Werdet wie die Kinder

Datum
7. September 2025

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Wir bauen Reich Gottes, also Gott ist der Baumeister, wir sind seine Helfer, 1. Korinther, wir dürfen mithelfen. Und um diese Thematik geht es auch in dieser Bibelstelle von Matthäus, die ich gewählt habe.

Die hat mir Gott aufs Herz gelegt. Ich frage mich nicht warum. Vielleicht spricht er heute, oder ich bin sicher, er spricht heute Morgen zu uns allen durch diesen Text. Es geht nämlich in diesem Text, Matthäus 18, auch ums Reich Gottes.

Es geht darum, wie wir im Reich Gottes leben. So ein ganz spannendes Kapitel zeigt sehr viel über das Leben im Reich Gottes.

Es fängt an mit diesem Rangstreit unter den Jüngern, dann geht es um das Thema Verführung, es geht um das Gleichnis vom verlorenen Schaf und die Verantwortung in der Gemeinde und dann am Schluss über das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht.

So wichtige Punkte, die Jesus uns mitteilt. Wie leben wir dann im Reich Gottes? Ich lese aus der Zürcher Bibel, wir sind ja in Zürich, von Kapitel 18, Verse 1 bis 4.

In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sagten, wer ist nun der Größte im Himmelreich? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach Amen.

Ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen. Wer sich also zu den Geringen zählt, wie das Kind hier, der ist der Größte im Himmelreich.

Ich bete noch. Danke Vater im Himmel, danke Jesus Christus, dass du zu uns redest heute Morgen und dass du uns zeigst, was es heißt, wie die Kinder werden.

Lehre du uns, rede zu uns. Nimm alles weg, was uns hindert, dein Wort zu verstehen. Amen. Zur Erinnerung, das Reich Gottes ist dort, wo Gott wirkt, wo sein Wille wirkt.

Es ist kein fernes Land, kein physisches Land, sondern es ist dort, wo Gottes Herrschaft wirkt. Ist die Kirche gleich Reich Gottes?

Die Theologen streiten sich. Ich würde sagen, Jein ist immer diplomatisch. Nein. Wo Wille Gottes geschieht in der Gemeinde, in unserem Leben?

Ja. Wo wir unser eigenes Reich bauen, auf unsere Art, auf unsere Wege? Nein. Reich Gottes ist dort, wo Gottes Wille geschieht.

Diese Frage. Zuerst habe ich gedacht, was für eine dumme Frage der Jünger. Haben sie eigentlich noch nicht gecheckt, um was es hier geht. Aber sie kommt nicht einmal vor.

Wir lesen sie sogar mehrmals im Matthäus-Evangelium. Wir lesen sie im Lukas-Evangelium, im Markus-Evangelium. Es war eine wichtige Frage für die Jünger. Ich denke, es war auch eine wichtige Frage damals in dieser Zeit.

Es hat mich erinnert an Zentralasien, wo wir gelebt haben. Zum Beispiel war Rang und Autorität sehr wichtig. Wenn man zu Gast war mit mehreren Leuten, wurde man angeordnet, wo man sitzen kann und soll.

Und das war eine Rangordnung. Wer war der mit der meisten Ehre? Hatte den besten Platz. Also man ist nicht irgendwo hingesessen, sondern man wurde zugewiesen.

Es gab dann auch etwas unschöne Rangordnungen, zum Beispiel bei der Polizei. Ich wurde da zum Beispiel mal angehalten an der Straße. Und das war immer wieder so.

Die Polizei hat immer angehalten. Ich habe nichts falsch gemacht. Und ich stieg so aus dem Auto heraus, ging zum Polizisten zu. Und als ich noch nicht dort war, rief er zu mir, Ykia, das heißt jüngere Bruder, ich nehme dir deinen Ausweis weg.

Es war so ein Statement, ich habe mehr Macht. Ich bin mächtiger als du. Das war dann eine spannende Konversation. Am Schluss musste ich nichts zahlen.

Ich erkläre jetzt nicht, wie ich das gemacht habe. Aber es ging immer darum, wer hat mehr Rang? Wer hat mehr Einfluss? Wer hat mehr Macht?

