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Wir neigen euch zum Gebet. Herr, und nun heilige uns durch die Wahrheit.! Dein Wort ist die Wahrheit. Amen.
! Ich nehme an, ich bin auf Sendung.! Hört ihr mich? Ja, das ist wunderbar. Ist euch bewusst, dass ihr gerade Züge von einer Premiere gewesen seid?
Das Lied ist noch nie auf dieser Welt, noch nie im Laufe der Kirchgeschichte gesungen worden. Ihr seid die Ersten, die es jetzt in einem Gottesdienst gesungen haben. Das finde ich ganz super spezial.
Danke vielmals, Emanuela. Freunde sind wichtig. Wichtig für den Zusammenhalt im Leben.
Die Bibel sagt ja, einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen. Und eine dreifache Schnur reißt so schnell nicht in zwei.
Prediger 4, Vers 12. Schon wieder Zahlen. Jemand hätte heute Morgen gesagt, ich habe noch nie so einen mathematischen Predigtitel gesehen wie heute.
7 mal 1 gleich 1, Teil 2, Epheser 4, Vers 5 und 6. Aber ja, das ist, damit ihr euch das besser merkt.
Damit nämlich das, was wir werden hören, die sieben Grundlagen der Einheit in der Gemeinde, dass sie euch ins Gedächtnis und ins Herz innegönnt.
Und wenn die Predigt für heute Morgen euch auch inspirieren, das Lied singen, vor der Gemeinde und vor der Einheit in der Gemeinde, vor der Basis, vor der Gemeinde, vor Jesus als Fundament, dann wird mich das mehr als nur freuen.
Was in dieser Welt gilt mit Freundschaften, das gilt natürlich erst recht im Himmel.
Die drei eine Schnur Gottes ist noch unendlich viel mehr als nur eine Freundschaft. Der Heilige Geist, der Sohn und der Vater genießen vollkommene, immer während der absolute harmonischen Gemeinschaft miteinander, in alle Ewigkeit.
3 mal 1 gleich 1, so zählt es bei Gott. Dieser drei eine Gott ist die Quelle für unsere Freundschaft in der Gemeinde.
Die Bibel sagt auch, ein Freund liebt zu jeder Zeit und als Bruder für die Not wird er geboren. Sprüche 17, Vers 17. Frage an dich.
Hast du ein williges Herz, deinen Schwestern und Brüdern in der Gemeinde, ein solcher Freund, eine solche Freundin zu sein fürs Leben?
Das ist unsere Berufung. Das ist nicht irgendwie hier mal so ein unverbindlicher Vorschlag für uns. Biblische Freundschaften sind aber noch mehr als nur weltliche Freundschaften.
Biblische Freundschaften werden zusammengehalten durch das Band des Friedens aus der Einheit im Heiligen Geist, wie wir in Epheser 4, Vers 3 gelernt haben. Das ist übernatürlich.
Das hält zusammen. Sieben Grundlagen gibt uns der drei eine unter die Füße für diese Freundschaft und für diese Einheit der Gemeinde.
Ich zeige sie euch. Es soll nämlich in der Gemeinde auch sieben mal eins gleich eins ergeben. Wir haben in den Versen 4 bis 6 diese sieben Grundlagen.
Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung, ein Herr, eine Taufe, ein Glaube, ein Gott und Vater. Vers 4 dreht sich um den Heiligen Geist.
Vers 5 dreht sich um den Herrn Jesus. Und der Vers 6 dreht sich um den Vater. Wir haben die erste Hälfte unserer Predigt bereits vor zwei Wochen, zwei oder drei Wochen gehabt, indem wir uns mit dem Vers 4 beschäftigt haben, wo der Heilige Geist im Fokus steht.
Der eine Geist tauft uns zu einem Leib und sichert unser einiges Hoffnungsgut. Heute steht A, der Herr Jesus im Zentrum, Vers 5 und B, Gott Vater im Vers 6.
