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Lasst uns beten. Herr Jesus, heilige uns durch die Wahrheit.!
Amen. Guten Morgen miteinander.! Schönen Titel Geliebter Montag.
Peter Toskahn, kannst du dich erinnern, wer mir das geschenkt hat? Nicht? Dann helfe ich dir nachher dem Gedächtnis. Also danke vielmals.
Worum geht es in diesem Buch? Als Reporter des TV-Senders ABC eine Sendung über die Beckett-Unternehmung in Ohio drehen, stießen sie auf Strukturen, die beispielhaft für Integrität, Motivation und Effizienz am Arbeitsplatz sind.
Das Geheimnis der Leitfaden für die Geschäfts- und Personalpolitik ist die Bibel. John Beckett erklärt in diesem Buch, wie er biblische Grundsätze zum Fundament seiner Geschäftspolitik machte.
So steht es auf dem Buch drauf. Also Geliebter Montag, ein interessanter Buchtitel, liebe Montagschristen. Aber was hat das mit mir zu tun?
Ja, wir sind ja nicht alle Fabrikanten. Aber wir leben alle ein Alltagsleben, das vom Montag beginnt durch die ganze Woche.
Genauso wie ein christlicher Manager sich im Alltagsgeschäft bewähren muss, so müssen wir uns im Glaubensleben bewähren. Am Sonntag feiern wir den Gott unseres Glaubens alle zusammen.
Und vom Montag bis Samstag leben wir mit Kopf und Hand, was wir am Sonntag mit dem Mund bekennen. Wir sind nicht nur Sonntagschristen oder Sonntagschristen, sondern auch Montagschristen.
Allertagschristen, jeden Tag unterwegs mit dem Herrn Jesus. Du kannst dein Leben als Christ nur als beständiger Christ leben. Nicht als schizophrener Christ, der im Gottesdienst und Bibelstunde oder IG oder Hauskreis das eine sagt und am Arbeitsplatz dann und in der Familie und bei den Freunden etwas völlig anderes in der Wahrheit praktiziert.
Dein Alltagsleben muss mit deinem Glauben im Gleichgewicht sein. Liebe Gemeinde, ihr habt das schon mindestens 15 Mal gesehen und ich verspreche euch, ihr werdet es auch noch 15 Mal sehen, bis wir dann fertig sind mit dem Epheserbrief.
Wir gehen durch den ganzen Epheserbrief. Wir haben viel Zeit verbracht mit hochtheologischen Predigten im ersten Teil, wo es über unsere Berufung geht.
Jetzt ist die Batterie hier fast leer. Wir sind jetzt schon im zweiten Teil in der Lebensführung. Und da haben wir begonnen mit dem Kapitel 4.
Wir haben gelernt, dass wir neu gemacht worden sind durch Jesus. Und dass sich jetzt unsere neuen Kleider, das ist ein Bild aus der Bibel, aus Epheser 4, sich auch bewähren müssen, dass sie die Kleider gehegt und gepflegt werden müssen.
Wie sieht das also aus? Ganz konkret mit unseren sechs neuen Kleidern. Jetzt ist die Batterie tatsächlich weg. Danke vielmals.
Wow. Unsere Gemeinde hat ein Ersatzding. Wow. Also, wie sieht das nun tatsächlich aus in unserem Alltag?
Hier sind die sechs neuen Kleider eines bewährten Alltagskristen. Wahrheit, Gelassenheit, Freigiebigkeit, Konstruktivität, Geistgetrieben und Wohlwollen.
Warum jetzt Paulus ausgerechnet diese sechs hier aufgeschrieben hat, weiß ich auch nicht so genau. Es gibt ja noch viele andere Felder, in denen wir uns bewähren im Alltag.
Aber wenn das für die Epheser nicht unwichtig war, dann ist es auch für uns wichtig. Wir haben in der letzten Predigt über die beiden Merkmale hier gesprochen.
Wahrheit statt Lüge und Gelassenheit statt Zorn. Heute gehen wir dann zu den Punkten drei und vier. Freigiebigkeit statt Diebstahl und Konstruktivität statt Mobbing.
Das beschäftigt uns heute. Freigiebigkeit und Konstruktivität. Denkt bei jedem Satz, den ihr hört, daran. Wie kann ich das im Alltag praktizieren?
Was ich da jetzt aus der Heiligen Schrift höre. Ihr werdet heute keine hochteologische Predigt hören, sondern eine sehr praktische. Wir haben uns lange mit der Theologie beschäftigt.