Ich denke, das war bei den Jüngern irgendwie so programmiert. In der jüdischen Gesellschaft dazu mal auch nicht anders. Die Rangordnung sehr wichtig.

Und ich denke, die Jünger dachten immer, dass wir Petrus sein. Petrus wird am Nächsten sein. Oder am Höchsten. Weil der hat immer sehr schnell etwas Schlaues gesagt. Zum Beispiel, Jesus hat gesagt, wer denkt, der bin ich?

Und er hat gesagt, du bist der Messias. Und die anderen Jünger dachten, nein, er hat es wieder geschafft. Und er ist jetzt der Beste, er ist der Höchste. Aber er hat dann auch dumme Dinge gesagt.

Oder so, dass Jesus so gesagt hat, sogar gesagt hat, hinter mich, Satan. Und da wussten die Jünger, das Game ist wieder offen. Und darum vielleicht hier diese Frage, wer ist dann der Höchste im Himmelreich?

Weil das war immer so die Frage der Jünger. Wer wird dann mal der Höchste sein? Jesus sagt, nimmt ein Kind, da rief Jesus ein Kind herbei, stellte es in die Mitte und sprach, Amen.

Ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen. Wir gehen hier von einem kleinen Kind aus.

Das griechische Wort impliziert das. Also wir denken so drei bis sechs Jahre irgendwo dort ungefähr. Er stellt das in die Mitte und sagt, wenn ihr nicht werdet wie dieses Kind, dann kommt ihr nicht ins Himmelreich.

Total krass. Kein Rang. Das Kind hat nichts vorzuweisen. Es hat keinen Einfluss. Es ist sicher geliebt.

Es ist nicht verachtet. Aber es hat null Status, dieses kleine Kind. Und Jesus sagt, so müsst ihr werden. So müsst ihr werden.

Keine Hierarchie, keine Größe, nichts beizutragen. So sollt ihr werden. Ich denke, das ist heute nicht weniger der Fall.

Wir können das etwas besser tornen. Aber wer unter uns ist wohl der mit dem meisten Einfluss, wer unter uns ist der Frömmste, der das Leben am meisten im Griff hat.

Wir übernehmen die gesellschaftliche Ordnung in unser geistliches Leben. Das ist so die Herausforderung von unserem Leben.

Wir übernehmen die weltliche Ordnung in unser geistliches Leben und Denken. Immer wieder. Einer meiner Lieblingsverse, Römer 12, Vers 2, richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werden und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist, ob es gut ist, ob es Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.

Unser Denken soll verändert werden. Und genau das macht Jesus hier. Er sagt, eure gesellschaftliches Denken ist nicht so, wie Gott denkt.

Kehrt um. Was Jesus nicht meint, danke für die Einleitung, Steffen, er meint nicht Neuivität, er meint nicht kindisch zu sein, sondern kindlich.

Er sagt auch nicht, Kinder sind unschuldig oder sündenlos, sondern er meint etwas anderes, da gerade darauf kommen wir zu sprechen.

Es geht um diese Haltung, um diese Demut, um diese Abhängigkeit von Gott, um diese Empfangsbereitschaft.

Jesus zeigt, wie wichtig Demut ist im Reich Gottes. Ein Kind hat keine Rangansprüche.

Also, gewisse Kinder schon, aber grundsätzlich, ein Kind ist ein Kind. Im Reich Gottes Größe zeigt sich in Demut.

Was ist denn Demut? Demut heißt, sich selbst bewusst zurückzunehmen, eigene Bedeutung nicht überzubewerten, sich unterzuordnen und den anderen zu dienen, statt sich selbst zu verherrlichen oder sich hoch zu stellen.

Jesus ist das ultimative Beispiel. Er ist als Diener in diese Welt gekommen. Darum haben auch viele Juden ihn nicht erkannt als Messias, weil es war so anders als Diener.

Jesus bekannte Philippa Stelle Philippa 2. Jesus entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Dieners an und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz.

Das ultimative Beispiel von Demut. Oder auch Jesus, der sagt, wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein.

Wir lesen das auch später in den Briefen. Verse, die ich ganz zentral finde im Reich Gottes, auch persönlich, immer wieder zu mir sprechen.

Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen, aber gibt er Gnade. Gnade. Das ist Gottes Reich. Petrus, so demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.

Gott tut das Erhöhen. Wir sollen uns unter die mächtige Hand Gottes demütigen oder unterwerfen. Der Größte unter euch soll euer Diener sein.

Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Erniedrigen hier nicht im Sinne von Selbstverachtung, wichtig, also wir verachten uns nicht selber, sondern loslassen, Gott tun lassen.

Ich coache einen Gemeindegründer in Nordost Deutschland und der hat so einen guten Spruch. Der sagt immer Lola Gola. Lola Gola. Loslassen, Gott lassen.

Loslassen, Gott lassen. Das passt so in dieses Kindliche hinein. Lola, ja, ich kann es nicht, Vater, machst du. Lola Gola.

Loslassen, Gott lassen. So anders wie in dieser Welt nicht. Aber Achtung, es geht hier nicht um Kosmetik. Also die Jünger fragen eine Frage, wer wird der Höchste sein?

Oft Jesus beantwortet die Frage nicht. Und er sagt, hey, es ist eine Bedingung, ins Reich Gottes zu kommen. Ihr müsst umkehren und werden wie die Kinder, sonst kommt ihr nicht ins Reich Gottes.

Es ist keine Kosmetik. Es geht um eine Richtungsänderung, um eine Gesinnungsänderung. eben dieses Denken von uns soll verändert sein. Unser Eintritt ins Reich Gottes ist davon abhängig.

Krass, oder? Ich habe darüber nachgedacht und Gott kann mit unserer Sünde umgehen. Er hat seinen Sohn gesandt, ist am Kreuz gestorben für unsere Sünde.

Gott kann mit unserer Schwachheit umgehen. Er ist in den Schwachen sogar mächtig. Gott kann damit umgehen, wenn wir tausend Mann fallen und wieder aufstehen und um Vergebung bitten. Gott kann damit umgehen, aber mit Stolz, mit Hochmut hat er sich entschieden, nicht damit umzugehen.

Er sagt, das ist eine Grundbedingung im Reich Gottes. Alles andere, die Dinge, die ich erwähnt habe, haben, Gott hat einen Plan und er ist gnädig, aber beim Hochmut ist so eine Grenze.

Ja, warum sollen wir dann, oder was heißt es, wie Kinder werden. Kinder sind abhängig. Kinder sind absolut abhängig.

Ein kleines Kind weiß nicht, weiß auch in einer, weiß, ich kann nicht selber leben, ich brauche meine Eltern. Ich brauche sie für Ernährung, ich brauche sie für Schutz, ich brauche sie für Wegweisung in dieser großen Welt irgendwie hindurch zu kommen.

Ein Kinderlein überlebt, nicht lange ohne Hilfe. Und so ist es auch bei uns, wir sind total abhängig von Gott.

Wir brauchen den Schutz von Gott, wir brauchen seine Weisung. Johannes 15, 4 Bleibt in mir und ich bleibe in euch.

Wie die Rebe aus sich heraus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.

Wow. Auch Jesus war abhängig vom Vater, der Sohn Gottes auf Erden. Er hat gesagt, nur was ich den Vater tun sehe, werde ich kann nicht tun.

Auch Jesus hat diese Abhängigkeit gelebt, hat sich immer wieder zurückgezogen mit dem Vater, in Gemeinschaft mit dem Vater, mit dem Vater kommuniziert.

Diese Abhängigkeit hat sogar der Sohn Gottes gelebt. Wie viel mehr dann wir. Wir haben das vielleicht nicht gern, dieses Bild, kleine Kinder, sie sind so abhängig, sie brauchen uns so.

Dieses Bild gebraucht Jesus. Kinder haben ein tiefes Vertrauen. Schockierend auch in sehr dysfunktionalen Familien.

Die Kinder haben dieses Urvertrauen in die Eltern. Kinder haben so ein tiefes Vertrauen in die Eltern. Tiefes Wissen, eine tiefe Überzeugung, die Eltern wissen das schon, die können das schon.

