Prioritäten im Gebetsleben - Das Biblische Vorbild - Teil 1

Epheserbrief - Teil 11

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Datum
16. November 2025
Predigtserie
Epheserbrief

Transkription

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Gott hat uns seine große Kraft geschenkt. Frage. Wenn dem so ist, warum erfahren wir nicht noch mehr Kraft davon in unserem Leben?!

Es gibt zwei Möglichkeiten. A. Unsere Überzeugungen sind falsch. Aber dann müssen wir unsere Haltung im Hinblick auf Gott korrigieren, unsere Theologie.

Denn sonst ist Gott nicht am Werk mit uns. B. Unsere Überzeugungen sind richtig. Aber dann müssen wir unsere Theologie auch die richtige Priorität in unserem Leben geben und entsprechend handeln.

Sonst kommt Gottes Wirksamkeit eben nicht in unserem Leben an. Dein Gebet spiegelt deine Glaubensüberzeugung wider.

Was treibt dich im Herzen wirklich um? Also, vorausgesetzt, du hast überhaupt ein Gebetsleben. Hast du eins?

Wenn nicht, warum nicht? Es gibt zwei Möglichkeiten. Vielleicht bist du gar nicht überzeugt, dass Jesus Christus dir Frieden mit Gott bringt, wenn du an ihn glaubst.

Dann bitte ich, glaube heute an den Herrn Jesus und du wirst gerettet werden. Lass dich versöhnen mit Gott. Möglichkeit zwei.

Du glaubst an Jesus, aber du hast ein schwaches Gebetsleben, weil du die falschen Prioritäten setzt. Lass dir heute helfen mit dem Wort Gottes.

Wir nehmen ein Beispiel dafür. Also keine hohe Theologie, keine Abhandlung darüber, sondern wir beobachten Paulus, wie er betet.

Ich habe euch das auf dem Blatt Papier hier abgedruckt. Ich hätte auch noch Exemplare in Großdruck, wenn jemand gerne eine größere Schrift hätte.

Andreas ist jetzt unterwegs und verteilt. Bitte mal Hände hoch. Wer hätte gerne ein großes Blatt? Vielleicht zum Mitschreiben da hinten. Sonst alles klar?

Also gut. Wir lesen heute, was Paulus über die richtigen Prioritäten im Gebetsleben nicht schreibt, sondern wie er das selber praktiziert.

Epheser Kapitel 3, die Verse 14 bis 21. Wir lesen das. Und ihr könnt auf dem Papier mitlesen. Übrigens guckt immer wieder mal drauf.

Das wird euch helfen, durch den Lauf der nächsten anderthalb Stunden euch zu konzentrieren. Ja, keine Angst. Nicht ganz so lang.

Darum beuge ich meine Knie, schreibt der Apostel Paulus, Wort Gottes in Epheser 3. Darum beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem jede Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden seinen Namen erhält.

Auf, dass er euch gebe, gestärkt zu werden, gemäß dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft, durch seinen Geist, an dem inneren Menschen.

Dass er euch gebe, den Christus zu wohnen in euren Herzen, durch den Glauben, in Liebe eingewurzelt und fest gegründet.

Ich beuge meine Knie auf, dass ihr imstande seid, zu begreifen mit allen Heiligen, was die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist. Zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus.

Ich beuge meine Knie, auf dass ihr erfüllt werdet, zur ganzen Fülle Gottes. Aber dem, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die wirkt in uns.

Ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Jesus Christus, auf alle Geschlechter hin, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Dieser Einblick aus der Praxis von Paulus kommt hier zu uns.

Schaut, liebe Epheser, hier sind meine Gebetsprioritäten. Also es ist ja nicht selbst ein Gebet, ihr merkt es, sondern ein Bericht darüber, wie er betet.

So bete ich, schaut es an. So könnt ihr beten, lieber Dan, lieber Matthias, könnt ihr euren Kindern beibringen. Hier sind die richtigen Prioritäten.

Zweieinhalb Kapitel lang hat Paulus uns den großartigen Gott vor unsere Augen gestellt. Epheser 1 bis zu diesem Punkt, also für unsere Gäste.

Wir gehen gerade durch den Epheserbrief durch und sind jetzt an dieser Stelle hier eben angelangt. Wer wissen will, was vorher war, der muss gleich zuhören.

Ich fasse das nochmal zusammen. Wer die Predigt vollständig zu Ende hören will, muss wiederkommen, weil wir werden heute nur die ersten zwei Punkte anschauen und der Rest kommt dann beim nächsten Mal.