In Epheser 1 bis 3. Das ist heute sehr praktisch. Die Grundlage dazu hatten wir gelegt. So. Wir kommen also zu drittens.
Meine Predigt beginnt heute mit drittens. Freigiebigkeit statt Diebstahl. Wer gewohnheitsmäßig stiehlt, stiehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er den Bedürftigen mitzugeben hat.
Epheser 4, Vers 28 und nachher kommt noch der Vers 29. Mit Ernüchterung nehmen wir hier etwas zur Kenntnis. Klauen gibt es nicht nur da draußen in der bösen Welt.
Das gibt es auch hier drin in der Gemeinde. Warum? Die Erklärung dazu.
Nehmen wir an, ein Mensch hat sich zu Jesus gewendet. Also er hat eine echte Bekehrung erlebt. Eine echte Wiedergeburt. Dann ist er auf dem Weg himmelwärts. Kompletter Richtungswechsel im Leben des Neubekehrten.
Die einen können sich noch genau an das Datum erinnern, die anderen so wie ich nicht. Aber dass du einmal angefangen hast zu glauben, dass du gerettet und wiedergeboren bist, das musst du wissen, damit du gerettet sein kannst.
Zugleich beginnt dann Jesus aber auch einen Prozess der Veränderung lebenslang. Und da werden nicht alle Schalter auf einmal umgelegt. Und so kann es eben auch sein, dass es da einen gewohnheitsmäßigen Dieb gibt, der erst noch lernen muss, dass er sein Verhalten ändern muss.
Wir müssen unseren Wandel umwandeln, wie es dem Wesen und dem Willen des Herrn Jesus entspricht.
Und am Beispiel vom Stehlen ist das ja besonders einfach zu verstehen. Da ist also ein Mensch Christ geworden und er war ein Gewohnheitsdieb. Und jetzt passiert es ihm offensichtlich immer noch.
Das ist nicht meine Erfindung. Ich kann nicht sagen, Diebstahl gibt es nicht in der Gemeinde. Sonst müsste er nicht schreiben, wer gestohlen hat, der Stehlen nicht mehr an Gläubige wohlgemerkt.
Obwohl er ja das achte Gebot gehört und gelernt hat. Du sollst nicht stehlen. Das sollte nicht so sein. Eventuell kennt ihr schon die folgende Geschichte.
Und ich frage mal, ob das vielleicht die Lösung des Problems sein könnte. Also die Geschichte. Es war einmal ein Gewohnheitsdieb. Und weil er katholisch war, ging er immer wieder zur Beichte.
Was hast du getan, mein Sohn? Ich habe so und so. Noch etwas. Ja, dieses und jenes und solches und so weiter.
Und während er so weiterredet, glitzert ihm die teure Armbanduhr des Paters entgegen.
Und schwupps, während er da so weiter vor sich hin beichtet, stiehlt er dem Geistlichen die Uhr vom Handgelenk. Ist das jetzt alles?
Nein, Vater. Was noch? Ich habe jemandem eine wertvolle Armbanduhr gestohlen. Das ist aber gar nicht gut, mein Sohn.
Oh ja. Darf ich Ihnen die Armbanduhr geben, Vater? Nein, auf keinen Fall. Du musst sie dem Eigentümer zurückgeben. Aber das habe ich ja versucht.
Und, was hat er gesagt? Er wollte sie nicht. Ja, dann kannst du die Uhr behalten. Tja.
Also nein. Sünde bekennen und dann weiter sündigen ist nicht die Lösung. Auch wenn die Sünde notorisch ist und hartnäckig. Gewöhne dich niemals an irgendeine Gewohnheitssünde in deinem Leben.
Auch wenn das Ablegen dann ein harter Kampf ist. Ob das jetzt Gewohnheitsdiebstahl sei oder irgendetwas anderes. Was ist der bessere Weg?
Der bessere Weg ist dieser hier. Wer gewohnheitsmäßig stiehlt, stiehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen eigenen Händen das Gute. Das heißt für uns konkret, nicht auf Kosten anderer leben, sondern mit eigenen Händen den Lebensunterhalt verdienen.
Eine Übertragung, Hoffnung für alle, umschreibt das dann so. Er soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen. Oder NGU. Er soll stattdessen einer nützlichen Beschäftigung nachgehen, bei der er seinen Lebensunterhalt mit Fleiß und Anstrengung durch eigene Arbeit verdient.
