Gottes Antwort

Hiob - Teil 2

Prediger

Simon Hägele

Datum
1. März 2026
Predigtserie
Hiob

Passage

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Transkription

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Guten Morgen miteinander. Guten Morgen. So, die dritte Predigt zum Buch Hiob, Kapitel 38 bis 42.! Kapitel 38 bis 42.

! Weil du ihn physisch segnest, weil er so reich ist.

Und Gott lässt es zu, dass der Satan Hiob alles wegnehmen darf, dass ihm die ganze Familie wegstirbt, die Frau überlebt. Die Frau wendet sich gegen ihn und alles ist eigentlich gegen ihn, auch er hat körperliche Schmerzen.

Nur hat Gott dem Satan nicht erlaubt, dass der Hiob sterbt. Obwohl das der Hiob auch sich wünscht, dass er stirbt, damit das Leiden ein Ende hat.

Dann die zweite Predigt haben wir gesehen, dass Hiobs Freunde zu Hiob kommen und erst mal sieben Tage, sieben Nächte mit ihm trauern, schweigen.

Kein Wort sagen, das ist auch manchmal sehr gut. Wenn man mal gar nichts sagt und nicht gleich ein Bibelfers an den Kopf wirft. Aber wir sehen aber auch, dass die Freunde von Hiob vieles Gutes gesagt haben, aber die Glaubensprinzipien falsch auf den Hiob angewendet haben.

Sie haben eine Theologie gehabt, die sagt, dass Gott das Böse bestraft und das Gute belohnt. Und deswegen muss ja der Hiob böse gewesen sein, weil er ja leidet.

Aber das stimmt nicht. Der Hiob, wie nach dem Wort Gottes selber, war aufrichtig, war gläubig und er hatte keine versteckte Sünde. Und dann kommt ja auch der Elihu, wo auch vieles Gutes sagt.

Und der Hiob antwortet drauf. Und er bereitet den Weg vor auf Gott. Also, dass Gott reden kann. Weil der Hiob ja auch zu Gott sagt, ja, rede mit mir.

Ich will antworten. Also der Hiob sagt, ja, ich will mit dir reden, Herr. Warum ich jetzt leide? Das möchte ich dich gern fragen. Also sehr herausfordernd. Und zu dieser dritten Predigt hören wir ein Zitat von Christopher Morley, das es sehr gut zusammenfasst.

Weil es nicht um die Antwort geht, warum wir leiden, sondern um die richtige Herzenshaltung. Zitat Und das ist das, was der Hiob sieht in der heutigen Predigt.

Er sieht Gott. Er sagt in seinem Wort, ich habe nur vom Hörensagen über dich gehört, aber nun habe ich dich gesehen. Wir dürfen heute Morgen Gottes Wort haben vor uns.

In deutscher Sprache, wir dürfen es lesen. Was für ein Privileg. Der Text beginnt. Wir lesen nicht diese paar Kapitel.

Ich lese mal erstmal den ersten Vers. Da antwortete der Herr dem Hiob aus dem Gewittersturm und sprach. Und da geht es los. Mit Gottes Antwort. Dass Gott eben keine Erklärung gibt, so wie die Freunde oder der Elihu.

Die möchten die Situation erklären. Wir möchten auch eine Erklärung über das Leiden. Was macht Gott? Er offenbart sich. Das heißt, er zeigt sich. Hiob. Das ist der große Unterschied zwischen den Freunden und dem Hiob.

So, bevor wir noch weiter einsteigen, haben wir die Übersicht heute Morgen. Die drei Fragen. Also auf das fassen wir den Text zusammen.

Die drei Fragen, die Gott dem Hiob stellt. Kannst du meine Schöpfung erklären? Wir haben bei der Einleitung schon ganz toll über Gottes Schöpfung gesungen.

Dann die zweite Frage. Kannst du meine Schöpfung überwachen? Danach antwortet Hiob das erste Mal. Und drittens. Kannst du meine Schöpfung bezwingen?

Das ist die zweite Antwort danach von Hiob. Wir lesen also im ersten Vers, dass ein Sturm kommt.

Das ist nicht so toll, oder? Wenn ein Sturm kommt, ein Gewittersturm. Wir möchten lieber einen Sonnenschein. Es war ja jetzt diese Woche schön sonnig. 17 Grad. In Litauen minus 30.