Wenn es unbedingt sein muss, könnt ihr das auch auf der Homepage dann irgendwann finden. Wenn wir also so beten, lernen wir die richtigen Prioritäten zu setzen.

Die Bibel zieht hier unsere Augen offensichtlich hin nach oben zu Gottes Fähigkeiten und weg von unseren irdischen Unmöglichkeiten. Und so muss es sein.

Also die ersten zwei Abschnitte für heute, die nächsten drei kommen dann später. Das erste, ordne dein Gebet, Verse 14 und 15.

Ich habe hier zwei Fragen. Die erste Frage lautet, was treibt Paulus zum Gebet? Und die zweite Frage, zu wem ruft dann Paulus im Gebet?

Also das erste, was treibt Paulus zum Gebet? Ist dir eigentlich nach Betung zumute, wenn es dir schlecht geht? Ich hoffe es.

Zu dem zu rufen, der dir wirklich helfen kann. Mit seiner Kraft. Schaut mal, Paulus, wo schreibt er das hier auf? Also im Gefängnis sitzt kein schöner Ort.

Aber was ihn umtreibt, sind nicht die feuchten Wände und das schlechte Essen im Gefängnis. Seine Prioritäten im Gebet sind ganz anders.

Es ist Gottes Herrlichkeit und das, was Gott tut. Seine wunderbaren Werke für seine Kinder.

Darüber würde er eigentlich gerne mit den Ephesern von Angesicht zu Angesicht reden. Aber weil das nicht geht, schreibt er es halt wenigstens auf. Und so können auch wir das lesen.

Was ihn bewegt, ist die Herrlichkeit Gottes und was Gott zu tun ihm auf dem Herzen ist. Darum sagt er, darum beuge ich meine Knie.

Vers 14. Also warum beugt er seine Knie? Jetzt müssten wir die zwei Kapitel vorher miteinander lesen. Tun wir nicht, aber ich fasse es für euch zusammen.

Im Kapitel 1 haben wir gelernt, die Gotteskinder sind erwählt vom Vater, Vorgrundlegung der Welt. Erlöst vom Sohn in dieser Zeit, versiegelt mit dem Heiligen Geist für die Ewigkeit.

Beschenkt mit dem Geist der Weisheit und der Offenbarung. Er leuchtet an den Herzensaugen über unsere Hoffnung, über unseren Reichtum in Christus, über unsere überragende Kraft, die Gott in uns gibt, in der Gemeinde tätig ist, wo Jesus Christus selbst persönlich das Haupt ist.

Kapitel 2. Warum beugt Paulus seine Knie? Mit Jesus Christus sind wir geistlich auferweckt worden. Die Zeit unseres geistlichen Leichentums ist vorbei.

Wenn wir rettenden Glauben haben. Und das ist möglich nicht nur für das Eigentumsvolk Gottes, die Juden, sondern für Menschen aus allen Nationen. Die Tür ist offen, die Mauer ist weg.

Die, die einst uns getrennt hatte vom lebendigen Gott. Christus ist unser Friede. Unser Friede zwischen Juden und Heiden, zwischen Gott und den Menschen, zwischen den Menschen aller Nationen, und den Ethnien und was immer uns so unterscheidet hier.

Blaue Augen, grüne Augen. Kapitel 3. Warum beugt Paulus seine Knie? Weil das Geheimnis jetzt gelüftet ist. Über die Gemeinde des Herrn Jesus aus allen Nationen war so nicht ableitbar aus dem Alten Testament.

Ihr Epheser, ihr seid jetzt auch Miterben, Mitglieder und Mitteilhaber der Verheißung. Darum haben wir Freiheit der Rede und Freiheit des Zutritts zu Gott.

Freimütigkeit und Zugang im Gebet. Wow! Das alles sind wichtige Dinge für dein Glaubensleben. Und das treibt Paulus auf die Knie.

Das sind die Dinge, worauf es ankommt. Die Prioritäten im Heilsplan Gottes müssen deine Prioritäten im Gebetsleben sein.

Sonst verzettelst du dich mit unwichtigen Dingen. Und du musst dich nicht wundern, wenn Gottes Kraft in deinem Leben so wenig sichtbar ist.

Nochmal zum aktiven Mitdenken. Die Quellen des kraftvollen Gebetes kommen aus dem Heilsplan Gottes.

