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Guten Morgen miteinander, schön, dass ihr alle hier seid.! Danke Alex, hast du mir den Wind aus den Segeln genommen, dass es heute länger geht?! Nein, nein, ich rede einfach viel schneller.
! Ja, mit dem Slide können wir starten. Das letzte Mal haben wir gesehen, warum der Schöpfungsbericht so wichtig ist.
Weil ganz vieles davon abhängt. Denn in den ersten drei Kapiteln lernen wir, wer Gott ist. Wir lernen, wer der Mensch ist.
Wir haben gesehen, wenn wir den Anfang der Bibel verstehen, dann verstehen wir auch das Ende. Wir verstehen, was Gott mit uns Menschen vorhat. Und wir verstehen auch, was unser Auftrag ist als Mensch.
Und wir haben ziemlich schnell gemerkt, warum diese ersten Verse auch so umkämpft sind und so umstritten sind, weil eben so viel davon abhängt.
Umso wichtiger ist es, dass wir uns so nah wie möglich an den Bibeltext halten und uns da Vers für Vers vorarbeiten. Die Predigt heute möchten wir starten, indem wir mal den ganzen Schöpfungsbericht komplett durchlesen.
Ich weiss, ihr habt das sicherlich schon einige Male gehört, einige seit sie Windeln hatten. Und trotzdem ist es wichtig, wenn wir uns so den Überblick verschaffen.
Nochmal 1. Mose 1, 1 bis Kapitel 2, Vers 3. Wie ihr ja wisst, ist die Kapitelunterteilung im Original nicht vorhanden. Weil der Schöpfungsbericht endet erst in 2, Vers 3.
Gut, ich lese aus dem Wort Gottes. Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer. Und Finsternis war über der Tiefe.
Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach, es werde Licht. Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war.
Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag. Und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend. Und es wurde Morgen ein Tag.
Und Gott sprach, es werde eine Wölbung mitten im Wasser. Und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser. Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung von dem Wasser und das oberhalb der Wölbung war.
Und es geschah so. Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend. Und es wurde Morgen ein zweiter Tag. Und Gott sprach, es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort sammeln.
Und es werde das Trockene sichtbar. Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde. Und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach, die Erde lasse Gras hervorsprossen. Kraut, das Samen hervorbringt. Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen. Nach ihrer Art, in denen ihr Same ist.
Und es geschah so. Und die Erde brachte Gras hervor. Kraut, das Samen hervorbringt. Nach seiner Art. Und Bäume, die Früchte tragen. In denen ihr Same ist. Nach ihrer Art.
Und Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend. Und es wurde Morgen ein dritter Tag. Und Gott sprach, es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht.
Und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren. Und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten.
Und es geschah so. Und Gott machte die beiden grossen Lichter. Das grössere Licht zur Beherrschung des Tages. Und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne.
Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten und zu herrschen, über den Tag und über die Nacht. Und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.
Und es wurde Abend. Und es wurde Morgen ein vierter Tag. Und Gott sprach, es soll das Wasser vom Gewimmel lebender Wesen wimmeln. Und Vögel sollen über der Erde fliegen, unter der Wölbung des Himmels.
Und Gott schuf die grossen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen das Wasser wimmelt nach ihrer Art und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art.
Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach, seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren. Und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde.
Und es wurde Abend. Und es wurde Morgen ein fünfter Tag. Und Gott sprach, die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art. Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art.
Und es geschah so. Und Gott machte die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art. Und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach, lass uns Menschen machen in unserem Bild. Uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen.
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Nach dem Bild Gottes schuf er ihn. Als Mann und als Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie. Und Gott sprach zu ihnen.
Seid fruchtbar und mehrt euch. Und füllt die Erde. Und macht sie euch untertan. Und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.
Und Gott sprach. Siehe, ich habe euch alle samentragende Kraut gegeben. Und es wurde Abend.
Es wurde Morgen der sechste Tag. So wurden Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet. Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte.
Und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.
Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. Soweit das Wort Gottes. Der Schöpfungsbericht ist im ersten Buch Mose eingebettet.
Das heisst, wir schauen uns jetzt mal kurz an, wie dieser erste Buch Mose, wie Genesis, aufgebaut ist. Und thematisch ist das ein ziemlich einfacher Aufbau.
Lässt sich so auch gut auswendig lernen. Zuerst vier Ereignisse und dann vier Personen. Also Kapitel 1 bis 11, die Schöpfung, Sündenfall, Sintflut, Turmbau zu Babel.