Also, ich fange heute die Predigt mit Viertens an. Okay? Und ihr wisst warum. Das Vierte, ein Herr, die vierte Grundlage.
Wer ist mit dem einen Herrn gemeint? Gemeint? Natürlich der Herr Jesus Christus. Wenn die Gemeinde nicht auf einen einzigen Herrn hört, dann entsteht Chaos.
Niemand kann zwei Herren dienen, sagt Jesus. Matthäus 6, Vers 24. Aber warum nennen wir Jesus überhaupt Herr?
Es ist ja klar, wenn wir Herr Jesus sagen, dann sagen wir damit nicht dasselbe wie Herr Bünzli. Oder dass Jesus der Chef ist, sondern Herr ist eine Gottesbezeichnung für Jesus Christus.
Darf man denn ihn überhaupt Herr nennen, widerspricht das nicht unserem ureigensten Bekenntnis zu Gott als dem einzigen Gott?
Es gibt nur einen Gott. Schmai Israel, höre Israel. Der Ewige ist unser Gott, der Ewige allein. 5. Mose 6, Vers 4.
Nun, schon seit jeher wird der Name Gottes, also der Ewige, der Ich bin, der Ich bin, wird dieser Name sowohl in der Synagoge als auch in der populärsten Bibelübersetzung, die es gab zur Zeit Jesu, also die griechische Übersetzung, die NIV von damals, überall wird dieser Name Gottes mit Herr wiedergegeben und gelesen.
Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Sagen wir ja auch. Die Engel, als der Herr Jesus auferstanden war, als was wir in zwei Wochen feiern, sagten, er ist nicht hier, er ist auferstanden, kommt her und seht die Städte, wo der Herr gelegen hat.
Matthäus 28, Vers 6. Wenn die Engel das sagen, dann meinen sie nicht, dass Gott Vater tot war und auferstanden ist, sondern Gott, der Sohn. Und ihn nennen sie Herr.
Immer und immer wieder lesen wir in den Evangelien, dass der Herr Jesus Herr genannt wird. Und das ist okay für Jesus. Bis zu dem Bekenntnisgipfel vom gläubigen Thomas.
Mein Herr und mein Gott. Johannes 20, Vers 28. Der Herr Jesus legte auch den Psalm 110, Vers 1 auf sich selbst aus, in welchem König David seinen Sohn, den Menschensohn, eben Herr nennt.
Und am Abendmahlstisch bestätigte Herr Jesus sein Herrsein. Ihr nennt mich Lehrer und Herr und ihr sagt es richtig, denn ich bin es.
Ich bin, der ich bin. Johannes 13, Vers 13. Er ist Gott, aber nicht Gott der Vater, sondern Gott der Sohn. Also, wenn wir Jesus Herr nennen, den einen Herrn der Gemeinde, so sagen wir damit Gott zu ihm.
Wir stellen dem einen Gott, der Schmai Israel, nicht einen zweiten einen Gott zur Seite. Wir sind keine Polytheisten. Wir weisen diesen Vorwurf zurück.
Und nein, wir glauben auch nicht an eine Dreieinigkeit aus Gott, Maria und Jesus, wie uns eine andere Religion vorwirft. Wir sind keine Polytheisten, sondern wir glauben nur an einen einzigen Gott, in den Personen von Gott Vater, Gott Sohn und Gott dem Heiligen Geist.
Und das ist für, sagen wir, die Judenchristen in Ephesus, damals wie auch die gleichen heute, immer wieder eine Herausforderung, gegenüber anderen zu deklarieren, wer an den Herrn Jesus glaubt als Messias und Herrn, der hat den einen einzigen Gott der Bibel nicht verlassen, den Gott des Schmai Israel.
Im Gegenteil, er oder sie hat ihn erst recht gefunden. Wir sind jetzt Gottes Kinder. Wir haben jetzt Gott zum Vater im Himmel. Wir sind errettet für die Ewigkeit, denn wir sind Glieder am verheißenen neuen Bund.
