer, wir möchten treu sein, wir möchten Leistung erbringen, aber im Punkto Erlösung geht es nicht um Leistung. Da müssen wir das annehmen, dass jeder gleich bezahlt wird.
Das macht uns keine Freude. wie der Dieb am Kreuz gleich viel bekommt, bekommen die, jahrelang im Glauben sind, gleich viel.
Diese Geschichte möchte uns aber nicht herunterziehen oder uns entmutigen, lange im Glauben zu sein oder bis zum Schluss zu warten und dann zum Glauben zu kommen. Nein, sondern das müsste ja jetzt dann aufgehen.
Es ist ein präzises Bild von der souveränen Gnade Gottes, dass Gott eben entscheidet, wer erlöst wird, wer zu ihm kommen darf.
Der Gutsherr geht auf den Markt und holt sich die Leute. Es muss zuerst der Ruf kommen. Wir Sünder sind unwürdig um Gnade Gottes, aber Gott hat sich für uns entschieden.
Gott ist absolut souverän, er ist absolut treu, er gibt das, was er verspricht, er ist absolut gerecht. Haben wir nicht das vereinbart? Wir haben also heute Morgen gesehen, wie diese Arbeiter gerufen worden sind in den Weinberg.
Arbeitest du schon im Weinberg, in der Gemeinde Gottes? Dann auch die Frage, schaust du vielleicht neidisch herab auf den anderen?
Das müssen wir uns fragen. Schauen wir auf das, was Gott uns gegeben hat, vergleichen wir uns nicht mit dem anderen. Und schauen wir auf das, was wir bekommen haben, auf die Gnade.
Und die Testfrage, kannst du gnädig sein zum anderen? Das ist die Testfrage ob du die Gnade verstanden hast. Ich möchte noch beten mit uns.
Vater im Himmel, ich danke dir für dieses schwierige Gleichnis, aber auch klare Gleichnis, dass wir vor dich kommen dürfen, zu dir in deinen Weinberg.
Du hast uns hier bestimmt dazu danke, dass du uns da hilfst, zu arbeiten, 100% zu geben, auch wenn der Lohn der Gleiche ist, dass wir erlöst sind, jedoch natürlich je nach Arbeit wir dann auch mehr bekommen in deinem Reich, das wissen wir noch nicht, wie viel das sein wird, aber du bist gerecht, du bist treu, du bist souverän, Herr.
die Erlösung ist für jeden Bekehrten gleich, danke, dass wir nicht auf andere hinab schauen müssen, sondern dass wir auf dich schauen, auf die Gnade, danke, bist du gerecht, danke, müssen wir uns nicht vergleichen und bist mit uns heute und in der nächsten Woche, Amen.