Die Mauer muss weg!

Epheserbrief - Teil 2

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Prediger

Steffen Denker

Datum
31. August 2025
Predigtserie
Epheserbrief

Transkription

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Bonjour, good morning and welcome zum Gottesdiensthütter Morgen.! Schön euch zu sehen.! Wir werden euch dem Wort Gottes jetzt widmen.

! Wir werden still innerlich nochmal und bitten, der Herr,! Herr, heilige uns durch die Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit. Amen! Die Mauer muss weg!

Die Mauer muss weg! So skantierten die wütenden DDR-Bewohner in jenem denkwürdigen November-Tage 1989.

Ich bin so alt, dass ich mich gut daran erinnern kann. Ich war Student damals. Seit dem 13. August 1961 trennte eine fast unüberwindliche Grenzbefestigung von Ost-Berlin, von dem demokratischen West-Berlin und darüber hinaus West- und Mitteldeutschland generell.

Schandmauer hieß sie im Westen. Antifaschistischer Schutzwall nannte ihn die zynische DDR-Diktatur. Wer seine Gefangenschaft im Paradies des Arbeiter- und Bauernstaates nicht mehr ertrug und in die Freiheit fliehen wollte, riskierte sein Leben.

Wir zählen 140 Mauertote mindestens. Und dann kam der 9. November 1989. Die über viele Jahre angestaute Wut auf die sozialistischen Tyranninnen und Tyrannen war zu groß geworden.

Sie mussten dem Druck der Straße nachgeben und die Tür öffnen. Die Mauer wurde von einer Stunde auf die andere durchlässig, verlor ihren Schrecken und ihren trennenden Zweck und damit ihren Sinn.

Nun ist sie weg, die Mauer. Wusstet ihr, dass es in der Bibel auch mal eine Mauer zwischen Menschen gab? Ich meine jetzt also nicht Stadtmauern, sondern eine geistliche Mauer.

Ein fester Zaun in Gedanken, im Glauben, in der Lebensführung, der das erwählte jüdische Volk Gottes vom Rest der Menschheit trennte. Dadurch entstand gegenseitiger Argwohn und Feindseligkeit.

Und das bis heute. Das giftige Überbleibsel nennt man ungenau Antisemitismus. Eigentlich Judenfeindlichkeit.

Das dumme und bis zum Mörderischen hingehende Geschwätz gegen die Juden und den Staat Israel ist rational nicht erklärbar.

Das Gerede ist moralisch und geistlich böse. Ein Akt der Rebellion gegen Gottes Erwählungshandeln und hat im Gehirn eines Jesusnachfolgers nichts zu suchen.

Aber nun, gibt es denn eine Chance auf Versöhnung? Können Juden und Nichtjuden im Frieden zusammenleben? Ja!

Einer ist gekommen und der heißt der Friedefürst. Jesaja 9, Vers 5. Und er hat nicht nur gerufen, die Mauer muss weg, er hat sie selber abgebrochen. Die Mauer ist weg.

Wir können gut zusammenleben und miteinander Gott anbeten. Alle Nationen, Hautfarben und sonstige Couleur. Wir singen gemeinsam. Wir sind gemeinsam integriert in das neue Haus, das Gott aufbaut.

Und das ist die Botschaft von heute. Wollt ihr wissen, wie es dazu kam? Dann hört jetzt gut zu dem Apostel Paulus, was er berichtet dazu. Er sagt, Christus ist unser Friede und hat uns versöhnt.

Die Mauer ist weg und ein neues Haus entsteht. Wir hören aus Epheser 2, die Verse 11 bis 22, also die zweite Hälfte vom Kapitel 2 im Epheserbrief.

Deshalb denkt daran, dass ihr, die ihr einst aus den Nationen dem Fleisch nach Unbeschnittene genannt wurdet, von der sogenannten Beschneidung, also von denen, die beschnitten sind, die im Fleisch mit Händen geschieht, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen aus dem Bürgerrecht Israels und Fremde hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung.