Aber hier im ersten Vers lesen wir, ein Gewittersturm kommt. Also Gott zeigt sich auf verschiedene Arten und Weise. Wir haben hier ein paar Beispiele.

2. Mose 19, 16 bis 19. So sprach er zu Israel auf dem Berg Sinai. Also vom Berg her. Dann Jahrhunderte später zu Elia.

Und der Hesekiel sah die Herrlichkeit Gottes in einem Sturm. Und hörte die Stimme Gottes, die zu ihm sprach. Hesekiel 1 bis 2. Also wir sehen hier, Gott hat ein paar Mal schon so gesprochen.

Und hier noch einmal zu Hiob. Und das hat eine Wirkung, oder? Wenn Gott aus einem Gewittersturm zum Hiob redet, da wird der Hiob ganz klein und hört zu.

Hört ganz genau zu, was jetzt Gott zu sagen hat. Also er wird empfänglich für die Botschaft Gottes. Das Spannende ist, dass der Herr, also das Gott, in diesen drei Fragen, das sind 77 Fragen und göttliche Kommentare.

Das ist eigentlich die vollkommene Zahl. Wie viele Mal sollen wir vergeben? 7 mal 70. Und hier 77 Fragen und göttliche Kommentare, die Gott gibt. Also eigentlich eine komplette Antwort, könnte man sagen, die Gott hier gibt.

Weil der Hiob ja in Hiob 13, 22 gesagt hat zu Gott, dann rufe mich, ich werde dir antworten. Also hat Hiob den Herrn herausgefordert.

Und jetzt reagiert Gott auf diese Herausforderung. So, die erste Frage. Kannst du meine Schöpfung erklären?

Diese erste Frage, die beschäftigt sich mit Gottes Macht und Weisheit bei der Erschaffung vom Universum.

Der Hiob war nämlich überzeugt, als er geredet hat in den vorherigen Predigten, in seinen Texten, dass sein Reden, also die Reden vom Hiob voller Weisheit waren, voller Erkenntnis, dass er alles wusste über Gott.

Aber hier lesen wir im Vers 2, wer verfinstert da den Ratschluss mit Worten ohne Erkenntnis? Also Gott spricht hier, ja wer redet hier ohne Erkenntnis?

Also anders gesagt, warum leugnest du mit deiner Unwissenheit meine Vorhersehung? Wir müssen hier nicht verwechseln oder nicht falsch verstehen, dass Gott hier den Hiob seine Integrität oder Aufrichtigkeit infrage stellt.

Der Hiob war gläubig, aber der Hiob hat hier eben Gott infrage gestellt. Und hier ab den Vers 4 bis 7 beginnt Gott mit der Erschaffung der Erde.

Und er vergleicht sich hier mit einem Baumeister oder einem Bauarbeiter, der das Gelände vermisst, die Maße absteckt, das Fundament gießt, den Grundstein legt und das Gebäude errichtet.

Also Gott als Baumeister von der Schöpfung. Und wir lesen im Vers, im Kapitel 1, Vers 6 und Kapitel 2, Vers 1, dass sogar die Engel im Chor sangen, als die Sterne gemacht wurden.

Das können wir uns gar nicht vorstellen, aber Gott weiß das noch ganz genau und stellt es hier dar. Aber Hiob war nicht dabei, oder? Bei der Schöpfung. War der Hiob dabei? Nein, natürlich nicht.

Wie kann der Hiob dann behaupten, dass er so viel weiß über Gott? Von Anfang an hat Gott geplant, dass die Welt, dass die Schöpfung ein Garten voller Freude und Schönheit sei.

Aber dann kam der Sündenfall, wir wissen das, und die Menschheit ist voller Selbstsucht. Die Menschheit verschmutzt das Land, die Luft, Wasser, den Weltraum und verwüstet Gottes Schöpfung.

Der Mahatma Gandhi, ich zitiere hier leider, er hat leider recht, er sagt, die Welt bietet genug für die Bedürfnisse der Menschen, aber nicht genug für ihre Gier.

Also die Gier der Menschen, die hat nie genug. Wie es in den Sprüchen heißt, das menschliche Auge hat nie genug. Also Totenreich und Abgrund hat nie genug, so wie das menschliche Auge. So viel zur Schöpfung.