Und dann wird der Zoom einiges kleiner. Und dann werden in den letzten Kapiteln Abraham, Isaac, Jakob und Josef beschrieben. Also vier Ereignisse, vier Personen.
Diese Aufteilung hat gewisse Menschen dazu gebracht, zu sagen, Aha, die ersten vier Ereignisse, das ist Mythologie. Und die echte Geschichte beginnt dann bei Abraham.
Das ist dann die echte Geschichte von echten Menschen, die echt auf dieser Erde waren. Und die Begründung ist folgende. Die Juden brauchen auch eine Entstehungsgeschichte.
Die Babylonier haben eine. Die Ägypter haben eine. Die Juden brauchen halt auch eine. Und mit diesen vier Ereignissen ist ziemlich alles geklärt. Es wird geklärt, woher der Mensch kommt, warum es Böses gibt, warum es so viele verschiedene Völker und Ländereien gibt mit der Sintflut.
Und dann der Turmbau zu Babel erklärt, warum es so viele Sprachen gibt. So haben die Juden auch eine Erklärung, wie alle anderen Völker auch.
Es wird gesagt, mit Abraham beginnt dann erst das Echte. Also das ist dann wirklich passiert. Kapitel 1, wo dann die Schöpfung dabei ist, wird dann abgetan mit, ja, das ist halt Bildrede, das ist nicht wirklich passiert.
Und das ist sehr schade. Wenn wir 1. Mose aufgrund der Sprache mal anschauen, statt nur thematisch, dann sehen wir, dass 1. Mose das ganze Buch in Toledots aufgebaut ist.
Ich weiss nicht, ob ihr schon mal davon gehört habt, ein Toledot heisst die Generationen. Jeder Jude, der das im Hebräischen liest, ist sofort klar, 1. Mose ist nach den 10 Toledots aufgeteilt.
Also, dies sind die Generationen des Himmels und der Erde, dies sind die Generationen Adams, dies sind die Generationen Noas. Und so kommen 10 Auflistungen von Generationen.
Und wenn ihr genau hinschaut, sind die alle nahtlos. Und wo beginnen die Generationen in der Bibel? Sie beginnen bei der Generationen der Himmel und der Erde. Sie fangen nicht erst an bei Abraham, sondern sie beginnen bei der Schöpfung.
Es gibt also keine Grundlage anhand des Textes zu behaupten, erst mit Abraham hätte die Geschichte angefangen der Bibel, sondern von Kapitel 1 an. Dort beginnt die Geschichte der Menschheit.
Weil entweder es ist alles Mythologie oder es ist alles wahr. Es gibt keine Mischform. Der Text erlaubt keine andere Interpretation. So, das mal so ein bisschen zum grossen Überblick.
Doch jetzt wollen wir uns dem Schöpfungsbericht widmen, damit ihr seht, wie da etwas aufgebaut ist. Ich habe das da nochmal mit einem Bild dargestellt. Tag 1, Finsternis und Licht.
Tag 2, die Wölbung, also die Wasser werden geschieden. Dann Tag 3, die trockene Erde und die Pflanzen. Tag 4, Sonne, Mond und Sterne. 5 sind die Fische und die Vögel.
Und dann am 6. Tag alle Landtiere und auch die Menschen. So sind die sechs Schöpfungstage aufgeteilt. Vielleicht ist es euch beim Lesen aufgefallen.
Es ist im Deutschen nicht so eindeutig wie vielleicht in anderen Sprachen, vor allem auch im Hebräisch. Der literarische Aufbau von der Schöpfung ist ultraspannend.
Und wir werden das jetzt anschauen. Ich habe es mal so ein bisschen aufgeteilt, dass ihr das seht. Und wir beginnen hier. Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Und es endet mit dem Satz, denn am siebten Tag ruht er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte. Und wir sehen ziemlich gleich, wie diese Klammer geschaffen wird vom Vers 1, 1.
Und das ist der letzte, Kapitel 2, Vers 4, wie Gott geschaffen hat. Und es endet, aha, so hat Gott Himmel und Erde geschaffen.
Also es ist schön eingebettet, grammatikalisch und von der Struktur. Und es soll heute keine Lektion sein in hebräischer Grammatik oder semitischem Parallelismen.
Da wäre ich auch überfordert mit dem. Sondern wir wollen einfach beobachten im Text. Wir lesen hier, im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Dann kommen die sechs Schöpfungstage und dann so wurden die Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet.