Liebe Geschwister, nun nennt der Herr Jesus uns, dich und mich, seine Freunde. Johannes 15, Vers 15. Und er gibt uns das Freundschaftsband des Friedens, die dreifache Schnur der Freundschaft, die so schnell nicht entzwei reißt.
Die dreifache Schnur und die siebenfache Grundlage für die Einheit des Geistes in der Gemeinde. Liebe Gemeinde, die ihr euch zu Jesus, dem als Messias und Herr bekennt, ist jetzt Jesus euer?
Ist Jesus dein Herr? Tust du, was Jesus sagt? Jesus scheute sich nicht zu seinen Zuhörern zu sagen, was nennt ihr mich Herr, Herr, und tut nicht, was ich sage.
Lukas 6, Vers 46. Wir haben nur dann das Recht, Jesus Herr zu nennen, wenn wir persönlich und gemeinschaftlich tun, was er sagt.
Dann ist er unser Herr. Im Gehorsam gegenüber dem Herrn Jesus nun zu leben, geht nur, wenn du wiedergeboren bist. Wenn du also Glied am Leib Jesu bist.
Wenn du den Heiligen Geist bei dir hast, der dich wiedergeboren hat. Darum sagt die Bibel, niemand kann sagen, Herr Jesus, außer im Heiligen Geist.
1. Gerinther 12, Vers 3. Also, natürlich kann jeder das sagen, diese Worte aussprechen, oder Jesus ist Herr, auch ein Namenschrist, auch ein Atheist kann das sagen.
Aber wahr sind die Worte nur, wenn sie gesprochen werden, von einem Kind Gottes, das den Herrn Jesus zum Herrn hat.
Wo die Herrschaft durch den Heiligen Geist im Leben zur Geltung gebracht wird. Und im Übrigen ändert das alles natürlich gar nichts an der Tatsache, dass Jesus Christus Herr des Universums und der Schöpfung ist und bleibt.
Herr der Herren, König der Könige. Ob du das jetzt glaubst und wahrhaben willst oder nicht, Jesus ist der Herr. Liebe Gemeinde, wir sind auch nur Gemeinde.
wenn Jesus Christus unser Herr ist, der eine Herr und kein anderer sein wird.
Neben ihm kein Mensch, kein Prediger, keine Stimmungsmacher, sondern er allein. Oder an seiner Stelle, nicht neben ihm, nicht an seiner Stelle.
Nein, wir lassen von dem Herrn Jesus nicht ab. Er sei unser Herr für immer und immer. Das fünfte, ein Glaube.
Die fünfte Grundlage ist der eine Glaube. Der Glaube hat zwei Seiten. Eine subjektive und eine objektive. Die subjektive Seite ist das, mit dem du glaubst, deine persönliche Glaubensausübung.
Einige nennen das dann gläubig sein. Die andere Seite ist der Gegenstand deines Glaubens. Dein Glaubensgut, das, woran du glaubst.
Die objektive Seite deines Glaubens. Wovon redet hier der eine Glaube? Vom subjektiven oder vom objektiven?
Bitte? Vom Objekt, also Pia schleiht vor vom objektiven. Ich fange mal mit der subjektive nahe. Also wir sind uns hoffentlich einig, Pia, es braucht den subjektiven Glauben, um gerettet zu werden.
Der Herr Jesus sagt, jeder, der an ihn glaubt, geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben. Es braucht den persönlichen, subjektiven Glauben. Und falls du diesen Glauben noch nicht hast, wenn du noch nicht Kind Gottes bist, wenn du noch nicht den Herrn Jesus als Herrn im Leben hast, dann laden wir dich heute herzlich ein.
Tritt ein in die Freundschaft mit Jesus. Tritt ein in das Reich Gottes. Komm und lass dich retten. Er will dein Freund, dein Helfer, dein Retter sein.