Souveränität Gottes, Erlösung in Christus, versiegelt mit dem Heiligen Geist, Weisheit und Offenbarung durch den Geist, Hoffnung, Reichtum der Gnade, Gottes Kraft für dich, ewiges Leben in Christus für alle Nationen, eine von Jesus erlöste heilige Gemeinde des neuen Bundes, Freiheit der Rede und Freiheit des Zugangs zu Gott.

Das sind die richtigen Prioritäten, wenn Paulus und wenn du, wenn wir unsere Knie beugen. Darauf beruft sich Paulus im Gebet.

Danach strebt seine Seele. Darauf vertraut der wiedergeborene Mensch. Darum fleht die nach den himmlischen Dingen strebende Seele.

Kommt das in deinem Alltagsgebet vor? Ordne dein Gebet. Die zweite Frage, zu wem ruft Paulus?

Vergiss jetzt nicht, dass der große Gott durch Jesus Christus zu deinem liebevollen Vater im Himmel geworden ist, der dich einfach gern hat.

und dich liebt und dann endlich liebt und alles für dich getan hat. Er ist der Vater für die, die ihn aufnahmen.

Ihnen gab er das Anrecht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1, Vers 12 Nun, einige Menschen haben Schwierigkeiten, sich mit dem Gedanken zu erwärmen, dass Gott ein liebender Vater ist.

Der Grund ist der, sie hatten vielleicht schlechte Väter erlebt. Abwesende, gefühlskalte, eventuell sogar gewalttätige, gottlose Männer.

Das tut uns leid. Aber der Denkfehler bei dem ist, wir dürfen nicht von dem Wesen der versagenden, iridischen Väter schließen auf Gott, den himmlischen Vater und wie er ist, sondern umgekehrt.

Wir müssen von dem vollkommenen, liebenden, interessierten, barmherzigen Vater im Himmel lernen, was unsere irdische Verantwortung als irdische Väter ist.

Die Art und Weise, wie Gott seine Vaterschaft ausübt, ist das Modell dafür, wie ihr eure Vaterschaft, eure Mutterschaft auslebt, wie ihr eure Kinder erzieht.

Der Vater im Himmel, er benamst, er regiert, er modelliert jede andere Vaterschaft im Himmel und auf Erden. Das ist hier eine Stelle, die nicht einfach zu verstehen ist.

Das geben sogar die Kommentatoren zu, die sonst alles wissen. Was wir sehen, ist jedenfalls, dass Vater und Vaterschaft ein Wortspiel ist, also dieselbe Wurzel und die wird hier quasi so zusammengestellt.

Es geht eigentlich um irgendeine Abfolge, eine Gemeinsamkeit im weitesten Sinn, Gemeinsamer Ursprung bis hin zu ganzen Sippen, Geschlechtern, Völkern, Nationen, auch das kann Vaterschaft, ich glaube in der Schlachterbibel steht Geschlechter, oder?

An dieser Stelle kann das Wort alles bedeuten, das ist richtig. Und sogar in der Engelwelt, im Himmel und auf Erden, wobei wir darüber nicht mehr wissen, ganz einfach, weil wir nicht mehr Offenbarung darüber haben.

Anyway, Du bist ein Kind Gottes in der Familie Gottes. Mit deinem Vater im Himmel reden, also beten, das ist für dich, das darf für dich ein vertrautes Gefühl sein.

Denn mit so einem Vater, da bist du dann doch gerne zusammen. der Thronsaal Gottes ist für dich keine furchteinflößende Audienzhalle, sondern es ist dein Wohnzimmer.

Schließlich bist du ja Gottes Hausgenosse, Epheser 2, Vers 19. Und du hast die Freiheit der Rede und die Freiheit des Zugangs zu ihm.

Epheser 3, Vers 12, das war der letzte Vers hier gerade vor unserem Abschnitt. Ein Gebetsleben in dieser Vertrautheit entwickelt eine wunderbare innere Stärke und Kraft und deswegen nochmal ordne dein Gebet.

Der zweite Punkt, lass dich beschenken, Verse 16 und 17, lass dich beschenken. Nachdem wir wissen nun warum Paulus betet, deshalb beuge ich meine Knie, erfahren wir jetzt worum er bittet, warum er bittet und worum er bittet, für was, Verse 16 bis 19, also wir bleiben jetzt hier nur 16, 17 für heute, so wie angekündigt.