Unsere Arbeitsmoral in der Schweiz ist immer noch wenigstens zum Teil durch dieses biblische Prinzip geprägt. Mit Fleiß und Anstrengung Gutes wirken durch die eigene Handarbeit.
Und was die Hände dann machen, ist sekundär. Wenn immer es ehrbar und ehrlich und recht ist. Ob die Hände jetzt Bäume sägen, Maschinen bedienen, ob sie einen Rega-Helikopter bedienen, der zu einem Kranken fliegt, ob sie den Kranken nachher obdruhieren oder den OP-Saal anschließend putzen, ob die Hände Computer zusammenbauen oder einen Text in die Tastatur hineinhauen, mit dem Krankheitsbericht oder einer Predigt oder Geschäftszahlen, solange es ehrbar und recht ist, ist es Recht vor Gott.
Also, ihr habt verstanden, Hand mit der Hand, egal was die Hände tun, was ehrbar und recht ist, das ist Recht vor Gott. Gott hat dir deine Arbeitskraft nicht dazu gegeben, um sie nutzlos verfaulen zu lassen.
Gott hat dir deine Intelligenz nicht gegeben, um andere zu betrügen. Ob das jetzt heimlich passiert oder hinterlistig oder gewaltsam.
Heimlich wie bei einer falschen Inrechnungsstellen oder der berühmten Steuererklärung, nicht wahr, Orlando? Sind ja alle brav, aber du kontrollierst keine Steuerrechnung von uns, nehme ich mal stark an.
Nicht listig wie beim Schummeln oder Mogeln oder Trickdiebstahl, nicht gewaltsam wie beim Erpressen oder bei räuberischem Diebstahl. Drei Bibelstellen, 1. Petrus 4, Vers 15.
Niemand von euch leide als Mörder oder Dieb. Mörder und Dieb auf einer Stufe hier in einem Vers. Nicht Kavaliersdelikt und böser Mörder.
Niemand von euch leide so oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt. 1. Thessalonicher 4, Vers 11. Setzt eure Ehre da rein, still zu sein und eure eigenen Geschäfte zu tun und mit euren Händen zu arbeiten.
2. Thessalonicher 3, Vers 10. Wer nicht arbeiten will, der sollte wenigstens gut essen. Was? Nein.
Ah, der soll auch nicht essen. So heißt der. Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Im 1. Korintherbrief werden Gewohnheitsdiebe, die nicht aufhören wollen, sogar in einem Atemzug genannt mit Götzendienern.
Und solchen, die das Reich Gottes nicht erlangen werden. 1. Korinther 6, 9 und 10. Christ sein heißt eben, die alten Kleider abgelegt haben, Vergebung empfangen zu haben, aber auch die neuen Kleider angezogen zu haben und sie zu hegen und zu pflegen.
Der Ex-Dieb soll also nachher, und jetzt sieht man noch nicht fertig, es geht noch weiter. Der Ex-Dieb soll nachher nicht nur nicht mehr stehlen, sondern auch zweitens ehrlich arbeiten, um drittens weitergeben zu können, damit er den Bedürftigen mitzugeben hat.
Also, liebe Geschwister, nicht nur das Böse lassen, sondern zweitens auch das Gute tun. Und zwar so viel, dass man drittens auch noch hat, um abzugeben.
Stellt euch das praktisch vor. Der Dieb hat früher anderen geschadet. Jetzt schadet er anderen nicht mehr, sondern er tut ihnen sogar noch Gutes.
Früher hat er potenziell die Not eines anderen Menschen vergrößert. Jetzt vermindert er die Not des anderen.
Früher haben seine Hände sich ausgestreckt, um dem anderen etwas gewaltsam zu entreißen. Und jetzt streckt er seine Hände aus, um aus seinem eigenen Vermögen dem anderen etwas zu geben.
Das ist eine echte Bekehrung. Seht ihr das? So sieht es aus, wenn ein Leben neu wird.
Beispiel Zachäus, der Zöllner. Der hatte in seinem Leben so viel zusammengestohlen, dass er nach seiner Bekehrung nicht nur gerade mal die Hälfte seines Vermögens verschenkt hat.
Er hat auch bei denen, wo es noch möglich war, jedes Unrecht wieder gut gemacht. Und zwar vierfach. Matthäus, Lukas 19, Vers 8.
Das Prinzip heißt, Freigiebigkeit, teilen, statt, Diebstahl. Das ist, was Gott für uns will.