Wenn du also wissen willst, wie Himmel und Erde geschaffen wurde, dann kannst du nochmal von vorne anfangen und das noch einmal lesen, diese sechs Schöpfungstage. Und warum die so aufgelistet ist, zeige ich euch dann nachher.
Dann beobachten wir weiter, dass wir lesen hier das Werk, das Gott gemacht hatte und hier, dass Gott es machte. Das ist nicht das gleiche Wort wie schaffen aus dem Nichts, sondern machen heisst, so wie wir zum Beispiel diesen Korb bereitgestellt haben, einfach eine Aktion getan.
Also das Wort schaffen, bara, ist oben und unten und da sehen wir, wie Gott es machte. Also Gott ist in Aktion getreten, als er Himmel und Erde geschaffen hat.
Und dann lesen wir dreimal am siebten Tag, am siebten Tag, am siebten Tag. Das ist im Hebräischen auch ganz wichtig, wenn etwas dreimal wiederholt wird. Am siebten Tag und deshalb ist der siebte Tag auch speziell.
Gott segnete den Tag und heiligte ihn. Das werden wir dann an einer späteren Predigt über die Ruhe sprechen, die Gott hier, ja, wie Gott geruht hat.
Und was auch dann halt ganz wichtig ist, sehen wir im Deutschen nicht, aber der erste Satz hat sieben Worte, hier sind zweimal sieben Worte und hier dreimal sieben Worte, das ist die Vollendung im Hebräischen.
Also es ist wunderschön grammatikalisch aufgebaut, alles hat Sinn und Zweck, alles ist so schön geordnet, wie die Schöpfung selbst auch, ist der Text, wie Gott es schreiben ließ, auch wunderschön geordnet.
Ich kann das sonst noch am Zischstück E-Mail anhängen, für die, die das noch ein bisschen genauer anschauen möchten. Also zusammengefasst, es ist so geordnet, wie auch die Schöpfung Gottes geordnet ist.
Es ist sauber, es ist Ordnung, es gibt eine Reihenfolge, es gibt eine Struktur. Was ist an welchem Tag dann geschaffen wurde? Also schön der Reihe nach aufgelistet.
Und wir merken ziemlich schnell, dass der Begriff Tag eine ganz wichtige Rolle spielt. Und wird groß diskutiert, nicht nur gestern, sondern auch heute, was heisst dann genau Tag?
Also der Begriff Jom. Hier haben wir den Begriff Jom, Tag, und ich habe nicht alles aufgelistet, aber wir können das sehen im Vers 5, zum Beispiel 8, 13 und so weiter.
Und es wurde Abend, es wurde Morgen, ein Tag. Es wurde Abend, es wurde Morgen, ein zweiter Tag, also ein Jom. Es wurde Abend, es wurde Morgen, ein dritter Tag, ein dritter Jom.
Also dieses Wort Jom ist ganz, ganz wichtig, dass wir verstehen, was ist mit Jom gemeint. Und seit Mose das geschrieben hat, etwa, ja, vor etwa dreieinhalb Tausend Jahren, hat man Jom Tag immer als ein 24-Stunden-Tag verstanden.
Erst seit etwa 150 Jahren sind Versuche dann, anhand von, ja, wissenschaftlichen, ja, Fundstücken und Datierungen, plötzlich hinterfragt worden, ja, heisst denn Tag wirklich Tag?
Oder kann Tag auch für einen langen Zeitraum stehen? Für eine ganze Periode? Und mit dem ist natürlich nicht gemeint, 20, 30 Tage, sondern ob man vielleicht Millionen, Milliarden Jahre da reinpacken könnte.
Deshalb ist auch der Begriff Jom ganz wichtig. Und so wurde dann auch im Alten Testament recherchiert, wo wird Jom benutzt, um einen Zeitrahmen zu beschreiben und nicht nur einen 24-Stunden-Tag.
Ich habe hier einfach zwei Beispiele, es gibt noch mehr, zum Beispiel Sprüche 25, 13. Da steht, wie die Kühle des Schnees zur Zeit oder eben zum Jom der Ernte.
Da wird also Jom benutzt, nicht nur für einen Tag, sondern für die ganze Erntesaison. Oder ein zweiter Mose 4, der Abschluss, haben wir ja, Entschuldigung, auch noch gesehen, vom Schöpfungsbericht, dies ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden, zur Zeit, also Jom, als Gott, der Herr den Himmel machte.
Also am Tag, an dem der Herr Himmel und Erde macht. Aha, das heisst, die sechs Tage sind in einem Tag komprimiert. Wir können also, Tag kann heissen, was immer wir möchten.
