Die Wahrheit muss ans Licht

Epheserbrief - Teil 10

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Prediger

Steffen Denker

Datum
2. November 2025
Predigtserie
Epheserbrief

Transkription

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Amen. Guten Morgen miteinander. Das habe ich jetzt gerade gehört. Wir wandeln mit Jesus fort und fort. Also, das machen wir.

Alex, der Herr Jesus hätte gesagt, einer ist euer Meister, der Pastor. Jesus Christus.

Aber ich weiß, wie du es gemeint hast. Jawohl, genau. Also der Meistertitel, der gehen wir heute Morgen wieder dem Herr Jesus. Und wir beschäftigen uns, wie angegründet, mit Epheser Kapitel 3.

Die Wahrheit muss ans Licht. Das ist auch das Motto in der Reformationszeit. Das hat mehrere Bücher gegeben mit dem Titel Die Wahrheit muss ans Licht.

Heute hört man das eher oder liest es in der Zeitung, wenn mal wieder irgendjemand nach Aufklärung schreit von irgendeinem Sachverhalt.

Okay. Wer gibt uns die ultimative Aufklärung über die Wahrheit des Seins? Natürlich Gott in seinem Wort. Dieses Wort ist die Wahrheit über die Weisheit Gottes selbst.

Wir sagen heute, die Weisheit muss ans Licht. Die Weisheit Gottes. So ist es, wenn die Gemeinde Jesu das Evangelium predigt.

Das sehen wir hier in der Fortsetzung vom Epheserbrief, Kapitel 3, in den Versen 7 bis 13, die uns heute beschäftigen.

Durch die Weisheit Gottes wird jeder Mensch gerettet, der Jesus Christus glaubt, ihm treu ist.

In der Weisheit Gottes wird der vielfältige Reichtum Gottes verkündigt. In der Weisheit Gottes wird durch die Existenz und das Handeln der Gemeinde Jesu sogar vor der Himmelswelt Zeugnis gegeben.

Die Weisheit Gottes lehrt dich Freiheit, Gottes Gegenwart zu suchen und mit ihm zu reden. Die Weisheit Gottes bringt dich dazu, niemals aufzugeben.

Sind das wichtige Prinzipien für dein Leben? Ja, die Weisheit Gottes muss ans Licht.

Wir hören jetzt also auf die Fortsetzung aus Epheser 3 für unsere Gäste.

Wir beschäftigen uns in diesen Monaten fortlaufend mit dem Epheserbrief. Wir sind das letzte Mal bei Kapitel 3 angekommen, die ersten sechs Verse.

Heute der zweite Teil. Ich werde sicherlich das eine oder andere dann auch nochmal aufnehmen, im Rückblick auf unsere letzte Predigt.

Also hier kommt Gottes Wort. Paulus schreibt, ich bin dessen, also er meint das Evangelium, ich bin des Evangeliums Diener geworden nach der Gabe der Gnade Gottes, die mir nach der Wirksamkeit seiner Kraft gegeben ist.

Mir, dem Allergeringsteren von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen und ans Licht zu bringen, hier haben wir das Licht, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her in Gott, der alle Dinge geschaffen hat, verborgen war.

Damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die vielfältige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben wird.

Jetzt haben wir die Weisheit, die Weisheit, die ans Licht muss. Nach dem ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Jesus Christus, unserem Herrn.

In ihm haben wir Freimütigkeit und Zugang mit Zuversicht durch den Glauben an ihn. Deshalb, ich bitte, nicht mutlos zu werden durch meine Bedrängnisse für euch, die eure Ehre sind.

Soweit das Wort Gottes für heute. Ihr habt zugehört und gemerkt, wenn die Weisheit Gottes ans Licht kommt, dann ist da für jeden etwas dabei.

Für die Menschen, für die jenseitige Welt, für die Gläubigen, für die Traurigen. Das erste, für die Menschen, das Evangelium für die Welt.

Das zweite, für die jenseitige Welt, das Zeugnis von den Engeln. Das dritte, für die Gläubigen, die Freiheit, die wir vor dem Thron haben.