Spannend ab und zu kleinen Kindern zuzuhören, mein Vater kann alles, mein Vater ist der Größte. Und du denkst, so groß ist dein Vater auch nicht, aber das ist so die Überzeugung.

Und genau dieses kindliche Vertrauen legt Jesus uns nahe. es hat keinen Status dieses Kind, keine Leistung, um dieses Vertrauen zu erwirken, sondern es weiß, Gott kann nicht vertrauen.

Sprüche 3, 5, vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Ja, Gott hat uns den Verstand gegeben und erwirkt auch ab und zu unseren Verstand. Aber wir sollen uns auf Gott verlassen, nicht auf unseren Verstand.

Das ist das Gegenteil von Kontrolle, Gott vertrauen. Wir haben Kontrolle sehr gerne in unseren breiten Geraden, aber ein kleines Kind vertraut einfach dem Vater.

Spannend, du hast Psalm 131 gelesen, heute morgen habe ich auch als Referenz dieses Kind bei der Mutter sein, einfach bei der Mutter, da ist es sicher, da kriegt es alles, was es braucht.

Das ist ein starkes Bild, wie Jesus uns in seine Gegenwart, in seine Arme hinein nimmt und uns versorgt mit dem, was wir brauchen und uns beschützt.

Wir haben das nicht verdient. Diese Kindschaft, wissen wir, die ist einfach geschenkt. Aber wir sind Kinder Gottes, wenn wir Jesus aufgenommen haben in unser Herzen.

Das ist ein Riesengeschenk und wir können auf diese Beziehung vertrauen, auf diesen Fakt vertrauen. Ein Beispiel von unseren zwei Kindern, wir hatten eine junge Frau, die uns jeweils mitgeholfen hat im Haushalt und vor allem mit den Kindern, damit wir etwas mehr freigestellt waren für unseren Dienst.

Und die war jung im Glauben, ich weiß nicht wie alt sie war, wahrscheinlich 17, 18 oder so. Sie hat hoffentlich einiges gelernt bei uns über eine christliche Familie, was das heißt.

Sie kam aus einem muslimischen Kontext und eines Tages hatte sie starkes Kopfweh und die Kinder haben das gemerkt. Sie haben gefragt, was ist los?

Ich habe Kopfweh. Dann beten wir für dich, dass das Kopfweh weggeht. Und für sie war das so, sie hat es uns nachher erzählt.

Das ist ja Wahnsinn. Aber das machen kleine Kinder. Ja, unser Vater kann das. Wir beten für dich und das Kopfweh soll weggehen. Dieses tiefe Vertrauen. Ohne großes Ding, Zeug herum.

Unser Vater kann das. Und ich denke, da fordert uns Jesus heraus mit dieser Bibelstelle. Ich denke, hier findet die eigentliche Schlacht statt in unserer Welt.

In unseren Gedanken, in unserem Denken. Wie wir eben, wie wir in dieser Welt Dinge erleben, kopieren wir das in unseren Glauben.

Wir sind vielleicht enttäuscht worden von Menschen, von unseren Eltern und kopieren das in unseren Glauben Vater. Oder wir haben vielleicht auch Enttäuschungen mit Gott, wo wir denken, da hättest du jetzt wirklich eingreifen können.

Und die prägen dann unseren Glauben. Also der Kontext, sorry, ich kann fast kein Deutsch mehr, der Kontext Circumstances, die Umstände, die prägen unseren Glauben.

Aber eigentlich, oder es sollte gerade umgekehrt sein, das, was wir lesen im Wort Gottes, das, was wir lernen von Jesus, soll unser Denken prägen, aber auch unser Handeln und unsere Welt hier, wo wir leben, die Beziehungen, die wir leben.

Also Gottes Wort, sein Reden, seine Gegenwart prägt uns so stark, dass es unser Umfeld prägt. Zuerst natürlich unser Denken und dann unser Umfeld.

Ich denke, das ist das eigentliche Schlachtfeld heute. Ich bin nicht, ich habe keine Angst vor der muslimischen Bevölkerung, die kommt.