Es kann so viel, kann ein Zeitraum sein oder kann auch ein 24-Stunden-Tag sein. Und wir merken, das bringt dann den ganzen Schöpfungsbericht auf wackelige Beine.
Ja, was ist es jetzt? Ist es jetzt ein Tag, ein Tag oder sind es jetzt das lange Zeitalter? Und wer aber genau hinschaut, ich gebe euch ein Beispiel.
Wenn ich sage, etwas hat Jahre gedauert, wie lange meine ich damit? Vielleicht habe ich zwei Jahre für einen Termin am Strassenverkehrsamt gebraucht, dann ist das ja sehr lange.
Der Bau der chinesischen Mauer hat tausende Jahre gedauert. Also, indem ich einfach Jahre sage, meint das zwei oder mehr. Wenn ich aber sage, es hat zwei Jahre gedauert, bis ich meinen Abschluss hatte, habe ich eine Zahl vor dem Wort Jahre, dann meine ich etwas ganz Genaues, etwas Spezifisches.
Im zweiten Jahr des Königs Ahasias. Was ist da gemeint? Exakt am, ja, im zweiten Jahr. Jahr. Es ist also ganz, ganz wichtig, wer genau hinschaut, sieht, dass das Wort Jom im Schöpfungsbericht Tag immer, immer, immer mit einem Zahlwort versehen ist.
Ein Tag, ein zweiter Tag, ein dritter Tag. Und immer, wenn das so steht, im ganzen Alten Testament, ohne Ausnahme, ist immer ein 24-Stunden-Tag gemeint.
410-mal kommt das vor. Eine Zahl und Jom und es ist immer ein Tag gemeint. Dazu kommt noch, immer wenn Abend und Morgen zusammen aufgelistet werden, wie im Schöpfungsbericht auch, ist es immer ein normaler Tag.
38-mal. Immer wenn Abend oder Morgen mit Jom, mit Tag vorkommt, ist es immer ein 24-Stunden-Tag. Das kommt 23-mal vor.
und immer wenn Nacht und Tag zusammen aufgelistet werden, ist es immer ein normaler Tag gemeint. 52-mal kommt das vor. Also wir haben hunderte von Beispielen, dass wenn Jom, Tag, mit einer Zahl auftaucht, ist es immer ein Tag gemeint und nicht ein Zeitalter.
Wir müssen genau hinschauen, was der Text sagt. Und ich frage mich, wenn wir das alles zusammenzählen, was muss Mose noch schreiben, dass wir glauben, es ist ein Tag.
Es wurde Tag, es wurde Morgen, es wurde Abend. Ein Tag, der erste Tag, der zweite Tag. Sonne und Mond trennen zwischen Tag und Nacht. Das sind alles einzelne Tage. Also wenn ich etwas anderes als sechs normale Tage lesen will, dann muss ich Anpassungen machen in dem, was der Text sagt.
Und außerdem wäre halt nicht nur Mose und das Volk Israel, sondern alle anderen Bibelleser dreieinhalbtausend Jahre lang in die Irre geführt worden mit diesem Text, wenn es etwas anderes als echter Tag heissen würde.
Ja, ihr spürt, dass mir das etwas unter den Fingernägel brennt zu diesem Thema. Aber wir verlassen mal den Schöpfungsbericht hier im ersten Mose. Es gibt nämlich einen Bibelkommentar.
Vielleicht kennt ihr den, der ist extrem gut. Also das ist ein einziger Bibelkommentar, der ist auch absolut wahr in seiner Auslegung des Schöpfungsberichtes.
Ich habe den auch dabei, wenn ihr den haben möchtet. Die Autoren dieses Buches haben nicht nur keine Fehler gemacht, sondern ein inspirierter Kommentar geschrieben zur Schöpfung.
Das Buch ist das Neue Testament. Das Neue Testament zitiert ganz viel aus dem Schöpfungsbericht. Und diese Erklärungen und Zitate und Nutzung von diesem Schöpfungsbericht sind fehlerfrei inspiriert, weil es ist Wort Gottes.
Also schauen wir, wie legt das Wort Gottes das Wort Gottes aus? Was die neutestamentlichen Autoren inklusive Jesus selber über die Schöpfung sagen, das ist ja, was wir wissen wollen, weil sonst hätte Jesus es auch falsch verstanden und das geht nicht.
