Auto-generated - may contain small errors. Always verify with the audio version.
Guten Morgen miteinander, schön, dass ihr alle hier seid. Genesis, das erste Buch Mose oder das Anfang der Tora oder das erste Buch des Pentateuch.
Und der hebräische Titel von diesem ersten Buch ist Bereshit, das heisst Anfang. Erste Mose ist also das Buch der Anfänge.
Das möchten wir uns anschauen. Nicht alle 50 Kapitel mal zum Start, sondern die ersten drei. Und die ersten drei Kapitel sind von grösster Wichtigkeit.
Und das werden wir heute sehen in der Predigt. Und ich weiss, alle Bibelferse sind wichtig, haben ihren Platz. Aber die ersten Verse der Bibel haben einen grossen Einfluss auf den ganzen Rest.
So wie ein gutes Buch, da ist eine gute Einleitung, Voraussetzung, dass ich den Rest des Buches verstehe. Er ist also grundlegend für unser Verständnis von wer Gott ist.
Das lernen wir im ersten Buch Mose, im Schöpfungsbericht. Wir lernen auch, woher kommen wir, wohin gehen wir. Wir lernen, was ist denn die Welt, wo wir drin wohnen.
Wie ist die zum Stande gekommen. Wir lernen über unser Verständnis vom Auftrag des Menschen. Was ist unsere Aufgabe als Menschen? Alle Menschen.
Wir werden auch sehen, dass es einen Plan gibt, der Gott, der Schöpfer hat, für die ganze Welt bis in alle Ewigkeit. Das beginnt im ersten Buch Mose. Also in dieser Serie werden wir den biblischen Schöpfungsbericht studieren.
Kapitel 1, 2 und 3. Und wir werden die einzelnen Schöpfungstage durchgehen. Wir schauen uns auch eben den Auftrag Gottes an die Menschen. Wir schauen genau auf die Erschaffung der ersten Menschen.
Adam und Eva. Als Mann und Frau schuf er sie. Dann kommt Kapitel 3, der Sündenfall. Das wird ein paar dunkle, dunklere Predigten sein für einen Moment.
Aber dann Kapitel 3, Vers 15. Das erste Evangelium. Die Nachricht von Hoffnung von einem Samen. Von einem, der da kommt und den Kopf der Schlange zertreten wird. Der grosse Lichtblick.
Ja und in all diesen Predigten wird es nicht primär darum gehen, dass wir uns mit allen möglichen Schöpfungstheorien und Varianten beschäftigen. Auch wenn das vorkommen wird.
Sondern wir wollen uns an das geschriebene Wort Gottes halten. Wir wollen uns Vers für Vers vorantasten. Wir wollen lernen von der Schrift und uns auch daran orientieren.
Das Ziel der Predigt-Serie ist auch nicht, dass wir einen vollgefüllten Kopf haben mit Informationen. Das ist ja nicht das Ziel, dass wir aufgeblasen sind, sondern das Ziel ist, dass wir ein Leben führen zu Gottes Ehre.
Und dass wir aber auch Vertrauen fassen in die Aussagen der Bibel, dass Gott dadurch verehrt wird. Und ja, Gott sei Dank hat er uns nicht im Dunkeln tappen lassen, was den Bericht der Menschheit und der Entstehung angeht.
Aber am Ende von dieser ganzen Serie oder das Ziel ist, dass Gott durch das verherrlicht wird. So, in den kommenden Predigten wollen wir auch jedes Mal vertieft uns Gedanken machen, ganz praktischer Natur.
Der Schöpfungsbericht steckt voller praktischen Anwendungen für unser Leben. Stichwort Marsch fürs Leben gestern. Was hat das für Konsequenzen für mein persönliches Leben?
Wie beeinflusst das meine Weltanschauung? Was für eine Brille setze ich auf? Welche Brille habe ich an? Was heisst das für meine Ehe, für meinen Beruf? Und wir möchten heute diese Serie einleiten, um vor allem jetzt auch die Wichtigkeit aufzuzeigen, dieser ersten drei Kapitel.
Warum sind diese drei Kapitel so wichtig? Und natürlich euch etwas gewunderig machen für die nächsten Predigten, die da kommen werden. Der Titel heute heisst Die Schöpfung, wo alles beginnt.