Und wenn ihr dieses Prinzip dahinter verstanden habt, nicht mehr so, und nicht nur nicht so, sondern auch das Gegenteil, dann könnt ihr dieses Prinzip auf andere Bereiche eures Lebens, auf alle Lebensbereiche anwenden.
Wenn ihr also aufräumen wollt in eurem Leben, dann vergesst nicht, den letzten Schritt zu tun. Nicht nur das eine nicht mehr tun, sondern es auch aktiv ersetzen mit dem Gegenteil in allen Lebensbereichen.
Noch ein anderes Beispiel. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das zu komplex ist an dieser Stelle. Ich sage es trotzdem, wenn jemand die Ehe gebrochen hat, und sei es nur in Gedanken.
Dann suche nicht einfach nur Vergebung und zu sagen, ich breche die Ehe nicht mehr. Es gibt noch vieles andere dazu. Es muss sicher aufgearbeitet werden.
Es ist sehr komplex. Ich möchte mich hier nur auf den einen Punkt beschränken. Aber der Punkt wäre hier, nicht nur das eine nicht mehr tun, sondern dich auch aktiv um eine Wiederbelebung einer gesunden, geistlichen, glücklichen Ehe sich kümmern.
Erst dann ist die Sünde wirklich überwunden. Kümmere dich um deinen Ehepartner. Gib ihm deine Liebe wieder weiter. Und rede von deinem Glück aus der Vergebung.
Lebe daraus. Und sei als Ehepartner dann selbst wieder Segen für andere. Wisst ihr, wie schön das ist? So ist Vergebung, so ist Versöhnen und Verzeihung.
So geht das Leben als erneuerter Montagskrist. Wir kommen zum nächsten Punkt.
Viertens. Konstruktivität statt Mobbing. Vers 29. Wir haben jetzt über den Vers 28 geredet.
Da ging es um deine Hand. Jetzt geht es um deinen Mund. Wir haben gerade gesprochen über finanzielle Transaktionen. Jetzt reden wir über verbale Transaktionen.
Wie redest du mit deinen Nächsten, mit deinen Mitchristen? Es geht dem Herrn Jesus hier immer um dein Verhalten in der Gemeinschaft.
Um sich zu verhalten, muss man in der Gemeinschaft sein. Lügen ganz allein für sich daheim ist nicht so lustig. Stehlen kann man sich selber, ist auch nicht lustig.
Respektive das Gegenteil dann tun. Okay. Ihr versteht, was hier gemeint ist. Reden, konstruktiv reden.
Gut reden, hilfreich, angemessen, aufbauend, hatte ich im Titel gesagt. Das Remswort für aufbauend heißt konstruktiv.
Das Gegenteil wäre dann destruktiv, zerstörend, schikanieren, immer wieder abwerten, jemanden dissen, ausgrenzen, ablästern, lächerlich machen.
Über einen längeren Zeitraum hinweg ist das dann Mobbing. Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gibt.
Epheser 4, Vers 29. Seht ihr hier, dass das Muster der Veränderung wieder genau das gleiche ist, wie im Vers 28?
Erstens, die Sünde lassen. Kein faules Gerede. Nicht stehlen. Zweitens, die Sünde selbst mit gutem ersetzen.
Selber arbeiten, statt auf Kosten anderer leben. Hier aufbauend reden, wo immer es nötig ist. Und noch einen Schritt weiter.
Dem anderen Gutes tun, indem man mit ihm teilt, den Notdürftigen hilft. Hier dem anderen so reden, dass sie Jesus besser kennenlernen und seine wunderbare Gnade besser kennenlernen und dass es ihm zur Gnade gereicht.
Jetzt brauche ich eine Testperson. Also, ich möchte nicht euch testen, sondern ihr sollt mich testen.
Am besten jemand, der Mirabellen gern hat. Dauert nur 15 Sekunden. Freiwillige vor. Wer ist mutig? Passiert nichts.
Ist auch gratis. Es gibt sogar was zu essen. Also, komm, komm mal nach vorne, Christian. Okay. Also, Christian, deine Aufgabe lautet, ich habe hier zwei Schalen mit Mirabellen und du sollst dich jetzt aussuchen, aus welcher Schale willst du lieber essen?
Aus derer. Und was ist der Unterschied? Sie sind fuhr, aufgesprungen. Und die? Dann bitte.
Ein guter. Danke dir. Vielleicht sind sie sogar noch nicht einmal ganz rief. Den dir, so ist der Christian. Er nimmt am liebsten die guten Früchte anstatt die faulen.
