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Guten Morgen miteinander. Die große Frage im Alten Testament, wisst ihr, wie die lautet?! Das ist Bachelorfrage, Theologiestudium, SBT, Beattenberg.
! Ich erwarte nicht, dass ihr die jetzt schon wisst, aber vielleicht kennt ihr ja diese Frage. Die große Frage, die sich durch das ganze Alte Testament durchzieht.
Das ist die Frage nach der Verheißung. Wie geht es weiter mit der Verheißung?
Das ist die große Frage. Weil im ersten Buch Mose wird schon der verheißene Retter versprochen, der den Kopf der Schlange zertreten wird.
Und wann kommt endlich dieser Retter? Der das erfüllen wird, den Teufel besiegen wird. Und der heutige Abschnitt Genesis 18, 1 bis 15, haben wir den Titel Abraham, der Freund Gottes.
Wir sehen dann auch, warum. Da geht es genau weiter bei dieser Frage. Weil dem Abraham und der Sarah etwas versprochen wurde. Nämlich, dass sie einen Sohn bekommen.
Der Abraham hat schon probiert, das irgendwie anders zu machen. Weil es ging nicht jetzt so schnell, wie er es wollte. Der Ismail ist da. Aber die Verheißung steht noch aus, dass der Abraham und die Sarah ein Kind bekommen.
Weil die Verheißung ja an den Abraham und die Sarah gekommen ist. Dass er Vater vieler Nationen sein soll. Ja, aber Moment. Die Sarah und der Abraham sind doch jetzt schon sehr alt.
Wir gehen diesen Text in drei Punkten durch. Gott begegnet Abraham, Vers 1 bis 3.
Abrahams Gastfreundschaft, Verse 4 bis 8. Und Gottes Verheißung an Abraham und Sarah, Verse 9 bis 15. Lesen wir gemeinsam den Bibeltext.
Dürft gerne mitlesen in eurer Bibel. Genesis 18, 1 bis 15. Oder einfach mithören.
Und der Herr erschien ihm bei den Terebinten Mamres, während er am Eingang seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und er hob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer ihm gegenüber.
Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen vom Eingang seines Zeltes, beugte sich zur Erde nieder und sprach, Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden?
So geh doch nicht vorüber an deinem Knecht. Man soll ein wenig Wasser bringen und wascht eure Füße und lasst euch nieder unter dem Baum. So will ich einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz stärkt.
Danach mögt ihr weiterziehen, denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie sprachen, tue, wie du gesagt hast. Und Abraham eilte in das Zelt zu Sarah und sprach, Nimm rasch drei Maß Feinmehl, knete sie und backe Brotfladen.
Abraham aber lief zu den Rindern und holte ein zartes und gutes Kalb und gab es dem Knecht. Der eilte und bereitete es zu. Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalb, das er zubereitet hatte und setzte es ihnen vor.
Und er stand bei ihnen unter dem Baum und sie aßen. Da sprachen sie zu ihm, Wo ist deine Frau Sarah? Er antwortete, Drinnen im Zelt.
Da sprach er, Gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen und siehe, deine Frau Sarah soll einen Sohn haben.
Sarah aber horchte am Eingang des Zeltes, der hinter ihr war. Und Abraham und Sarah waren alt und recht betagt, sodass es Sarah nicht mehr nach der Weise der Frauen ging.
Darum lachte sie in ihrem Herzen und sprach, Nachdem ich verblüht bin, soll mir noch Wonne zuteil werden. Dazu ist mein Herr ein alter Mann. Da sprach der Herr zu Abraham, Warum lacht Sarah und spricht, Sollte ich wirklich noch gebären, so alt ich bin?
Sollte denn dem Herrn etwas zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit will ich wieder zu dir kommen, im nächsten Jahr und Sarah wird einen Sohn haben.
Da leugnete Sarah und sprach, Ich habe nicht gelacht. Denn sie fürchtete sich. Er aber sprach, Doch, du hast gelacht. Dieser Bibeltext hat mich nicht mehr losgelassen in den letzten paar Wochen.
Deswegen wusste ich, ich muss den predigen. Passt jetzt vielleicht nicht gerade 100% zum Thema Auffahrt oder zu Pfingsten nächste Woche, aber dieser Text, der ist heute dran. Kommen wir zum ersten Punkt.