Nicht nur die Welt, das Universum beginnt in den ersten Versen der Bibel wird das beschrieben, sondern wir schauen uns heute fünf verschiedene Bereiche an, wo wir alles ein Verständnis erlangen können.
Also wo werden uns die Augen geöffnet? Denn bei der Schöpfung beginnt unser Verständnis von Gott. Und der allererste Vers der Bibel, da heisst es, im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Monumentaler Satz. Wir haben heute nicht Zeit, zum alles auslegen, was da alles drin vorkommt, aber einfach so ein paar Gedanken über diesen allerersten Vers.
Da ist ein Schöpfer. Da ist einer, der das Universum gemacht hat. Das heisst, Himmel und Erde sind nicht Produkt von Zufall mal Zeit, sondern bevor Himmel und Erde da waren, da war Gott der Schöpfer.
Er war zuerst. Das Wort hier, Schuf, Barah, auf Hebräisch, das zeigt auch auf, dass es vor 1. Mose 1.1 nichts gab.
Denn Barah, das ist Schaffen aus dem Nichts, wird immer nur in Bezug auf Gott benutzt in der Bibel. Nur Gott kann aus dem Nichts, oder Ex nihilos, das Wort vielleicht kennt ihr das, kann etwas schaffen.
Wir Menschen können Dinge machen aus anderen Dingen, aber wenn nichts da ist, können wir nichts machen. Das heisst, irgendjemand hat das alles angefangen. Jemand musste aus dem Nichts das, was ist, in Seien der Rufen.
Und das war Gott, der Schöpfer. Das schreibt die Bibel alleine Gott zu. Wir lesen auch weiter, dass alles ausser Gott selbst einen Anfang hat.
Gott hat das, was ist, ins Leben gerufen. Auch Materie, Raum, Zeit. Das hat Gott geschaffen.
Zeit gab es irgendwann mal nicht, aber Gott schon. Und im Deutschen lässt sich das so gut übersetzen. Es steht ja da, schaut mal hin, es steht ja nicht am Anfang, sondern im Anfang.
Und das ist die korrekte Art, das zu beschreiben. Am Anfang wäre ja wie eine Zeitleiste und irgendwo da am Anfang hat dann Gott etwas gemacht, sondern nein, im Anfang.
Es gab nichts ausser Gott und Gott hat bestimmt, jetzt soll es sein. Das heisst, Gott hat auch die Zeit geschaffen. Gott ist nicht in der Zeit drin, Gott ist ausserhalb.
Er hat die Zeit in den Händen, er ist nicht gebunden an gestern, an heute und morgen. Gott entwickelt sich nicht weiter. Gott wächst nicht mit seinem Verständnis, sondern Gott ist.
Vielleicht könnt ihr euch erinnern an den brennenden Busch, wo sich Gott zum ersten Mal vorstellt, Jahwe als ich bin, der ich bin. Was für eine Selbstdefinition.
Ich bin, der ich bin. Und Punkt. Weil Gott ist. Gott hat nicht irgendwann begonnen zu existieren. Und dann sehen wir auch noch, dass es ein Gott war, der Himmel und Erde geschaffen hat.
In der griechischen Entstehungsgeschichte, Mythologie ist der Gott, der hat dann das Meer hervorgebracht, diese Gottheit hat den Himmel, diese Gottheit die Sterne und, und es sind x Götter, die x verschiedene schöpferische Tätigkeiten gemacht haben in dem Bericht.
Aber hier lernen wir, dass es Gott ist. Bereshit, Barah, Elohim, Hashemayim, Haaretz. Elohim hat Himmel und Erde geschaffen.
Und es ist der dreieinige Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Wisst ihr, dass wir das auch sehen in der Bibel? Dass es ein dreieiniger Gott ist, der Himmel und Erde geschaffen hat.
Lasst uns das anschauen. Kolosser 1,16 wird von Jesus geschrieben, denn in ihm, Jesus, ist alles erschaffen worden, was im Himmel und als auf Erden ist, das Sichtbare und Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstertümer oder Gewalten, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen, und er ist vor allem und alles hat seinen Bestand in ihm.
Jesus ist der Schöpfer. Eine bessere Definition, dass Jesus Gott ist, kann man ja fast nicht haben. Wenn ja Jesus der Schöpfer ist, dann ist ja Jesus Gott.