Ich habe hier eine Auflistung, ihr seht ganz viele Verse, ihr spürt jetzt dann bald auch den Ton, der darin herrscht. Es ist eine völlige, natürliche Referenzierung von der Schöpfung Markus 13, 19, denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie sie von Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, bis jetzt nicht gewesen ist.
Also ein Start, ein Ende von der Schöpfung. Apostelgeschichte, auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch, dass ihr von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist.
Römer 1, 20, denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als seine Göttlichkeit, wird von der Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien.
Kolosse 1, 16, wie letztes Mal, denn in ihm ist alles in den Himmeln und der Erde geschaffen worden. Das Sichtbare, das Unsichtbare seien es Thronen, Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.
Apostelgeschichte 17, zweitletztes da, der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Himmel, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt.
Und er hat aus einem, Adam oder Abraham, jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, in dem er festgesetzte Zeiten und ihre Grenzen, ihre Wohnungen bestimmt hat.
Und noch zum Schluss, Römer 5,14, aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose, kein Unterbruch, von Adam bis Mose, selbst über die, welche nicht gesündigt hatten, in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.
Und es gibt noch Dutzende weitere Bibelstellen im Neuen Testament, wo die Schöpfung als ein ganz normaler Fakt, als Realität und als Wahrheit erwähnt wird.
Das ist ganz wichtig, denn das Neue Testament korrigiert den Schöpfungsbericht nicht, es macht auch keine Anpassungen, keine Neuinterpretationen von der Schöpfung, es vergeistlicht auch die Schöpfung nicht, sondern die Schöpfung wird als geschehener Anlass in der Vergangenheit, so ist es passiert und so wird es auch da erwähnt.
So ist es passiert. So, das war jetzt ein längerer Ausflug zum Begriff Jom, Tag, der war aber wichtig, damit auch ihr versteht, warum wir als Aktion Bibelik Zürich, also auch die Ältesten der Gemeinde, für sechs Tage Schöpfung stehen.
Wir verstehen das, dass die Bibel das so sagt und uns ist auch bewusst, dass es Kinder Gottes gibt, die das nicht so sehen. Wir lieben dich, genau gleich.
Aber es soll niemand heute aus dem Saal nach Hause zu gehen, ohne gehört zu haben, was sind die biblischen Gründe, warum wir an eine Sechstageschöpfung glauben und nicht an sechs lange Zeitperioden.
Also ihr habt die Bibelstellen und die Begründungen gesehen. Der Vollständigkeit halber, aber wirklich nur kurz, wollen wir uns jetzt einige Schöpfungstheorien anschauen, weil eben dieser Tag Jom so wichtig ist und es ist keine Bibelschulvortrag, es ist kein Bibelschulvortrag, es ist auch seine Predigt und deshalb wollen wir den Teil sehr kurz halten, aber dass ihr versteht, was sind so die gängigen Ansichten, wie der Schöpfungsbericht angeschaut wird, wir lesen nicht alles im Detail, wir sehen einfach links, wie die Theorie heisst, die Beschreibung, wie man Zeit versteht, wie man Jom oder Tag versteht und was das dann für Schwierigkeiten gibt in der Konsequenz und das erste haben wir ja schon gesehen, der 24-Stunden-Tag versteht die Kapitel 1 und 2 als chronologische Reihenfolge und das sind die meisten ja auch die Vertreter einer jungen Erde, das heisst
Tausende von Jahren, aber nicht Millionen oder Milliarden und der Tag wird verstanden als 24 Stunden, die Hauptprobleme ist mit der Datierung und Vereinbarung mit wissenschaftlichen Daten, die das natürlich anders sehen, dass es nicht Tausende, sondern Milliarden von Jahren war.
Dann gibt es noch die Zeitaltertheorie, versteht die Schöpfung als einen Vorgang der über sechs Zeitalter, also jeder Schöpfungstag, steht für ein ganzes Zeitalter, wo Gott mehr oder weniger die Schöpfung begleitet hat oder nicht die Schöpfung, wo Gott die Evolution begleitet hat als Schöpfer, das ist so die Ansicht und für jedes Zeitalter steht unbegrenzt viel Zeit zur Verfügung, macht aber Probleme mit der Reihenfolge mit der Reihenfolge dann der Geschehnisse.
2. Mose 20,11 ich lese das einfach mal, da reden wir von den Zehn Geboten, in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, das Meer und alles was in ihnen ist und er ruhte am siebten Tag, darum segnete der Herr den Sabbat und heiligte ihn und dann kommt das Sabbatgesetz für die Juden.