Komm und vertraue ihm. Wer glaubend geworden ist, der wird gerettet und der wird versiegelt mit dem Heiligen Geist. Epheser 1, Vers 13 haben wir gehört.
So, das ist die eine Seite. Ich behaupte jetzt, dass es auf dieser Welt nur gläubige Menschen gibt. Das ist nicht wahr.
Ich glaube doch. Es gibt nur gläubige Menschen auf der Welt. Jeder glaubt an irgendetwas. Und wenn er nur daran glaubt, dass er glaubt, dass er nichts glaubt.
Du kannst aber so gläubig sein, wie du willst. Es nützt dir nichts, egal wie inbrünstig du gläubst oder wie militant du glaubst, gläubig bist.
Die alles entscheidende einzige Frage ist, woran glaubst du? Was ist dein Glaubensgut? Was ist die objektive Seite deines Glaubens?
Pia, ich glaube, du hattest doch recht. Nein, ich gebe dir recht. Woran glaubst du? Worauf setzt du dein Vertrauen? Und das ist der große Unterschied zwischen gläubig sein und Glauben.
Zwischen gläubig sein und dem Glauben leben, der rettet an Jesus Christus. Nur dieser Glaube an den Herrn, den einen Herrn, Jesus Christus rettet.
Das ist der Unterschied. Und jetzt bringe ich den rettenden Glauben in einem Wort auf den Punkt.
Wenn die Welt, so wie sie heute ist, in drei Buchstaben auf den Punkt gebracht werden kann, WAR, W-A-R, dann kann die Rettung auch in einem Wort auf den Punkt gebracht werden und das Wort hat fünf Buchstaben.
Jesus. Jeder, der an ihn glaubt, geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben. Er allein rettet.
Das ist der eine Glaube. Das ist die Grundlage Nummer fünf der Gemeindeeinheit. Die Gemeinde des Herrn besteht vom Himmel her betrachtet, also aus allen, die den rettenden Glauben haben, aber auch nur als solchen.
Wenn wir von Kircheneinheit reden, dann reden wir, oder von Gemeindeeinheit, reden wir immer von der Einheit, der Wiedergeborenen. Wir reden nicht von organisatorischer Einheit oder von kultureller Einheit.
Und auch das wollen wir bedenken. Es gibt eigentlich doch noch viele, die sagen, dass sie an Jesus glauben, oder? Aber nicht im Sinne des Evangeliums.
Und wenn ich so sage, ich glaube an Jesus, dann ist Jesus, dieses Wort, nur ein Platzhalter für irgendetwas, was ich dann da hinein projiziere.
Und jeder kann irgendwie an seinen Jesus glauben. Davon habe ich nicht gesprochen. Wir müssen verstehen, dass wir verloren sind, ohne stellvertretendes Opfer des Herrn Jesus am Kreuz.
Darum, wir müssen glauben, dass Jesus allein uns rettet. Er allein, nicht Jesus und meine nicht Jesus und Maria und die Heiligen, nicht Jesus und Buddha.
Das ist nicht Gemeinde Jesu, die diese Einheit sucht, sondern die, die Jesus verstanden haben aus seiner eigenen Offenbarung, aus der Heiligen Schrift.
Die ganze Bibel offenbart uns das objektive Glaubensgut, das es zu glauben gilt. In der Bekräftigung dessen, was sie uns als unfehlbares und irrtumsloses Wort Gottes sagt Und in Zurückweisung dessen, was ihr widerspricht.
Das und nur das ist rettender Glaube. Da können die Leute gläubig sein, so viel wie sie wollen, aber nur das allein ist rettender Glaube.
Der Glaube, der Einheit des Geistes für die Gemeinde. Allerdings, die Auslegung der Bibel ist nicht bei allen gleich.
Auch bei denen, die zweifelsohne rettenden Glauben haben, Gott sei es geklagt. Das heißt aber nun nicht, dass es den einen Glauben, der uns ein, nicht gäbe.