Ihr hattet keine Hoffnung und ihr wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Seid ihr, die ihr einst fern war, durch das Blut des Messias nahe geworden, denn er ist unser Friede.

Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft abgebrochen. In seinem Fleisch hat er das Gebot, das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei friedenstiftend in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.

Und er kam und hat Frieden verkündigt, euch den Fernen und Frieden der Nahen. Denn durch ihn haben wir beide Zugang durch einen Geist zum Vater.

Und so seid ihr nun nicht mehr Fremde und Beiwohner, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Ihr seid auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst der Eckstein ist. In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn.

Und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung im Geist. Wort Gottes, zweite Hälfte, Epheserbrief.

Wir sehen hier die Gliederung für heute Morgen. Die Mauer, Verse 11 bis 12, ist weg, Verse 13 bis 18 und es entsteht das neue Haus, Verse 19 bis 22.

Das erste, also die Mauer. Hier wendet sich der Apostel Paulus zuerst mal an die Jesusglaubenden.

Geh auf dieser Seite, auf der nichtjüdischen Seite von ihrer Mutter geboren worden. Also ich mache jetzt einfach mal so und so, oder?

Nicht, dass ich da, nicht, dass ihr euch jetzt auf die richtige Seite setzen müsst, aber dass ihr einfach versteht. Da gibt's, da gibt's einen Zaun, eine Mauer, von dem wir reden und es gibt die eine Seite und die andere Seite, die Paulus hier beschreibt.

Die aus den Nationen, die Unbeschnittenen. Wenn du auf dieser Seite geboren bist, dann ist es Gott wichtig, dass er dich zunächst einmal an etwas erinnert.

Darum denkt ihr daran. Ihr seid angesprochen, Vers 11. An was denken? Es ist für euch alles andere als selbstverständlich jetzt auch zu Jesus gehören zu dürfen.

Zu seiner Gemeinde, wie wir in Kapitel 1 angeschaut haben. Oder in Kapitel 2 zu seinem Lebensraum, zu seinem Reich, zu seinem Haus, zu seinem Tempel.

Am Anfang unseres Glaubenslebens steht immer die Dankbarkeit für Gottes Güte und Erbarmen und Gnade. Allerdings gilt das auch für die jüdische Seite vom Zaun.

Gott hat es sich nicht nehmen lassen, in seinem ersten Gebot, sich selbst zu bezeichnen und sich benennen zu lassen als nicht irgendx beliebiger Gott, sondern als den Gott, der euch aus dem Haus der Sklaverei in Ägypten befreit hat.

Als Befreier aus Ägypten. Als Befreier Israels. Ich bin der ewige, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, aus dem Haus der Sklaverei.

Ohne Gott säset ihr Israeliten immer noch in Ägypten und müsstet Pyramiden bauen. Die meisten Namenschristen sind, wie wir hier in Zürich allerdings tatsächlich auf der anderen Seite.

Was habe ich Namenschristen gesagt? Die meisten Epheserkristen, wollte ich sagen. Die meisten Epheserkristen sind allerdings, wie wir hier in Zürich tatsächlich auf der anderen Seite des Zaunes geboren.

Was heißt das? Paulus sagt es uns jetzt, ohne zum Bund der Beschneidung zu gehören. Für dich würde das eigentlich Folgendes bedeuten. Erstens, ohne Christus sein zu müssen.

Vers 11, ohne den Messias. Das ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Dann, Vers 12, ohne die Bürgerrechte Israels zu sein. Also gemeint ist jetzt nicht unbedingt der israelische Pass, sondern fremd zu sein gegenüber den geistlichen Rechten der Israeliten.

Sowohl in Israel als auch in der Diaspora. Ich zitiere Römer 9, die Verse 4 bis 5, was das bedeutet, diese Bürgerrechte nicht zu haben.