Ich finde es sogar super, dann können wir ihnen das Evangelium weitergeben. Ich habe keine Angst vor der Säkularisierung, weil schlussendlich, was ich aber Respekt habe, was ich nicht Angst, aber Respekt habe, ist, dass mein Denken sich anpasst und nicht mehr gegründet ist im Wort Gottes, im Reden in der Gemeinschaft mit ihm.

Das ist der eigentliche Glaube, der uns herausfordert. Hebräer beschreibt das sehr gut, Hebräer 11, 1.

Wo bin ich jetzt hier? Genau. Glaube heißt, es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Auf Deutsch, Glaube bedeutet Vertrauen und Zuversicht auf Gottes Verheißungen, auch wenn sie noch nicht sichtbar sind. Da fängt der Glaube an. Wo bist du da unterwegs?

Wie sind wir da unterwegs? Sind wir so geprägt von dieser Welt, von den Botschaften dieser! Welt oder sind wir von Gottes Wort so stark geprägt?

Weiter, Kinder haben ein tiefes Vertrauen. Kinder können nichts vorweisen.

Ich denke, auch ein wichtiger Punkt, der Jesus hier sagt. Kleine Kinder können nichts vorweisen. Sie haben keine Errungenschaften, keine Leistungen.

Wir wollen so gerne etwas vorweisen können, Gott, damit er uns dann mehr liebt, damit er unsere Gebete mehr erhöht. Das funktioniert nicht so.

Im Gottes Reich sind wir kleine Kinder, die nichts vorzuweisen haben. Und das ist auch gut so. Wir sind nicht Kinder, weil wir das verdient haben, wie schon gesagt, sondern Kinder, weil Gott uns dazu berufen haben.

Es ist eine Neugeburt. Kleine Kinder sind lernwillig. Kleine Kinder wollen lernen, sie kopieren, sie beobachten, sie imitieren die Eltern.

Das ist ab und zu sehr lustig, wenn man mit kleinen Kindern spricht und dann hört man die Eltern im kleinen Kind. Aber so funktioniert das. Die imitieren, die sind lernwillig, die saugen das auf, nicht nur Worte, nicht nur Konstrukte, sondern sie kopieren ganz viel.

Und so sollen wir kopieren von Jesus, vom Vater, wie er ist. Kind übernimmt die DNA der Familienkultur, weil es dort aufwächst.

Es wird geformt in diesem Umfeld. Jeden Tag lernen sie lernen mehr über die Identität.

Es verbringt viel Zeit mit den Eltern und es liebt diese Zeit. So soll es auch bei uns sein, in der Gegenwart mit Gott, im Wort Gottes ganz wichtig.

Wir verstehen, wie Jesus ist, wer Gott ist und das unsere Identität formt. Ein Kind sagt sich jeden Morgen früh, ich muss mehr von den Eltern lernen, was wollen sie mir genau sagen, ich muss das jetzt endlich mal auf die Platte kriegen.

Nein, es lebt mit den Eltern und es lernt. Und so soll es auch bei uns sein, ganz unverkrampft. Wir lernen vom Vater, wir lernen von Jesus, wir lernen vom Heiligen Geist, wir lernen vor allem vom Wort Gottes.

Einfach einmal ein paar Dinge von unserer Identität, nicht vollständig, aber es ist voll krass. Ich bin ein Kind Gottes, ich bin geliebt, ich bin angenommen.

Das ist deine Identität, wenn du Jesus eingeladen hast in dein Leben. Ich bin ein neuer Mensch, das ist Realität. Ich bin ein Teil des Leibes Christi, ich bin Salz und das Licht der Welt.

ich habe Vergebung, ich lebe in Freiheit, in Christus und habe Freiheit. Ich habe Zugang, jederzeit Zugang zu Gott.

Ich bin ein Erbe Gottes. Wow, sind wir uns dem bewusst? Hey, das ist groß. Wir sind Erbe Gottes. Ich bin nicht allein, Gott ist mit mir bis ans Ende.

Ich habe ewiges Leben. Ich bin durch nichts von der Liebe Gottes zu trennen. Ich werde mit Christus verherrlicht werden.

Wow, das ist meine Identität. Ich habe eine Wohnung im Himmel, keine Wohnungssuche. Die ist schon dort. Ich bin gesandt, das Evangelium weiterzugeben.