Da sind wir wieder in einer Zwischenzeit. Zwischen dem schon jetzt und noch nicht. Es liegt noch ein Weg vor uns. Wir sind auferbaut auf der Grundlage des Neuen Testamentes und des Alten Testamentes, der Apostel und der Propheten.
Es sind Evangelisten unterwegs, die das Evangelium verkünden. Es dienen uns in der Gemeinde Hirten und Lehrer. Aber irgendwann ist das vorbei.
Dann ist der Leib fertig gebaut. Dann werden wir endlich zur Einheit unseres Glaubens hingelangen hingelangen und wirklich verstehen.
Das steht im Vers 13 im selben Kapitel Epheser 4. Er hat die einen als Apostel gegeben und die anderen als Propheten, die anderen als Evangelisten, die anderen als Hirten und Lehrer für die Ausrüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi, bis dahin, dass wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes zur Erwachsenenreife, zum Maß der vollen Reife, der Erfüllung Christi.
Epheser 4, Vers 13 Also auf eine Art sind wir halt immer noch Teenager im Glauben, oder? Aber eines Tages werden wir erwachsen werden in der Einheit des Glaubens.
Das vierte, äh, nein, das sechste, Entschuldigung, eine Taufe. Wir kommen zur einen Taufe. Was ist nun das Besondere an der einen Taufe als sechste Grundlage von der Einheit der Gemeinde?
Nun, als unser Herr Jesus auf der Erde war, war das Untertauchen in lebendiges Wasser als Zeichen für Buße, Reue, Umkehr nicht unbekannt.
Wenn es also heißt bei Johannes dem Täufer, sie gingen hin zu ihm in die Wüste, sie bekannten ihre Sünde und ließen sich taufen im Jordan von ihm, Matthäus 3, Vers 5 und 6.
Wenn es das heißt, dann war nicht das Taufen revolutionär von Johannes, sondern revolutionär war die Botschaft von der Buße im Angesicht des nahe herbeikommenden Gottesreichs.
Das war das Revolutionäre bei Johannes dem Täufer. Jesus kommt! Aber auch das ist noch nicht das einmalige Spezifische an der einen unseren christlichen Taufe in der Gemeinde.
Uns miteinander einigen nicht die Reinigungstaufen nach dem rituellen Gesetz der Tora, nicht die Bußtaufen und Umkehrtaufen wie bei Johannes dem Täufer, sondern uns einigt die eine Taufe auf den Namen Jesu Christi.
So kann man das am kürzesten auf den Punkt bringen. Apostelgeschichte 2, Vers 38. Das heißt also nicht die Taufe auf einen Menschen.
Paulus, Petrus, Barnabas, Luther, Calvin, Alexander, MacArthur, Sproul und Piper, auch nicht auf einen anderen Gott, sondern nur und allein auf den Gott der Heiligen Schrift.
Und darum gebrauchen wir nach dem Befehl des Herrn Jesus die Worte im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, wenn wir im Namen Jesu taufen.
Auf den Namen Jesu taufen. Taufen heißt eintauchen auf Deutsch. Wenn ein Mensch zum rettenden Glauben kommt, dann taucht er ein in eine absolut neue Lebenswirklichkeit.
Okay? Und das wird mit der Taufe gezeigt und bezeugt. Er ist dann mit Christus gestorben am Kreuz.
Wir sterben mit Christus am Kreuz. Ich bin mit Christus gekreuzigt. Galater 2 Vers 19 So, und wenn ich gestorben bin, was bin ich dann?
Dann bin ich tot. Also, nicht physisch, aber geistlich gesehen. Für die Sünde bin ich gestorben. Römer 6 Vers 2 Was macht man nun mit einem solchen toten Menschen?
Man beerdigt ihn. So ist die Taufe also quasi eine Beerdigung auf und mit Christus. Die Taufe ist nicht unser Tod, denn wir sind ja mit Christus gekreuzigt.