Dann hier, ich habe ein Bild mitgebracht, genau das ist die Erschaffung der Erde. Dann Verse 8 bis 11, wendet sich der Herr von der Schöpfung der Erde zu der Schöpfung des Meeres.

Dass er das Meer zusammengestrickt hat, interessantes Wort, Vers 8. Und er hat es wie ein Baby beschrieben, wo aus dem Mutterleib kommt.

Wer hat all dies getan? Das war der Herr. Also Gott fragt hier immer wieder den Hiob, ja, wer hat das getan? Das sind eigentlich rhetorische Fragen, oder? Wo natürlich der Hiob nichts sagen kann.

Er kann nicht sagen, ja. Du hast schon ein bisschen recht, aber ich habe auch ein bisschen recht. Nein, der Herr ist der einzige Schöpfer. Nächster Aspekt von der Schöpfung ist die Sonne.

Verse 12 bis 15. Und der Herr stellt sich hier als General dar, und er seine Truppen befehligt. Also die himmlischen Herrscharen, seine ganze Macht.

Hat der Hiob befohlen, wann die Sonne aufgehen soll? Die die Dunkelheit vertreibt? Nein. Und hier danach, Verse 16 bis 24, kommen nochmal elf Fragen.

Wir gehen das nicht einzeln durch, aber sie beziehen sich auf diese unermessliche Dimension von der Schöpfung. Das können wir uns nicht vorstellen, wie das alles funktioniert. Und heute mit dem Internet, mit allem Wissen, wissen wir natürlich im Vergleich zum Hiob viel mehr.

Wir können viel mehr nachschauen, und doch weiß Gott noch viel mehr als wir. War der Hiob jemals in den Tiefen des Meeres spazieren gegangen, wie es hier heißt im Text, oder die Pforten der Unterwelt besucht?

Nein. Nur Gott hat das getan. Verse 19 bis 21 fragt Gott Hiob, ja, hast du Westen, Osten und Westen berechnet, den Abstand, oder die Höhen und Tiefen, den Schnee, den Hagel gespeichert?

Vers 22, 23. Und Hiob muss hier immer eigentlich mit Nein antworten. also wir sehen hier auch ein bisschen die Ironie von Gott, oder?

Dass er das immer wieder fragt, ja, warst du da dabei? Ist doch klar, er war nicht dabei. Aber das hat, glaube ich, der Hiob gebraucht, diese Ironie und diese starken Fragen, um seinen Stolz zu durchbrechen.

weil der Hiob dachte immer noch, ja, ich habe doch recht, ich habe doch die Erkenntnis, ich weiß doch alles über Gott. Und das bringt ihn immer mehr auf die Knie zur Buße.

Wie viel wusste Hiob über den Regen? Vers 25, 28. Kannst du seine Herrschaft auf der Erde festsetzen?

Vers 33. Also all diese Fragen um die Schöpfung. Zur ersten Frage, kannst du die Schöpfung überwachen?

Kannst du die Schöpfung genau erklären? Erste Frage. Kannst du die Schöpfung erklären, wie das alles geht, dieser Zusammenhang?

Also ein bisschen ein heiliger Sarkasmus in Gottes Wort hier. Dann Verse 34, 38. Geht es um die Wolken?

Wer gibt den Befehl, dass die Wolken kommen, dass die Wolken sich bilden, dass der Regen kommt, wenn es trocken ist, dass es dort regnet, wo es trocken ist, dass es genug Wasser hat? Und wie sie heißt, konnte Hiob die Wolken inventarisieren und sie wie Krüge umkippen, um den Regen kommen zu lassen.

So, die zweite Frage, die wir uns anschauen. Genau. kannst du meine Schöpfung überwachen? Kapitel 38, 39, 39 bis 30.

Und hier geht es jetzt um verschiedene Tiere. Die Löwin, die Ziege, Hirschkuh, Wildesel, Wildochse und Pferd. Und fünf Vögel, Rabe, Strauß, Storch, Falke und Adler.

Also ganz verschiedene Vögel, verschiedene Wildtiere. wo jetzt der Hiob, ich weiß nicht, wie er es gesehen hat, es hat ihm Gott irgendwie gezeigt, er hat es sehen können, dass er sich das richtig vor Augen führen kann.

Und der Herr fragt ihn, ja, wie leben denn die Tiere und wie kannst du dich um sie kümmern?