Und das vierte, für die, die gerade traurig sind. never give up, gibt niemals auf. Gerade vier Kapitel, die Paulus hier aufschlägt.

Das erste, für die Menschen, für diese Welt, das Evangelium, für die Welt. Gottes Weisheit sorgt also dafür, dass das rettende Evangelium, dich und mich durchs Leben begleitet.

Die Weisheit sorgte dafür, dass wir es hören konnten, dass wir es immer wieder hören und dass wir vorhin gerade singen konnten, wir wandeln mit Jesus fort und fort, unser ganzes Leben nach ihm ausrichten.

Paulus ist da ein herausragendes Instrument für diese Aufgabe. Er schreibt ja hier, wir hören eben auch heute, das Reden Gottes in dem, was er aufschreiben durfte.

Zuerst in der Region Ephesus, die Gemeinden, und dann bis nach Zürich. Das Evangelium beinhaltet die rettende Gnade Gottes, lernten wir im Vers 2 von unserem Kapitel 3.

Es beinhaltet auch das große Mysterium, das Geheimnis von Vers 5, dass eben jetzt keines mehr ist. Und wie heißt das Geheimnis? Die Mauer ist weg.

Danke, Bia. Immer wieder dieser Tenor von Kapitel 2, Vers 11 bis Kapitel 3, Vers 6. Die Mauer zwischen Juden und Nichtjuden ist weg.

Auch Nichtjuden werden tatsächlich durch dasselbe Evangelium gerettet, obwohl Gott auch den neuen Bund in Jesu Blut, passt gut auf, mit dem Haus Israel und mit dem Haus Judah geschlossen hat.

Lest es nach in Jeremia 31, Vers 31. So sind doch ihr Nichtjuden in Ephesus und in Helvetien gemäß dem Vers 6 unseres Kapitels mit Erben und Mitglieder am Leib und Mitteilhaber an der Verheißung in Jesus, dem Messias.

So wird es im Evangelium proklamiert, dessen Diener Paulus geworden ist. Es gibt nur ein Evangelium und in diesem Evangelium gilt, die Mauer zwischen Juden und Nichtjuden ist weg.

Epheser 2, Vers 14. Er ist unser Friede. Auch Epheser 2, Vers 14. Also, Paulus geht jetzt davon aus, dass ihr, die ihr die ganzen Verse gehört habt in den letzten Wochen, dass ihr das ehemalige Geheimnis wirklich verstanden habt.

Die Mauer ist weg. Und nun geht er einen Gedankenschritt weiter. Paulus spricht jetzt über seine eigene Rolle in der Verbreitung des Evangeliums.

Seine eigene Rolle in der Verbreitung des Evangeliums. Er ist zum Diener für das Evangelium gerufen worden.

Und hier benutzt er nicht das Wort Sklave, also der Dulos, sondern er benutzt das Wort Diener. Er schreibt das Wort, das einen Menschen bezeichnet, der fleißig dabei ist, seine Aufgabe zu erfüllen.

Wir finden das im Neuen Testament 29 Mal, zum Beispiel in Johannes 2, bei der Hochzeit zu Kana, wo die Diener am Tisch bedienen. Oder wir finden den Diener des Königs.

Wir finden den Diener, der dem Meister Jesus nachfolgt. Wir finden den Diakon. Hier kommt das Wort, das wir kennen, der Diakonos, den Diener in der Gemeinde, den Diakon.

Oder hier finden wir eben auch den Diener in Epheser, der viele Stunden in die Verbreitung des Evangeliums investiert, in die Vorbereitungen dazu, auch wenn es niemand sieht und hört und vielleicht auch nicht honoriert.

Ich bin mit Paulus einverstanden, wenn er diesen Dienst als Gabe von Gottes Gnade bezeichnet. Das Evangelium zu predigen, zu dürfen, das ist keine lästige Bürde.

Das ist eine unverdiente Berufung von Gott. Siehe, Paulus vor Damaskus. Dramatisch.