Ihnen gehört die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen. Aus ihnen kommen die Väter nach dem Fleisch und aus ihnen kommt der Messias.

Römer 9, 4 bis 5. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Vers 12, weiter. Fremd sein von den Bündnissen der Verheißungen, wie zum Beispiel der Bund an Abraham, Genesis 17, der Bund mit David, 2. Samuel, Vers 7 und vor allem fremd zu sein dem neuen Bund, der Israel und Judah verheißen ist.

Jeremia 31, Vers 31 bis 34. Jetzt sind wir aber im neuen Bund. Wie kommt das? Vers 12, keine Hoffnung zu haben.

Du hast jetzt Hoffnung, haben wir in Epheser 1 gehört und Paulus hatte dafür gebetet, dass ihr erkennt, wie reich die Hoffnung ist, die ihr habt.

Aber von der Hoffnung her, sagt Paulus, ihnen von der Herkunft her hattet ihr keine Chance auf Hoffnung. Und das letzte weiter, gottlos durchs Leben gehen zu müssen, Vers 12.

Also gottlos zu sein, das ist ja der Traum vieler Heiden und Juden. In Wirklichkeit aber ist das der schlimmste Albtraum, den wir uns vorstellen können.

Denn dann würde das heißen, mit dem Pilzbefall der Sünde im Gericht erscheinen zu müssen und keine Versöhnung zu haben. Gottlos.

Das alles ist Realität jenseits der Mauer. Weil Gott bis dahin fast ausschließlich mit den Juden die Heilsgeschichte geschrieben hat.

Der Herr Jesus sagt selber, das Heil kommt aus den Juden. Da hat er von sich geredet. Johannes 4, Vers 22. Die Beziehung zwischen Nichtjuden und Juden in der Gemeinde ist darum keine Nebensächlichkeit, wie wir uns das vielleicht vorstellen.

Und weil wir nicht so viel mit dem Thema hier zu tun haben. Letzten Sonntag hatten wir Besuch von zwei aus der messianischen Gemeinde in Stuttgart, die wir während des Sabbaticals kennenlernen durften.

Die waren aber hier. Die haben mit uns gebetet. Wir haben den einen selben Gott angebetet. Wir haben Zugang durch den einen Geist, wie Paulus hier sagte. Der jüdische Jesus, der Messias, ist eben nicht zu haben, ohne das jüdische Volk der Verheißung.

Für das Heil der Nationen musste die Mauer weg. Ist sie weg? Ja, die Mauer ist weg.

Preis den Herrn. Vers 13-18. Jetzt spricht Gott nochmal ein großes Aber. In Vers 4, letzte Predigt, war es das Aber der Totenauferweckung.

Gott aber hat uns lebendig gemacht. Jetzt spricht Gott in Vers 13 das Aber der Versöhnung. Aus der geistlichen Totenauferweckung folgte dein ewiges Leben.

Aus der Versöhnung erfolgte dein Friede. Friede zwischen den Menschen, namentlich nicht Juden und Juden, aber auch Frieden zwischen allen anderen und Friede mit Gott.

So ist die Gemeinde Jesu eben auch. Ihr wart einst fern, aber nun seid ihr nahe. Vers 13. Der Preis für diese Annäherung, der Preis für den Frieden, der Preis für den Fall der Mauer war unendlich hoch.

Es hat den Messias Jesus sein Blut und Leben gekostet. Vers 13. Und nun kommt der berühmte Satz Denn er ist unser Friede.

Vers 14. Dieser Vers hing vor der Renovation dieses Saals hier als Motto-Vers aus im Saal.

Die Leute aus dem letzten Jahrtausend können sich noch erinnern. So ein langes grünes Schild mit diesem Vers drauf. Jahrelang war er auch der Begrüßungsvers auf unserer Gemeinde Homepage im Internet.