Kannst du dich um sie kümmern? Und natürlich lautet hier wieder die Antwort Nein von Hiob. Wir sehen hier die Löwenjungen, das ist Verse 39 bis 41 vom Kapitel 38.

Wusste Hiob, wie die Löwenjungen oder junge Raben gefüttert werden, wie die zum Fressen kommen? Wusste das der Hiob?

Weiß der Hiob, dass sie Hunger haben? Wo sie das Futter zu suchen haben? Woher wissen die das? Die Raben wussten, dass die Löwen den Kadaver zurücklassen und sie dann noch den Rest fressen können?

Und es sind ja unreine Tiere, die Raben, oder? Dann wechselt hier der Hiob, das ist eine große Ziege hier, die ist auch noch schwanger. Gott wechselt das Thema vom Tod zum Geburt, also von dem Kadaver zur Geburt und hier sehen wir eine Schwangere, eine trächtige Ziege oder Rehe kommen hier auch vor.

Ja, wer hat diesen Ziegen gesagt, wie das geht, wie das funktioniert, dass man Junge bekommt? Wer hat es denen gesagt? dann Verse 5 bis 8, der Wildesel oder Ohrnager genannt, der ist in völliger Wildnis und überlebt ohne menschliche Hilfe, natürlich viele andere Tiere auch, aber wer hat es ihm beigebracht, dass er für sich selber sorgen kann, selber völlig losgelöst von allem fressen findet, also Einzelgängern in diesem Tierreich, Verse 9 bis 12 und die sich auch sehr gerne den Menschen weigern, sich unterzuordnen, die Esel, sind stur.

Und der Herr sagt hier, nun Hiob, wenn du mit diesen Tieren keinen Erfolg hast, wie willst du Erfolg haben, wenn du mich vor Gericht triffst? und wie, für wie stark hältst du dich?

Also zum Sagen, hey, ich bin der Herr, ich habe alles in der Hand, auch diese wilden Tiere, was willst du gegen mich sagen oder was möchtest du sagen? Dann auch ganz schöne Tiere hier, Verse 13 bis 18, dann kommt er von diesen wilden Tieren zu den Vögeln, zum Storch, also Pfau oder Strauß und der Herr stellt hier keine Fragen mehr, sondern er erinnert Hiob daran an diese bizarre Anatomie, also wie das überhaupt geht, dass ein Vogel so aussehen kann, ob vielleicht der Hiob eine Erklärung hat, er weiß ja so viel.

So, die Vögel, dann das Pferd oder genau, hier ist noch der Strauß, dann kommt Gott zum Pferd, eigentlich das Schlachtross, Verse 19 bis 25, ein Tier, das im Mittelalter oft eingesetzt wurde, auch für die Ritter, die dann mit Säunegeschwindigkeit auf dich zurennen, zu galoppieren, dass du eigentlich wegrennst oder wegfliegst, wenn sie auf dich treffen.

Die wurden sehr geschätzt, sehr bewundert, es ist kein Arbeitspferd, aber man könnte sagen, das ist etwas Furchteinflößendes, wenn man die Trompeten hört, die Armee voranrücken und solche Pferde, es ist schon gewaltig.

also hier das Pferd. Gott endet die erste Parade mit zwei Vögeln. Das ist nämlich der Falke, Verse 26 bis 30 und hier auch die Frage wieder an Hiob, ja wer gibt diesen Vögeln den Instinkt und das Wissen ein Nest zu bauen, irgendwo in einem Felsen, dass es nicht runterfällt, dass nicht alles kaputt geht und auch hier der Adler, wer hat ihm gesagt, dass er seine Nester hoch über den Klippen über Gott, ja, nicht über Gott, bei den Klippen bauen soll.

Gott hat ihm scharfe Augen gegeben, dass er von ganz weit oben eine Maus sieht und die Beute sich von weit oben herab schürzt und dass es alles klappt, wie kann er das berechnen?

Also ohne Frage, es ist klar, es ist logisch, dass Hiob hier keine Antwort hat. Also er ist ratlos, der Hiob kann hier nichts antworten. Wir lesen hier von Hiobs erster Antwort, Verse 1 bis 5 vom Kapitel 40, ich lese die vor aus der Schlachtübersetzung, weiter redete der Herr mit Hiob und sprach will der Tatler dem Allmächtigen hadern, wer Gott zurechtweisen will, der antwortete ihm, der antwortete nun.