Umgekehrt sind es dann die Lügenpropheten, über die Gott sagt, ich habe sie nicht gesendet. Jeremia 14, 14. Also schlagt heute Nachmittag Jeremia auf, zweimal Kapitel 31, Vers 31 und Kapitel 14, Vers 14.

Leicht zu merken. Gott gab ihm die Gnade der Berufung, Vers 2. Und jetzt, in Vers 7, gibt Gott dem Paulus auch die Energie dazu.

Nach der Wirksamkeit seiner Macht. Nach der Wirksamkeit seiner Macht. Das erinnert uns an die Powerbank Gottes. Wisst ihr noch? Epheser 1, Vers 19.

Seine Kraft nach der Wirksamkeit, der Macht seiner Stärke. Vier Wörter für Kraft. Es ist Gott. Es ist immer noch Gott, der Große und Herrliche, der beschließt, erwählt, handelt, beruft, trägt, tröstet, begleitet, verherrlicht und vollendet.

Siehe Vers 11 auch. Ihm gehört aller Ruhm, ihm gehört aller Ehre, ihm dem Alpha und Omega, dem Anfang und Vollender aller Dinge. Ja, das ist der große Gott und wer bin dann ich?

Der Kleine. Paulus, Paulus heißt der Kleine. Er macht Gott groß und sich klein. Hört mal diesen Drei-Stufen-Plan der Erniedrigung im Leben des Paulus.

Ich habe erst Selbsterniedrigung geschrieben, aber das ist ja eigentlich falsch, weil er ist ja niedrig. Wir sind ja niedrig, wir müssen uns nicht selbst, wir sind ja schon. Also, Stufe Nummer 1 im Korinther, das ist der früheste Brief, Stufe 2 kommt aus einem späteren Brief und Stufe 3 kommt aus dem letzten, aus dem Spätbrief von Paulus.

Also, zuerst schreibt er, er sei, 1. Korinther 15, 8 bis 9, eine Spätgeburt oder Fehlgeburt, der sei der geringste unter den Aposteln.

Naja, immerhin noch Apostel, oder? Der Grund ist, er hat ja Jesus nur in einer Vision, nur in Anführungsstrichen, gesehen, während die anderen Apostel live mit Jesus unterwegs gewesen waren.

Drum sagt er, ich bin der geringste der Apostel. Und auch, weil er die Gemeinde verfolgt hat und sogar Christen getötet hat, bevor er selber einer wurde.

Stufe 2 Epheser 3, Vers 8, da ist er schon nicht mehr unter den Aposteln, da ist er der allergeringstere von allen Heiligen.

Er nennt ja die Christen in Epheser, Kapitel 1, Vers 1, die Heiligen. Ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt. Der Steffen kann kein Deutsch.

Das Wort allergeringstere gibt es gar nicht. Da habt ihr natürlich recht. Aber ich sage euch was, das habe ich nicht erfunden, das hat Paulus erfunden.

Paulus hat das so geschrieben. Das seht ihr natürlich nicht in euren Übersetzungen. Wenn ihr es im Original mal nachlesen wollt, könnt ihr das da tun.

Er vermischt tatsächlich die Vergleichsform, am geringerer und die Superlative am geringsten. So, und wenn wir das miteinander mischen, das Wort, kommt der allergeringstere heraus.

Paulus probiert mit allen Mitteln und wenn es auch mit Stilmitteln ist, mit seiner Sprache, sich klein und Gott groß zu machen. Der allergeringstere.

Bescheidenheit ist, wenn der große Heidenapostel sich unter das gemeine Christenvolk mischt, als der kleinste von allen.

Und jetzt kommt Stufe 3, wie in 1. Timotheus 1, Vers 15, nennt er sich nicht mehr Apostel, er nennt sich auch nicht mehr ein Heiliger, er nennt sich Sünder.

und zwar nicht irgendeiner, sondern der Größte unter allen. Den Größten, den es gibt. Wenn der Herr Jesus dich im Laufe deiner Lebensjahre, in denen du mit Jesus unterwegs bist, heiligt, dann gewinnst du erstmal den rechten Einblick, wie groß seine Gnade an dir überhaupt schon immer gewesen sein muss.