Christus ist unser Friede. Und jetzt verstehen wir worum es da geht. Es geht zwar auch um Frieden mit Gott durch die Rechtfertigung aus Glauben Römer 5 Vers 1 aber zuerst geht es hier um Frieden zwischen den Christen untereinander.

Juden und die nachher gekommenen Nichtjuden sie bilden nun gemeinsam ohne Zwischenmauer die neue Körperschaft namens Gemeinde.

Es gibt keinen Zaun mehr Vers 14 Die Feindschaft ist im Messias abgebrochen Vers 14 Er ist dafür Mensch aus Fleisch und Blut geworden hat das Gesetz mit seinen Satzungen durch sein Leben und Sterben erfüllt und damit beseitigt und als das große trennende Element weggenommen Vers 15 So hat er Frieden gestiftet Vers 14 Die Juden und die Gemeinde die Juden in der Gemeinde Jesu sie durften oder sie mussten je nach Perspektive lernen das Gesetz ist nicht mehr die Art und Weise unseres Lebens wozu eben auch die strikte Trennung zu den anderen gehörte was gut ist und was schlecht was heilig ist und was unheilig was retten und was verdammlich ist das wird jetzt bestimmt durch dein Verhältnis zum Messias Jesus Christus den

Galatern hat der Paulus das so erklärt ich zitiere Galater 3 Abvers 24 das Gesetz ist unser Erzieher auf den Messias hingeworden damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden also auch das Gesetz hatte die Rechtfertigung aus Glauben zum Ziel nachdem aber der Glaube gekommen ist sind wir nicht mehr unter dem Gesetz denn ihr seid alle Söhne Gottes durch den Glauben an Jesus Christus Galater 3 24 bis 26 das Endziel des Gesetzes ist also auch die Rechtfertigung aus Glauben Römer 10 Vers 4 haben wir im letzten Hauskreis durchgenommen am Dienstag also wer noch nicht in einem Hauskreis ist muss sich unbedingt anmelden sehr spannend wir sind gerade im Römer 10 sehr spannend Rechtfertigung aus Glauben darum ging es auch im Gesetz von Ehedem nun könnte man dieses neue

Prinzip auch Gesetz nennen das Gesetz Christi auch wenn es anders funktioniert damals hieß es Tue und jetzt heißt es getan!

Paulus nennt das in 1. Korinther 9 21 Gesetz! Ich bin nicht ohne Gesetz vor Gott sondern unter dem Gesetz Christi!

Die Luft zum Atmen in der Gemeinde ist Frieden und das wird hier viermal gesagt Vers 14 15 17 und 17 den fernen ihr wisst wer gemeint ist und den nahen Vers 17 Ja Christus ist sogar der personifizierte Friede in Person Christus ist Friede für uns Vers 14 ohne Zaun ohne Ressentiments ohne Rassen und Klassen und Trennungen Wer sich früher nichts zu sagen hatte also so nach dem Motto Ja was soll ich auch mit dem schwätze ich habe nicht gemeinsam mit ich weiß nicht was über was ich soll reden mit dem wie bitte ihr habt nichts miteinander zu teilen wenn ihr euch das kostbare was es gibt teilt euren Retter Jesus Christus betet ihr nicht zusammen Gott an redet über die großen

Taten Gottes arbeitet auch zusammen im Reich Gottes also wenn euch nichts einfällt zum miteinander reden nachher beim Sunday Snack dann habe ich euch hiermit einen Tipp gegeben geht mal auf die Leute zu auf die ihr in den letzten 50 Jahren nein in den letzten 50 Tagen nicht geredet habt und redet über die großen Taten Gottes wenn du aber eine Giftschleuder in der Gemeinde bist vielleicht noch geifernd und aufbrausend dann musst du dir nicht einbilden dass du für diese Sünde den Segen Gottes hättest der hat nämlich Frieden gebracht geben euch ein Zitat von unserem lieben Bruder Benedikt Peters!