Jetzt folgendes, die Verse 14 bis 19 zählen zusammen 18 Wörter, also im Original auf Griechisch.

Wir haben es hier also wieder mal mit einem langen Satz zu tun. Es gibt deren insgesamt acht im ganzen Brief. Das hier ist der fünfte.

Jetzt habe ich für euch ausnahmsweise mal versucht, die Struktur ins Deutsche herüber zu retten. Das ist wahrscheinlich der kürzeste längste Satz.

Also einen Satz aus dem Original in einen Satz ins Deutsche. Das mache ich ja sonst nicht, oder?

Also Epheser 1 Vers 3 bis 14 haben wir dann auch auseinander genommen. Aber ich dürft ihr ruhig das auch mal sehen, wie Paulus so tickt, wie Paulus so schreibt.

Und darum habe ich mir das erlaubt, wenigstens für heute mal das so ins Deutsche rüber zu nehmen. Ihr könnt euch dann selbst mal ein Bild davon machen.

Wenn ihr das anguckt, dann seht ihr, dass Paulus drei Gebetsanliegen besonders nennt und sie immer mit auf das einleitet oder damit, ihr seht Vers 16, auf das er euch gebe, dass ihr beschenkt werdet, Vers 16, Vers 18, auf das ihr imstande seid, für etwas, müsst ihr die Verse lesen und auf das ihr erfüllt werdet, das vierte, womit erfüllt, ja, nun, das steht dann da in dem Vers.

Also für heute beginnen wir mit dem ersten Gebetsanliegen. Lass dich beschenken, Vers 16 und 17. Was, lieber Paulus, wünschst du mir denn für mich, dass Gott es mir gebe?

Womit Gott uns beschenken soll, was er uns geben soll. Zwei Dinge soll Gott uns geben. irdische Gesundheit und Erfolg.

Der Prediger widerspricht mir. Ich bin einverstanden mit dem Widerspruch. Es sind hier zwei geistliche Momente, um die Paulus für dich betet.

Nämlich zum einen, dass du gestärkt wirst am inneren Menschen und zum anderen, dass Christus wohnt in deinem Herzen. Das sind die zwei Gebetsanliegen.

Diese beiden geistlichen Ausrüstungen brauchst du. Paulus schreibt das dann jeweils in der Grundform hier im Infinitiv und erklärt dann das weiter.

So, jetzt haben wir aber ganz hart am Text gearbeitet und jetzt wollen wir die Früchte, die geistlichen Früchte davon ernten. Vers 16 Er gebe euch gestärkt zu werden gemäß dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft durch seinen Geist am inneren Menschen.

Deswegen beugt Paulus seine Knie, damit Gott uns gibt gestärkt zu werden. Gott macht dich stark. Habakkuk 3 Vers 19 Der Ewige der Herr ist meine Kraft.

Was ist der Maßstab für die Stärkung? Der Reichtum seiner Herrlichkeit. Der Inhalt der Stärkung seine Kraft. Der Vermittler der Stärkung der Heilige Geist.

Der Empfänger der Stärkung dein innerer Mensch. Die unendlichen Quellen seines Wesens strahlen in dein Leben hinein mit all ihrer Pracht und Vollkommenheit.

Gott kann dich also so stark machen, wie es seiner Herrlichkeit entspricht. Wie viel ist das so ungefähr? No Limits.

Keine Limiten. Keine Einschränkung in Gottes Wesen. Seine Kraft ist es, die dich stärkt. Das wünschen wir uns doch. Warum beten wir nicht dafür?

Wir lernen im ganzen Epheserbrief dass wir nicht aus Selbstermächtigung, sondern aus Gotteskraft leben. Diese Kraft vermittelt dir der Heilige Geist, der in 2.

Demotius 1, Vers 7 nicht ein Geist der Furchtsamkeit ist, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Gott.

Also beten wir für das kräftige Wirken Gottes des Heiligen Geistes an uns, an dir. Genauer noch gesagt, am inneren Menschen.

Römer 7, Vers 22, 2. Korinther 4, Vers 16 und hier kommt der innere Mensch vor, nur dreimal im Neuen Testament, also als Wort.

Er kommt natürlich öfters vor, aber nur als Wort. Das Gegenstück zum inneren Menschen ist der äußere Mensch.

2. Korinther 4, 16 Der äußere Mensch vergeht, der innere bleibt. Der Äußere wird aufgerieben, der Innere wird ist das im 2.