Also nach sechs Tagen arbeiten kommt der siebte Tag, also das sind auch wieder dann gibt es der literarische Ansatz, der wird im Moment immer ein bisschen bekannter und berühmter, der besagt, es geht gar nicht um was genau da passiert ist, es geht einfach darum anzuerkennen, dass Gott am Anfang war.
Also das ist mehr literarisch wunderschön, wie ich gezeigt habe, alles ist schön gebüschelt und das ist dann die Abfolge und all das ist keine Erklärung über zeitliche Verhältnisse, es geht mehr um die Theologie und ja wir haben gesehen, rein aus der literarischen Struktur können wir nicht einfach die Tage ignorieren und sagen, es spielt keine Rolle.
Dann haben wir noch den vorherigen Schöpfung, der besagt, dass es schon vor 1. Mose alles schon mal gab, dass es schon mal eine ganze Welt gab, die Gott dann zerstört hat oder durch den Sündenfall kaputt gegangen ist und in 1. Mose 1, Vers 2 beginnt dann die Schöpfung 2.0 und wenn heute die Wissenschaft Dinge findet, die Milliarden von Jahren oder Millionen alt sind bezieht sich das auf die Schöpfung, die es mal früher gab.
Macht natürlich dann Schwierigkeiten mit der Erschaffung von Sonne, Mond und Sterne, vorher musste ja dann alles auch in der Dunkelheit passieren. Seht aber, diese Position hält aber für 24 Stunden Tagesschöpfung.
Also es waren schon 6 Tage, aber früher gab es alles noch einmal. Dann gibt es noch die Zweiphasentheorie, die unterscheidet zwischen Kapitel 1 und 2. Also Kapitel 1 ist ein Evolutionsprozess und erst Kapitel 2 ist dann der Schöpfungsprozess, wo Gott selber dann eingegriffen hat.
Das heisst, der Adam ist nicht in Kapitel 1 gemacht worden, das war so ein Hominoide, sondern der Adam wird ja erst Adam im Kapitel 2 genannt und dort nimmt das dann Form an.
Und dann gibt es noch die Gap-No-Gap-Theorie und viele weitere. Ich will euch da nicht durcheinander bringen, ich möchte euch einfach zeigen, es hängt sehr viel davon ab, wie wir dieses erste Buch Mose verstehen, diesen Schöpfungsbericht.
So, jetzt haben wir aber genug darüber geredet und Schöpfungstheorien und wir haben auch anhand von der Schrift gesehen, warum wir an 6 Tagen mal 24 Stunden glauben und das wird auch fortan in dieser Predigtserie die Ausgangslage sein.
Also wir wollen nicht jedes Mal dann wieder die verschiedenen Theorien und Varianten anschauen, sondern dass jetzt dieser Boden gelegt ist. Richtig. So.
Falls es auch jemand interessiert, ich habe natürlich auch alle Bilder und Zitate und Tabellen mit Fussnoten und Quellenangaben, falls ihr das nachher möchtet oder mich jemand Fact-checken will, das ist auch okay, das ist alles transparent.
Wir kommen jetzt zum ersten Tag und wir beginnen den Text hier, Vers 2 und die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Das Wort für Wüst und leer habe ich ja lange gehört als Kind, wenn es um den Aufräumzustand meines Zimmers ging.
Dein Zimmer ist ein Tohuwabohu, habe ich immer gehört und ich wusste nie, was das heisst. Ja, und tatsächlich heisst Tohuwabohu nicht, das heisst Wüst und leer, das heisst nicht Chaos, das ist noch wichtig.
Aber das ist jetzt ganz spannend, wenn wir diese Tabelle jetzt anschauen mit den Schöpfungstagen, denn Tohu heisst formlos und Bohu heisst leer.
Die Erde war also formlos und sie war leer. Tohu und leer. Tohu war Bohu. Und wir sehen im Tag 1 bis 3 formt Gott das Formlose und Tage 4, 5 und 6 füllt er das, was leer ist.
Das ist super spannend, also am ersten Tag, wo wir jetzt gerade dran sind, formt er das Licht aus dem Nichts, er formt die Wölbung, also unsere Atmosphäre und dann am dritten Tag formt er das trockene Land und dann Tag 4, 5 und 6 geht es ums Befüllen.
Der Himmel wird befüllt mit Sterne, Mond und Sonne, im Tag 5 wird Meer und Luft gefüllt und am Tag 6 wird die Erde befüllt mit Menschen und mit Tieren.