Das ist unser Tod. Die Taufe ist unsere Beerdigung. Nun ist es ja so, dass man bei Leibes Leben hoffentlich keine lebendigen beerdigen sollte.
Das ist überhaupt nicht gut. Und im geistlichen Leben ist es genauso. Man sollte keine Menschen geistlich beerdigen, die den Tod mit Christus noch gar nicht gestorben sind.
Dann geht es weiter. So wie Jesus nach seiner Grablegung nicht dort selbst verblieb, sondern auferstand, so auferstehen auch wir, wir heißt die Glaubenden, die in der Taufe gleichsam beerdigt worden sind, zu neuem Leben.
Das wird uns bei der Taufe gezeigt, durch das Eintauchen ins Wasser nach unten und das Wiederauferstehen aus dem Wasser. Kolosser 2 Vers 12 Wir sind mit ihm begraben in der Taufe, da steht es ja, genau, wir sind mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, die ihn aus den Toten auferweckt hat.
Kolosser 2 Vers 12 Römer 6 Vers 3 bis 5 Oder wisst ihr nicht, dass wir so viele auf Christus auf seinen Tod getauft worden sind, so sind wir nun mit ihm begraben durch die Taufe, nochmal, in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist, durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
Wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein. Römer 6, 3-5. Ich zitiere dazu noch Wilfried Haubeck, er ist ein emeritierter Professor für Neues Testament.
Mit der Taufe wird dem Teufling im Namen Gottes zugesprochen, dass er durch den Glauben mit Jesus Christus gestorben ist und daher an seinem stellvertretenden Sühnetod Anteil hat und ihm seine Sünden vergeben sind.
Im Neuen Testament werden deshalb nur Menschen getauft, die an Jesus Christus glauben. Galater 3, 6, 20. Zugleich bekennen sie, indem sie sich taufen lassen, ihren einen Glauben an den einen Herrn Jesus Christus.
Da haben wir die Beziehung hierhin. Die Taufe bedeutet sowohl Vergewisserung des Heils als auch Bekenntnis des Glaubenden. Ende Zitat.
Also halten wir fest. Die eine Taufe ist die eine Taufe auf den einen Glauben an den einen Herrn Jesus Christus auf keinen anderen Glauben und auf keinen anderen Herrn.
Das ist die Eins in der einen Taufe. So, weiter zur Versechst. Jetzt kommen wir zum siebten und letzten zum Höhepunkt.
Ein Gott und Vater. Der Höhepunkt der sieben Mal Eins Heid. Gott der Vater selbst. Ihr habt gemerkt, im Epheserbrief hier ist die Reihenfolge Geist, Sohn, Vater.
Im ersten Korinther 12, 4 bis 6 übrigens auch. Unsere Glaubensbekenntnisse machen es meistens andersherum. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Das macht nichts. Beide Reihenfolge sind richtig, sofern man das, was zu sagen ist, richtig ist. Die Idee an dieser Stelle ist hier quasi der Höhepunkt, kommt zum Schluss, der Vater im Himmel.
Er, der über allen und durch alle und in allen ist. Hier ist von allen die Rede, das heißt natürlich von allen Glaubenden, von den Christen, von der 7 mal 1 gleich 1 Gemeinde.
Schaut mal, Gott ist der Schöpfer aller Menschen einverstanden. Jeder Mensch hat von daher seine Würde. Jeder Mensch ist in der Ebenbildlichkeit Gottes geschaffen, auch wenn sie seit dem Sündenfall bei allen Menschen im Tod steht.
Trotzdem darf niemand das Leben eines anderen Menschen angreifen und zerstören, denn sonst greift er den Schöpfer selber an, der diesem Menschen das Leben gegeben hat.
Gott ist der Schöpfer aller Menschen, aber er ist nicht der Vater aller Menschen. Meistens ist man ja ein Vater, wenn man Kinder hat, oder?
Das ist der Punkt. Gott ist der Vater all derjenigen, die Gottes Kinder sind. Wie werden wir denn zu Gottes Kindern?