Der Herr Jesus sagte über die Prostituierte, die sich unter Tränen der Reue an ihn herangeschlichen hatte, um seine Füße zu küssen und mit ihren Tränen und mit Parfum sie zu salben.

Lukas 7, 47, ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt. Wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

jeder von uns ist der größte Sünder, den es gibt. Alex, jetzt müssen wir schon wieder ehrlich sein, oder?

Sind wir mal ehrlich. Jeder von uns ist der größte Sünder, den es gibt. Wenn dir das nicht passt, dann befürchte ich, dass du weder deinen eigenen Abgrund in dir selbst verstanden hast, noch die Größe in dem unausforschlichen Reichtum des Christus in seiner Gnade.

Wenn du meinst, dir sei nur wenig vergeben, bist du ganz gut, dann liebst du Jesus auch nur wenig. Dann hast du deinen Retter verkannt.

Dann hast du das Geheimnis des Christus nicht richtig gesehen, das von der Schöpfung an und noch davor verborgen war, jetzt aber verkündigt wird und ans Licht gebracht worden ist, damit es eben Licht in dein Dunkel bringt.

Paulus ist diese Gnade gegeben worden, es uns mitzuteilen. Es gibt diesen nicht auslotbaren Reichtum der Gnade des Herrn Jesus Christus. Sie ist per Definition unausforschlich, facettenreich, groß, unergründlich, damit sie aus allen allergrößten Sündern, die allergrößten Verehrer des Herrn Jesus macht, die auf diesem Planeten herumlaufen und ihm nachfolgen und ihm gehorsam sind.

Wer der größte Sünder ist, der hat doch die größte Liebe für den Herrn Jesus. Das ist das Evangelium.

Bist du dabei? Amen. Der zweite Punkt, keine Sorge, die Punkte werden jetzt immer länger, nein kürzer, das Zeugnis vor den Engeln.

Jetzt kommt dieser zweite Punkt, der ein typisches Beispiel dafür ist, das jemand sagen kann, also über das hätte unseren Prediger noch nie etwas erzählt.

Okay, ist auch ziemlich singulär in der Bibel und im Neuen Testament. Wusstest du Folgendes, dass der Apostel Paulus gepredigt hat zu den Nationen über den unausforschlichen Reichtum des Christus, dass Paulus ans Licht gebracht hat das Geheimnis, also die Gemeinde aus Juden und Nichtjuden.

Dieses alles beruft dich und mich zu einer gewaltigen überirdischen Bestimmung, nämlich wir bezeugen die Weisheit Gottes, die ans Licht gebracht wurde, mit unserem Dasein und mit dem, was wir tun, vor der gesamten unsichtbaren Welt.

Das Predigen und ans Licht bringen geschah, damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die vielfältige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben wird, nach dem ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Jesus Christus unseren Herrn.

Das bedeutet doch, die Gewalten und Mächte, die Engel Gottes und die Dämonen, alles, was sich in der Himmelswelt bewegt, John MacArthur hat es so definiert, selig, er ist beim Herrn, 14.

Juli, ist daheim gegangen, Himmelswelt ist der gesamte Lebensbereich der geistlichen Wesen, der gesamte Lebensbereich der geistlichen Wesen.

Das heißt hier, sie alle nehmen Kenntnis durch uns, durch die Gemeinde von der Weisheit Gottes.

So unausforschlich fantastisch ist Gottes Weisheit, die im Evangelium zum Zuge kommt, dass es da so solche Gemeinden auf der ganzen Welt gibt, schon 2000 Jahren.

Gottes Weisheit bewirkt, alles, was dem Messias Glauben schenkt, aus Juden und Nichtjuden, wird mit Gott und wird untereinander befriedet, wird zu einer neuen Gemeinschaft vereint und ist gemeinsam auf dem Weg in die herrliche Gegenwart Gottes.