So schön, wie das auch wieder zusammenpasst, es war Tohu und Bohu und so beendete Gott die Formlosigkeit und beendete Gott auch die Leere, sodass er am siebten Tag dann ruhen konnte vor seinem Werk.
Also die Erde war wüst und leer und Finsternis war über der Tiefe. Das Licht wird erst im nächsten Vers geschaffen und Wasser war auch schon da, das lesen wir, er war über den Wassern, also schon mal die Lebensgrundlage ist schon mal geschaffen und dann heisst es der Geist Gottes, also der Ruach, das ist auch der Geist, der dann in den Erdmannsgöckel eingehaucht wird, dass er ein lebendiger Adam wird, das ist auch Ruach, der Geist Gottes, schwebte über dem Wasser.
Also wir merken, etwas Großes ist am Tun, es ist eine Vorbereitung auf das, was kommt und tatsächlich Gott sprach und Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht und Gott sah, dass das Licht, dass es gut war und Gott schied das Licht von der Finsteris und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht und es wurde Abend, es wurde Morgen, ein Tag.
Gott spricht und es ist da. Vorher war nichts, Gott redet und jetzt ist es da. Gott spricht das Licht in Existenz, das kann man sich nicht vorstellen, was das bedeutet.
Wir denken immer als Licht, es ist entweder Licht oder Finsternis, es gab kein Licht in dem Sinne wie da und Gott schafft es und jetzt ist es da. Und da ist noch keine Sonne, habt ihr genau gelesen, die Sonne ist noch nicht da und das Licht ist trotzdem da.
Das hat dann schon, ah nein, wie können wir das wissenschaftlich, nein. Der neue Himmel und die neue Erde, da heißt es, es wird hell sein, Licht sein und Sonne und Mond werden nicht mehr nötig sein und doch ist Licht da, weil Gott Gott des Lichts ist.
Gott kann Licht schaffen genauso und er sieht, dass das Licht gut ist und wir sagen, ja, ohne Licht wäre das alles, also wir auch, wäre ja niemand da. und Gott teilt das Licht von der Finsternis, Gott schiedt das Licht und das werden wir einige Mal sehen, nachher teilt er die Wasser oben und unten, dann teilt er das Land vom Meer und so teilt Gott und formt, damit er das nachher befüllen kann.
Hier steht, er nannte das Lichttag und die Finsternis Nacht und es wurde Abend, Morgen, ein Tag, vorher gab es Tag und Nacht nicht, jetzt gibt es vor Sonne, Mond und Sterne gibt es Tag und Nacht, Gott hat das so bestimmt und jetzt kommt noch der zweite Tag und Gott sprach, es werde eine Wölbung mitten in den Wassern und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den Wassern, wir schauen das gleich an und Gott machte die Wölbung und schied die Wasser, die unterhalb der Wölbung von den Wassern und die oberhalb der Wölbung waren und es geschah so und Gott nannte die Wölbung Himmel und es wurde Abend, es wurde Morgen ein zweiter Tag.
Also Gott hat zuerst Licht von Finsternis geteilt und jetzt teilt er die Wasser, die unten sind, mit den Wassern, die oben sind und er nennt das Wölbung oder Ausdehnung, einige Bibeln sagen Ausdehnung und das Wort steht sogar in der Elberfelder unten als Beschreibung für das Wort Wölbung, wenn man früher so ein Stück Blech nahm und man etwas Rundes aus Blech haben wollte.
Wie hat man das gemacht? Man hat einen runden Stein als Grundlage genommen und mit dem Hammer das Blech rundherum gehämmert und dann hatte man eben eine Wölbung, also eine dünne Schicht, die eine Hülle bildet.
genau das, wenn wir das mal anschauen, diese Hauchdünne Schicht, die unsere Erde umgibt, sehen wir dann, wir kommen noch auf den Wortlaut genau zurück.
Also ein Teil des Wassers bleibt unten und ein Teil scheidet er nach oben und in der Mitte ist die Wölbung und er nennt die, wenn wir jetzt auf der Erde sind und hochschauen, sehen wir die Wölbung und er nennt das Himmel.
Genau. Wissenschaftler haben mal berechnet, das Gewicht aller Wolken zusammen auf der Welt etwa 60 Milliarden Tonnen Wasser ist und das Wasser auf der Erde ist noch mal 20 Millionen Mal mehr wie die Wolken.