Auch der Heilige Geist, der Geist Gottes, ist der Schöpfer. Psalm 104, Vers 3, du entsendest deinen Geist, Gott, dann werden sie geschaffen. Und so erneuerst du das Angesicht der Erde.
Offenbarung 4, Vers 11, wird vom Vater gesagt, würdig bist du, Herr, unser Gott, Ruhm und Ehre zu empfangen, für deine Machttaten gepriesen zu werden, denn du bist der Schöpfer aller Dinge.
Nach deinem Willen wurde alles ins Dasein gerufen und erschaffen. Es ist der dreieinige Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Alles nach seinem Willen.
Gott hat das gewollt, in die Existenz gewillt, wenn man das verwerben darf. Entschuldigung für die grammatikalische Schwierigkeit.
Er ist das Alpha, das Omega, er ist der Anfang und das Ende. Also wir sehen nur im ersten Vers der Bibel, Gott ist der Ursprung, er ist der Schöpfer, er ist auch der Ordner, der seine Schöpfung ordnet, in solche wunderbaren Schöpfungstaten, die wir haben von Gott.
Und er ist auch das Ziel. Und irgendwann so beim Vorbereiten ist mir so klar geworden, Gott sei Dank, hat sich Gott geoffenbart.
Ohne Offenbarung von Gott wüssten wir nichts. Ein Ausleger schreibt, ohne Offenbarung können wir nichts über die Anfänge wissen. Über den Anfang der Welt kann nichts und niemand, das selbst Teil der Welt ist, Bescheid wissen.
Über den Anfang müssen wir von jemandem unterrichtet werden, der erstens selber nicht Teil der Welt ist und zweitens selbst dabei war, als sie entstand. Das bedeutet, dass wir auf Offenbarung angewiesen sind.
Kein Geschöpf kann wissen, wie die Schöpfung wurde, noch was vor der Schöpfung war. Danke, lieber Gott, dürfen wir wissen, woher wir kommen.
Ja, also das und noch viel mehr können wir aus nur diesem allerersten Vers, und das ist ja noch nicht der Start der Versauslegung, wir sind erst noch bei der Einleitung. Ja, alles was er tut, beginnt bei der Schöpfung.
Und es ist überhaupt kein Wunder, dass dieser erste Vers schon so angegriffen wird. Maximal umstritten, höchst umkämpft und abgelehnt, denn wenn 1. Mose 1,1 wirklich stimmt, dass Gott wirklich der Schöpfer ist von Himmel und Erde, dann beeinflusst es nämlich, denn bei der Schöpfung beginnt unser Verständnis des Menschen.
Woher kommt der Mensch? Wir sind die einzigen Lebewesen, die uns diese Frage stellen. Ein Vogel fragt nicht, woher kommt dieses Ei, wo ich gerade ausgeschlüpft bin.
Und wenn es die Mutter Vogel fragt, sage ich, ich bin auch aus einem Ei gekommen. Und woher, ich bin auch aus einer Großmutter, ist auch aus einem Ei gekommen. Es gibt kein Ende zu diesen Fragen, die Vögel ja nicht stellen. Wir Menschen sind nicht nur die einzigen, die diese Frage stellen, wir sind auch die einzigen, die eine Antwort darauf haben, weil es Gott offenbart hat.
Wir wurden geschaffen von Gott, unserem Schöpfer, in seinem Ebenbild. Vers 27 vom ersten Kapitel. Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.
Sehr einfach erklärt. So sind wir da. Gott hat uns gemacht. Am Anfang unserer Existenz ist nicht Zufall mal Zeit.
Am Anfang unserer Existenz ist ein Schöpfer, der uns bewusst geschaffen hat in seinem Bild. Das ist deine und meine Identität. Unser Wert, unser Selbstverständnis als Mensch, unser Auftrag, unser Dasein, ist von unserem Gott und Schöpfer gegeben worden.
Wir sind nicht einfach ein Zellklumpen, der irgendwie zusammenhält und durch chemische Reaktionen überlebt. Jeder Mensch ist wertvoll, weil Gott dich gemacht hat.
Du bist wertvoll, ich bin wertvoll, wir sind wertvoll. Weiss jemand, mit welchem Geldwert wird ein Menschenleben in wirtschaftlichen Berechnungen ausgerechnet?
Was kostet ein Menschenleben? Bundesamt für Umwelt hat das berechnet? 6,2 Millionen Franken kostet dein Leben die schweizerische Regierung.