Früchten. Ist doch erstaunlich, oder? Von faulen Früchten würde kaum jemand von uns essen wollen. Jesus redet zum Beispiel in Matthäus so sehen die sauberen aus.
So hat der Christian jetzt gerade eine Mirabelle gegessen. Jesus redet in Kapitel 7 Vers 17 Matthäus von faulen Früchten und von von faulen Bäumen und schlechten Früchten.
Und in Matthäus 13 Vers 8 und 40 redet er sogar von faulen Fischen. Ja, dasselbe Wort.
Die Frage an euch. Warum lassen wir keine faulen Früchte und keine stinkenden Fische in unseren Mund herein, aber jede Menge fauler Worte aus unserem Mund heraus.
Der Herr Jesus Christus sagt, nicht was in den Mund hineingeht verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund heraus geht, das verunreinigt den Menschen.
Matthäus 15 Vers 11 Worte, die sind ungesund, unheilsam, unzuträglich, bitter, sarkastisch, harsch, übel, nutzlos, verletzend, herablassend, zerstörend, narzisstisch, lügend, lästernd, vulgär, schlüpfrig, unhöflich, verleumderisch, zynisch.
Ist das dem Gott im Himmel etwa egal? Ich denke nicht.
Die Zunge ist ein Feuer. Als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern als die, die den ganzen Leib befleckt und das Rad des Lebens entzündet.
Sie wird von der Hölle entzündet. Jakobus 3 Vers 6 Ich bin überzeugt, viele Christen nehmen die Art und Weise ihres Redens auf die viel zu leichte Schulter.
Viele Christen nehmen die Art und Weise ihres Redens auf die viel zu leichte Schulter. Darf ich euch an die Worte Jesu erinnern?
Am Tag, ich sage euch, am Tag des Gerichts werden die Menschen Rechenschaft ablegen müssen über jedes nutzlose Wort, das sie gesagt haben. Matthäus 12 Vers 36 Auch wir Christen, auch wenn es für uns keine Verdammnis mehr gibt, Römer 8 Vers 1, so müssen wir uns doch im Preisgericht verantworten vor dem Richterstuhl Christi.
Verantworten auch für unsere Redeweise, die halt manchmal zum Himmel stinkt. Wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder, der empfängt, was er im Leib vollbracht, dem entsprechend, was er getan hat, es sei gut oder böse, 2. Korinther 5 Vers 10 Da kann ich jetzt nur sagen, sei mir gnädig, Herr, nach deiner Güte und tilge meine Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit.
Psalm 51 Vers 3 Wenn du deinen Mund auftust, dann soll deine Rede zur nötigen Erbauung dienen.
Das Haus Gottes muss nämlich gebaut werden, konstruiert, nicht zerstört werden. Wo ist denn Erbauung nötig?
Wo ist Erbauung nötig? Wisst ihr wo? Ich glaube, wir sind alle noch eine Baustelle, oder? Gut, dass wir einander haben und uns einander erbauen und Zeugnis geben von der Gnade unseres Herrn Jesus Christus.
Das ist es, was dich auf erbaut. Aber Achtung! Paulus predigt nicht Verhaltenstherapie.
Es geht nicht darum, dass du jetzt vor dem Trille-Grafie gerade noch ein Kilo Kreide schlupst, dich zusammenreißt in den Gesprächen, um dann nachher mit angezogener Handbremse über die anderen zu lästern.
Oder dass wir einander immer schmeicheln sollen. Wer einen Menschen auch mal zurecht weist, erntet letztendlich mehr Dank als ein Schmeichler.
Sagt Sprüche 23, 28 Vers 23. Es geht um mehr. Es geht um das, was dahinter steckt. Wisst ihr, was hinter eurem Reden steckt?
Wisst ihr, hm? Herz. Dein Herz. Geht um Herztherapie. Dein Reden kommt aus deinem Herzen.
Denn von innen aus den Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor, sagt Jesus und sagt unter anderem Diebstahl und Lästern.
Genau unsere beiden Punkte von heute Morgen. Markus 7, 21, Vers 23. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.
Dein faules oder hitziges! sondern der Bos deines Herzens.
Okay? Das war, glaube ich, Klartext. Ich wiederhole es nochmal. Dein faules oder hitziges oder gehässiges oder wütendes Reden ist nicht deinem impulsiven Charakter geschuldet, sondern der Bos deines Herzens.
Denn wirst das Herz voll ist, das geht der Mund über. Markus 6, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 5, 6, 6, 7, 7, 7, löhnen wollt.