Also unfassbar, was da für gewaltige Macht im Einsatz war, um diese Wölbung zu schaffen. Da reden wir von Terraforming, für die, die etwas unter dem Begriff verstehen.
Gott formt förmlich den Planeten und wir gehen davon aus, dass die Atmosphäre, wie wir sie heute haben, nicht mehr die gleiche ist, wie vor der Sintflut. Da werden wir dann auch noch etwas dazu hören.
Aber so ist jetzt am zweiten Tag alles bereit für der dritte Tag, wo dann das Land geschaffen wird. Das sehen wir dann aber das nächste Mal. Und wir sehen jetzt dann auch die schöpferische Kreativität.
Jetzt ist Gott noch im Großen und ab dem vierten Tag sehen wir dann wie Gott bis in die kleinsten Details und so Pflanzen, wie wir gesehen haben, die Sonnenblume und ich werde dann auch deutlich mehr mit Bildmaterial arbeiten.
Bis jetzt, ich habe ja kein Foto, diese Wölbung entstand, aber von den schönen Pflanzen und den schönen Vögeln und den schönen Tieren werden wir einige Beispiele dann sehen.
Und wenn wir jetzt diesen zweiten Schöpfungstag so abschliessen, kommen wir uns doch sehr, sehr klein vor. Was da so passiert, auf kosmischer Ebene und irgendwo da sind wir bedeutungslose Menschlein, könnte man sagen.
Und es ist gut so, dass wir uns klein fühlen, wenn wir über Gott und seine Schöpfung reden. Und doch steht im Psalm 121, Vers 1-3 schreibt der Psalmist, ich richte meinen Blick empor zu den Bergen.
Woher wird Hilfe für mich kommen? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde geschaffen hat. Er bewahrt deine Füsse vor dem Stolpern.
Er, dein Beschützer, schläft niemals. Der Gott, Schöpfer des grossen Universums, kümmert sich auch um das Kleine.
Um dich und um mich. Wir sind Gott nicht egal. Er sieht dich persönlich. Er ist nicht irgendwo draußen im Weltall unpersönlich.
Er ist da in unserer Mitte. Und der größte Beweis dafür, dass wir, du und ich, Gott nicht egal sind, ist, dass er seinen Sohn und wenn wir das dann durchhabenden Schöpfungsbericht, werden wir noch etwas noch mehr hoffentlich darüber staunen, was es heisst, wenn der Sohn Gottes sich in Raum und Zeit hineinbegibt, um Mensch zu werden.
Gott, der nicht gebunden ist an Zeit, unterwirft sich als Sohn Gottes in der Erde. Jesus ist klein, er wird älter, Jesus kann leiden, Jesus blutet, Jesus weint, er unterwirft sich oder gibt all diese göttlichen Ausdruck seiner Eigenschaften aus, um auf dieser Erde sein Leben zu geben für dich und mich.
Und das bringt uns auf die Knie, zu wissen, wie Gott, der Schöpfer des Universums, sich um dich und mich kümmert. Lesen Sie Matthäus, wenn sogar ein kleiner Spatz nicht vom Himmel fällt, ohne dass umso mehr wir die Krone der Schöpfung, wie Gott sich darum kümmert.
Glaube nur, mein Freund, glaube nur. Und das ist eine grosse Möglichkeit, Gott als Erhalter, und da ist ja auch der Erntedanktag genau dafür da, Gott hat es nicht nur gemacht, Gott erhält auch alles.
Ob du ihm Dank gibst oder nicht, Gott erhält dich. Ja, dass wir dem Schöpfer danken, dass wir unsere Dankbarkeit auch ausdrucken können, dann beten wir halt in der Mensa vor den anderen Studenten für unser Essen, weil wir sind dankbar, dass wir was zu essen haben.
Helfen wir auch unseren Kindern, diese Dankbarkeit auszudrücken. Lass uns Dankbarkeit sehen, wenn wir die Schöpfung beobachten, wenn wir in den Himmel schauen, wenn wir Sterne sehen, Kids, schaut mal nach oben, wow, was für ein Schöpfer haben wir.
Singe hat jemand voll laut gesungen, ich dachte, die spinnt, und dann habe ich gehört, das ist ja ein geistliches Lied, dass die Frau da singt.
Ich habe aber nicht mitgesungen, das wäre wahrscheinlich noch eine schöne Sache gewesen. Ich möchte enden mit dem Satz aus dem Lied, ihr kennt den, Lob und Dank, Lob und Dank, Lob und Dank, Gottes Kinder sagen immer Lob und Dank.
Amen.