6,2 Millionen. Gott sieht das anders. Der Wert deines Lebens steht nicht in deiner Versicherungspolizei drin, sondern der Wert deines Lebens ist in deiner Identität als im Bild Gottes geschaffen.
Ist von deinem Schöpfer verliehen, dein Wert? Nicht Millionen, unbezahlbar. Und dass wir geschaffen sind im Bild Gottes, also Ima Godei für die Theologen unter euch, hat nicht nur Einfluss auf den Wert, der ein Mensch hat, sondern auch auf unser Verhältnis zum Rest der Schöpfung.
unser Verhältnis zur Natur. Kein anderes Lebewesen wurde nach dem Bild Gottes geschaffen, nur der Mensch.
Das heisst, der Mensch ist speziell in der ganzen Schöpfung. Das sehen noch lange nicht alle Naturalisten so, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei. Ich gebe euch einfach ein Beispiel, dass ihr mal seht, wie weit das geht.
Die Tierschutzbehörde PETA, für die, die sie kennen, 2003, hat eine Kampagne lanciert und gesagt, es gibt keinen Unterschied zwischen Menschen, Schweinen und Würmern und Insekten. Sie sind alle gleich und haben das gleiche Anrecht.
2003, in einer Kampagne hat sie das Schlachten von Tieren zum Essen verglichen mit der Tötung von Millionen von Juden in den Nazi-Konzentrationslagern. Ein und dasselbe für die PETA.
Einfach, dass ihr eine Idee habt, wo landen wir, wenn die Bibel unser Menschenbild nicht bestimmt. Wenn wir einfach ein Lebewesen sind, wie irgendwas anderes, dann müssen wir dieser Organisation ja recht geben.
Es stimmt aber nicht. Gott hat den Menschen als die Krone der Schöpfung geschafft. Wenn ich Gott als Schöpfer ablehne, dann hat das weitreichende Konsequenzen, wie ich den Menschen sehe.
Wenn die Bibel wahr ist und Gott wirklich den Menschen geschaffen hat, dann sind wir abhängig von diesem Gott.
Und das hört der Mensch ohne Gott nicht gerne. Obwohl es Gott ist, der die Sonne aufgehen lässt, über die, die das glauben und die, die das nicht glauben. Er schenkt ihnen zu essen und zu trinken, ob sie es glauben oder nicht, weil er der Schöpfer ist.
Gott ist auch der Maßstab von Gut und Böse, und wenn das der Maßstab unseres Schöpfers ist, ist das auch der Maßstab für uns als seine Geschöpfe. Und weil die Menschen das nicht wollen, müssen sie Gott ablehnen, weil sie diesen Maßstab von wichtig und falsch nicht wollen.
Sie wollen sich nicht vor einem Schöpfer verantworten müssen. Leider entscheidet das nicht der Mensch. Ja, und wir hoffen und beten, dass nichts ein Böses erwachen wird für so viele Menschen, die glauben, ich bin selbst, nein, du bist ein Geschöpf.
Bei der Schöpfung beginnt unser Verständnis, unser Verständnis des Menschen. Wir sehen dann auch später im ersten Mose, dass wir einen Auftrag haben als Menschen.
Fruchtbar sein, sich vermehren, über die Erde herrschen. Die Erde wurde für uns gemacht, nicht wir für die Erde. Ganz wichtig, diese Reihenfolge.
der Schöpfer weiss am besten, was für seine Geschöpfe gut ist. Ein Uhrmacher weiss am besten, wie seine Uhr funktioniert. Er hat sie erfunden, er hat sie gebaut, er hat sie im Detail studiert und ausgedacht.
Und genauso weiss Gott, der Schöpfer, am besten, was für uns ist. Und wo auch unser Platz in der Schöpfung ist, weil sobald wir beginnen, diese Schöpfungsordnung zu verändern, geht es uns nicht mehr gut.
Das werden wir dann auch in kommenden Predigten sehen. Aber das sind jetzt einfach alles einleitende Gedanken zu diesem Thema Mensch und Schöpfung und wir werden das dann in Ruhe studieren, wenn diese Verse dann kommen in unserer Serie.
Ich habe das so aufgeschrieben, dass heute ist sowas wie geistliche Kondensmilch, also sehr hohe Kaloriendichte. Ich weiss nicht, wer von euch Kondensmilch ist, ich bin ein Fan von Kondensmilch.