Wenn du das machen willst, dann lenke deine Worte um. Ich weiß nicht, ob die Fanny Crosby dieses Lied auch geschrieben hat, aber es gibt so eins.
Mach aus allen Sorgen ein Gebet. Mach aus allem ein Gebet. Wirst du vielleicht die Frechheit haben, Gott auch so anzumotzen, wie du deinen nächsten Menschen anmotzt?
Ich vermute nicht. Aber warum gehst du dann mit deinen Mitmenschen so um, den Gott doch auch geschaffen hat und der als Geschöpf Gottes und unter Glaubenden als Kind Gottes unter Gottes besonderer Obgut und unter seinem Schutz steht?
Gott was! sollen wir mit unseren Reden bezwecken? Nicht einfach lieb sein, sondern Gnadenspräger sein.
Auch nicht doppelzüngig. 1. Timotheus 3, Vers 8. Jakobus 3, Vers 10.
Aus demselben Mund kommen Segen und Fluch. Das, liebe Geschwister, darf nicht so sein. Aus demselben Mund, aus deinem Mund, Segen und Fluch. Am Sonntag nachher gibst du das Amen zum Schluss Segen.
Du segnest vielleicht sogar die dir Fluchen, wie Jesus es uns gebietet, nach Lukas 6, Vers 28, aber am Montag schimpfst du dann wieder über dieselben Menschen. Das kann nicht sein.
Mobbing hat in der Sprache eines Christen nichts verloren. Was brauchen wir jetzt?
Wir brauchen Amazing Grace. Wunderbare Gnade für Herrn. Gnade, dass Gott uns unser faulles Reden vergibt.
Ein Wort aus deinem Mund schenkt, das dem Hörenden Gnade gibt. Und so lasst uns miteinander reden, liebe Geschwister. Unserem Bruder, unserer Schwester Gnade geben.
Lasst uns, liebe Geschwister, mit unseren Reden Gnadensträger sein. Lasst uns reden, wie Jesus es uns vorgemacht hat und wie die Leute es ihm bezeugten.
Alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen. Lukas 4, Vers 22.
Rede konstruktiv, besonnen, barmherzig, auf das Gute, bedacht und wertschätzend. Eben den anderen aufbauen. Mach ihm die Gnade Gottes groß.
Das ist die Botschaft. Gott hat sogar gewollt, dass der Glaube aus der Verkündigung kommt. Und der Glaube stellt ab auf die Gnade Gottes.
Wenn du noch nicht an Jesus Christus glaubst, dann bitten wir dich, vergib uns, wenn das Bodenpersonal Gottes schlecht mit dir geredet hat.
tut ihm leid. Aber das entbindet dich nicht von der Verantwortung, dich vor Gott verantworten zu müssen. Und das kannst du eben nur, indem du die wunderbare Gnade Gottes annimmst.
Das ist ein Wort der Gnade für dich. Komm und lass dich versöhnen mit Gott. Liebe Geschwister, möge der Herr an unseren Herzen und an unseren Mündern arbeiten.
An unseren Herzen und unseren Mündern. Was nehmen wir mit für den Montag, liebe Sonntags- und Montags- bis Samstags- Christen?
Lasst uns Gott bitten, dass er an unserem Herzen arbeitet und wir würdig unserer Berufung leben. Unternimm auch konkrete Schritte, notwendige, vielleicht noch bevor dann die nächste Predigt kommt, in der Fortsetzung.
Kann dir jemand helfen dabei? Seid füreinander da in diesem Prozess der Heiligung mit Worten der Gnade und der Hilfe, mit Worten, die auf erbauen.
Jetzt ist die Zeit der Gnade. Jetzt ist die Zeit für die Erneuerung. Soweit sind wir gekommen. Wahrheit statt Liebe, Gelassenheit statt Zorn, heute Freigiebigkeit statt Diebstahl und konstruktives Reden statt Mobbing.
Dazu segne euch der Herr. Amen. Herr Jesus, wir danken dir, dass dein Wort lebendig ist und in unser Leben hineinspricht. Danke, dass es heilsame Worte sind, Worte der Gnade.
Du hast uns heute den Spiegel vor Augen gehalten, nicht um uns klein zu machen, sondern um uns Hilfe anzubieten. Wir bitten dich, dass unser Leben umgestaltet und verändert wird, nach deinem Willen, nach deinem Bild!
Amen! Tthey Tthey T!