Da antwortete Hiob dem Herrn und sprach, siehe, ich bin zu gering, was soll ich dir erwidern? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen. Ich habe einmal geredet und konnte nichts antworten und noch ein zweites Mal und ich will es nicht mehr tun.

Also Hiob, der nicht mehr antworten möchte, möchte der Hiob hier weiter fragen, weiter streiten?

Nein, er ist sprachlos. Er kann nichts mehr sagen. Siehe, ich bin gering, sagt er, er ist unbedeutend, unwürdig, so fühlen wir uns, vielleicht auch beim ersten Mal, wenn wir zum Glauben kommen, wenn wir merken, ich bin ein Sünder, ich brauche den Herrn Jesus, ich brauche Vergebung, wenn zum ersten Mal unsere Augen aufgetan werden, durch das Gesetz, durch das Wort Gottes, wo wir einfach nur zu Gott kommen können, zu Jesus.

Da fühlen wir uns unbedeutend, unwürdig, gering, aber der Herr erbarmt sich über uns, über den Hiob. Eigentlich sagt der Hiob, ich habe kein Recht mit Gott zu streiten.

Also Hiob merkt, ich darf Gott eigentlich gar nicht fragen, ich darf mit ihm gar nicht streiten. Der Hiob, also das mit dem Mund, den Mund bedecken mit der!

das hat der Hiob im Kapitel 21, Vers 5 gesagt, zu seinen Freunden, dass sie schweigen sollen, also den Mund bedecken mit der Hand. Und das macht der Hiob jetzt selber auch.

Das lesen wir in Sprüche 30, Vers 32, ob du töricht gehandelt und dich überhoben hast, oder ob du recht überlegt hast, lege die Hand auf den Mund.

Also das ist so ein Zeichen. Dann Römer 3, Vers 19, wir wissen aber, dass das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf das jeder Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei.

Das Gesetz macht uns sprachlos, das Gesetz zeigt uns auf, wie wir sind, was wir tun sollen. Und was richtig und falsch ist, die drei Punkte. Und hier beim Hiob muss schweigen, sein Mund wurde gestopft.

Solange wir nicht vor Gott verstummen, kann er nichts für uns tun. Was getan werden muss, also der Hiob muss wieder aufgerichtet werden, er muss ja widersprechen.

Aber solange wir uns verteidigen, solange wir gegen Gott streiten oder mit ihm streiten, kann er nicht für uns und in uns wirken, um seinen Plan durch uns zu verwirklichen.

Also wenn wir in der Rebellion gegen Gott sind, in dem Streit, dass wir etwa Anklaben haben gegen Gott, da können wir Gott nicht erleben oder er wirkt nicht in uns.

Der Hiob ist aber noch nicht am Ende. Wir können hier meinen, Ja gut, der Hiob ist jetzt besiegt, die Hiob schweigt jetzt. Nein, er ist noch nicht ganz gebrochen. Jetzt kommt nämlich die dritte Frage, die der Herr stellt.

Kannst du meine Schöpfung bezwingen? Und hier sehen wir jetzt die zwei Tiere von Ägypten. Tut mir leid, Matt, dass hier Ägypten vorkommt. Das ist nämlich der Behemoth und der Leviathan.

Wir steigen hier gleich ein. Anstatt den Hiob wieder erneut mit der ganzen Fülle seiner Schöpfung zu konfrontieren, wählt Gott hier jetzt zwei Geschöpfe aus und fordert den Hiob auf, dass er sich mit diesen zwei Tieren Geschöpfen auseinandersetzt.

Gott eigentlich sagen, als würde Gott sagen, mein ganzes Universum ist dir offensichtlich zu viel. Der Hiob hat ja Nein gesagt bei jeder Frage.

Aber hier sind zwei meiner besten Geschöpfe. Was kannst du mit ihnen anfangen? Das ist eigentlich das, was Gott hier sagt. Und wir sehen hier, dass es jetzt ihr eben auch nicht mehr wie bei den ersten Fragen um die Macht Gottes geht, sondern um die Gerechtigkeit Gottes.

Hiob 40 Vers 8 Willst du mein Rechtsurteil zunichte machen, mich schuldig sprechen, damit du gerecht seist? Warum steht es hier?