Wie können Menschen Frieden untereinander finden der alle Belastungsproben und alle Zeiten überdauert? Das wird hier beantwortet dabei ist mit Frieden weit mehr gemeint als die bloße Abwesenheit von Krieg nämlich ein harmonisches Miteinander teilen und austauschen ein beglückendes gegenseitiges geben und nehmen Ich glaube, wir sollten den Benedikt mal wieder einladen zur Predigt Mal sehen, wie er das macht Aber das ist es, was ich mir für unsere Gemeinde wünsche Jesus hat die Friedenstifter selig gepriesen Matthäus 5, Vers 9 Bist du dabei?

Das ist nicht nur Frieden halten das ist auch Frieden selbst aktiv bewirken stiften Das ist Frieden Stiften Neue Menschen sind Menschen die Frieden stiften Christen werden in der Bibel als neue Menschen bezeichnet oder in Epheser 4 werden wir dann drüber reden dass du den neuen Menschen anziehen sollst Epheser 4, 24 Aber hier in Epheser 2 haben wir die einzige Stelle in der Bibel in der die Gemeinde Jesu in ihrer Gesamtheit als der neue als der eine neue Mensch bezeichnet wird Ein neuer Mensch das ist die Gemeinde und die hat viele Glieder das sind wir alle miteinander also auf Deutsch!

In corpore als Körperschaft werden wir als der neue Mensch bezeichnet Und jetzt schaut Für uns zusammen als den einen neuen Menschen hat Jesus Christus den unfassbar Höhenpreis für die Versöhnung bezahlt Vers 16 Für uns zusammen als den einen neuen Menschen Vers 16 Am Kreuz Versöhnung mit Gott durch das stellvertretende Sündopfer und Versöhnung zwischen den Menschen nämlich zuerst diesen zwei Juden und Nichtjuden Vers 15 Er hat die zwei Frieden stiftend in sich selbst zu einem neuen Menschen geschaffen und die beiden in einem Leib mit Gott versöhnt durch das Kreuz durch das er die Feindschaft getötet hat Ein neuer Mensch ein Leib keine Rivalitäten auch nicht untereinander zwischen den einzelnen

Gruppen sage ich mal vielleicht noch die jüdischen Gruppierungen die da noch sein könnten oder die heidnischen Gruppierungen die Nationen die Völker die Ethnien die Hautfarben die Bildungsschichten die finanziellen Potenzen die politischen Präferenzen oder ja sogar man glaubt es nicht sogar die Rivalitäten zwischen den Baslern und den Zierichern die den dreieinigen Gott hier am Werk wie schon in Kapitel 1 die Verse 3 bis 14 das

Heilswirken von Vater Sohn und Heiligem Geist Kapitel 1 Vers 17 und jetzt hier wieder dank dem Sohn haben wir von beiden Seiten des Zaunes der nicht mehr steht durch Gott den Heiligen Geist denselben Zugang zu einem Gott dem Vater es gibt keine zwei Wege es gibt keine drei Götter ein Weg eine Gemeinde ein neuer Mensch ein Gott ein Haupt und das dritte was nun das neue Haus entsteht letzte Predigt sprachen wir über die Toten die Auferweckung die Geistliche als Startpunkt zum neuen Leben heute reden wir über darüber dass die Mauer weg ist und Versöhnung als Startpunkt für das neue Haus

Paulus ruft jetzt nochmal neue Bilder aus in Vers 16 war es der neue Mensch Gemeinde in Vers 19 werden wir zu Vollbürgern und dann noch zu Familienmitgliedern im Haushalt Gottes und in den Versen 20 bis 22 werden wir ein neues Haus wer also von neuem geboren ist der erhält die himmlische Staatsbürgerschaft habe vor vielen Jahren mal darüber gepredigt Philippa 3 1 unser Bürgerrecht ist in den Himmel das war in Basel dann habe ich gesagt egal was für einen Pass du sonst hast wichtig ist dass du den Pass hast mit dem Kreuz vorne drauf aber für die Schweizer ist das selbstverständlich also das hat irgendwie nicht funktioniert ich meine das Kreuz