Bei der Schöpfung beginnt unser Verständnis von Gottes Plan für die Menschheit. Das ist ein frustrierendes Gefühl, du kommst ins Kino, eine Stunde zu spät.
Und jetzt noch der Schluss, ja, wer ist das und wer ist das und warum passiert das? Du hast keine Ahnung und es macht alles keinen Sinn. Wie hat alles angefangen? Ohne Anfang des Films fehlen uns die nötigen Informationen, um das Ende zu verstehen.
Gott hat uns mit Genesis, dem Buch der Anfänge, den Anfang gezeigt, damit wir das Ende verstehen. Stell dir mal vor, es beginnt im zweiten Buch Mose, Ausdruck aus Ägypten.
Hä, wer ist das? Woher kommen die? Du verstehst gar nichts. Wir haben erst der Mose. Die wichtigsten Fragen unserer Herkunft wären nicht geklärt, wenn wir dieses Buch nicht hätten.
Und jetzt wird es ganz spannend. So wie eingangs gesagt, sind die ersten drei Kapitel der Bibel von äusserster Wichtigkeit. Und so sind auch die letzten zwei.
Da, wo die Bibel anfängt und da, wo die Bibel aufhört. Und dass das kein Zufall ist, kann ich euch hier zeigen. Und zwar sind das unglaubliche Parallelen, die wir finden. Das, was angefangen hat in 1. Mose und so wie es enden wird in Offenbarung 22.
Da, 1. Mose 1, 3 und dann die letzten zwei Kapitel der Bibel. Und wir sehen, das ist alles ein sinnvoller, schlüssiger Bogen, der da entsteht und Gott so aufschreiben ließ.
Also wir schauen uns das wirklich nur kurz an. Links ist der Anfang, 1. Mose und rechts das Ende, Offenbarung. Schauen wir gleich da, Vers 1, 1. Die Sünde nimmt Einzug, alles Gemeine wird nicht in die Stadt hineinkommen.
Der Wandel des Menschen ohne Gott wird unterbrochen. Hier, Gott wird bei ihnen sein für immer. Anfänglicher Sieg der Schlange, ultimativer Sieg des Lammes. Es kommt Tabelle Nummer 2, es geht nämlich weiter.
Ich werde deine Mühsal und Schmerzen mehren. Fluch vom Sündenfall, Offenbarung und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein.
Deineswegens ist der Boden verflucht und es wird keinen Fluch mehr geben. Adam verliert die Herrschaft über die Erde, die Menschen werden über die Erde herrschen in Ewigkeit.
Das erste Paradies ist geschlossen, die Tore der Stadt werden nie wieder geschlossen werden. Der Zugang zum Baum des Lebens wird versperrt, ewiges Anrecht zum Baum des Lebens und zum Schluss, sie wurden von Gottes Angesicht vertrieben und dann heisst es in Offenbarung 22,4, sie werden sein Angesicht sehen.
Das ist kein Zufall, meine lieben Freunde, dass das alles so zusammenhängt, schlüssig und wir sehen, weil wir den Anfang kennen, verstehen wir, was dann Gott schreibt und es macht uns umso freudiger, dem Ende entgegen zu schauen, weil wir wissen, Gott hat sowohl den Anfang wie auch das Ende in der Hand.
Wenn ich aber sage, die Schöpfung in 1. Mose ist nur Mythologie und Bildsprache, dann müssen wir das auch über die Offenbarung sagen. Wer A sagt, muss B sagen.
Wenn Gott Milliarden von Jahren braucht, um die Welt zu schaffen, wie lange braucht er wohl, um den neuen Himmel und die neue Erde zu schaffen? Vielleicht Trillionen Jahre. Viel Spass beim Warten.
Also wir merken, den Ansatz, den wir machen, auf 1. Mose 1 müssen wir konsequenterweise auch die Offenbarung machen. Wenn das erste Paradies nicht echt ist, wer sagt denn, dass der neue Himmel und die neue Erde echt ist?
Wer A sagt, muss B sagen und genau darum ist es sehr, sehr wichtig, wie wir an das Wort Gottes gehen, an sein Wort. Wir nennen Gott, nehmen Gott bei seinem Wort.
Bei der Schöpfung beginnt unser Verständnis von Gottes Wort und seiner Auslegung. Die Bibel legt sich selbst aus.