Weil der Hiob in Hiob 6 29 gesagt hat, dass Gott ungerecht handelt. Haben wir gesehen in den letzten Predigten. Ja, warum ist der Ungläubige glücklich und zufrieden?

Warum hat er alles? Das ist doch ungerecht. Also der Hiob sagt es Gott. Gott, du bist ungerecht. Und hier sehen wir, dass Gott jetzt nicht mehr das Universum zeigt, sondern die besten Geschöpfe, die zwei.

Und dass eben Gott das versäumt habe, die Gottlosen zu richten. Hier fragt jetzt Gott den Hiob, hast du die nötige Kraft, um meinen heiligen Zorn zu haben und die ungerechten Sünder zu richten?

Wenn ja, dann fang mal an, sie zu richten. Also dass der Hiob eigentlich an Gottes Stelle tritt und Gottes Aufgaben übernimmt. Genau, bevor Gott den Hiob auf die Sünder loslässt, hat Gott den Hiob gebeten, dass er Gottes majestätische Gewände anzieht und an zwei seiner schönsten Geschöpfe, wir sagen jetzt hier, also einige Ausleger sagen das Nilpferd Behemoth und das Krokodil Leviathan.

Könnte man so verstehen, also dass jetzt hier der Hiob sich an diesen zwei Tieren übt, die zu bändigen, weil die Frage heißt ja, kannst du meine Schöpfung bezwingen?

Kannst diese zwei Tiere, das Nilpferd und das Krokodil bändigen? Mach das mal. Also Gott sagt hier, wenn du das kannst, diese zwei Tiere, nur die zwei Tiere, nicht das ganze Universum, wenn du die zwei Tiere bändigen kannst, dann bist du qualifiziert, das Urteil zu fällen, was gerecht ist und was nicht gerecht ist.

Erst dann schauen wir uns das Nilpferd an. Ich sage das Wort brutal nicht mehr, habe ich gelernt, aber es ist so ein eindrucksvolles Tier, oder?

Ein schreckliches Tier, ein ganz süßes Tier im Zoo oder im Zolli. Also hier Verse 15 bis 24, das Nilpferd, weil diese Beschreibung passt einfach sehr gut zum Nilpferd, dass es ein Nilpferd ist, also Behemoth.

Im Hebräischen, in der Transliteration, also Übersetzung, ist es das Supertier, Behemoth, das Supertier.

Also so bedeutet das. Natürlich heute nicht mehr, oder es ist heute, heute kann man es leicht bezwingen, wir haben moderne Waffen, wir haben moderne Mittel, aber dazumals mit Pfeilen, mit Speeren, ein gefürchteter Feind, das Nilpferd.

Gott erinnert hier den Hiob daran, dass sowohl das Nilpferd als auch die Menschen erschaffen wurden, Vers 15. Und doch hat Gott Menschen und Tiere unterschiedlich gemacht.

Das Nilpferd frisst Gras und ist stark und mächtig. Der Hiob aß eine Vielzahl von feinen Speisen und war schwach und unfähig.

mit dem Nilpferd zu kämpfen. Also auch hier die Frage, nein, natürlich nicht. Hiob kann nicht gegen das Nilpferd kämpfen, das ist unmöglich. Das Nilpferd faulenzt im Fluss, versteckt sich unter Wasser, ernährt sich von der Vegetation, die von den Hügeln heruntergespült wird, während der Mensch hart arbeiten muss und sich das tägliche Brot verdienen muss.

Also hier diese Unterschiede. Und hier fragt wieder der Herr, nun Hiob, kannst du dieses große Tier fangen und unterwerfen, bezwingen?

Kannst du das? Wenn ja, dann werde ich dir glauben, dass du sehr viel Weisheit und Macht hast, die Welt gerecht zu richten. So, das Nilpferd, sagen wir mal, das war ein Nilpferd.

Dann, das Krokodil, Kapitel 41, 1 bis 34, wir nähern uns dem Ende vom Buch. Im hebräischen Leviathan, sich winden, sich krümmen, bedeutet das, also Leviathan.

Und Menschen verwenden das Wort, um auch Wörter wie Sehungeheuer zu beschreiben, wo angeblich im Mittelwehr lebten. Psalm 104, 25 bis 26, könnte auch Wale oder Delfine auf sich beziehen.