Paulus sagt an die Christen in Galatien, ihr seid alle Kinder Gottes durch den Glauben in Jesus Christus.
So wird man Kind Gottes, denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. Galater 3, 27, 28.
Die, die den Heiligen Geist haben, sind Kinder Gottes. So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Kinder Gottes. Römer 8, 14. Vergessen wir an dieser Stelle allerdings nicht, dass die Sohnschaft vom Beginn her den Israeliten gehört.
Römer 9, Vers 4, genauso wie die Bündnisse und vieles mehr, was Paulus dort aufzählt in Römer 9, Vers 4. Nicht-Israeliten sind auch zu Teilhabern geworden.
Das hatten wir nun im Epheser 2 gelernt. Und egal, wer du bist, in beiden ist gleich. Kind Gottes zu sein, Sohnschaft ist kein natürliches Recht, ist kein Abstammungsrecht, weil wir ja alle von Gott abstammten.
Nein, wir sind geschaffen von Gott, wir stammen nicht alle ab von Gott, sondern es ist hier, wie bei Israel, so bei uns, die Sohnschaft immer ein Akt der souveränen Gnade Gottes.
Er setzt dich und mich zu Söhnen und Töchtern ein. Römer 8, 15, Epheser 1, 5. Er ist, der souverän über uns.
Er ist es, der wirkt durch uns und der wohnt in uns und nämlich durch den Heiligen Geist. Dieser unser gemeinsamer Vater, all derer, die zur Gemeinde gehören, die rettenden Glauben gefunden hat, dieser gemeinsame Vater macht uns zu Schwestern und Brüdern.
So, das wäre jetzt eigentlich das Ende hier. Ich möchte aber heute noch ein paar abschließende Gedanken geben zu dem ganzen Abschnitt hier, zu Epheser 4, Vers 1 bis 6.
Abschließende Gedanken. Wir haben uns in den letzten Predigten mit diesen sechs Versen beschäftigt und haben gemerkt, einen steilen Einstieg in den praktischen Teil vom Epheserbrief.
In den Versen 1 bis 3 hatten wir gelernt, wandelt im Gleichgewicht mit eurer Berufung und lasst euch dabei leiten von den fünf Koordinaten Demut, Sanftmut, Langmut, Liebe und Einheit.
In den Versen 4 bis 6 bewahrt die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens. Auf den sieben Grundlagen ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater.
Fünf Koordinaten, sieben Grundlagen für die Einheit der Gemeinde. Jetzt steht aber doch ein Elefant im Raum.
Denn wir werden ja eigentlich beschämt durch diese Worte. Warum sieht es in der Praxis oft so anders aus. Wir scheitern immer wieder daran, würdig zu wandeln und wir scheitern immer wieder daran, die Einheit der Gemeinde zu leben.
Auf allen Ebenen. In unserem persönlichen Leben, in der Ortsgemeinde, in der Weltgemeinde. Da können wir nur um Vergebung rufen, Buße tun und um Erneuerung bitten.
Aber trotzdem, bloß, weil etwas nur bruchstückhaft erfahren werden kann, heißt es ja nicht, dass es das Vollendete, das Heile, überhaupt gar nicht gäbe, sondern nur irgendeine Fantasie von Wolken Kuckucksheim sein.
So kenne ich die Bibel nicht. Halten wir fest, Einheit unter den Glaubenden braucht Arbeit. Die Epheser hatten sie vielleicht zu einem guten Stück, aber sie sollten auch fleißig sein, darin, die Einheit des Glaubens und im Geist zu bewahren.
Man kann ja nur etwas bewahren, was man hat. Dürfen wir alle auf deinen persönlichen Fleiß zur Bewahrung der Einheit zählen?
Dürfen wir auf deine dreifache Schnur der Freundschaft zählen? Das Zweite, Einheit unter den Christen beruht immer auf Wahrheit, Johannes 17, Vers 17.