Gott begegnet Abraham. Das ist etwas, was mir sehr gefällt, wie hier der Herr dem Abraham erschien. Es ist nämlich nicht das erste Mal, wo der Herr oder die Herrlichkeit des Herrn dem Abraham erscheint.
Wir haben das in Apostelgeschichte 7 und 7 Vers 2. Der Gott der Herrlichkeit erschien Abraham, als er in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte und sagte ihm, er soll in das Land ziehen, das Gott ihm zeigen würde.
Dann Genesis 12, 7. Abraham sprach, Deine Nachkommen werde ich dieses Land geben. Der Herr kam in einer Vision zu Abraham und der Herr erschien als El Shaddai.
So, das sind ein paar Bibelstellen, wo der Herr, die Heiligkeit des Herrn dem Abraham erschien, erschien, erscheinen und hier auch wieder im Kapitel 18.
Und wir müssen uns fragen, wo ist dieser Abraham jetzt gerade? Er ist in Mamre, also damals jetzt nicht. Das ist hier in diesem roten Dreieck, Viereck.
Hier ist Mamre, Bethlehem, Hebron, genau. Also eine gebirgige, eine gebirgige Landschaft.
Und wir lesen hier in diesem ersten Vers, dass er unter einer Terebinte ist. Was ist eine Terebinte? Muss ich die Naomi fragen? Weißt du das? Sie ist Gärtnerin.
Das ist dieser Baum oder den Andreas. So ungefähr sieht es aus. Eine Terebinte, also in einer Wüstenregion, in einer gebirgigen Region, ganz, ganz eine wichtige Sache, dass man Schatten hat unter so einer Terebinte.
Und genau da ist der Abraham unter, im Schatten von diesem Baum. Wir waren, es tut mir jetzt leid, Methat, wir waren in Ägypten, in Kairo und die Luft war nicht so toll dort.
Also es war ein Smog über der Stadt. Wir hatten ein bisschen Halsprobleme nach dem Einatmen von diesem Staub, weil es waren keine solche Terebinten in Kairo. Und das ist sehr gut, wenn in einer Stadt oder eben in so einem gebirgigen Land Bäume sind.
Auch hier in der Stadt Zürich, wenn es Bäume hat, wenn es grün ist, natürlich, wenn es freie Parkplätze hat, ist es noch besser. Beides geht oft nicht zusammen. Aber diese Bäume hier in Mamre, die signalisieren etwas, nämlich, dass es Grundwasser hat in dieser Region.
Und das ist sehr wichtig zum Überleben. Das ist klar. Wir lesen hier im ersten Vers, dass der Herr dem Abraham an der heißesten Zeit erscheint.
Was ist deine heißeste Zeit in deinem Leben? Und bist du da bereit, den Herrn zu empfangen in der heißesten Zeit? Vers 2, wir lesen hier, und er erhob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer ihm gegenüber.
Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen vom Eingang des seines Zeltes und beugte sich bis zur Erde nieder. Immer wenn wir das Wort siehe, sehen in einem Text, dann kommt etwas Wichtiges.
Etwas Ungewöhnliches, dass jemand reist während der heißesten Zeit des Tages. Das ist nicht normal, dass jemand unterwegs ist. Natürlich fällt es dem Abraham auf, er sieht die Männer und er rennt ihnen entgegen und beugt sich ihnen tief zur Erde nieder.
Also der Abraham erahnt etwas, er merkt etwas, das sind nicht drei normale Menschen, die hier in der Wüste umhergehen. Das muss etwas Besonderes sein. Sondern einer dieser Männer ist der Herr.
Herr, alles groß geschrieben. Also Gott. Abraham beugt sich bis zur Erde nieder, das zeigt die Ehre und Ehrfurcht und Demut vor diesen Männern.
Was hier spannend ist, ist, dass Gott sich nicht vorstellt und sagt, ich bin Gott, hallo Abraham, lass mich in dein Zelt hinein, mach mir etwas zu essen. Nein, er wartet, bis der Abraham ihn bemerkt und ihm entgegenrennt.
Gott drängt sich nicht auf. Natürlich ist es Gott, der den Menschen bekehrt und einlädt und trotzdem müssen wir als Gläubige auch heute den Herrn einladen zu uns durch das Bibel lesen, durch die Gemeinde, durch das Gebet, durch die Anbetung.
Jemand hat hier geschrieben, das gefällt mir, ein 99-jähriger Mann, der Gott entgegenrennt. Wie reagieren wir, wenn der Herr uns erscheint?