Seine Herren, wenn ich sie aussehe. Das Wort Gottes war zuerst und das Wort Gottes wird für immer bleiben. Wenn wir der Bibel glauben, dann ist das so. Wenn du glaubst, dass Gott die Welt geschaffen hat, dann hast du auch keine andere Wahl, als in der Bibel nachzulesen, wie er das gemacht hat.
Das ist seine Offenbarung, das ist sein Buch. Und weil die Bibel das einzige Wort Gottes ist, das er niederschreiben ließ, ist es umso wichtiger, dass wir das ernst nehmen, was Gott hier sah.
Beim Wort nehmen. Und jetzt kommt ein wichtiger Satz. Weil die Bibel vom Schöpfer selbst kommt, ist die Bibel die Autorität, wenn es um den Schöpfungsbericht geht.
Im Zweifelsfall hat die Bibel Recht. Im Zweifelsfall hat die Bibel Recht. Ich bin so aufgewachsen, viele aber nicht.
im Zweifelsfall hat die Bibel Recht und nicht umgekehrt. Im Zuge der Aufklärung im 18. 19. Jahrhundert kam so eine unglaubliche Welle an Bibelkritik über die Gemeinde, über die Gläubigen, über die ganze westliche Welt mit sehr, sehr viel Schaden.
Und im Zweifelsfall war die Bibel immer falsch. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, die Bibel ist falsch. Wenn mir etwas nicht passt, dann ist die Bibel falsch.
Wenn ich etwas nicht glauben kann oder will, ist die Bibel falsch. Diese Bibelkritik hat vor allem den Schöpfungsbericht angegriffen und alle Aussagen, die Jesus gemacht hat in den vier Evangelien.
Stichwort die Jesuskrise in den 70er Jahren. Da können wir dann sonst mal mehr dazu reden. So arg, dass der Bibelkritiker grundsätzlich davon ausgeht, dass alles, was in der Bibel steht, falsch ist, bis ich entscheide, was davon stimmt.
Boah! So erhebt sich der Mensch mit seinem Intellekt nicht nur auf die Ebene des Wortes Gottes, sondern macht sich selber zur Autorität über alles Wissen.
Jesus sagt, wir sollen glauben wie die Kinder. Wie die Kinder. wenn ich Gott nicht vertrauen kann mit geschlossenen Augen, will ich so einem Gott nicht nachfolgen.
Wenn ich meinen Gott hinterfragen muss unter jeder Ecke und alles, was er gesagt hat, dann habe ich ja keinen festen Halt für irgendetwas. Wenn ich etwas nicht verstehe, hat das Wort Gottes recht.
Und wenn ich nicht einverstanden bin, hat das Wort Gottes trotzdem recht. Es ist sein Wort. praktische Anwendung auch so für heute. So gehen auch die Ältesten und Pastoren der Axiom Bibel Zürich an die Bibel heran.
Also das ist wichtig, dass ihr das wisst. Wir investieren Stunden und Stunden und Stunden um uns mit dem Text, den Gott offenbart hat, zu beschäftigen. Weil wir haben alle Brillen, wir alle werden beeinflusst, so wie wir aufgewachsen sind, woher wir kommen, in welche Schulen wir gegangen sind.
Aber das Wichtige ist, wie orientieren wir uns an dem geschriebenen Wort. Weil wenn wir das nicht mehr haben, haben wir nichts. Und dann ist das Leben ein Elend. Die richtige Richtung und Reihenfolge.
Vom Schöpfer zu seinem Wort und von seinem Wort zur Wissenschaft. Bei der Schöpfung beginnt unser Verständnis von Wissenschaft. Und ich bin kein Wissenschaftler, ich bin Theologe, aber ich weiss, dass als Herrscher und Verwalter dieser Welt ist es unsere Aufgabe, als Menschen die Natur zu erforschen.
Echte Wissenschaft kommt von Gott. Sie kommt von Gott. Sie bemüht sich darum, Gottes Schöpfung zu erforschen, davon zu lernen, davon zu profitieren.
Sogar einige der Folgen des Sündenfalls können durch Wissenschaft wieder verbessert oder Schmerzen weggenommen werden. Das ist von Gott. Echte Wissenschaft kommt von ihm, somit ist Gott als Schöpfer auch die Grundlage der Wissenschaft.