Und die Juden haben das Wort gebraucht, Leviathan, um ihre Feinde zu beschreiben. Insbesondere Ägypten, Psalm 47, 74, 13 bis 14.

Und auch in Offenbarung 12, Vers 9, wird Satan als die alte Schlange bezeichnet. Und der Herr fragt hier den Hiob, ja, kannst du den Leviathan fangen?

Also das Krokodil, sagen wir mal. Also sehr wahrscheinlich, ich glaube, dass es ein Krokodil war. Und was wirst du mit ihm machen? Was wirst du mit ihm anfangen? Was wirst du mit ihm anfangen, wenn du ihn gefangen hast?

Wirst du ihm zu deinem Haustier machen? So ein Krokodil, mach das mal. Egal wie liebenswert er auch sein mag, Vers 3 bis 5, und die Händler wollen ihn dir nicht abkaufen, Vers 6, und wenn du versuchst, ihn zu dressieren, wirst du schnell aufgeben und es nie wieder versuchen, Vers 8 bis 9.

Gott zieht hier eine praktische Schlussfolgerung. Wenn du mit dem Krokodil nicht fertig wirst, wie willst du dann jemals vor mir bestehen? Vers 10 bis 11. Also wie will der Hiob vor Gott bestehen?

Es ist unmöglich, wenn er nicht mal vor dem Krokodil bestehen kann. Das Kapitel 41 schließt mit der Beschreibung vom Zorn und Mut vom Leviathan.

Und eben, dass die Menschen vor so einem Viech eigentlich fliehen. Also wenn man das sieht, man flieht doch dann. Oder man hat es als Handtasche. Heutzutage.

Nicht mehr. Genau. So, Hiob Hiobs zweite Antwort. Wir meinen eigentlich, er schweigt doch hier, aber der Hiob antwortet das zweite Mal. Das ist Kapitel 42, 1 bis 6.

Der Hiob weiß, dass er besiegt ist. Also hier, es gibt ihm noch den letzten Stoß. Verse 1 bis 6. Siehe, die Hoffnung auf ihn wird getäuscht, wird man nicht schon bei seinem Anblick hingestreckt.

Genau. Also diese Verse dann, das ist unmöglich, dass der Hiob diese zwei Tiere bezwingen kann. Also es gibt keine Möglichkeit mit Gott zu streiten, sich mit Gott anzulegen.

Der Hiob zitiert Gottes eigene Worte, er demütigt sich vor ihm, also er gibt zu, dass er besiegt ist, dass er nichts mehr sagen kann, dass Gott Recht hat und dass er anerkennt, dass Gott alle Macht hat und Gerechtigkeit hat und hatte bei der Ausführung seiner Pläne.

Auch eben das Leben von Hiob, dass er leiden musste. Gott ist gerecht, auch selbst dann, wenn der Hiob gelitten hat. Der Hiob gibt zu, dass seine Worte falsch waren und dass er über Dinge gesprochen hat, die er nicht verstand.

Das ist schlimm für uns, das möchten wir nicht, wir möchten doch alles wissen. Das sehen wir bei Kindern, wenn sie immer warum fragen, ja, aber warum? Ja, manchmal gibt es keine Antwort.

Hiob zieht auch seine Anschuldigungen zurück, dass Gott ungerecht sei und ihn nicht fair behandelt hätte. Und er anerkennt, dass Gott gut ist, richtig ist und dass der Mensch Gott akzeptieren muss durch den Glauben.

Weil der Hiob zu Gott gesagt hat, ich kann die Fragen nicht beantworten. Ich kann nur meinen Stolz bekennen, mich demütigen und Buße tun. Wir haben doch eigentlich was anderes erwartet, oder?

Wir haben eigentlich die Antwort erwartet auf das Leiden. Warum musste der Hiob leiden? Aber hier sehen wir, es braucht die richtige Herzenshaltung, die richtige Beziehung zu Gott. Weil wenn Gott sich zeigt, wenn Gott sich offenbart, dann schweigt der Hiob.

Dann lösen sich auch alle Fragen! Hiob in nichts auf. Der Charles Spurgeon hat gesagt, Zitat, die Tür der Buße öffnet sich zur Halle der Freuden oder der Freude.