Rennen wir dann zum Herrn, wenn der Wecker klingelt für die Andacht, für das Gebet? Ich muss selber zugeben, ich bin manchmal müde. Es ist ein Kampf, wir sind noch auf dieser Erde, es ist nicht immer einfach.
Es ist, wir sind noch auf der Erde, wir sind noch nicht im Himmel. Es ist ein Kampf, im Glauben zu stehen. Vers 3 und sprach, mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht hier vorüber an deinem Knecht.
Hier heißt es mein Herr, das heißt Adonai oder griechisch Kyrios, also Herr, König vielleicht auch. Und das ist, kommt viermal vor in diesem Text, viermal, wo der Abraham Gott als Herr Adonai bezeichnet.
Gnade in eines, in jemanden Augen finden, das lesen wir zum ersten Mal in Genesis 6, Vers 8, dort steht, und Noah fand Gunst, Gnade, in den Augen des Herrn. Wir wissen, Noah wurde vor dem Gericht verschont, vor der Sinnflut und das ist das, was es braucht in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen, das ist Gnade.
Dass überhaupt Gott mit den Menschen etwas zu tun haben kann, dazu braucht es Gnade. So, das war der erste Punkt, hier sieht man noch den Abraham, die drei Männer, die zu ihm kommen.
Dann der zweite Punkt, Abrahams Gastfreundschaft, Vers 4, man soll ein wenig Wasser bringen und wascht eure Füße und lasst euch nieder unter dem Baum.
Das ist klar, bei dieser Wüstenregion, man hat Sandalen an und die Füße werden staubig und dreckig. Das ist ganz klar eines der größten Erfrischungen, wenn man seine Füße waschen kann, nach einem anstrengenden Tag, also die erste Erfrischung und unter dem Baum niederlassen, die zweite Erfrischung.
Dann Vers 5, so will ich ein bisschen Brot bringen, dass ihr eure Herzen stärkt, danach mögt ihr weiterziehen, denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorbeigekommen.
Sie sprachen, tue, wie du gesagt hast. Hier fällt auf, dass Abraham sagt, ich will euch ein bisschen Brot bringen. Also der 99-jährige Mann, der, man kann ihn mit einem Scheich vergleichen, so reich ist er, so viel Macht hat er.
Man liest über ihn, er hatte 318 Diener, also er hätte auch jemandem das delegieren können. Schaut, es sind Fremde da, bedient die mal. Stattdessen entscheidet er sich selber, dass er den Herrn bedienen möchte.
Und ohne Verzögerung. Also sofort. Der Abraham ist ein Mann des Glaubens und der Glaube zögert nicht, wenn es darum geht, dem Herrn zu dienen.
Ihm ist klar, sofort will ich dem Herrn dienen. Und hier ein Gedanke, ein praktischer Gedanke an uns, wie würde ich meine Anbetung beschreiben? Ist sie großzügig oder lustlos?
Ist sie übertrieben oder ist sie langweilig? Dann kommen wir zum gastfreundlichen Abraham.
Vers 6 bis 8. Und Abraham eilte in das Zelt zu Sarah und sprach, nimm rasch drei Maß Feinmehl, knete sie und backe Brotfladen. Abraham aber lief zu den Rindern und holte ein sattes und gutes Kalb und gab es dem Knecht.
Der eilte und bereitete es zu. Und er trug Butter und Milch auf und von dem Kalb, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor. Und er stand bei ihnen unter dem Baum und sie aßen.
Das Wort eilte kommt dreimal vor. Also wir sehen, das ist etwas, das sich durchzieht bei Abraham. Der 99-jährige Mann rennt von einem Ort zum anderen und macht so schnell wie möglich alles parat.
und wir lesen ja in den Versen vorher, dass er sagt, lass mich ein bisschen Brot, also ein Stückchen Brot parat machen. Das stimmt nicht, oder? Also das ist total untertrieben.
Er rennt, er rennt zu der Sarah, sie soll einen Brot bracken, er nimmt das zarte und gute Kalb. Und dieses Eilen, das sehen wir auch in Lukas 19, 5 und 6, da steht die Geschichte vom Zachäus.
Das lesen wir uns schon unserem kleinen Matti vor, der auf dem Baum ist und Jesus sagt, komm schnell herunter. Also das ist dieses gleiche Wort, komm schnell. Der Abraham geht so schnell wie hier der Zachäus und kommt so schnell vom Baum herunter wie der Abraham zu den Rindern und zu der Sarah.