Jetzt aber ganz wichtig, die Wissenschaft kann sich nur in dem Rahmen bewegen von dem, was ist. Nicht von dem, was nicht ist. Wissenschaft ist darauf angewiesen, dass man sich in Raumzeit und Raumzeit und Materie bewegt.
Doch weil Gott selbst ja Raumzeit und Materie geschaffen hat, ist die Wissenschaft nicht vollständig in der Lage zu verstehen, wie ist denn das alles gekommen, weil die Parameter ja noch nicht da waren, unter denen die Wissenschaft funktioniert.
Erst nach der Erschaffung von Himmel und Erde wurden die Gesetzmäßigkeit erschaffen, in denen sich die Wissenschaft bewegt. SI-Einheit gab es nicht vor 1. Mose 1.
Ich kann einem eindimensionalen Punkt lange erklären, wie es ist, als gerade in diesem zweidimensionalen Raum. Und als gerade kann ich nicht verstehen, wie ein Würfel im dreidimensionalen Raum unterwegs ist.
Wir befinden uns in verschiedenen Ebenen. Und während sich die Wissenschaft immer weiterentwickelt, revidiert, umformuliert, und das ist auch die Aufgabe von seriöser Wissenschaft, dass sie immer dran bleibt, steht das Wort Gottes da, von Ewigkeit zu Ewigkeit unveränderlich.
Es ist also nicht die Wissenschaft, die die Bibel bestätigt, sondern es ist umgekehrt. Alles muss sich an der Bibel messen, auch die Wissenschaft. Und das ist eine Glaubensfrage.
Glaubst du das oder nicht? Die Bibel ist kein wissenschaftliches Buch. Die Bibel erhebt auch nicht den Anspruch, alles ich, das ist ein Lehrbuch für die Wissenschaft.
Die Bibel sagt das nicht über sich. Die Bibel sagt über ein Leben nach Ingotseligkeit, da ist alles drin, was wir wissen müssen. Die Bibel sagt nie, dass es alles enthält über die Wissenschaft. Aber das, was die Bibel sagt, ist wahr.
Umso ist es auch beim Schöpfungsbericht. Beim Schöpfungsbericht ist die Bibel die Autorität. Und es ist nicht unsere Aufgabe, den Schöpfungsbericht so lange zu verdrehen und zu verbiegen und zu morgsen, bis wir irgendwelche Theorien hineinbringen, sondern wir beginnen bei der Schrift und aus der Schrift schauen wir alles andere an.
Aber mehr dazu im nächsten Mal. Und so beginnt auch bei der Schöpfung unser Verständnis von Wissenschaft. Das waren die ersten fünf Themen, wo wir uns entlangtasten.
und unsere Einleitung heute zu dieser Schöpfung, da wo alles beginnt, kommt auch langsam zum Ende. Wir haben so ein Aperoplättli erst zusammengestellt von Themen, aber ich hoffe, dass es mir gelungen ist, euch zu zeigen, hey, es ist ganz wichtig, was in diesen ersten Kapiteln steht.
Es wird ganz, ganz viel beeinflussen in unserem Leben. Die Schöpfung ist da, wo alles beginnt. Und so verstehen wir Gott, so verstehen wir uns, so verstehen wir Gottes Plan und wie alles seinen Anfang nimmt.
Die Predigten der Serie werden dann auch online geladen, dort könnt ihr sie unter der Serie die Schöpfung dann finden und es ist einfach mein Gebet, dass ihr Vertrauen fasst in die Schrift in diesem Bericht, dass ihr, ja, vielleicht ist viel auch Wiederholung, das ist auch gut, das brauchen wir, deshalb machen wir auch immer wieder Abendmahl, wir brauchen diese Wiederholung, aber dass wir im Glauben gestärkt werden und unsere Augen, ein Stück weiter geöffnet sind, für die Natur, die Gott geschaffen hat, aber vielleicht, dass wir auch nicht so fest oder so arg erschrecken, wenn mal wieder Böses, ja, wir Böses sehen, das ist auch kein Wunder, dass es das gibt, aber so können wir das einordnen.
ja, und letztlich ist auch der Wunsch, dass diese Predigtserie dein und mein Leben verändert, wie wir es am 6. September gehört haben, entweder zu Christus kommen oder wie Christus werden und dazu hilft uns die ersten drei Kapitel auf jeden Fall, Amen.