Da braucht es halt manchmal auch eine Reformation. Bist du dir dessen bewusst, dass dein Verhalten im Guten wie im Schlechten als Jesus Nachfolger ein direktes Zeugnis vor der unsichtbaren Welt ist?

Anti-Judaismus in der Gemeinde ist ein direkter Affront gegen unsere Berufung, die unsere Einheit vor der Himmelswelt bezeugt oder wenn dem eben nicht so ist, unsere jämmerliche Gespaltenheit ans Licht bringt, statt Gottes Weisheit ans Licht zu bringen.

Das gilt selbstverständlich genauso zwischen Menschen aus allen Völkern, Ethnien, jeglicher Art, in der Gemeinde, zwischen den Generationen, zwischen allem, was unsere Verschiedenheit ausmacht.

Wenn wir es nicht schaffen, unsere Einheit in allen Verschiedenheiten auszuleben, im biblischen Rahmen notabene, dann würde unser Zeugnis zur Schande für die Weisheit Gottes.

Liebe Brüder und Schwestern, dies sollte nicht so sein. Es ist nun nicht so, dass wir Engel und Dämonen anzupredigen hätten.

Das steht hier nicht. Die Predigt, sie gilt den Menschen. Das Evangelium, Vers 7 bis 9. Aber das Zeugnis von unserem schieren Dasein und das Zeugnis von dem, wie wir uns verhalten, unser Handeln, das gilt auch den Wesen in der Himmelswelt.

Jetzt können wir uns fragen, warum eigentlich? Was können denn die Engel und Dämonen anfangen? Mit dem, was wir hier so tun? Und was bei uns geschieht?

Nun, die Engel Gottes, die müssen nicht evangelisiert werden, die sind ja sowieso schon bei Gott. Aber sie jubeln mit uns, wenn wieder mal ein Mensch zum Glauben kommt.

Ich darf im Moment eine Person betreuen, die vor kurzem, mit der ich beten durfte, es ist eine wahre Freude.

Ich hoffe, dass ihr sie dann bald kennenlernen. Wir studieren jetzt die Schrift miteinander und es wird immer intensiver. Es ist eine wahre Freude und ich weiß, der Herr Jesus sagt, so sage ich, euch ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der umkehrt.

Lukas 15, Vers 10. Die Engel sind begierig, mehr zu erfahren über die Gnade, die uns rettet. 1. Petrus 1, Vers 12. In diese Dinge begehren die Engel hinein zu schauen.

Gott hat es gefallen, nicht mit den Engeln darüber zu reden, sondern dich und mich als Beispiel für die großartige Gnade Gottes den Engeln vor die Augen zu stellen.

Dafür werden sie Gott anbeten, ihn loben und preisen. Wie ich das bei den Dämonen beklage, macht, dass sie und ihr Oberchef kein Anrecht mehr haben auf uns.

Wir proklamieren den Sieg des Herrn Jesus Christus. Der hat am Kreuz den Lohn für unsere Sünde in Empfang genommen, nämlich unseren Tod.

Das ist der Lohn der Sünde. Er hat es auf sich genommen und jetzt haben die Mächten und Gewalten keinen Hebel mehr, den sie an der Gemeinde ansetzen können.

Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden. Matthäus 16 Vers 18 Aber aufgepasst natürlich, der Durcheinanderwerfer, der Diabolos Durcheinanderwerfer versucht immer noch Chaos anzurichten und uns durcheinander zu werfen, die Christen zu verschlingen, wenn es möglich wäre, aber wir widerstehen dem Fest.

Im Jesus, an den wir glauben. 1. Petrus 5 Vers 12 Also eine im Heiligen Geist starke Gemeinde.

Zeigt diesen Geistern der Finsternis, dass sie bei uns nichts mehr zu sagen haben. Ich denke, was wir als Ortsgemeinde uns dieser geistlichen Wirklichkeit, die wir gelernt haben, wirklich besser bewusst sein müssen.