Also da ist eine unglaubliche Schnelligkeit da drin. Aber der Abraham, er ist doch 99 Jahre alt. Er könnte gesagt haben, erstens, es ist heiß, ich arbeite nicht, wenn es heiß ist draußen, das tut niemand.
Zweitens, ich bin alt, alte Menschen arbeiten nicht gut in der Hitze des Tages. Und drittens, ich habe dafür Personal. Hätte er auf das richtige Gefühl gewartet, hätte er sich vielleicht nie engagiert.
Also der Abraham, er ist vielleicht im ersten Moment aus unseren Augen unüberlegt, aber er handelt sofort und ist sofort bereit für den Herrn. Was trägt Abraham den Gästen vor?
Sarah backt Brot aus feinem Mehl, das Fleisch war zart und gut, also Prime Rib, das beste Steak, das beste Fleisch, das sich Männer vorstellen können, Frauen auch, Butter und Milch.
und hier sehen wir auch den Kontrast zu den Priestern, zu Malachi's Zeiten, die nicht Gottes Beste gaben, die haben nur die Reste gegeben, das abgenagerte, abgenagerte, abgenagte Fleisch, Malachi 1, Vers 6, der das nachlesen möchte, Malachi 1, Vers 6, bis 14.
So, was braucht es für diesen Bissenbrot? In Klammern. Also etwa 144 mittelgroße Eier, 22 Kilo Mehl, also viel mehr als drei unglaublich hungrige Männer essen können.
Also Abraham scheut keine Kosten für diesen Bissenbrot. Hier auch eine praktische Anwendung für uns, eine Frage, gebe ich meinem Herrn mein Bestes oder meine Reste.
Man sagt über Brockenstruben mein Schrott für Gott. Kennt vielleicht diesen Sprichwort, diesen Satz. Mein Schrott für Gott.
Also für Gott ist es noch gut genug, mein altes Fahrrad oder mein alter Mantel oder so weiter oder für Missionare oder für Pastoren, das ist noch gut genug. Wir kennen das auch aus der Kirchengeschichte, man hat den Missionaren gebrauchte Teebeutel geschickt, das ist nicht so toll.
Und die Leute kaufen sich dann neue Autos, neue Fahrräder, neue Sachen. Aber für Gott ist es noch gut genug. Zeigt es nicht auch etwas von unserer Haltung? Wir sehen hier, der Abraham gibt sein Bestes.
Dann der zweite Gedanke, der Abraham war alt, aber er diente dem Herrn. Wir haben hier auch Männer, Frauen in ehrwürdigem Alter. Vielleicht ist nicht mehr alles körperlich möglich, aber was etwas vom Wichtigen ist, ist das Gebet.
Und die Gemeinde, wir Pastoren, wir leben von dieser Kraft vom Gebet. Also vielen Dank, wenn ihr für uns betet, für die Gemeinde. Das ist unglaublich wichtig und wertvoll.
Vielen Dank. Also wir sehen hier bei dem Abraham eine unglaublich große Gastfreundschaft. Genau, das ist der nächste Punkt. Wie erkennt man einen Menschen, der Gastfreundschaft übt oder gastfreundlich ist?
Nummer eins, du hast Freude dabei, Menschen bei dir zu Hause zu haben. Nummer zwei, du suchst nach Menschen, denen du helfen kannst. Du siehst jemanden, der Hilfe braucht, du hilfst ihm.
Nummer drei, du musst dich nicht für ein unordentliches Zimmer entschuldigen oder wenn jemand eingeladen wird oder du bist eingeladen, denkst, oh nein, das muss ich noch aufräumen, das ist ja nicht schön.
Das ist eine der deutlichsten Beweise für die Gabe, dass du dich nicht entschuldigen musst für ein unordentliches Zimmer. Nicht, dass du Unordnung schätzt, sondern wenn jemand eine Unterkunft braucht, bietest du sie an und machst ihn ein Teil des Hauses, auch wenn es nicht im perfekten Zustand ist.
Du bist nicht, viertens, nicht überrascht, wenn jemand mitten in der Nacht auftaucht und eine Bleibe braucht und es stört dich nicht und du fühlst dich nicht überrumpelt.