Christi nicht nur das Schweizer Kreuz sondern den Himmelspass wir halten uns im Reich Gottes als Bürger auf nicht als Touristen das ist der niedrigste Aufenthaltsstatus oder wir halten uns aber dort nicht auf mit der Niederlassungsbewilligung Daueraufenthaltsgenehmigung C sondern wir werden eingebürgert im Himmel wir sind Mitbürger in Gottes Reich und da geht es noch weiter wir werden sogar adoptiert vom Chef wenn man das so locker sagen darf vom Herrn vom König in das Haus in die Familie Gottes wir werden zu Kindern Gottes des großen Königs das lesen wir hier und dann wird das Haus der Gemeinde gebaut das Haus der Gemeinde hat ein Fundament eine Formation und eine Funktion das Fundament ist glaube ich denke ich klar hier steht es nochmal erklärend das Fundament des Gemeindehauses sind die Apostel und Propheten aha aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten also wer die Apostel sind ist uns denke ich klar die 12 plus die apostolische

Spätgeburt namens Paulus 1. Korinther 15 Vers 8 bis 9 mit den Propheten können entweder die Propheten des Neuen Testamentes gemeint sein die vor dem Abschluss des Bibelkanons von Gott gebraucht wurden oder aber es sind die alttestamentlichen Propheten gemeint ich meine es trifft die zweite Erklärung zu denn es sind diese zwei Gruppen die maßgeblich zur Grundlage der Gemeinde beigesteuert haben sie haben nämlich maßgeblich inspiriertes Wort Gottes geschrieben die Bibel unser festes Fundament alten und neuen Testamentes unser festes Fundament wie Matthäus 7 Vers 25 erklärt und wie wir vor zwei Wochen im Familiengottesdienst gehört haben nochmal dran erinnert wurden der wichtigste Fels in diesem

Fundament ist nun allerdings der Herr Jesus Christus selbst der als Eckstein bezeichnet wird der Eckstein ist der der an der Ecke liegt zuerst gelegt wird und zwar sehr sorgfältig bearbeitet behauen und sehr sorgfältig gelegt alle anderen Steine richten sich an diesem Eckstein aus dieser Eckstein ist der Herr Jesus Christus selber so dass Paulus im Korinther 1.3-11 auch sagen kann dass Jesus selbst das Fundament ist und dass niemand einen anderen Grund legen kann das zweite die Formation Vers 21 wir werden geformt der Grundstein das Fundament ist gelegt du hast dein Lebenshaus auf Jesus gebaut eine Person ja hoffentlich gut und du folgst ihm jetzt auch als

Glied der Gemeinde der konkreten Ortsgemeinde und du gründest dich auf sein unfehlbares irrtumsloses Wort die Bibel ja ja ja ja ja ist ja gut und wie geht es nun weiter mit dir nun ist Formation Formierung angesagt du sollst geformt werden Vers 21 sagt dass Gott uns zu dem Bau zusammenfügt wörtlich also unübersetzt das griechische Wort das da steht Jesus harmonisiert uns zusammengefügt Jesus harmonisiert uns und so wächst der geistliche heilige Tempel das muss Jesus bewirken wenn also zwischen dir und anderen Gemeindegliedern echte Gemeinschaft wächst Interesse gegenseitige Liebe zueinander dann hat der Herr Jesus dich berührt dein Leben und geheiligt und er ist weiter am

Werk um uns zusammenzufügen und zu heiligen und zu bearbeiten er bearbeitet die Steine an seinem heiligen Bauwerk und dieses heilige Bauwerk ist nicht der zweite Tempel in Jerusalem der zurzeit Jesus stand und in dem es tatsächlich so einen Zaun gab der den Vorhof der Heiden trennte vom eigentlichen Heiligtum und über diesen Zaun den man per Todes Androhung der Todesstrafe nicht übertreten durfte jetzt ist er weg der Zaun die Mauer der neue Tempel ist auch nicht derjenige der Diana von Ephesus woran die Epheser bei dem Namen Tempel zum ersten Mal vielleicht dachten wo ein toter Götze verehrt wurde in Jerusalem wenigstens der wahre Gott wenn auch unter großen Korruption in Ephesus ein stummer