Die Art und Weise unseres Zusammenlebens muss würdig des Evangeliums des Friedens geschehen, als Zeugnis vor der sichtbaren und eben unsichtbaren Welt.

Ab heute bleibt die Gerüchteküche wieder kalt. Hast du schon jemand heute zum Beispiel aufgemundert?

Nachher gibt es ja Gelegenheit, mit beim Essen und getröstet. Jemand ermuntert, wieder auf den guten Weg mit Jesus zurückzukommen, deine helfende Hand angeboten, dein Herz gefasst, Verantwortung zu übernehmen.

Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Sind wir uns im Übrigen auch im Klaren, Vers 11, dass die Gemeinde Jesu kein Plan B ist, dass es uns gibt, die Gemeinde Jesu gibt, ist nicht Gottes Reaktion auf die Hinrichtung des Herrn Jesus.

Vielmehr geschieht Alles, auch das nach Gottes ureigenem Vorsatz, Vers 11, von unserer Erwählung vor aller Schöpfung und unserer Erlösung in dieser Zeit, bis hin zum Zeugnis vor der Himmelswelt und unserem Heil in alle Ewigkeit, das ist Vers 11, Gottes ewiger Vorsatz, den er verwirklicht hat in Jesus Christus unserem Herrn.

Amen und Lobpreis. Das Dritte, die Freiheit vor dem Thron. Jetzt haben wir über große Dinge geredet, oder?

Auf der Welt und im Himmel, da könnte einem ja fast ganz schwindlig werden, vor dieser unausforschlichen Weisheit Jesu. Was heißt das jetzt für meine Beziehung mit Gott?

In welcher Art und Weise kann oder muss oder darf ich dann überhaupt vor ihn treten? Ja, sicher in Ehrfurcht und Respekt, aber vielleicht auch mit Angst.

Dieser große herrliche Gott, darf ich, kann ich überhaupt zu ihm kommen? Ja, und ob du Zugang hast.

Alles was wir besprechen, die Gnade Gottes, Vers 7, der Reichtum des Christus, Vers 8, das Exgeheimnis der Gemeinde, Vers 9, die Weisheit Gottes, Vers 10, sein ewiger Vorsatz, Vers 11, sie sind alle dazu da, dass du durch Jesus Christus die vertrauensvolle Nähe des Thrones Gottes suchst und sie auch bekommst.

In ihm haben wir Freimütigkeit und Zugang mit Zuversicht durch den Glauben an ihm.

Was ist das? Freimütigkeit meint die Freiheit der Rede. Das Wort kannten die Epheser schon von ihren Philosophen und Politikern zu Athen.

Freimütigkeit. Für uns heißt das Freiheit der Rede vor Gott. Also Gebet. Freiheit im Gebet. Du musst nichts zurückhalten. Ich meine, Gott weiß es ja sowieso.

Aber rede du wie ein vertrauensvolles Kind zu seinem im Fall Gottes perfekten liebevollen Vater im Himmel über alles.

Du hast die Freiheit dazu und du bist vor Gott herzlich willkommen. Parésia ist das Wort, das hier den Ephesern gegeben wurde. Das zweite Wort, der Zugang.

Zugang meint die Freiheit des Zutritts. Wir haben also durch Jesus Christus freien Eingang mit Zuversicht zu dem Herrn. Das trifft ziemlich genau, was der Hebräerbrief sagt.

Lasst uns nun mit Freimütigkeit Herr zutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.

Also Freiheit der Rede und Freiheit des Zugangs. Das hast du durch Jesus Christus dank seiner Treue. Wie oft machst du Gebrauch von deiner Freiheit der Rede und der Freiheit des Zugangs vor den Herrn?

Oh, wie töricht sind wir gebetsarmen Gotteskinder. Beweise mit deinem Leben, dass dein Lebensquell die Freiheit ist, die Freiheit der Gemeinschaft mit Gott und das ist eben übernatürlich.

So, das war die Botschaft für alle Christen und jetzt ein Spezialfall für die Traurigen, wenn du niedergeschlagen bist im Moment.