Nummer fünf, du hast Talent, Menschen das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein. Und was braucht es, um gastfreundlich zu sein?
Es braucht ein Haus oder eine Wohnung, eine Studentenwohnung, eine Matratze oder ein Feldbett. Es braucht die Bereitschaft, etwas zu teilen, was du hast mit anderen.
Das ist alles, was es braucht, um anzufangen. Eine Unterkunft und ein offenes Herz. So, jemand aus dem englischen Sektor hat gesagt, Roadblocks für die Gastfreundschaft, also Hindernisse jetzt für die Gastfreundschaft.
Was könnten die sein? Es gibt da drei Punkte. Das habe ich, glaube ich, auch drin. Nummer eins, das erste Hindernis, Gastfreundschaft mit Unterhaltung verwechseln.
Dass du denkst, Gastfreundschaft ist etwas, dass du eine Party machen musst, dass du jetzt die Leute unterhalten musst. Nein, Unterhaltung ist das, was passiert, wenn man Freunde einlädt, um sich zu amüsieren, aber Gastfreundschaft ist das, was passiert, wenn man Menschen in sein Zuhause einlädt, um ihnen zu dienen.
Und wenn man sich unterhält, liegt der Fokus eben auf das Gespräch und dass die Menschen im Fokus sind, nicht jetzt gerade die Unterhaltung, sondern dass die Menschen sich zu Hause fühlen können.
Gastfreundschaft ist tiefer als Unterhaltung. Unterhaltung ist schnell vergessen, Gastfreundschaft bleibt ein Leben lang in Erinnerung. Hindernis Nummer zwei, Gastfreundschaft ist unbequem, weil wir zu beschäftigt sind.
Das trifft sehr gut auf uns Schweizer zu. Das ist, glaube ich, der Hauptgrund, warum wir nicht sehr gastfreundlich sind, weil wir viel zu tun haben.
wenn wir zu beschäftigt sind, um gastfreundlich zu sein, dann sind wir zu beschäftigt. Das ist klar. Also müssen wir da was ändern. Etwas absagen oder etwas anders planen.
Nummer drei, man muss reich sein, um Gastfreundschaft zu zeigen. Ja, ich habe doch nur eine Einzimmerwohnung, eine Zweizimmerwohnung, ein kleines Haus. Wenn ich doch nur ein größeres Haus hätte, ein größeres Haus bringt dir nichts, wenn du kein offenes Herz hast, dann bringt dir das große Haus nicht an der Villa, wenn du kein offenes Herz hast.
So, das ganz kurz zur Gastfreundschaft. Dann kommen wir zum dritten Punkt, Gottesverheißung an Abraham und Sarah.
Das ist nämlich auch der Hauptfokus von diesem Bibeltext. Wie geht es weiter mit der Verheißung? Der versprochene Retter ist es, mit wem geht es weiter?
Mit dem Ismail geht es nicht weiter. Das ist nicht ein Sohn von Abraham und von Sarah. Nämlich der Vers 9 hier steht, da sprachen sie zu ihm, wo ist deine Frau Sarah?
Er antwortete, drinnen im Zelt. Die Septuaginta übersetzt hier, da sprach er zu ihm. Also der Herr Gott spricht direkt zum Abraham, wo ist deine Frau?
Und hier merken wir, Moment, woher kennt dieser Mann den Namen von der Frau vom Abraham? Das ist ganz klar ein Zeichen dafür, dass es Gott ist, dass er allwissend ist, dass auch der Abraham weiß, dass es Gott ist und das auch nicht hinterfragt.
Moment, woher kennst du meine Frau? Das ist klar. Also der Abraham weiß, er ist sich bewusst, das ist der Herr, der hier spricht. Er sagt, drinnen im Zelt. Es war üblich, dass die Frauen beim Abendessen nicht mit den Männern zusammensaßen, zumindest nicht mit den Fremden.
Und das Coole hier ist, dass sie nicht, sie ist außer Sichtweite, aber nicht außer Hörweite. Das habe ich meiner Frau erzählt und sie sagt da, das ist bei Frauen so, sie hören gerne mit, was jetzt diese zwei reden.
Also es ist approved von einer Frau. Vielen Dank. Vers 10 und 11 steht, da sprach er, gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen und siehe, deine Frau Sarah soll einen Sohn haben.
Sarah aber horchte am Eingang des Zeltes, der hinter ihm war und Abraham und Sarah waren alt und recht betagt, sodass es Sarah nicht mehr nach der Weise der Frauen ging.