Korinther 4. Gott will, dass du gestärkt wirst am inneren Menschen durch seinen Geist mit göttlicher Kraft gemäß dem unendlichen Maß von Gottes Herrlichkeit.

So, und jetzt werde ich mal ein bisschen ganz persönlich. Die Bibel lehrt uns, die Priorität auf den inneren Menschen zu legen und seine Stärke.

Wie oft betest du für deinen inneren Menschen und für den inneren Menschen deiner Nächsten, deiner Glaubensgeschwister und wie oft betest du für den äußeren Menschen von dir und deinen Glaubensgeschwistern.

Wo sind deine Prioritäten in deinem Gebetsleben? Diese Frage haben sich zwei Südafrikaner gestellt und wollten das mal für ihr Land erkunden und wissen.

Da kam ein schöner Artikel dabei heraus, zwölf Seiten. Der Titel nicht so einfach zu übersetzen.

Gedanken über den dieser weltlichen religiösen Fokus der traditionellen afrikanischen Weltanschauung in Südafrika. Alles klar? Nochmal.

Considering this religious focus of the African traditional worldview as found in South Africa. Wie auch immer. Es geht um die Weltlichkeit der Gebete.

Zwei Zitate, die hier zitiert werden in diesem Artikel. Zwei kurze Zitate. Nummer eins. Der weiße Mann kommt nach Afrika und wirbelt viel Staub auf und er geht wieder.

Aber die Traditionen bleiben tief verwurzelt, tief unter dem Staub im afrikanischen Boden. Das andere Zitat Die Inhalte der traditionellen afrikanischen Gebete drehen sich meistens um materielle und physische Segnungen Einige der Hauptanliegen sind Schutz vor Krankheit und Tod ein langes Leben materieller Wohlstand Sieg über Feinde Schutz für bösen Geister und so weiter Es scheint so, als ob es überhaupt kein Interesse gebe an dem, was Gott eigentlich will.

Zitat Ende Nun Ich befürchte dass wir nicht bis nach Afrika reisen müssen um diese total weltliche Gebetshaltung zu finden Sie schlummert ganz genauso und ist tief verwurzelt im europäischen Boden Gebe euch ein Beispiel aus England aus Großbritannien habe ich vor längerer Zeit mal gelesen ein Neubekehrter beschreibt sein Erlebnis wie er zum ersten Mal in die Gebetsstunde seiner Gemeinde geht ein bisschen mit Humor also nicht zu verbissen bitte nehmen aber es hat eine wichtige Botschaft darin also er wollte ein guter Christ sein und lernen wie man geistlich wächst und wie man richtig betet dafür geht er natürlich in die

Gebetsstunde jeder darf sein Gebetsanliegen nennen was habt ihr denn mitgebracht Oma Bettys Knie Onkel Josefs Operation Jims Schulprüfungen waren die Renner unter den Gebetsanliegen bei den reifen Christen da ging unser lieber Neubekehrter ganz irritiert nach Hause aus mir so dachte er wird wohl nie ein guter Christ werden der so beten kann wie diese ehrwürdigen Geschwister schließlich kenne ich niemanden der operiert werden muss oder Prüfungen vor sich hat liebe Geschwister nichts gegen das Gebet für irdische Dinge und Hilfe von Gott für unser Alltagsleben das ist richtig und das muss platziert werden bei ihm aber das darf doch nicht das Ende deines Gebets Horizontes sein das darf doch nicht das

Maß aller Dinge in der Fürbitte sein wo ist unser Horizont die geistlichen Prioritäten in deinem persönlichen Gebetsleben und in unseren Gemeindeversammlungen müssen weiterlegen auf dem was wir vorhin gesagt haben verlorene Menschen für Jesus gewinnen eine geisterfüllte starke Gemeinde Kraft und Heiligung in unserem Leben für unsere Brüder und Schwestern geistlich aufräumen in unserem Leben im inneren Menschen aufwachen aus der geistlichen Lethargie und Verantwortung übernehmen in der Familie für Kinder zum Beispiel in der Ortsgemeinde hier und in der Mission in der weltweiten Gemeinde Jesu darum betet Paulus dass Gott uns dieses gebe nach Vers 16 und mit dieser