Und das trifft auf den Hiob zu. Der Hiob kapituliert vor Gott, das müssen wir auch. Wir müssen heute auch wieder vor Gott kapitulieren, vielleicht mit unseren Fragen, mit unseren Anklagen.

Wir dürfen Gott Dinge fragen, wir dürfen auch klagen vor Gott. Herr, warum muss ich das erleiden? Aber niemals Gott anklagen. Auch wir haben diese Tür, die bereitsteht für die Freude, wenn wir Buße tun.

Was für eine Zusage. Also im Höhepunkt vom Buch Hiob wird Hiob der Sünder zum Diener Gottes.

Das ist Verse 7 bis 9 Kapitel 42. Viermal in diesen Versen nennt Gott Hiob mit diesem besonderen alttestamentlichen Titel mein Diener.

Also Gott nennt den Hiob mein Diener. Das ist ein Titel. Und wie diente Hiob Gott? Indem er Leiden trug, Gott nicht verfluchte und damit den Teufel zum Schweigen brachte.

Das ist immer zurück zu dem Anfang der Teufel wollte beweisen, dass der Hiob nur gläubig ist, weil er reich ist. Das konnte der Teufel nicht.

Aber der Hiob, der Diener wurde zum Fürsprecher. Gott war zornig auf die drei Freunde von Hiob, weil sie nicht die Wahrheit gesagt haben oder hatten über Gott.

Und der Hiob betet jetzt für seine Freunde. Er betet für den Segen und dass Gott ihnen vergibt.

Wir lesen hier ab Vers 10, dass der Kapitel 42 das Leben von Hiob wendet.

Und das kommt durch die Reue, das kommt durch die Umkehr. kann Gott den Hiob wieder segnen. Also Gott gibt den Segen, er gibt aber auch das Leid. Wir verstehen nicht, warum.

Der Hiob hatte am Ende doppelt so viel wie zuvor. Er hatte 20 Kinder, 10 bei Gott und 10 in seinem Haus. Er war mit seiner Frau wieder vereint. Die Freunde und Verwandten brachten ihm Geld für einen Wiederaufbau Fonds.

Und er hatte ganz viele Zuchttiere, wie wir es hier lesen. Und diese doppelte Formel, dass alles doppelt zurückkam auf Hiobs Leben, das gilt auch für sein Alter.

Er war 70 Jahre alt und wurde dann noch viel älter als im Vers 16. 140 Jahre alt, lebenssatt und Hiob starb alt und lebenssatt.

Alt und lebenssatt zu sterben war das Ziel von jedem Menschen. Oder das ist doch das Ziel. Das bedeutet aber mehr als ein langes Leben. Das bedeutet ein reiches und erfülltes Leben, das gut endet.

So starb eben auch der Abraham und der Isaac und auch König David. Aber das ist in Gottes! Hand. Gott kann das schenken oder auch nicht. Wir dürfen hier keinen falschen Schluss ziehen vom Buch Hiob, dass am Ende alles gut kommt.

Gott schenkt oder kann diesen Segen schenken, muss er aber nicht. Gott kann Leiden zulassen, aber Gott möchte die richtige Beziehung zu uns haben.

Sind wir in der Umkehr zu Gott, sind wir versöhnt mit Gott? Hast du Fragen an Gott oder Anklagen, warum muss ich das erleben, warum muss ich diese Wege durchmachen?

Das Buch Hiob haben wir gehört, das ist jetzt auch der Schluss vom Buch, dass wir geduldig sein müssen. Wir brauchen das Wort oder die Eigenschaft geduldig sein.

In allem Leid, so wie der Hiob, aber er hatte auch gesagt, ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Also der Herr, der durchträgt durch alles Böse, durch alles, was Gott zulässt, ist doch Gott der Sieger.

Amen. Ich möchte noch beten mit uns. Ich danke dir für das Buch Hiob. Danke, dass du gnädig warst mit dem Hiob, dass er das alles durchstehen konnte durch deine Kraft, Herr.

Das ist auch bei uns so, dass du deine Kraft uns schenkst in allem Leid, in aller Freude, dass du den Sieg schenkst über Sünde und Tod.

Auch heute danke, dass du uns ermutigst, dass wir nicht über dich erheben oder meinen, wir wissen alles. Nein, du, Herr, bist der, der alles weist.

Danke, bist du treu und hilfst uns auf dem Weg. Amen.