Wir haben hier vier kleine Unterpunkte, nämlich, dass Gott eine konkrete Verheißung gibt, eine messbare Verheißung. Nächstes Jahr, im künftigen Jahr, zu dieser Zeit, also zur gleichen Zeit, komme ich wieder und deine Frau wird schwanger sein.
Er sagt nicht einfach nur allgemein, ich werde euch segnen, sondern gibt eine klare und bestimmte Zeit. Nummer zwei, Gott bleibt treu, auch wenn es menschlich unmöglich wirkt.
Wie kann es sein, dass Menschen, die über 100 Jahre alt sind, die nicht mehr Kinder kriegen können, einen Sohn haben sollen? Das ist menschlich überlegt zu Recht unmöglich.
Das ist ganz klar. Dann, Gott sieht auch das Verborgene. Gott sieht das Verborgene.
Die Sarah hört das hinter dem Zelt oder im Zelt. Sie ist verborgen, zweifelnd, lachend und Gott reagiert darauf. Nichts ist dem Herrn verborgen, das ist erschreckend, dass Gott das weiß, dass die Sarah in ihrem Herzen gelacht hat.
Also nichts ist ihm verborgen, Zweifel noch heimliche Hoffnung. Und der Glaube ringt mit Zweifel. Sarah lacht, weil diese Verheißung so unwahrscheinlich klingt.
Und doch erfüllt Gott sie. Gott wirft oder verwirft nicht sofort, sondern führt weiter. Und hier eben der Vers 12, darum lachte sie in ihrem Herzen und sprach, nachdem ich verblüht bin, soll mir noch Wonne zuteil werden?
Dazu ist mein Herr ein alter Mann. Gott hört dieses unhörliche Lachen. Wie würden wir leben, wenn wir uns an die Wahrheit erinnern würden, dass Gott alles hört und weiß, was wir denken, nicht nur alles, was wir sagen.
Und was, wenn wir immer das sagen würden, was wir denken? Das wäre doch peinlich, oder? Und das Töllste, Lustigste hier an diesem Abschnitt ist, dass der Isaac, der versprochene Sohn, wisst ihr, was das bedeutet, Isaac?
Quizfrage. Bitte? Schomach, bitte. Mit Lachen hat es zu tun, es heißt, er lacht. Also Isaac bedeutet, er lacht. Also Gott hat schon Humor.
Gott sagt schon im Kapitel 17, dass der Sohn Isaac heißen soll. Also Gott wusste da, der Abraham hat damals schon gelacht, im Kapitel 17, aber das war ein anderes Lachen.
Das war nicht ein Lachen des Misstrauens, sondern des Vertrauens. Und hier Vers 13, da sprach der Herr zu Abraham, warum lacht Sarah und spricht, sollte ich wirklich noch gebären, so alt ich bin?
Hier fällt etwas auf, oder in der heutigen Zeit ist das, warum wendet sich der Herr an den Mann, wobei die Sarah hat doch gelacht, warum spricht der Herr den Abraham an?
Das sehen wir auch in Epheser 5, Vers 23, ein Grundsatz in der Bibel, dass der Abraham die Autorität in der Ehe ist, er hat die geistliche Verantwortung und er hatte auch die Verantwortung der Sarah zu sagen, hey, du wirst ein Kind kriegen, hat er das seiner Frau erzählt, ich glaube nicht, er hat das Sarah nicht erzählt.
Deswegen ist die Sarah überrascht und lacht. es geht hier nicht nur um ein Kind, das geboren wird, sondern es ist diese große Verheißung, die aussteht.
Wann kommt der versprochene Retter? Der auch das Volk Israel, schließlich die Nachkommen Abrahams, die hier hervorkommen sollen, also nach der Schöpfung ein wunderbares Schöpfungswerk Gottes, das hier versprochen wird.
Vers 14 und 15 sollte dem Herrn etwas zu wunderbar sein. Zu bestimmten Zeit will ich wieder zu dir kommen im nächsten Jahr und Sarah wird einen Sohn haben.
Da leugnete Sarah und sprach, ich habe nicht gelacht, denn sie fürchtete sich. Er aber sprach, doch, du hast gelacht. Genau, hier hat es noch ein paar Stellen, die hier zeigen, ist dem Herrn etwas unmöglich.