Never give up, gib niemals auf. Vers 13. Mit diesem Vers 13 geht Paulus zurück. Ganz zum Anfang des Kapitels.

Jetzt, ich wiederhole nochmal aus der letzten Predigt oder wenn ihr das nicht mitbekommen habt, da hat Paulus im Vers 2 einen Mammutsatz angefangen.

Ein einziger Satz, der vom Vers 2 bis zum Vers 13 geht. Also das werdet ihr nicht in euren Übersetzungen finden. jemand hat mich gefragt, wie mir stört das Apparantisch.

Ja, klar, das ist eine Übersetzung. Wer es mal im Original nachgucken will, der kann das nachher tun. Es ist ein Wenn-Dann Satz.

Also, wenn Verse 2 bis 12 stimmen, dann bitte ich euch um den Vers 13. Also, wenn ihr von meinem Auftrag gehört habt, Vers 2, dann werdet nicht mutlos.

Das ist der Punkt. Werdet nicht mutlos. Es ist doch klar, schwierige Umstände können dich entmutigen, oder?

Entweder deine eigenen schwierigen Umstände oder die schwierigen Umstände deiner Freunde, deiner Familie, wer auch immer. Vielleicht waren die Epheser eben wegen Paulus deprimiert, weil der Apostel wegen der Evangelisation im Gefängnis war.

Kapitel 3, Vers 1, Epheser 3, 1. Ja, Paulus konnte einfach nicht aufhören, das Ex-Geheimnis auszuplaudern. Gottes Gnade rettet dich zum ewigen Leben durch den Glauben an den Messias, Jesus, egal wer du bist, ob Jude oder Heide, die Mauer ist weg.

Komm und vertraue Jesus. Liebe Geschwister, nur weil ich im Gefängnis bin, sagt Paulus, müsst ihr nicht mutlos werden.

Hätte ich nicht gepredigt, dann wärt ihr jetzt nicht am Glauben. Hättet ihr nicht die Herrlichkeit Gottes gefunden? Es ist Paulus eine Ehre für das Evangelium zu leiden.

Liebe Geschwister, wir haben heute eine große Rundreise gemacht, einen irdischen und einen überirdischen Lichtblick aus der Weisheit Gottes erhalten.

In den Versen 7 bis 9 über das Evangelium, in den Versen 10 bis 11 über die Weisheit, die unser Zeugnis ist vor der unsichtbaren Welt, im Vers 12 über Freimütigkeit und Zugang zum Thron und Vers 13 schließt die Botschaft ab als Ermutigung, gib niemals auf, es gibt wirklich keinen Grund dafür.

Warum? Ich wiederhole es nochmal und dann sind wir am Ende. Du kennst jetzt das Geheimnis, die Mauer ist weg.

Vers 2 bis 5 Du weißt jetzt auch die Heiden werden mit den Juden alle, da glauben, mit Erben der Herrlichkeit, mit Glieder am geistlichen Leib, mit Teilhaber der Verheißungen für Sex, egal wer du bist, der Schlüssel für alle ist der Glaube, der eine an den Messias.

Du weißt jetzt um die Gnade Gottes, Vers 7, den Reichtum des Christus, Vers 8, das Geheimnis der Gemeinde, Vers 9, die Weisheit Gottes, Vers 10, seinen ewigen Vorsatz, Vers 11, deine Freiheit der Rede und Freiheit des Zugangs vor Gott, Vers 12, und da willst du mutlos werden?

Nein, nein, nein. Was für dich aus dieser Wirklichkeit folgt, kann einzig und allein freudige und herrliche Anbetung unseres allmächtigen Vaters im Namen unseres Herrn Jesus Christus und Erlösers durch den Heiligen Geist sein.

Liebe zum Herrn Jesus im Glauben und treuer Nachfolge. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als in Gottes Gegenwart zu leben.

Paulus auch nicht. Und du? Amen. Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft.

Der bewahre nun in diesem Sinn eure Herzen und eure Gedanken in Jesus Christus. Amen.