Einheit kann dort nicht sein, wo es um wesentliche heilsentscheidende Glaubensinhalte geht, Indifferenz, wie zum Beispiel die Bibel ist die einzige autoritative Offenbarungsquelle.
Zweitens das Wesen des Dreieinen Gottes, gelobt sei sein Name. Drittens die Rechtfertigung allein in Christus. Viertens die Rechtfertigung alleine aus Gnade und fünftens die Rechtfertigung allein durch den Glauben.
Der aufmerksame Zuhörer hat hier die fünf Punkte der Reformation erkannt. Es ist nicht möglich, Einheit anzustreben oder zu demonstrieren, wo die Basis fehlt und darum die Einheit auch gar nicht existiert.
Wo keine Einheit ist, kann man auch keine zeigen. Wir leiden an der Gespaltenheit des Leibes Christi in verschiedenen Auffassungen, zum Beispiel über die Art und Weise des Wirkens von Gott dem Heiligen Geist oder wie konkret denn nun diese eine Taufe auf den Namen Jesu zu praktizieren sei.
Es gibt Auffassungen, sich echt widersprechen und die nicht beide wahr sein können und wir müssen uns davor verantworten, jeder vor der Lehre der Heiligen Schrift nicht vor unseren Vorlieben, vor unseren Traditionen, sondern schlussendlich vor Gott selber.
Wir müssen feststellen, unsere Erkenntnis ist Stückwerk und es wird es bleiben, Epheser 4,13, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens.
Das wird in diesem Zeitalter aber noch nicht der Fall sein. Bis dahin wollen wir uns hier vor Ort und in unserem Gemeindeverband und in der großen weiten Weltgemeinde respektieren und wenn immer es auf dem Boden der Wahrheit möglich ist.
Einheit leben. Außerdem Einheit ist kein Widerspruch zur Vielfalt. Gleich ab dem nächsten Vers 7 hier in der nächsten Predigt beginnt Paulus über die Gaben Vielfalt der einen Gemeinde zu lehren.
Wisst ihr, Gottes Schöpfungsprinzip ist ja gerade die Verschiedenheit, die Ausdifferenzierung. Schlagt eure Bibel auf, auf der ersten Seite und ihr seht, Gott differenziert aus, macht alles schön, aus einem macht er zwei und dann vier und dann ganz viel und dann kommt Himmel und Erde und dann kommt das Trockene und das Meer und dann kommen die Pflanzen und es wird immer komplexer, immer schöner, immer ausdifferenzierter bis zu einem wunderschönen, spannenden, mosaikartigen Ganzen und dann sagt Gott, es war sehr gut.
Die Einheit der heute lebenden Weltgemeinde ist eine geistliche, nicht eine organisatorische und die geistliche Einheit erfahren wir ja auch regelmäßig und erfreuen uns daran.
Im Eingangs Gebet hat Dani gedankt dafür, dass die Gemeinde Jesus sich versammeln kann, hier und auf der ganzen Welt. Damit haben wir uns in den großen Leib Jesu Christi gestellt, auch am Anfang des Gottesdienstes und insofern diese Verschiedenheit und Differenziertheit ein Schöpfungsprinzip ist, erleiden wir die unvollkommene Einheit trotzdem mit einer gewissen Gelassenheit.
Solange wir noch unterwegs sind, wollen wir beten und arbeiten, dass der Herr uns die Einheit in der Wahrheit schenkt, uns erhält und uns in Liebe mit dem Band des Friedens dazu zusammenschnürt und im Übrigen wollen wir Gott vertrauen und dazu segne uns der Herr.
Amen. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, du hast uns dein Wort gegeben, du hast uns den Heiligen Geist geschenkt, das neue ewige Leben, für all das danken wir dir.
Herr, hilf uns, dass wir diese sieben Grundlagen zur Einheit der Gemeinde leben können, verstehen, dass wir uns darunter stellen, statt zu diskutieren.
Hilf uns in unserer Lebenspraxis, dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.