Oder wir schauen oft alles menschlich an, aus menschlicher Sicht, keine Chance. Wir sehen hier aber diese Stellen. Der Herr sprach zu Mos, ist die Macht des Herrn etwa begrenzt?
Nun sollst du sehen, ob mein Wort für dich in Erfüllung geht oder nicht. Ich weiß, dass du alles vermagst und dass kein Vorhaben vor dir vereitelt werden kann. Der Hiob Jeremia Ach Herr Gott siehe du hast Himmel und Erde geschaffen durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm nichts ist dir zu schwer.
Siehe ich bin der Herr der Gott allen Fleisches ist mir etwas zu schwer. Jesus sah sie an und sprach bei Menschen ist das unmöglich aber nicht bei Gott denn bei Gott ist alles!
möglich! Denn bei Gott ist nichts unmöglich und hier wörtlich übersetzt kein gesprochenes Wort Gottes ist ohne Kraft denn bei Gott ist genau gepriesen sei der Herr der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat wie er es versprochen hat kein einziges Wort ist ausgeblieben von all seinen guten Verheißungen die er durch seinen Knecht Mose gegeben hat der Henry Morris das haben wir übersprungen sie hat gesagt wer alles erschaffen hat hat sicherlich auch alles unter seiner Kontrolle wer die Naturgesetze erlassen hat kann sie ändern wenn er es will das macht Sinn oder es ist spannend hier auch der Abraham und die Sarah können eigentlich keine Kinder bekommen und das ist kein!
Einzelfall die Hauptfrauen der Patriarchen konnten alle nicht ohne Hilfe des Herrn Kinder bekommen es ist euch aufgefallen und das ist eine Art und Weise von Gott zu zeigen seine Macht seine Absicht seinen ewigen Plan also ich habe manchmal den Eindruck dass Gott das extra so macht er macht die Lage noch schwieriger das ist Gott muss eingreifen Gott muss ein Wunder tun sonst könnte der Mensch erklären ja gut der Mensch hat das getan der Mensch hat ein bisschen nachgeholfen hat Abraham und Sarah auch probiert nein Gott musste dieses Wunder tun dass der Isaac dann später zur Welt kommt Gott begegnet hier die Sarah mit der rhetorischen Frage kann eine alte Frau wie ich noch ein Kind bekommen also der Herr wiederholt das und er sagt ihr entgegen ist denn für den Herrn etwas zu schwer also eine rhetorische
Frage auf die andere mit anderen Worten Gott antworte auf Sarahs Unglauben mit seiner Zusicherung nichts ist für mich zu schwer und wir sehen uns vielleicht auch in der Position von Sarah wir zweifeln doch oft daran!
dass Gott seine Verheißung hält wir glauben nicht an die Macht des Herrn dass er das tut was er versprochen hat und Gott stellt uns dieselbe Frage wie der Sarah heute ist denn für den Herrn etwas zu schwer wir haben also heute morgen gesehen wie diese Beziehung von Abraham zum Herrn aussah der Abraham ist ein Freund Gottes war ein Freund Gottes er hat keine Kosten und Mühen gescheut den Herrn zu empfangen bei sich wo möchtest du heute morgen heute diese Woche Gastfreundschaft üben auch wenn du nur ein Feldbett hast das reicht es muss auch nicht gerade ein Festmahl sein wie beim Abraham diese 144 mittelgroße Eier oder 22 Kilo Mehl das muss nicht sein!
! Es ein Bissen Brot sein Wo zweifelst du an Gottes Verheißungen? Wir dürfen wissen dass Gott alles in seiner Hand hat Gott hat alles unter Kontrolle Stellen wir unser Leben heute morgen neu unter seine Kontrolle sollte für den Herrn etwas zu wunderbar sein Amen möchte noch beten Lieber Jesus ich danke dir für dein!
Wort das du das unmögliche möglich machst auch wie beim Abraham und bei Sarah durch den Isaac danke dass wir dein Wort haben aber auch die die Zweifel den Unglauben sehen wie bei Sarah und du hast sie trotzdem beschenkt du hast dich trotzdem erbarmt so wie bei uns wir haben deine Gnade nicht verdient und das ist eben genau die Gnade dass wir trotzdem zu dir kommen dürfen!
trotz unserem Versagen bist du treu und gerecht und führst uns an deiner Hand danke dass wir auf dich vertrauen dürfen Amen Amen