Ich diene mit meinen Gaben. Ich bin ein Botschafter an Christi Stadt. Ein kleiner Auszug, ist noch viel mehr. Ihr seid gerade im Mepheser Brief dran.

Was da alles drinsteht, was wir sind. Das ist unsere Identität. Und wir müssen das nicht auswendig lernen. Wir nehmen das so rein, wenn wir die Bibel lesen.

Das ist unsere Identität. Wenn wir die Gemeinschaft mit Gott pflegen, das saugen wir auf. Nicht ein krampfhaftes muss das noch hinkriegen.

Als letztes, wie auch immer, sollte noch etwas nach außen gehen. Ein Kind ist begeistert und erzählt allen davon.

Wirklich cool, oder? So vier, fünf Jährige, wenn sie etwas entdeckt haben. Dann erzählen sie es dir. Und da ist so Freude dran. Sie machen sich keine Gedanken, was du darüber denkst.

Es ist so, oder? Ich habe das und das entdeckt und es ist so. Du musst es auch ausprobieren, auch lernen, begreifen, was ich da entdeckt habe.

Und so soll es in unserem Leben sein. Wir aus.

Es ist normal, ich habe etwas entdeckt. Ich habe Jesus entdeckt. Ich habe entdeckt, dass ich ein Erbe Gottes bin, dass ich ewiges Leben habe, dass mir vergeben wurde, dass ich Friede habe mit Gott, versöhnt bin mit Gott.

Hey, ich bin versöhnt mit Gott, weißt du? Mega cool. Was heißt das? Ja, sind wir da wie kleine Kinder, die einfach weitergeben, was sie da so entdeckt haben.

Du hast einen Märtyrer erwähnt, am Anfang der Predigt, Hus, und ich habe mir stark überlegt, wie ist das Christentum am Anfang gewachsen?

Es war eine sehr komische Bewegung, es war nicht an Kultur angehängt, es war nicht an ein Reich im physischen Sinn, angehängt, an irgendwelchen Götzen, sondern es war etwas, was sich viele Leute nicht erklären konnten.

Was das Christentum so radikal gemacht hat, sie waren einfach so begeistert und ihnen war egal, was mit ihnen passiert, weil sie wussten, ich habe ewiges Leben, ich komme in den Himmel.

Das ist gar nicht so wichtig hier auf Erden. Erden. Und ich denke, das ist etwas, was wir verloren haben in unserem Erwachsensein.

Wir haben das alles so eingeteilt, unsere ganze Pensionierung und so weiter, unser ganzes Leben, aber das haben wir etwas verloren. Werden wir doch wieder wie kleine Kinder, einfach so begeistert von dieser neuen Familie, mit dieser Gemeinschaft, mit dem Dreieinigen Gott, mit dem Leib Christi, und dass es einfach herausfließt.

Amen. Wir werden jetzt eine Zeit des Nachdenkens haben, wo wir reflektieren können, was möchte Gott mir persönlich sagen, was ist mir, was hat Gott mir aufs Herz gelegt.

Ich lese einfach noch die Bibelstelle, wir freisen, immer wieder über diese Bibelstellen hinweg, rasen.

In jener Stunde taten die Jünger zu Jesus und sagten, wer ist nun der Größte im Himmelreich? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach Amen.

Ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen. Wer sich also zu den Geringen zählt, wie das Kind hier, der ist der Größte im Himmelreich.

Eine Zeit der Stille. Danke, Jesus Christus, dass du uns unendlich liebst, dass du uns vorgezeigt hast, den demütigen Weg zu gehen, den dienenden Weg.

Danke für diese Worte. Danke, Herr, dass wir ein Teil deiner Familie sein können. Danke für diese unendliche viele Verheißungen und lehre uns deinen Weg, Herr, deine Art, damit wir im Reich Gottes mitwirken können, durch die Gnade.

Herr, wir müssen nichts vorweisen. Wir können einfach zu dir wie kleine Kinder und du beschenkst uns, du ernährst uns, du schützt uns und du erziehst uns und dafür danken wir dir von ganzem Herzen, Herr.

Amen.