Götze letztendlich Dienst für Satan sondern die Gemeinde ist der geistliche Tempel des Herrn der Baumeister ist er der selbst angekündigt hatte ich werde meine Gemeinde bauen Matthäus 16 Vers 18 und dann kommt die Funktion vom neuen Haus Jesus ist ja noch nicht fertig oder sonst müssten wir ja nicht mehr evangelisieren wenn da draußen nicht noch Bausteine liegen die der Herr Jesus auch reinholen will zum Einfügen Zusammenfügen Harmonisieren mit seiner Gemeinde der Bau wächst noch worüber ich nun staune obwohl der Tempel noch nicht fertig ist funktioniert der schon Gott wird von uns in Tat und Wahrheit angebetet in seinem Tempel in der Gemeinde aber nur wenn das

Fundament stimmt und die Funktion aufgebaut wird wie geht nun die Anwesenheit Gottes bei uns Vers 22 in einem Geist im Heiligen Geist für mich ist es eine Horror Vorstellung in einer geistlosen und damit gottlosen Versammlung zu sitzen in dem der Heilige Geist sich verabschiedet hat aber das passiert wenn wir am Fundament rütteln das Fundament verlassen wenn wir das Wort Gottes nicht mehr als die Autorit hören die es ist das passierte wenn wir unsere Glaubens Grundlage verlassen würden und dann geschehen unter uns keine Wunder mehr Wunder der Wiedergeburt der Heiligung der Sündenerkenntnis der Überführung der Kraft für den guten

Weg wunderbare Gebets Erhöhungen und so weiter dann hätte der Herr Jesus aufgehört die Steine zu harmonisieren mit anderen Worten wir sprechen dann von einer Ruine Gott bewahre Gott der Heilige Geist ist bei uns und darum ist die Versammlung immer auch eine Versammlung von Christen eine heilige Sache darum kann Paulus sagen wehe dem der den Tempel Gottes verdirbt 1.

Korinther 3 Vers 17 darum geschehen weil es um meine heilige Sache geht darum geschehen weiterhin auch die Wunder die der Heilige Geist die Gott wirkt von Sünde überführt werden neues Leben Toten Auferweckung Geistliche gesprochen ein Mensch kommt zum Glauben Gott bekommt ewiges!

Leben Liebe zu den anderen Bausteinen und so weiter und so weiter können wir eigentlich Gott genug Danke sagen für seine heilige Gemeinde so fassen wir zusammen bringen wir mal das Ganze auf einen Punkt mit einem Satz hier ist der Satz die Mauer ist weg und das neue Haus entsteht die Mauer bestand zwischen Juden und Nichtjuden und schloss die Letzteren eigentlich hoffnungslos aus Vers 11 bis 12 aber Jesus Christus hat diese Zwischenwand abgerissen er hat uns mit Gott versöhnt und uns untereinander alle miteinander versöhnt zwischen allen verschiedenen Menschen in der Gemeinde auch die Ägypter mit den Israelis das Resultat ist

Friede Friede mit Gott und Friede untereinander Verse 13 bis 18 und das dritte wie geht es weiter nach dem Friedensschluss Gott baut sein neues Haus den geistlichen Tempel Christus ist der Eckstein an dem alle anderen Steine ausgerichtet werden dieses Haus ist schon in Betrieb obwohl es noch nicht fertig ist die Gegenwart Gottes durch den Heiligen Geist macht es möglich Verse 20 bis 22 Schlussfrage stehen in deinem Kopf vielleicht einige Mauern immer noch Amen