Kraft beschenke lass dich beschenken das zweite Geschenk nennt Paulus in Vers 17 dass Jesus in unseren Herzen wohne er gebe euch den Herrn Jesus Christus zum Wohnen in euren Herzen zum Wohnen der Herr Jesus ist dir nah da gilt dann nicht mehr komm Herr Jesus sei du unser Gast sondern bleib Herr Jesus sei du unser Herr es geht darum beim Wohnen des Herrn Jesus wer der Herr im Haus ist in deinem Lebenshaus wenn Jesus in der Zentrale wohnt in deinem Herzen dann ist er der Herr wo er nur Gast ist da wohnt er nicht denn er ist der

Herr seines Zeichens in Epheser 2 Vers 19 hatten wir das gelernt wir sind nicht mehr nur Gast oder Beisassen nicht Bürger wie auch immer im himmlischen Vaterhaus sondern wir wohnen wir sind Gottes Haus genossen bei ihm bei ihm und nun lernen wir dass Jesus auch bei uns wohnt im Herzen der Menschen als Geschenk worum Paulus bittet bei denen die auferweckt und aus ihrem geistlichen Tod vom Heiligen Geist auferweckt worden sind und zu neuem Leben im Glauben vorangehen vergessen wir allerdings eben genau dieses nicht wie ist Jesus denn in unserer Persönlichkeits zentrale Antwort durch den Glauben immer ist der Schlüssel der Glaube ohne Glaube kein Jesus im

Herz es gibt nicht einen Jesus im Himmel und einen im Herzen! Wir beten keinen Herzens Jesus an der getrennt wäre vom Himmels Jesus wir beten nur einen Jesus an und der sitzt zu Rechten des Vaters auf seinem Thron wenn wir im Glauben stehen wohnt er auch bei uns ist er mit uns und führt uns und leitet aber glaubst du nicht dann hast du Jesus nicht getrennt von ihm kannst du nichts tun Johannes 15 Vers 5 So nun kommen wir zur Mitte und zur Überleitung und damit zum Ende für heute in der Mitte ihr seht es am Schluss von Vers 17 ist zu finden die Basis auf dem das ganze Gebet die zwei

Teile des Gebetes was vorher geschrieben ist was das nächste Mal drankommen wird ist die Basis auf dem alles in diesem Gebet ruht und das ist die Liebe welche Liebe die Liebe Gottes zu uns die Liebe die wir untereinander haben unsere Liebe zu Gott ich nehme an alles zusammen es gibt das eine nicht ohne das andere wir können es nicht auseinander nehmen zum Beispiel 1.

Johannes 4 Vers 20 wenn jemand sagt ich liebe Gott und hasst seinen Bruder der ist ein Lügner Hass!

in Form von aggressiver Rede gegen Glaubens Geschwister wer das ausübt der muss mir nichts von seiner Liebe zu Gott erzählen gewurzelt und gegründet in der Liebe das ist ein Bild zum einen aus der Landwirtschaft und zum anderen ein Bild aus der Bauwirtschaft ihr kennt wahrscheinlich die Fremdwörter die hier mitschwingen die Wurzel das ist die Radix davon kommt das Wort radikal also gewurzelt das andere Wort das Fundament kennt ihr auch Fundamentum von diesem Wort stammt das

Wort Fundamentalist sollte ich jetzt sagen in diesem Sinn ist jeder Christ ein radikaler Fundamentalist das ist ein bisschen heikel oder wenn man das einfach so in den Raum stellt aber falsch ist es auch nicht und zwar ein radikaler Fundamentalist der Liebe Gottes in der Liebe radikalisiert und fundamentalisiert nicht im Hass nicht im Streit nicht im Töten nicht im Terror sondern gewurzelt als einer der für seine Feinde betet sie segnet und sie liebt und nicht sie tötet das Gebet des Apostels Paulus lehrt uns auf dieser Basis die richtigen Prioritäten zu setzen im Gebetsleben ich denke wir sind heute deutlich genug gewesen wenn dies unsere

Überzeugung ist und wir danach handeln dann werden wir Gottes Kraft erleben wir haben gelernt ordne dein Gebet Vers 14 und 15 und lass dich beschenken Vers 16 und 17 am inneren Menschen lasst uns persönlich und als Gemeinde die Prioritäten auf die geistlichen Dinge legen die wir hier sehen beim nächsten mal mit Paulus sich noch steigern aus dem aus dem beschenken folgt das befähigen Vers 18 bis 19 das ganz erfüllt werden Vers 19 und als finale grande natürlich daraus der Lobpreis ordne auch deinen Lobpreis entsprechend der Herr segne euer Gebet Amen sank sank!